Frankens Schätze - August 2018

Frankens Sommerschatz vom 31. August
Die Hesperidengärten in Nürnberg

Erfrischendes Wasser plätschert im steinernen Brunnen, Vögel zwitschern, während man sich auf einer Parkbank unter einem der vielen Schatten spendenden Bäumen niederlässt und das Idyll und die Stille mitten in dem quirligen Stadtteil NĂĽrnberg Johannis genieĂźt. Die romantischen Hesperidengärten gibt es schon seit dem Mittelalter. Vermögende Kaufleute lebten einst vor den NĂĽrnberger Stadtmauern und nutzten die nach dem Vorbild von Adeligen angelegten Lustgärten, um sich zu erholen und zwischen Brunnen, Skulpturen, Blumenbeeten und Limonenbäumchen zu lustwandeln. 

Benannt wurden die Hesperidengärten nach der griechischen Mythologie. Demnach mussten die Hesperiden, die Töchter des Hesperos, die goldenen Früchte bewachen, die in dem Garten wuchsen und den Göttern gehörten. Herakles jedoch schaffte es, sie zu stehlen.

In den 80er Jahren wurden die Hesperidengärten gänzlich neu konstruiert. Der BĂĽrgerverein NĂĽrnberg Johannis hat die drei zusammengelegten Gärten an den RĂĽckseiten der Häuser JohannisstraĂźe 43 bis 47 sowie ein Garten hinter dem Haus JohannisstraĂźe 13 restauriert. Das sĂĽdländische Flair ist einzigartig und sehenswert sind der Vierjahreszeiten- und der Arionbrunnen, mehrere Skulpturen und die Sonnenuhr an der SĂĽdseite: kleine Buchshecken helfen, die Zeit anzuzeigen. 

Einfach mal abschalten vom Alltag kann der Besucher in einer der vielen Nischen mit Sitzmöglichkeit, auf Parkbänken unter Bäumen, aber auch in der nostalgischen Kaffeestube am Hesperidengarten oder im Restaurant und Biergarten des Barockhäusles.

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Frankens Sommerschatz vom 30. August
Der Nordic Walking-Park in Schwaig

Die groĂźe Hitze ist durch – bei diesen angenehmen Temperaturen kann man sich also endlich mal wieder etwas sportlich betätigen. Und da bietet sich eine Sportart an, die wir Mauri Repo zu verdanken haben. Das ist ein finnischer Fitnesstrainer, der Ende der 70er das Nordic Walking erfand. Es dauerte zwar noch ein paar Jahre, bis die Industrie anfing, die dazu gehörigen Stöcke zu produzieren, doch in den späten 90ern gab es kein Halten mehr. Der Trend eroberte die Welt. Ein Sport, bei dem neben der Beinmuskulatur dank des Einsatzes der Stöcke auch die Muskeln des Oberkörpers trainiert werden. Heute sieht man ĂĽberall Menschen mit zwei Stöcken durch die Natur walken. 

Eine besonders schöne Strecke finden Nordic Walker in Schwaig bei Nürnberg. Im Jahr 2009 wurden dort die vier Trails mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit eröffnet. Start- und Ziel aller Wege des Nordic Walking-Parks ist am Waldparkplatz am Schneidersbach. Von dort geht’s dann entweder auf die Teufelsgrabenschleife über 4,6 km, die Schneidersbach-Schleife über 6,4 km, die drei Höhen-Schleife über 9,3 km oder die Hirschkopf-Schleife über 11,3 km – je nach Fitness und Ausdauer. Unterwegs geht’s durch Wälder und Wiesen vorbei an mehreren Orientierungstafeln, die Infos zum weiteren Verlauf der Strecke geben.

Und die ganz ambitionierten Sportler können die Runde sogar noch vergrößern. Denn der Nordic Walking-Park Schwaig ist vernetzt mit den Routen des Nürnberger Tiergartens, das heißt: insgesamt stehen Ihnen 52 Kilometer beschilderte Waldwege zur Verfügung. Somit ist einer der größten Nordic Walking-Parks Deutschlands direkt vor unserer Haustür. Also: an die Stöcke - fertig – los!

