Frankens SchÀtze - April 2019

Frankens Schatz vom 18. April
Der Hahnenkamm-Erlebnispfad


Wenn die Rede vom Hahnenkamm ist, denken die meisten wahrscheinlich zuerst an den hohen Berg mit der Streif ĂŒber KitzbĂŒhel, wo das legendĂ€re Skirennen abgehalten wird. Aber auch hier in Mittelfranken gibt es einen Hahnenkamm - bei weitem nicht so hoch wie sein Namensvetter, aber auch er hat seinen ganz eigenen Reiz.

Dieser Jura-Kalkstein-Höhenzug liegt in der FrĂ€nkischen Alb. Auf den weiten Streuobstwiesen weiden Schafe, im Wald sprudeln viele Quellen, die steinerne Rinnen geformt haben, Vögel zwitschern und Insekten summen in der meist unberĂŒhrten Natur. Und ĂŒber all diese Besonderheiten des Hahnenkamms informiert auch ein interessanter Erlebnispfad, der einmal rund um Wald und Flur fĂŒhrt.

Rund vier Kilometer ist er lang und fĂŒhrt vorbei an 14 Stationen. Diese wurden im Rahmen eines europĂ€ischen Projektes im Jahr 2005 von Jugendlichen aus Finnland, Frankreich, Polen und Deutschland errichtet. Ziel war es, vor allem jungen Menschen die Bedeutung von Natur um Umwelt zu vermitteln. Doch auch erwachsene Besucher haben jede Menge Spaß an den Mitmachaktionen.

Vom Hain der Besinnung ĂŒber das Waldtelefon bis zur Vogelbeobachtung - ĂŒberall kann man auf dem Hahnenkamm-Erlebnispfad selbst aktiv werden und die Natur mit allen Sinnen erleben.

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Frankens Schatz vom 18. April
Der Aufseßer Brauereienweg


Dass Franken die Heimat der Biere ist, weiß hierzulande jeder. In keiner anderen Region gibt es so viele Brauereien wie bei uns. Ein Ort hat es im Jahr 2000 sogar ins Guinessbuch der Rekorde geschafft: die oberfrĂ€nkische Gemeinde Aufseß hat mit vier Brauereien auf 1.500 Einwohner so viele wie keine andere.

Ein Osterspaziergang zu den Brauereien Stadter, Reichold, Kathi-BrĂ€u und Rothenbach lohnt sich nicht nur wegen des sĂŒffigen Bieres. Wer alle an einem Tag besucht und sich das in einem Wanderpass vermerken lĂ€sst, bekommt auch die Urkunde „FrĂ€nkischer Ehrenbiertrinker der vier Weltrekord-Brauereien“ verliehen. Sie verbindet nĂ€mlich der Aufseßer Brauereienweg. Der ist 14 Kilometer lang und fĂŒhrt durch herrliche Landschaft von Aufseß ĂŒber Sachsendorf und Hochstahl nach Heckenhof und wieder zurĂŒck nach Aufseß.

Malerische Schlösser und Kirchen, bizarre Felsformationen, weite Wiesen und Felder oder Biotope mit vielen Jurapflanzen: auf dem Weg passieren Sie zahlreiche SehenswĂŒrdigkeiten. Und auch die Brauereien haben alle ihren ganz besonderen Charme. Nach vorheriger Anmeldung können Sie dort sogar an einer FĂŒhrung teilnehmen.

Entdecken Sie die Rekordgemeinde mit der grĂ¶ĂŸten Brauereidichte weltweit und werden Sie „FrĂ€nkischer Ehrenbiertrinker“ - auf dem Brauereienweg in Aufseß.

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Frankens Schatz vom 17. April
Der Schmausenbuckturm in NĂŒrnberg


Im Osten NĂŒrnbergs - mitten im Reichswald - liegt eine kleine Erhöhung, mit 390 Metern einst der höchste Berg der Stadt: der Schmausenbuck. Seinen Namen bekam er im Jahr 1670 durch den damaligen Besitzer des Areals, den Rotbierbrauer Georg Schmaus.

Sehr wichtig fĂŒr die Entwicklung der Stadt NĂŒrnberger war der Schmausenbuck vor allem durch sein Burgsandsteinvorkommen. Diese Gesteinsart diente als Baustoff fĂŒr die großen Bauwerke - Stadtmauer, Kirchen, PatrizierhĂ€user. Im Schmausenbuck wurde außerdem Bauholz, Brennholz und Holzkohle fĂŒr die Handwerksbetriebe gewonnen.

