Frankens Schätze - April 2018

Frankens Schatz vom 30. April
Die Muschelberater im Landkreis FĂĽrth

Austern, Miesmuscheln oder Jakobsmuscheln kennt wohl jeder von uns. Tiere, die in den Weltmeeren zuhause sind. Wussten Sie aber, dass auch hier in den heimischen Teichen und FlĂĽssen kleine Muscheln leben? Es gibt Teich-, Bach- und Malermuscheln, die vielen weitgehend unbekannt sind. Doch die Tiere sind in Gefahr. Und Schuld daran ist der Mensch.

Die Nährstoffe aus der Landwirtschaft, verwehter Ackerboden oder technischer Verbau der Gewässer setzen den Tieren stark zu. Der Bestand der Bachmuschel zum Beispiel ist um 90 Prozent zurück gegangen. Manche Arten, wie die Flussperlmuschel, sind gänzlich vom Aussterben bedroht. Dem will der Landkreis Fürth einen Riegel vorschieben: mit ehrenamtlichen Muschelberatern, die sich für die Tiere einsetzen.

Nach Rainer Hortung, der die Funktion schon länger inne hat, gibt es jetzt mit Silvia Sörgel eine zweite ehrenamtliche „Muschelretterin“. Bei ihrer Ausbildung haben sich beide umfassende Kenntnisse über die besonderen Landkreisbewohner angeeignet. Jetzt sind sie Ansprechpartner, wenn es darum geht, die Gewässer besonders muschelschonend zu pflegen und zu bewirtschaften. Sie untersuchen auch, wo überhaupt noch Muscheln vorkommen.

Große Hilfe für kleine Muscheln – dank des Engagements der Muschelberater im Landkreis Fürth soll der Fortbestand einer seltenen Spezies gesichert werden.

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Frankens Schatz vom 27. April
Der Brombachsee Erlebnistag

Wilde Wikinger, furchteinflößende Piraten und furchtlose Schatzsucher mitten in Franken? All diesen Gestalten können Sie am Sonntag im Fränkischen Seenland begegnen. Beim großen Erlebnistag „Entdecke den Brombachsee“ wird aus dem sonst doch eher lauschigen Seeufer ein riesiger Abenteuerspielplatz. Den ganzen Tag geht’s rund in Ramsberg, Enderndorf am See, in Langlau und auf der Badehalbinsel Absberg.

Ab 11 Uhr können alle Abenteurer sich mit Schatzkarten eindecken. Darauf ist verzeichnet, was an welchem Standort auf dem Programm steht. Die Entdecker können zum Beispiel wählen zwischen Slacklinen, Stand-up-Paddling, Segeln oder Bierkasten-Stapeln im Kletterwald. Daneben gibt es Zaubershows, Schwertkämpfe, Angelspiele oder ein Kinder-Rock-Konzert.

Von einer Station zur nächsten geht’s an diesem Tag entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad, aber auch die MS Brombachsee ist unterwegs. An Bord können Kinder sogar ihr Mini-Kapitänspatent erwerben. Und um 16 Uhr startet dann die große Schatzsuche. An jedem Ort sind rund 30 Schatztruhen vergraben. Wer eine entdeckt, darf sich freuen über Gutscheine für Übernachtungen, für die Wakeboard-Anlage, den Klettergarten und vieles mehr.

Der Brombachsee wird zum Abenteuerspielplatz – am Sonntag beim großen Erlebnistag „Entdecke den Brombachsee“.

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Frankens Schatz vom 26. April
Das Trachtenmuseum Leutenbach


Wer sich für fränkische Trachten interessiert, sollte am letzten Sonntag des Monats einen Ausflug nach Leutenbach einplanen. Im Dachgeschoss des Rathauses hat der Fränkische-Schweiz-Verein ein Trachtenmuseum eingerichtet. In der Heimat- und Trachtenstube wird die Ausstellung einer vielfältigen Sammlung heimischer Trachten gezeigt. Sie wurden in mühevoller Arbeit von Monika Kaul und Katharina Kraft aufgespürt und präsentabel gemacht.