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Frankens Sommerschatz vom 29. August
Der GrĂĽne Markt in FĂĽrth


Zwischen der König- und der Gustavstraße in Fürth liegt ein wunderschöner Platz, an dem es sich durchaus lohnt, mal den Blick schweifen zu lassen. Der Grüne Markt war ursprünglich angelegt, um die alte Reichsstraße, die durch die Stadt führte, zu verbreitern. Später befanden sich dort zwei Amtssitze von Fürther Herren, das Geleitshaus und das Bambergische Amtshaus.

Erst im Jahr 2000 hat der FĂĽrther Stadtrat entschieden, den Durchgangsverkehr zu verbannen und einen autofreien Platz anzulegen. Nach vier Jahren Umbauzeit konnte er schlieĂźlich eingeweiht werden. Und das Resultat kann sich sehen lassen – das sĂĽdländische Flair am GrĂĽnen Markt findet man sonst fast nur in Italien. 

Neben wenigen Neubauten stehen dort viele historische Fachwerkhäuser, die in den Abendstunden wunderbar illuminiert werden. Es gibt Restaurants, Bars und Kneipen mit Außenbestuhlung und in der Mitte eine Aktionsfläche, die bei Festivitäten der Stadt, wie etwa beim Fürth Festival, als Bühne dient. Sehenswert ist auch der Gauklerbrunnen mit zwei Figurengruppen, die Akrobaten und Artisten zeigen. Und unvergleichlich ist auch der Blick auf Sankt Michael, die älteste noch stehende Kirche in Fürth.

Der Grüne Markt in Fürth – benannt übrigens nach einem Gemüsemarkt, der früher dort stattgefunden hat – ein idyllischer Treffpunkt von Jung und Alt, an dem man stundenlang sitzen und einfach nur die einzigartige Atmosphäre genießen kann.

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Frankens Sommerschatz vom 28. August
Kanufahren auf der Pegnitz

Seit jeher flieĂźt die Pegnitz durch NĂĽrnberg, mal dĂĽmpelt sie gemächlich dahin auf ihrem Weg nach FĂĽrth, mal verwandelt sie sich in einen schnellen Strom. Viele Jahre lang wurde ihr Lauf wenig beachtet. Doch mehr und mehr rĂĽckt die Stadt ans Wasser – dank eines Stadtentwicklungsprojektes unter dem Motto „Mehr Wasser zum Menschen, Mehr Menschen zum Wasser“. Einiges ist schon passiert: an der SĂĽdseite der Insel SchĂĽtt und am Kontumazgarten etwa wurde das Pegnitzufer ganz neu gestaltet, mit Sitzmöglichkeiten direkt am Fluss. 

Orte, von denen aus Einheimische und Touristen mit festem Boden unter den FĂĽĂźen näher an den Fluss kommen. Es geht aber auch umgekehrt. Die Pegnitz und die Stadt mal aus einem ganz anderen Blickwinkel bewundern, können Sie zum Beispiel vom Kanu aus. Das Unternehmen FP sportreisen etwa bietet abwechslungsreiche Kanutouren von NĂĽrnberg nach FĂĽrth. 

Ob Anfänger oder Fortgeschrittener – die Fahrt vom Lederersteg in Nürnberg bis zur Fürther Ludwigsbrücke ist ein Spaß für jedermann. Mal geht es dank der Strömung recht rasant voran – vor allem im Bereich Theodor-Heuss-Brücke, am Fuchsloch und an der Fürther Stadtgrenze sorgen Schwallstrecken dafür, dass die Paddler auch mal ein bisschen nass werden. Und dann gibt es wieder gemütlichere Passagen, an denen man die Natur entlang der Strecke auf sich wirken lassen kann.