Heute ist der Schmausenbuck sowie der angrenzende Tiergarten ein Landschaftsschutzgebiet und fĂŒr viele Erholungssuchende, SpaziergĂ€nger und Radfahrer ein perfekter Ort, um ein bisschen Ruhe vom Trubel der Innenstadt zu finden.

Absolut empfehlenswert ist es auch, den Schmausenbuckturm zu erklimmen. Er ist 29 Meter hoch und bietet einen atemberaubenden Ausblick ĂŒber den schier unendlichen Reichswald im Osten der Stadt. Im Westen erkennt man die Kaiserburg, im SĂŒdosten kann man bis nach Fischbach schauen und im SĂŒden reicht der Blick ĂŒber Altenfurt, Moorenbrunn und Langwasser.

RegulÀr geöffnet hat der Aussichtsturm am Schmausenbuck von Mai bis September, immer an Sonn- und Feiertagen. Und wer nicht so lange warten möchte, kann auch schon an diesem Wochenende auf den Turm steigen. Von Karfreitag bis Ostermontag ist er tÀglich von 13 bis 17 Uhr zugÀnglich.

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Frankens Schatz vom 16. April
Auf Beutezug mit Jechiel Tigersfeld


Die Legende von Eppelein von Gailingen kennt in Franken wohl jedes Kind. Schon in der Schule hört man von dem Unwesen, das der Raubritter im 14. Jahrhundert in der Region trieb. Doch er ist bei weitem nicht der einzige, der die Straßen unsicher machte. Drei Jahrhunderte nach ihm fĂŒrchtete man sich in der FrĂ€nkischen Schweiz vor einem gewissen Jechiel Tigersfeld.

Ein echter Meisterdieb, der aber nie geschnappt wurde. Einen seiner EinbrĂŒche verĂŒbte er im Jahr 1717 ins Kloster Kaisersheim. Ein historischer Ort, in dem heute das „FrĂ€nkische Schweiz Museum“ seinen Sitz hat. Und um an den berĂŒhmten Langfinger zu erinnern, gibt es in der sonst eher beschaulichen Ausstellung jetzt eine spannende Jagd auf den „Meisterdieb von Tigersfeld“.

Die Besucher können sich entweder alleine oder in der Gruppe an seine Fersen heften. Ziel ist es aber nicht, den Bösewicht dingfest zu machen, sondern ihm bei seinen RaubzĂŒgen zu helfen. Schließlich soll er mit seinem Raubgut heil zurĂŒck zu seiner „Perle Merle“ in Pottenstein kommen. Eine echte SpĂŒrnase und Scharfsichtigkeit sind also gefragt, um am Ende 200.000 Gulden zu erbeuten.

Premiere im FrĂ€nkische Schweiz Museum in TĂŒchersfeld - es ist das wohl erste Museum Deutschlands, das seine Besucher in einem Rollenspiel durch die AusstellungsrĂ€ume schickt. Das Skript dazu gibt’s im Museumsshop, und schon kann es los gehen - auf Beutezug mit dem Meisterdieb Jechiel Tigersfeld im Kloster Kaisersheim.

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Frankens Schatz vom 15. April
"FrÀnkische Lieblingsrezepte"


Bratwurst und Lebkuchen - dafĂŒr ist Franken weit ĂŒber die Grenzen hinaus bekannt und geliebt. Doch wir Alteingesessene wissen natĂŒrlich, dass die KĂŒche noch viele weitere Klassiker zu bieten hat. Egal, zu welcher Jahreszeit, frĂ€nkische Köstlichkeiten haben immer Saison. Auch die Bayreutherin Ina Medick liebt die heimischen Leckereien ĂŒber alles und teilt ihre raffinierten Rezeptideen gerne mit anderen. Seit vier Jahren betreibt sie den Foodblock "BackIna", in dem sie regelmĂ€ĂŸig neue Ideen fĂŒr ein genussvolles Leben vorstellt.

Ob SĂŒĂŸes oder Herzhaftes, mehrgĂ€ngiges MenĂŒ oder schnelle KĂŒche, hier findet jeder Anregungen zum Nachkochen oder -backen. Und zu jedem Gericht gibt es auch noch interessante Hintergrundinfos oder unterhaltsame Geschichten. Und wer seine Kreationen im passenden Rahmen genießen will, findet bei BackIna auch noch viele Dekotipps.