Besonders schön sind die Fest- und Kirchweihtrachten. Darunter ist eine farbenprächtige Bändertracht mit Brautkrone, die um das Jahr 1900 getragen wurde. Außer den Trachten sind eine ganze Reihe anderer Ausstellungsstücke zu bewundern. So eine frühere Nähstube, sowie Gerätschaften und Utensilien, die einst in Landwirtschaft, Handwerk und täglichem Leben gebraucht wurden. Zahlreiche Fotos und Zeitungsausschnitte dokumentieren das Leben in früherer Zeit.

Die Stube ist von April bis Oktober immer am letzten Sonntag von 14 - 17 Uhr geöffnet. Für Gruppen können auch gerne individuelle Termine vereinbart werden. Hier gibt es weitere Infos.

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Frankens Schatz vom 25. April
Ornbau

Am Eingang zum Fränkischen Seenland liegt ein zauberhaftes kleines Städtchen, in dem man sich fast wie im Märchen fühlt. Der Ort Ornbau mit seinen rund 1.700 Einwohnern hat sich seinen mittelalterlichen Charme erhalten. Noch heute zeugen seine eindrucksvollen Befestigungsanlagen von der langen Geschichte der Stadt im Landkreis Ansbach. Und es lohnt sich, mal einen ausgiebigen Spaziergang durch Ornbau zu machen, denn an vielen Ecken können Sie beeindruckende Sehenswürdigkeiten entdecken.

Ein echtes Schätzchen ist zum Beispiel die Altmühlbrücke, die in diesem Jahr vom Amt für Bezirksheimatpflege mit einer Urkunde für die Denkmalpflege in Mittelfranken prämiert wurde. Das Bauwerk aus groben Sandsteinquadern wurde wohl Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf die Altstadt mit der Katholischen Pfarrkirche St. Jakobus und dem Diebesturm aus dem 15. Jahrhundert. Hier lebte einst der Turmwächter, der einen Blick auf Recht und Ordnung in der Stadt hatte und die Bösewichte im Kellerverlies bewachte.

Viel jüngeren Datums, aber absolut sehenswert ist der Bibelgarten direkt unterhalb des Diebesturms. Angelegt wurde er im Jahr 2011 und dank engagierter Ornbauer das ganze Jahr über liebevoll gepflegt und gehegt. Von Granatapfel über Weinranken bis zu Walnussbäumen und Damaszener-Rosen – in dem Gärtchen sprießen nur Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden. Geöffnet hat er das ganze Jahr über - ein wunderbarer Ort der Ruhe und der Einkehr. Perfekt, um all die Eindrücke, die ganz Ornbau bei einem Besucher hinterlassen, nochmal auf sich wirken zu lassen.

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Frankens Schatz vom 24. April
Die DĂĽrerquelle bei Kalchreuth

Albrecht Dürer – einer der berühmtesten Söhne der Stadt. Nicht umsonst wurde sogar der Nürnberger Flughafen nach ihm benannt. Ruhm erlangte er mit seinen Gemälden, Kupferstichen, Holzschnitten und Zeichnungen, die heute in den bedeutendsten Museen in der Welt zu sehen sind. Sein „Feldhase“ hängt in der Albertina in Wien, „Adam und Eva“ sieht man im Prado in Madrid und sein Selbstbildnis in der Alten Pinakothek in München. Vor allem seine Liebe zum Detail machte ihn zu einem der herausragenden Vertreter der Renaissance.

Inspiration holte er sich auf seinen Reisen, aber auch hier in der Region. So soll er im Jahr 1502 in der Nähe von Kalchreuth eine Schichtquelle gezeichnet haben. Der Name des Werkes: Quelle im Wald mit Antonius und Paulus. Und wenn schon ein so berühmter Maler den Ort auf Leinwand verewigt, gebührt ihm natürlich Ehre. Deshalb trägt diese Quelle jetzt den Namen „Dürerquelle“.