Gut sechs Kilometer lang ist die Tour von Nürnberg nach Fürth, je nach Fitness ist sie in eineinhalb bis zwei Stunden zu bewältigen. Was aber noch länger anhalten wird, ist der Eindruck, den man gewinnt – ganz neue An- und Aussichten, bei einer Kanutour von Nürnberg nach Fürth. Buchen können Sie Ihr Boot hier.

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Frankens Sommerschatz vom 27. August
Der Rastwaggon in Rupprechtstegen

Spazieren gehen, Radfahren oder einfach nur die Seele baumeln lassen – der Veldensteiner Forst ist ein herrliches Naherholungsgebiet für Menschen aus nah und fern. Idyllisch gelegen in der Hersbrucker Alb gibt es dort viele Wanderwege, aber auch Wassersportler kommen gerne zu einer Kanutour auf der Pegnitz.

Bevor Sie sich dann wieder auf den Heimweg machen, sollten Sie aber unbedingt noch in einem einzigartigen Gasthaus einkehren. Direkt neben dem Bahnhof von Rupprechtstegen, einem Ortsteil der Gemeinde Hartenstein, steht nämlich ein ausrangierter Eisenbahn-Rastwaggon. Erbaut wurde er in den 30ern und war dann ĂĽber 40 Jahre lang auf den Schienen im Einsatz, bis er ausrangiert wurde. 

Vor zehn Jahren kam die Gemeinde Hartenstein schlieĂźlich auf die Idee, dass er zumindest teilweise wieder seine ursprĂĽngliche Bestimmung zurĂĽck bekommt. Der Rastwaggon wurde zu einem Ausflugslokal der besonderen Art umgebaut. Und kĂĽrzlich bekam er sogar noch einen Anbau: ein sechs mal sechs Meter groĂźes Gebäude mit Satteldach im Stil eines Bahnhofs. Dort ist die KĂĽche und ein Ausschank fĂĽr den Biergarten entstanden. 

Rund 40 Plätze gibt es im Inneren des Waggons, und mehr als 50 Sitzgelegenheiten bietet der angrenzende Biergarten. Direkt daneben ist auch ein Kinderspielplatz, wo die Kleinen toben, während sich ihre Eltern fränkische Brotzeiten und ein leckeres Veldensteiner Bier schmecken lassen. Der Rastwaggon Rupprechtstegen, direkt am Bahnhof – nicht nur für Eisenbahnnostalgiker einer der originellsten Orte, um die Wartezeit auf den nächsten Zuganschluss zu verkürzen.

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Frankens Sommerschatz vom 24. August
Der Hesselberg

Er ist der Mount Everest Mittelfrankens, mit rund 690 Metern der höchste Berg des Regierungsbezirks: der Hesselberg. 60 km südwestlich von Nürnberg liegt er genau zwischen dem Fränkischen Seenland und der „Romantischen Straße“. Ein perfektes Ziel für Erholungssuchende, die nach dem Aufstieg mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt werden. Vom Gipfelkreuz auf der höchsten Erhebung, dem Ehinger Berg, kann man bei besonders gutem Wetter sogar die 150 Kilometer entfernten Alpen sehen.

Wegen seiner geologischen und botanischen Besonderheiten wurde der Hesselberg mit dem GĂĽtesiegel "Bayerns schönste Geotope" ausgezeichnet. Denn nicht nur die Aussicht ist groĂźartig, das Naturschutzgebiet  bietet auch unberĂĽhrte Natur mit einer Vielzahl an seltenen Pflanzenarten. Auf einem drei Kilometer langen geologischen Lehr- und Wanderpfad erfahren Besucher allerhand ĂĽber die Entstehungsgeschichte des Plateaus und seinen geologischen Aufbau.