Neben ihrem Foodblock gibt es eine Auswahl an ihren Tipps jetzt auch in Buchform. „FrĂ€nkische Lieblingsrezepte“ enthĂ€lt 80 Gerichte - auf den ersten Blick natĂŒrlich alles Klassiker, im Buch aber doch sehr modern interpretiert. Da werden Saure Zipfel, Krenfleisch und ApfelkĂŒchla sogar fĂŒr ausgewiesene Experten der frĂ€nkischen KĂŒche zum neuen Geschmachserlebnis.

Sie brauchen noch Tipps fĂŒr das OstermenĂŒ? Dann werden Sie fĂŒndig im Kochbuch „FrĂ€nkische Lieblingsrezepte“ von Ina Medick, erschienen im J. Berg Verlag.

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Frankens Schatz vom 12. April
Die ObstbaumblĂŒte in der FrĂ€nkischen Schweiz


In den Osterferien noch nichts vor? Dann auf in die FrĂ€nkische Schweiz, denn es gibt kaum eine Zeit, in der sich die Region so prachtvoll prĂ€sentiert wie jetzt. Die ObstblĂŒte steuert langsam auf ihren Höhepunkt zu. Und es ist ein atemberaubendes Schauspiel der Natur, wenn die 600.000 BĂ€ume aus dem Winterschlaf erwachen und die Landschaft in ein Meer aus weißen und zartrosa BlĂŒten verwandeln.

Ein Drittel der Gehölze sind KirschbĂ€ume, denn die FrĂ€nkische Schweiz zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten zusammenhĂ€ngenden SĂŒĂŸkirschen-Anbaugebieten Europas. Auf einer FlĂ€che von 2.500 Hektar stehen mehr als 200.000 KirschbĂ€ume. Daneben wachsen aber auch Birnen, Äpfel und Zwetschgen mit so klangvollen Namen wie Madam Verte, Conference oder Cristalline.

Strenge Nachtfröste könnten zwar die BlĂŒte noch verzögern, doch der Blick auf das aktuelle BlĂŒtenbarometer auf der Homepage der FrĂ€nkischen Schweiz zeigt, dass im Lauf der nĂ€chsten Woche im Tal und rund zwei Wochen spĂ€ter in den höheren Lagen der Höhepunkt erreicht werden soll.

FĂŒr die rund 5.000 Obstbauern der Region ist die BlĂŒte das Signal, an die Arbeit zu gehen. Jetzt mĂŒssen sie sich verstĂ€rkt um die ObstbĂ€ume kĂŒmmern, damit sie spĂ€ter mit einer reichen Ernte belohnt werden. Alle Naturliebhaber können jetzt den betörenden Duft in einem Meer bunter BlĂŒten genießen - bei der ObstbaumblĂŒte in der FrĂ€nkischen Schweiz.

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Frankens Schatz vom 11. April
Krippenbauen im Pfalzmuseum Forchheim


Ostern steht vor der TĂŒr - viele dekorieren ihr Haus jetzt mit farbenfrohen Osternestern, Arrangements mit WeidenkĂ€tzchen oder bunten StrĂ€ußen aus Tulpen und Osterglocken. Schließlich will man den FrĂŒhling mit fröhlichen Farbtupfern begrĂŒĂŸen. Manche stellen aber auch Oster- oder Passionskrippen auf. Und wie man die fertigt, zeigt Krippenbaumeister Karl-Heinz Exner aus Bischberg an diesem und nĂ€chsten Samstag im Pfalzmuseum in Forchheim.

Im Gewölbekeller der Kaiserpfalz erklĂ€rt er Interessierten, welche Materialien sie brauchen und welche Handgriffe nötig sind, um eine eigene Krippe zu bauen. Wertvolle Tipps vom Profi machen auch aus Laien echte Baumeister. Und parallel zu den Kursen prĂ€sentiert Exner von morgen bis 28. April in der Marienkapelle auch noch seine eigenen sogenannten „ernsten“ oder Fastenkrippen in einer Passionskrippenausstellung.