Zu finden ist die Quelle im Sebalder Reichswald. Sie entspringt etwa 1,5 Kilometer westlich von Kalchreuth. Eine Infotafel vor Ort informiert über den Künstler und sein Werk, zu dem er dort inspiriert wurde. Zu diesem malerischen Ort führen viele Wege. Unter anderem die 1. Kalchreuther Panoramarunde. Rund 12 Kilometer lang ist der Wanderweg und verläuft rund um Kalchreuth, Röckenhof und Käswasser. Empfehlenswert vor allem zur Zeit der Kirschblüte, denn wenn die Obstbäume in voller Pracht erblühen, zeigt sich die ganze Vielfalt der Natur.

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Frankens Schatz vom 23. April
Das Buchcafé Agnesgasse


Am 23. April 1995 hat die Unesco weltweit einen Feiertag zu Ehren des Buches eingeführt. Heute sollen also dem Lesen, dem gedruckten Wort und auch der Rechte der Autoren gedacht werden. Doch nicht nur an einem solchen Feiertag stehen Bücher hoch im Kurs. Lesen ist für viele Hobby, Entspannung und eine Auszeit vom Alltag, in er man sich in wunderschöne Fantasiewelten flüchten kann. Mit Lesen kann man aber auch Gutes tun. Im Buchcafé Agnesgasse in Nürnberg zum Beispiel.

Dabei handelt es sich um ein karitatives Projekt, das von einem Förderverein ins Leben gerufen wurde. In den gemütlichen Räumen in einem ehemaligen Patrizierhaus mitten im Burgviertel können Besucher Kaffee, Tee und Kuchen genießen und in Büchern stöbern, aber auch im Sortiment aus CDs, Büchern und Vinyl-Schallplatten nach Raritäten suchen. Die Medien stammen allesamt von Menschen, die das Projekt mit Sachspenden unterstützen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf kann das Café weiter betrieben werden.

Im Buchcafé Agnesgasse haben auch bisher unbekannte Künstler eine Plattform, ihre Werke einem interessierten Publikum zu präsentieren. Regelmäßig gibt es Veranstaltungen: ob Lesungen, Ausstellungen oder Livemusik – es lohnt sich, immer mal wieder einen Blick in den Kalender des Buchcafés zu werfen.

Neue Bücher kennenlernen – nicht nur zum Welttag des Buches – und damit auch noch Gutes tun – das Buchcafé Agnesgasse ist die optimale Adresse für alle Liebhaber von Kunst und Kultur, gutem Kaffee und Musik. Geöffnet ist immer Freitag und Samstag von 14 bis 18 Uhr. Und weitere Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 19. April
Dinosaurier im AltmĂĽhltal


Dass es sich hier in der Region ganz prima leben lässt, das haben offensichtlich schon die Urvögel gewusst. Wie sonst ist es zu erklären, dass alle Exemplare, die bisher entdeckt wurden, aus dem Naturpark Altmühltal stammen? Der Archaeopteryx - halb Vogel, halb Flugsaurier - lebte vor etwa 150 Millionen Jahren zur Zeit des Oberjuras. Damals sah dort natürlich noch ganz anders aus. Da lag das Altmühltal in einer subtropischen Insellandschaft. Das ist vielleicht auch der Grund, warum gerade hier ihr bevorzugter Lebensraum war.

Bis heute begeistert der Archaeopteryx Forscher und natĂĽrlich auch Dinosaurier-Fans. Ganz nah kommen können Sie den einstigen Herrschern der LĂĽfte zum Beispiel im Museum Solnhofen. In der dortigen Dauerausstellung sind gleich drei Originale der riesigen Urvögel zu sehen. Und auch auĂźerhalb Frankens widmet man ihm spannende Ausstellungen, etwa im Jura-Museum in Eichstätt oder im Dinosaurier-Park AltmĂĽhltal in Denkendorf. 

MitgegrĂĽndet wurde der Park von dem Geologen und Dinoforscher Raimund Albersdörfer aus Schnaittach. Nach seinem Studium an der Uni Erlangen ist er um die Welt gereist und hat bei Ausgrabungen mehrere Ăśberreste von Dinosauriern gefunden. Erst kĂĽrzlich war er bei einer sensationellen Entdeckung dabei: in Transilvanien wurde der größte Flugdinosaurier gefunden, der jemals auf der Erde existiert hat. 500 Kilo schwer, zwölf Meter Spannweite und so groĂź wie eine Giraffe. Neben vielen weiteren Originalen und Nachbildungen ist Dracula, wie er genannt wird, noch bis November zu sehen im Dinosaurier-Museum AltmĂĽhltal. 