Und auch, wer seine Freizeit gerne aktiv verbringt, ist am Hesselberg richtig aufgehoben. Rund um den Berg gibt es mehrere Wanderwege, Paraglider und Drachenflieger finden optimale Bedingungen für ihren Sport, Angler gehen an Wörnitz und Sulzach auf Fischfang und Radfahrer können auf einer Rundtour dem Alltag entfliehen. Ein Ausflug in die Erholungsregion Hesselberg auf den höchsten Berg Mittelfrankens – ein Aufstieg der besonderen Art.

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Frankens Sommerschatz vom 23. August
Die NĂĽrnberger Bimmelbahn

Wir Franken haben es schon gut, wir leben in einer Region, in der immer mehr Touristen aus der Ferne gerne ihren Urlaub verbringen – Nürnberg boomt. Aus der ganzen Welt lassen sich hier Besucher von den Sehenswürdigkeiten beeindrucken. Aber aus welcher Perspektive sehen die eigentlich die Nürnberger Schätze? Gehen Sie doch einfach mal gemeinsam mit ihnen auf eine Tour durch die Stadt und lernen Sie dabei auch selbst noch etwas Neues kennen.

Mehrmals täglich dreht eine Bimmelbahn ihre Runden durch die City. Sie ist 22 Meter lang, bietet rund 70 Fahrgästen Platz und besteht aus einer modernen Zugmaschine im Lokomotiven-Design und drei Anhängern. Dank eines Panoramaglasdachs haben die Insassen bei jedem Wetter eine perfekte Sicht, luftgefederte Achsen sorgen für eine entspannte Fahrt übers Kopfsteinpflaster und eine Standheizung kann auch im Winter angenehme Temperaturen garantieren. Gestaltet sind die Wagen der Bahn im nostalgischen Look – natürlich in den Farben der Stadt rot und weiß.

Bei der rund 40-minütigen Fahrt kommen Sie an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei und bekommen über einen Kopfhörer auch noch alle wichtigen Informationen dazu - in Deutsch oder Englisch, in Französisch, Spanisch, Italienisch oder Russisch. Sicher spannend, mal zu hören, wie der Weiße Turm, die Kaiserburg oder das Albrecht-Dürer-Haus in anderen Sprachen beschrieben werden.

Einmal Tourist sein und die Stadt mit ganz anderen Augen sehen: in der Nürnberger Bimmelbahn. Start und Ziel ist am Schönen Brunnen am Hauptmarkt. Den genauen Fahrplan finden Sie hier.

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Frankens Sommerschatz vom 22. August
Das Forsthaus Schweigelberg

Alte knorrige Bäume, durch die der laue Wind rauscht, kein Lärm, ungewohnte Stille. Im Herzen der Fränkischen Schweiz über Behringersmühle fühlt man sich wie in einem Märchenwald. Und dann taucht plötzlich ein verborgenes Forsthaus auf. Es ist im Besitz der Forstverwaltung des Freistaates Bayern und wird betrieben von Pächterin Marga Linhard, die immer an den Wochenenden von März bis November in der kleinen Küche an einem Gasherd und einem alten Holzofen feinste fränkische Leckereien und internationale Küche zaubert. Unbedingt probieren sollten Sie auch den gedeckten Apfelkuchen, der mit Lavendelblüten verfeinert wird – eine absolute Delikatesse!

Nur vier Tische hat die Gaststube des Forsthauses Schweigelberg, 26 Personen finden dort Platz. Unter einer 300 Jahre alten Linde gibt es im Freien schattige Plätze für einen Zwischenstopp auf einem Spaziergang durch die idyllische Landschaft. Zu erreichen ist das Forsthaus nämlich nur zu Fuß. Autos sind im Staatswaldgebiet tabu. Doch die Wanderung gehört unbedingt dazu – sie ist ein Teil des Erlebnisses.

Der Weg zu dem idyllisch über dem Ailsbach-, Püttlach- sowie dem Oberen und Unteren Wiesenttal gelegenen Forsthaus führt von Behringersmühle aus rund 20 Minuten leicht ansteigend durch Wald und Wiesen. Ob Sie dort Schneewittchen und den sieben Zwergen begegnen? Man könnte es fast meinen, so märchenhaft ist die Landschaft rund um das Forsthaus Schweigelberg.