Unter dem Motto "Wenn Sie dem Krippenbauer ĂŒber die Schulter schauen wollen
" gibt’s Tipps und Tricks fĂŒr die eigene Krippe fĂŒr Zuhause im Pfalzmuseum in Forchheim

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Frankens Schatz vom 10. April
Der Osterbrunnen in Kleingesee


Sie sind lĂ€ngst kein Geheimtipp mehr – die Osterbrunnen in der FrĂ€nkischen Schweiz. Mittlerweile gibt es schon organisierte Bustouren, die von Forchheim aus zu den schönsten geschmĂŒckten Brunnen, Quellen und BrĂŒcken fahren. Ob Ganztagestour oder kleine Runde – die GĂ€stefĂŒhrer erzĂ€hlen dabei interessante Geschichten der Orte, ĂŒber die einzelnen SchmuckstĂŒcke und zum Ursprung des Brauches.

Wer lieber alleine auf eine Entdeckungsreise gehen möchte, wird in fast jedem Ort fĂŒndig. In rund 200 Gemeinden sind die Brunnen geschmĂŒckt. Manche haben es zur BerĂŒhmtheit gebracht: der Ă€lteste befindet sich oberhalb des Aufsesser Schlosses in Hardt. Er wurde erstmals im Jahr 1909 geschmĂŒckt. Als der grĂ¶ĂŸte gilt der Osterbrunnen in Bieberbach bei Egloffstein mit inzwischen 12.000 Eierschalen von Enten, GĂ€nsen und HĂŒhnern.

Der kreativste dĂŒrfte der im GĂ¶ĂŸweinsteiner Ortsteil Kleingesee sein, der sich  traditionell von Jahr zu Jahr anders prĂ€sentiert. Zur Fußball-EM gab es Fußballmotive, dann wurden MĂ€rchen, Schokolade und Bier thematisiert. In diesem Jahr dreht sich alles um die Feuerwehr. Etwa 15 Damen basteln seit Wochen an dem passenden Schmuck: unter den Motiven sind Feuerwehrautos, Feuerwehrleute, die einen Hausbrand löschen, RettungseinsĂ€tze auf der Straße, der Heilige Florian und vieles mehr – wohlgemerkt auf Eiern!

Genaueres ist noch streng geheim, denn der Osterbrunnen mit seinen rund 1.000 Feuerwehrmotiven wird erst am Palmsonntag enthĂŒllt. Passenderweise steht er genau neben dem Feuerwehrhaus von Kleingesee.

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Frankens Schatz vom 9. April
Das Gemeinschaftshaus Langwasser


Eines der ersten großen GemeinschaftshĂ€user Deutschlands steht in NĂŒrnberg Langwasser. 1968 wurde es als BegegnungsstĂ€tte und Lernort in der Glogauer Straße eröffnet. Tausende Besucher waren dort, um in GruppenrĂ€umen Kurse zu belegen, in den WerkrĂ€umen ihren Hobbys nachzugehen oder auf der BĂŒhne aktiv zu sein. Doch nach 50 Jahren wird das Haus seit dem 1. Januar 2018 von Grund auf saniert.

Rund eineinhalb Jahre Bauzeit sind veranschlagt, um das Begegnungszentrum fit fĂŒr die Zukunft zu machen. Doch auch wĂ€hrend der Schließung können viele Angebote des Gemeinschaftshauses weiter genutzt werden. Die Stadtbibliothek Langwasser ist in einem Container direkt neben der Baustelle untergebracht und viele Kurse werden nun in anderen Einrichtungen durchgefĂŒhrt.

Um die Wartezeit bis zur Wiedereröffnung zu verkĂŒrzen, gibt es jetzt auch eine BroschĂŒre zur Historie des Hauses. Auf 40 Seiten erzĂ€hlt das Heft „50 Jahre Gemeinschaftshaus Langwasser“, wie vor einem halben Jahrhundert alles losging und was sich seither alles getan hat. Zu Wort kommen viele Zeitzeugen, die Erinnerungen wach werden lassen. Zu bekommen ist die BroschĂŒre „50 Jahre Gemeinschaftshaus Langwasser“ gratis im ÜbergangsbĂŒro in der Breslauer Straße – so lange der Vorrat reicht.