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Frankens Schatz vom 18. April
Der Eppeleinsprung

Immer wieder sieht man auf der kleinen Freiung der Nürnberger Burg Menschen, die die Steinmauer ganz genau betrachten. Irgendwo müssen sie doch sein – die beiden Hufabdrücke des Pferdes, mit dem Eppelein von Gailingen einst seiner Hinrichtung entkam. Und tatsächlich entdeckt man irgendwann die Vertiefungen, die in den Stein gemeißelt sind.

Der Legende nach war Eppelein von Gailingen ein Raubritter, sozusagen ein fränkischer Robin Hood. Wann genau er das Licht der Welt erblickte, ist nicht bekannt. Vermutlich wurde er um 1320 herum in Illesheim bei Bad Windsheim geboren. Seine Familie gehörte zum niederen Adel, der in dieser Epoche an Einfluss verlor. Und um seinen Lebensunterhalt zu sichern, sah er sich irgendwann gezwungen, als Raubritter die Kaufmannszüge rund um die Reichsstadt Nürnberg zu überfallen und auszurauben.

Doch dem tollkühnen Raubritter wurde das Handwerk gelegt. 1372 wurde er festgenommen und zum Tode verurteilt. Ein letzter Wunsch wurde ihm vor seiner Hinrichtung gewährt. Er wollte noch einmal auf seinem Pferd sitzen. Und mit einem großen Sprung über die Nürnberger Burgmauer entkam er seinen Häschern mit den Worten „Die Nürnberger hängen keinen – sie hätten ihn denn!“. Nach zehn Jahren, in denen er weiter plünderte und stahl, wurde er erneut festgenommen und diesmal – ohne letzten Wunsch – qualvoll hingerichtet.

Ob an der Legende des fränkischen Robin Hood tatsächlich etwas dran ist, weiĂź bis heute niemand mit Gewissheit. Aber seine anrĂĽhrende Geschichte wird sicher noch an die nächsten Generationen weitergegeben, die sich dann auch auf die Suche machen nach den Spuren des legendären Eppeleinsprungs auf der NĂĽrnberger Burgmauer.  

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Frankens Schatz vom 18. April
Der Kontumazgarten in NĂĽrnberg 

Eine Oase der Ruhe – mitten in der quirligen Nürnberger Innenstadt? Die gibt es tatsächlich. Parkbänke, die zum Verweilen einladen. Rad- und Spazierwege für alle Bewegungsfreudigen, Spielmöglichkeiten für die ganze Familie – das ist der Kontumazgarten am Hallertor.

Genau 1,7 Hektar ist der Park groß und wurde erst im letzten Jahr neu eröffnet. Komplett umgestaltet wurde die Anlage. Und mit einbezogen wurden dabei auch die Ideen der Menschen, die dort gerne ihre Freizeit verbringen. Online konnte jeder seine Ideen einreichen, es gab verschiedene Veranstaltungen, bei denen die künftige Gestaltung diskutiert wurde. Die hat sich die Stadt auch was kosten lassen: 1,7 Millionen Euro wurden in die Hand genommen, um den Kontumazgarten „aufzuhübschen“.

Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: entstanden sind Rad- und FuĂźwege in der GrĂĽnanlage, ein neuer Spielplatz mit bunten Geräten. Entlang der Pegnitz wurden Sitzstufen und ein Podest errichtet, von wo aus man der Pegnitz jetzt ganz nahe kommt. Ob Bad in der Sonne oder Siesta unter schattigen Bäumen – direkt gegenĂĽber der Hallerwiese gibt es mit dem Kontumazgarten ein neues Naherholungsziel fĂĽr die Menschen in der Stadt. 