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Frankens Sommerschatz vom 21. August
Der Gredl-Radweg

„Die Gretel fuhr mit der Gredl nach Greding“ - ein Zungenbrecher mit Geschichte. Denn fast 90 Jahre lang pendelten viele Franken bis in die 70er Jahre hinein mit der „Gredlbahn“ von Roth über Hilpoltstein nach Greding. Nach und nach wurde der Bahnbetrieb allerdings eingestellt. Heute existiert nur noch der elf Kilometer lange Streckenabschnitt Roth-Hilpoltstein. Wer aber weiter bis nach Greding will, der kann das auf zwei Rädern tun. Denn wo einst die Gredlbahn fuhr, verläuft der Gredl-Radweg.

30 Kilometer ist er lang und führt durch reizvolle Landschaften, historische Ortskerne, vorbei an Burgen, Schlössern und anderen Sehenswürdigkeiten im südlichen Landkreis Roth. Ob gemütlich, oder sportlich ambitioniert, jeder Radler kommt auf dem Gredl-Radweg auf seine Kosten. 90 Meter beträgt der Höhenunterschied. Der niedrigste Punkt liegt an der Schweizermühle in Hilpoltstein, eine Getreidemühle, die von Wasserrädern angetrieben wird und heute noch in Betrieb ist. Der höchste Punkt ist an der Wasserscheide zwischen Alfershausen und Steindl. Ob die Burgruine Stauf, der Schlossberg und der markante Anstieg der südlichen Frankenalb – die Aussicht unterwegs ist einzigartig.

Entlang der Strecke informieren einige Schautafeln ĂĽber die Gredlbahn und die Natur im Fränkischen Seenland. Ausgestellt sind auch Requisiten von einst,  wie zum Beispiel alte Andreaskreuze oder Fernmeldeeinrichtungen. Die Fahrbahn verläuft ĂĽberwiegend auf einer eigener Trasse, fern des Autoverkehrs und ist weitgehend asphaltiert. Und wer unterwegs mal eine Pause einlegen möchte, findet eine Vielzahl an verschiedenen Einkehrmöglichkeiten, bevor es dann weitergeht auf den Spuren der einstigen Gredlbahn zwischen Roth und Greding.

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Frankens Sommerschatz vom 20. August
Der Paradiesbrunnen in FĂĽrth

Wenn es heiĂź ist in Franken, dann suchen viele Menschen gerne ein bisschen AbkĂĽhlung im erfrischenden Nass. Brunnen in den Innenstädten sind beliebte Orte, um mal die FĂĽĂźe im Wasser baumeln zu lassen oder sich ein paar Tropfen ins Gesicht zu spritzen. Auch der Paradiesbrunnen auf der Dr.-Max-Grundig-Anlage in FĂĽrth ist so ein Ort der Erfrischung: bewusst offen gestaltet, damit man hineinlaufen kann. 

Er ist eine ungewöhnliche Brunnenanlage, die auch etwas mitteilen will. Denn dargestellt wird dort der Garten Eden: rund um den Lebensbaum in der Mitte findet man Adam und Eva, eine Schlange mit gespaltener Zunge und ein Einhorn, zwei kleine Mäuse und weitere Tiere, die über den ganzen Brunnen verteilt sind. Über alles spannt sich ein Regenbogen als Zeichen der Zuversicht. Er soll deutlich machen, dass die Menschen das Paradies zwar verloren haben, es aber durchaus weiter existiert.