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Frankens Schatz vom 8. April
Der Verschenkmarkt im Landkreis FĂŒrth


Jetzt im FrĂŒhling wird ja gerne mal ordentlich aufgerĂ€umt. Weg mit dem alten Ballast. Aber viele Dinge sind einfach noch zu gut, um sie zu entsorgen. Und wir wollen ja alle mithelfen, dass nicht mehr ganz so viel MĂŒll anfĂ€llt. Beim Thema Abfallvermeidung macht auch der Landkreis FĂŒrth mit und hat eine Online-Plattform gestaltet, bei der noch gut erhaltene Waren einfach verschenkt oder getauscht werden können.

Von Wohnaccessoires ĂŒber BĂŒcher bis hin zu ElektrogerĂ€ten – hier kann wirklich alles vorgestellt werden. Auch ganz kuriose Dinge warten auf einen neuen Besitzer. Ein Bierkrug mit Klingel, ein Kopfhörer fĂŒr die Heimorgel oder grĂŒne Wollhandschuhe waren die ersten EintrĂ€ge, die sofort nach Erscheinen der Seite eingestellt wurden.

Was der eine nicht mehr mag, kann fĂŒr den anderen zum echten LiebhaberstĂŒck werden. So vermeidet man nicht nur Abfall und schont Ressourcen, sondern macht andere auch noch glĂŒcklich. Und die Suche nach Kuriosem im Retro-Stil ist Spaß pur.

Tauschen und Schenken statt wegwerfen. Der Landkreis FĂŒrth bietet einen Flohmarkt im Internet. Und bald soll auch noch eine AbfallApp an den Start gehen, die die nĂ€chsten Termine der MĂŒllabfuhr anzeigt, den Weg zum nĂ€chsten Glas- und Dosencontainer weist und SperrmĂŒllantrĂ€ge ganz einfach stellen lĂ€sst.

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Frankens Schatz vom 5. April
Die Kulturscheune Leerstetten


Im Ortsteil Leerstetten bei Schwanstetten wurde von der Marktgemeinde eine Fachwerkscheune  zu einem Kulturtreffpunkt umgestaltet.
Die alte Fachwerkscheune ist ein richtiges Kleinod mit historischen Balken und kleiner BĂŒhne.
Der Verein "Kultur in Schwanstetten" nutzt die Scheune fĂŒr vielfĂ€ltige Veranstaltungen. Aber auch privat kann man diesen schönen Saal mieten.
Sogar Trauungen fanden hier schon statt.
Heute abend sind die Alligators of Swing  dort zu Gast.
Mit Swing, Blues und Boogie bringen sie das historische GemÀuer zum Beben.
Beginn ist um 20 Uhr.
Die Kulturscheune Leerstetten liegt direkt an der Ortsdurchfahrt gegenĂŒber der Kirche Peter und Paul und ist immer einen Besuch wert!

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Frankens Schatz vom 4. April
Das Uhrenhaus Sandreuth


Wer den Gasverbrauch fĂŒr seinen Haushalt wissen will, der geht in den Keller. Dort gibt es einen ZĂ€hler, an dem der Verbrauch einfach abgelesen werden kann. Hingegen, den Gasverbrauch fĂŒr eine ganze Stadt zu ermitteln, ist schwieriger. Noch vor etwa hundert Jahren gab es dafĂŒr das Uhrenhaus in Sandreuth. An den Uhren konnte abgelesen werden, wie viel Gas die Stadt verbraucht. Nach dem Umbau von 1992 bis 1995 dient das historische GebĂ€ude als Kantine und Eventlocation. Auf den 500 Quadratmeter haben bis zu 280 Personen Platz. Kein Wunder also, dass das Uhrenhaus gerne fĂŒr Hochzeiten und festliche AnlĂ€sse jeder Art genutzt wird. Was innen mit viel Licht und moderner AtmosphĂ€re besticht, erinnert außen an lĂ€ngst Vergangenes. Besonders beeindruckend ist die historische Fassade mit Rundbögen-Fenstern. Die sind nicht nur heute schön anzuschauen, sondern sogar wieder in.