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Frankens Schatz vom 17. April
Der Pretzfelder Kirschenweg

Was hat ein Mausohr mit Kirschen zu tun? So nennt man den aktuellen Stand der Blüte. Der Aufbruch, also Stadium1, ist vorbei, und bis zum Stadium 3, wenn sich die Blüten dann in voller Pracht entfalten, öffnen sich jetzt bei warmen Temperaturen die Knospen, was eben an die Form des Mausohrs erinnert. Besonders eindrucksvoll ist die Kirschblüte rund ums Walberla in der Fränkischen Schweiz. Auf einer Fläche von 2.500 Hektar erblühen dort jetzt mehr als 200.000 Kirschbäume.

Wer sich nicht nur an den bunten Blüten erfreuen möchte, sondern noch mehr über das leckere und gesunde rote Kernobst erfahren will, der auf dem Pretzfelder Kirschenweg an der richtigen Adresse. Rund neun Kilometer ist der Lehrpfad lang. Inmitten der Kirschbäume sind 15 Schautafeln angebracht, die über den Anbau des Obstes, die Natur und die Geschichte informieren.

Neben Lehrreichem werden auch die Sinne geschärft. Ob in der Lauschecke, im Naturwald oder im Blickwinkel, auf dem Pretzfelder Kirschenweg sind jede Menge Aha-Erlebnisse garantiert. Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie die die Natur auf sich wirken.

Es ist ein sehr interessanter, informativer und abwechslungsreicher Spaziergang durch die Pretzfelder Obstplantagen – und gerade jetzt besonders zu empfehlen, wenn die Kirschen erblühen – der Kirschenweg in der Fränkischen Schweiz.

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Frankens Schatz vom 16. April
"Mit Lenkrad und Wanderstab" 

Ob ganz gemächlich oder sportlich ambitioniert: Wandern ist ein wunderbares Hobby für Jedermann. Man braucht nur gute Schuhe und die passende Kleidung, und schon kann es los gehen. Nur: wohin? Schließlich ist die Region ja ein echtes Wanderparadies. Hier gibt es unzählige Touren, die begangen werden können. Am besten stellt man sich seine Route vorher zusammen. Und dabei hilft das neue Buch „Mit Lenkrad und Wanderstab“ aus dem Verlag Nürnberger Presse.

Auf 288 Seiten werden darin 40 Rundwanderungen in der Fränkischen Schweiz und der Hersbrucker Alb vorgestellt. Es geht von Hilpoltstein ins Trubachtal, vom Wiesenttal zur Burg Rabenstein, ins Mühlenviertel in der Fränkischen Schweiz oder durch die geheimnisvolle Welt der Grotten. Alle Touren sind ausführlich beschrieben, es gibt Informationen zu Länge und Gehzeit, Anfahrt und Einkehrmöglichkeiten. Zahlreiche Fotos geben schon einen Vorgeschmack auf die Sehenswürdigkeiten und Wegekarten helfen unterwegs auf der richtigen Strecke zu bleiben.

40 anspruchsvolle Touren in einem der schönsten Wandergebiete Deutschlands: dank des Buchs „Mit Lenkrad und Wanderstab“ können Sie die Fränkischen Schweiz und die Hersbrucker Alb nochmal ganz neu erkunden. Zu bekommen ist der Wanderführer in den Geschäftsstellen der Nürnberger Nachrichten, im Buchhandel oder online.

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Frankens Schatz vom 13. April 
Felsenkeller Burgfarrnbach

1863. Damals wurde der Felsenkeller von den Grafen Pückler-Limburg für die in Burgfarrnbach bestehende Brauerei gebaut. Noch zur Jahrhundertwende war das "Felsenkeller-Haus" eine Hopfentrocknungshalle, die für die Brauer unentbehrlich war. Zwischen den Kriegen übernahm der Fürther Brauereibesitzer Johann Humbser das Anwesen und machte schon bald ein beliebtes Ausflugslokal daraus. Und heute ist es der Grüner Felsenkeller. Immer noch mitten im Wald in der Sperrbargasse mit Biergarten. Pünktlich zum Freitag den 13. öffnet der Felsenkeller. Das einzige Hindernis, der Felsenkeller ist nicht mit dem Auto erreichbar. Wir sagen Prost, auf eine schöne Biergarten und Felsenkeller-Zeit.

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Frankens Schatz vom 12. April 
Segwaytour durch NĂĽrnberg

Segwaytour durch NĂĽrnberg, einmal auf einem Stehroller unsere Stadt kennen lernen.Wer schon immer einmal den "FahrspaĂź der anderen Art" erleben wollte, ist mit dem Stehroller Segway voll dabei. Mit uns fahren Sie dem Alltag davon. Als Anbieter mit dem vielseitigsten SEGWAY-Tourenprogramm in der Region, ist fĂĽr jeden etwas dabei.

Egal ob standardisiert, individuell oder exklusiv. Erkunden Sie ihre Stadt, wie sie es vorher noch nie erlebt haben - mittels einer gefĂĽhrten Tour, alleine "To Go", als Event mit Freunden oder Kollegen. Lassen Sie sich den Wind um die Ohren wehen und genieĂźt die Freiheit beim Fahren. Das Leben ist zu kurz fĂĽr Langeweile! Ab 29 Euro die Stadt neu kennen lernen.

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Frankens Schatz vom 11. April 
Soccerpark in Pottenstein

Fussballgolf verbindet alles, was eine Breitensportart mitbringen muss: Abwechslung, sportive Betätigung, einfache Regeln. Es ist ein Spiel an der frischen Luft, bei dem Jung und Alt zusammenspielen können – und dies ohne sich eine teure Ausrüstung anschaffen zu müssen.

Beim Fussballgolf muss der Fussball mit dem Fuß gespielt werden und wird, wie beim Golf oder Minigolf, am Ende eingelocht. Die insgesamt 18 Bahnen des Soccerpark Pottenstein haben eine Länge zwischen 25 und 120 Metern. Die Bahnen haben verschiedene Mottos und Hindernisse. So gibt es eine Bahn mit mannshohen WM-Sternen, auf denen die Jahreszahlen der vier gewonnenen Fußballweltmeisterschaften von 1954, 1974, 1990 und 2014 aufgedruckt sind. Die „Halbzeit“ kann man entspannt am extra angelegten Brunnen mitten im Fussballgolfplatz genießen.

An Bahn 18 wartet zum Finale eine Torwand in Originalgröße mit mehreren Löchern. Durch eines der Löcher muss der Ball gespielt werden. Eine tolle Geschicklichkeitsübung und eine echte Herausforderung für alle ambitionierten Fussballgolfer.

Einfach mal ausprobieren.

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Frankens Schatz vom 10. April 
Brauerei Schanzenbräu

Schanzenbräu ist eine kleine Spezialitätenbrauerei in Nürnberg. Neben wechselnden Spezialbieren gibt es zwei Hauptsorten, das Rote und das Helle.

Bereits 2004 wurde der erste Sud im Keller einer Hinterhofwerkstatt in der Bärenschanzstraße gebraut – und so sind auch der Name und das Logo der Brauerei entstanden. Eingemaischt wurde damals in ausgedienten Waschkesseln, aufgesägte Bierfässer wurden zu Gärbottichen umfunktioniert.

Ab Januar 2007 wurde mit professioneller AusrĂĽstung in der Adam-Klein-StraĂźe in Gostenhof gebraut.

Seit Januar 2016 wurde der Neubau der Brauerei in Nürnberg-Höfen fertig gestellt. Dort läuft die Produktion der Haupt- und Spezialsorten. Der maximale Ausstoß der Brauerei wird ca. 15.000 hl/ Jahr betragen. Um sich das besser vorstellen zu können. Ein Schwimmbecken mit einer Länge von 50m, einer Breite von 20m und einer Tiefe von 1,5m könnten wir mit Bier füllen.

Die dazugehörige Schanzenbräu Schankwirtschaft finden Sie in der Adam-Klein-Straße 27 in Nürnberg.