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Frankens Schatz vom 3. April
Die Orangerie Ansbach

Bereits im 16. Jahrhundert entstanden an der Stelle des heutigen Ansbacher Hofgartens ein KrÀutergarten, gÀrtnerische Anlagen sowie ein "Lust- und Opernhaus".
Ab 1723 ließ die MarkgrĂ€fin Christiane Charlotte den Hofgarten nach französischem Gartenideal grundlegend umgestalten und befahl, das architektonisch aus der Mode gekommene und baufĂ€llige Lusthaus abzureißen.
An seiner Stelle sollte eine Orangerie entstehen, in der im Winter die frostempfindlichen Zierpflanzen des Hofgartens aufbewahrt und im Sommer in den SĂ€len große Sommerfeste stattfinden sollten.
EndgĂŒltig fertiggestellt wurde sie allerdings erst 1744.
Heute werden die RĂ€umlichkeiten der Orangerie teils als Cafe, teils als Veranstaltungsort fĂŒr Feste und große öffentliche Veranstaltungen wie z. B. die Ansbacher Bachwoche genutzt.

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Frankens Schatz vom 2. April
Die Lohbachquelle


Zwischen Schwanstetten und Schwarzach befindet sich ein Kleinod. Mitten im Wald. Die Lohbachquelle. Erst vor kurzem von einem Förster ist sie wieder entdeckt worden. Nur auf Hinweis von Zeitzeugen konnte er zusammen mit dem Museumsverein Schwanstetten e.V. diesen Ort wieder finden. Die Quelle befindet sich in der NĂ€he des Sperbersloher Weges "im Kessel". Sie ist locker mit Steinen eingefasst und lĂ€uft in einen Graben. Auf einem der Steine ist eine Tafel angebracht, auf der steht: "Zur Zeit der Notstandsarbeit, Mai 1934". Notstandsarbeit mussten hier in den 30er Jahren Arbeitslose aus Allersberg, Wendelstein, Rednitzhembach und Schwand leisten. FĂŒr 20 Mark die Woche 40 Stunden. Ansonsten hĂ€tten sie ihre ArbeitslosenunterstĂŒtzung riskiert. Leimghruben und HoyeschlĂ€ge wurden von Hand umgegraben, mit Kalk gedĂŒngt und anschlißend bepflanzt. In diesen Gebieten fasste man Quellen um die Leute mit Wasser zu versorgen. Nach dem Krieg war sie dann ein beliebter Treffpunkt fĂŒr Liebespaare. Eine kleine, moosbewachsene Bank zeugt heute noch von diesen Zeiten. Eine kleine Wanderung zu dem romantischen Örtchen kann man bequem von Sperberslohe, Furth oder Leerstetten aus unternehmen. Zur guten Orientierung sind hölzerne Wegweiser angebracht.

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Frankens Schatz vom 1. April
Die Teufelshöhle Pottenstein


Heute geht es in Frankens Unterwelt – genauer gesagt in die Teufelshöhle bei Pottenstein.
Der heutige Zugang zur Höhle war lange Zeit als Teufelsloch bekannt. Dass sich dahinter eine der grĂ¶ĂŸten Höhlen Deutschland befand entdeckte dann 1922 der Höhlenforscher Hans Brand.  
Heute gehört die Teufelshöhle zu den am besten erschlossenen Schauhöhlen in ganz Deutschlands. Mit ihren riesigen SĂ€len und engen, verschlungenen GĂ€ngen und ihren Tropfsteinen ist sie im In- und Ausland bekannt. Höhepunkte in der Höhle sind der  Barbarossadom und die BĂ€renhöhle.
Im Barbarossadom mit den sogenannten Zaubergarten ist der wohl schönste Tropfstein der Teufelshöhle zu sehen – 1 Meter 20 hoch und rund 200.000 Jahre alt. Noch grĂ¶ĂŸere und Ă€ltere Tropfsteine bietet der sogenannte Riesensaal. In der BĂ€renhöhle ist das komplette Skelett eines HöhlenbĂ€ren ausgestellt, der vor rund 30.00 Jahren in Franken lebte,. Eine FĂŒhrung durch die Teufelshöhle dauert etwa 45 Minuten wird teilweise musikalisch und seit 2007 von einer Lichtshow begleitet. Die Höhle ist leicht begehbar – alles in allem sind aber rund  400 Stufen zu gehen. Die Teufelshöhle ist tĂ€glich von 9 bis 17 Uhr geöffnet – die FĂŒhrungen starten immer dann wenn genĂŒgend Interessent da sind. Nach Pottenstein geht es ĂŒber die B 470. Dann ist der Weg bestens ausgeschildert. Ins Navi geben  Sie 91278 Pottenstein, SchĂŒttersmĂŒhle 5 ein.

www.pottenstein.de

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zwischen Kreuz NĂŒrnberg-Ost und Schwabach-SĂŒd

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