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Frankens Schatz vom 9. 
Multimediale Turmweg-BroschĂĽre fĂĽr Rothenburg ob der Tauber

Bei Ihrem nächsten Ausflug in die west-mittelfränkische Perle können Sie Mittelalter mit  Neuzeit ideal verbinden. Ganze 42 Tore und TĂĽrme prägen die  berĂĽhmte Altstadt von Rothenburg ob der Tauber.
Zu ihnen ist man auf dem Rothenburger Turmweg unterwegs, der auf historischen Pfaden um die Altstadtmauer und entlang der Wehrgänge verläuft. Bisher bietet eine beim Rothenburg Tourismus Service erhältliche Broschüre Informationen, die die Schautafeln entlang des Turmwegs ergänzen. Seit diesem März ist für die Exkursion auch eine multimediale Variante erhältlich: Sechs kurze Videos zu den einzelnen Stationen sind über das Smartphone abrufbar und lassen die Geschichte lebendig werden. Vorgestellt werden die Videos im Rahmen der Auftaktwanderung der Rothenburger Frühjahrswanderwoche am 14. April 2018. Die Clips sind unter der Web-Adresse www.turmweg.info oder per QR-Code an der jeweiligen Info-Tafel vor Ort abrufbar. www.rothenburg.de

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Frankens Schatz vom 6. April
Kulturladen in Röthenbach
 

Der Kulturladen  in der Röthenbacher HauptstraĂźe 74 ist bekannt fĂĽr sein vielfältiges Angebot von Ausstellungen, Musik- und Kleinkunstabenden sowie Informations- und Bildungsveranstaltungen.
Nun erstrahlt er samt Uhrenturm in neuem Glanz: Das städtische Hochbauamt hat die Einrichtung für rund 1,5 Millionen Euro saniert. Das denkmalgeschützte ehemalige Schulgebäude besteht aus einem 1877 errichteten Vorderhaus mit Uhrenturm und einem 1907 ergänzten Hinterhaus, das über ein Zwischengebäude mit dem Vorderhaus verbunden ist. Die Arbeiten haben ganze sieben Jahre in Anspruch genommen. Dringend nötig war eine Dachsanierung. Zusätzlich restaurierte man die Fenster denkmalgerecht oder ließ diese nach historischem Vorbild fertigen. Die Dachdeckung entspricht wieder der bauzeitlichen Schieferdeckung, Brandschutzauflagen und eine Dämmung des Dachs wurden auch umgesetzt. Dafür musste der Uhrenturm, der aus einer offenen Säulenkonstruktion aus Gusseisen, Uhrwerk, vier Zifferblättern und einer Glocke besteht, extra vom Dach gehoben werden. Nach Abschluss einer technischen Sanierung ziert er samt eingehängter Glocke wieder das Gebäude.
Der neue Veranstaltungsraum des Kulturzentrums Röthenbach fasst jetzt 100 Personen mit Bühnenbereich.

Aktuell läuft eine Kunstausstellung mit Siliane Gläsmann und Jens Wiemann
Am 11. April ist „das Figurentheater Unterwegs“: mit der Sachenfinderin,
am 13. April steigt ein Schafkopfrennen

Viele weitere Veranstaltungen finden Sie im Programmangebot des Röthenbacher Kulturladens unter
kuf-kultur.nuernberg.de

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Frankens Schatz vom 5. April
Dauerausstellung im jĂĽdischen Museum in Schnaittach


Einen interessanten Teil unserer fränkischen Heimat wollen wir heute erkunden. Und dazu besuchen wir Schnaittach. Das Jüdische Museum in Schnaittach wurde in der 1570 erbauten Synagoge mit angegliedertem Rabbinerhaus und Ritualbad eingerichtet. In seiner Dauerausstellung präsentiert das Museum den bedeutendsten Bestand an Sachzeugnissen jüdischer Landkultur in ganz Süddeutschland. Sie umfasst dabei nicht nur Dinge des religiösen Rituals, sondern auch zahlreiche Alltagsgegenstände der jüdischen Landgemeinde in Ottensoos, Schnaittach, Forth und Hüttenbach. Im Gebäude befindet sich auch das Heimatmuseum Schnaittach. Beim Rundgang durch das Museum werden die Besucher von den „Schnaittacher Hörgeschichten“ begleitet. Die Hörbeiträge ergänzen die Dauerausstellung um interessante Themen rund um die jüdische Kultur und Religion. Erarbeitet wurden sie von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Schnaittach. Das jüdische Museum Schnaittach finden Sie in der Museumsgasse: Samstags und Sonntags ist es von 12-17 Uhr geöffnet. Gruppenführungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Besonders bequem ist natürlich die Anreise mit der Schnaittachtalbahn, die stündlich ab dem Nürnberger Hauptbahnhof fährt.

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Frankens Schatz vom 4. April
Der SandAchse Franken Radweg
         

Mit den FrĂĽhlingsgefĂĽhlen kommt auch die Lust aufs Fahrradfahren: Und wir sind heute unterwegs auf dem fränkische SandAchse-Radweg. Der fĂĽhrt von Hallstadt bei Bamberg im Norden, bis nach WeiĂźenburg im SĂĽden, auf schönen Radwegen durch das größte zusammenhängende Lockersandgebiet SĂĽdbayerns.
Die SandAchse Franken ist eines der groĂźen Naturschutzprojekte in Bayern. Sieben Landkreise und fĂĽnf kreisfreie Städte arbeiten - gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband und dem Bund Naturschutz  fĂĽr den Schutz und die Förderung der Sandlebensräume. Die Route fĂĽhrt, auf einer Länge von 180 km, durch die Regionen Steigerwald, Fränkische Schweiz, Frankenalb, Fränkisches Seenland und endet im Naturpark AltmĂĽhltal. Auf dem Weg liegen auch größere Städte, wie Bamberg, die Metropolregion Erlangen-FĂĽrth-NĂĽrnberg, Schwabach oder WeiĂźenburg. Der Radweg ist gut ausgebaut und auch fĂĽr "weniger Trainierte" geeignet. Die Strecken lassen sich auch gut in kleinere Abschnitte unterteilen. Das bietet sich an, weil auf dem Weg immer wieder interessante Unterbrechungen locken. Es gibt Museen, Naturlehrpfade oder Naturschutzgebiete, Bierkeller oder Biergärten, und vieles mehr. Abschnitte bei uns vor der HaustĂĽr verlaufen zum Beispiel von Tennenlohe nach FĂĽrth oder NĂĽrnberg, von FĂĽrth nach Schwabach, die Pegnitzroute verläuft zwischen FĂĽrth und NĂĽrnberg. Am GroĂźen Brombachsee bei Pleinfeld liegt auch ein Schwerpunkt, der von Reichelsdorf gut erreichbar ist. Passendes Karten- und Informationsmaterial zur Sandachse ist ĂĽbrigens im Galli Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich. Weiter Infos gibt’s auf www.franken-tour.de

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Frankens Schatz vom 3. April
Osterbrunnen besichtigen
                

Dass die Tradition des OsterbrunnenschmĂĽckens in der Fränkischen Schweiz ihren Ursprung hat, hat sich mittlerweile schon rumgesprochen. MĂĽndlichen Ăśberlieferungen zufolge wurde der erste Osterbrunnen im Jahr 1908 in der Gemeinde AufseĂź geschmĂĽckt. Heute sind es rund 200, die noch bis zwei Wochen nach Ostern bestaunt werden können. Brunnen mit tausenden buntbemalten Eierschalen, Blumen, Kränzen und Girlanden verziert. Grundlage der Tradition war die Bedeutung des Wassers als lebensspendendes Element fĂĽr die wasserarme Hochebene der Fränkischen Alb. Aufgrund der geologischen Bedingungen des Fränkischen Juras, das hauptsächlich aus wasserdurchlässigem Dolomit- und Kalkstein besteht, existierten dort nur wenige natĂĽrliche Sammelstellen fĂĽr das Wasser. Die Bewohner mussten deshalb tiefe Brunnen und Zisternen errichten. Dem Osterwasser wurde eine magische Wirkung nachgesagt. Das Trinken von Osterwasser schĂĽtzte im Volksglauben vor Krankheiten. Wenn Sie eine Tour durch das gelebte Brauchtum machen möchten, dann sind Sie zum Beispiel auf einem der ausgearbeiteten Wander- und Radwege unterwegs oder schlieĂźen Sie sich einer Ganz- oder Halbtagestour zu den Osterbrunnen mit dem Bus an... Die passenden Infos dazu gibt es auf www.fraenkische-schweiz.com! Dort finden Sie auch eine Auswahl besonders sehenswerter Brunnen, wenn Sie eine eigene Route erschlieĂźen möchten.. 

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