Dass der Paradiesbrunnen heute mit seinen Wasserspielen auf der FĂĽrther Freiheit sprudelt und spritzt, ist einer jahrelangen Diskussion im Stadtrat zu verdanken. Der Unternehmer Max Grundig hatte einst 100.000 Mark fĂĽr den Bau eines Brunnens zur VerfĂĽgung gestellt. Den daraufhin ausgeschriebenen KĂĽnstlerwettbewerb gewann der Entwurf eines 15 Meter hohen Wasserhauses. Schnell merkte man aber, dass diese Anlage mit einem CafĂ© im Inneren wegen mangelnden Platzes nicht umgesetzt werden kann. Auch der zweite Platz – eine Art Gleis-Installation – fiel letzten Endes durch. 

Schließlich wurde drei Jahre später ein weiterer Wettbewerb ausgeschrieben, den das Künstlerehepaar Barbara und Gernot Rumpf aus Neustadt an der Weinstraße mit seinem Entwurf für sich entscheiden konnte. Und so gab es dann doch noch ein Happy End mit dem Paradiesbrunnen auf der Dr.- Max-Grundig-Anlage in Fürth.

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Frankens Sommerschatz vom 17. August
Café Wanderer und Bieramt in Nürnberg

Ein Wanderer ist im normalen Sprachgebrauch ein Mensch, der sich gerne ĂĽber mehrere Stunden in der Natur fortbewegt. In NĂĽrnberg hat der Begriff Wanderer noch eine andere Bedeutung. Direkt am Tiergärntnertor liegt nämlich ein echter Schatz gleichen Namens. 

Wo im Mittelalter ein Fuhrpark mit Pferdetränke stand, sind heute noch zwei kleine Hutzel-Häuschen. Im einen ist das Café Wanderer, in dem man an der Theke heiße und kalte Getränke ordern kann, oder auch einen Aperol Spritz oder ein Glas Wein, um auf den Start in den Feierabend anzustoßen.

Im benachbarten Bieramt werden fränkische Landbiere oder lokale Destillate angeboten. Sogar Kenner finden dort garantiert flüssige Schätze aus Brauereien, die ihnen bisher noch nie ins Glas gekommen sind. Daneben gibt es für den kleinen Hunger fränkisches Landbrot mit Leberwurst, Griebenschmalz und frischen Obazden.

Unvergleichlich ist aber die Lage des Wanderer auf dem Tiergärtnertorplatz. Bei einem herrlichen Blick auf das historische Fachwerk des Dürerhauses, die Hasen-Skulptur von Jürgen Goertz, die Stadtmauer und die Nürnberger Burg kann man Touristen beobachten, die sich von einem der schönsten Plätze der Stadt verzaubern lassen. Albrecht Dürer hätte das Wanderer sicher zu seiner Stammkneipe gemacht.

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Frankens Sommerschatz vom 16. August
Der AltmĂĽhlsee

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Wer gerne badet, surft oder segelt, der muss nicht etwa nach Spanien, Italien oder Griechenland. Er kann auch einfach nur rund 40 Kilometer sĂĽdwestlich von NĂĽrnberg an den AltmĂĽhlsee fahren und dort seiner Leidenschaft nachgehen.

32 Jahre ist es her, dass das Bauvorhaben „Fränkisches Seenland“ abgeschlossen wurde. Nach zwölf Jahren Bauzeit hat der damalige Ministerpräsident Franz Josef StrauĂź am 1. August 1986 den Kleinen Brombachsee, den Igelsbachsee und den AltmĂĽhlsee feierlich eingeweiht. Seither nutzen viele Menschen aus Nah und Fern die vielseitigen Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. 

Ein Riesenspaß ist etwa eine Fahrt auf dem Ausflugsschiff MS Altmühlsee, das mehrmals täglich über den See schippert. Sehr lehrreich ist ein Besuch auf der Vogelinsel bei Muhr am See. Dort bietet die Informationsstelle des Landesbundes für Vogelschutz Vogel- und naturkundliche Exkursionen an. Daneben gibt es mehrere Freizeitzentren an den Ufern des Altmühlsees mit Sandstränden und Liegewiesen, mit Tretboot- und Fahrradvermietung und mit Cafés und Restaurants.

Nicht nur Wasserratten kommen am Altmühlsee voll auf ihre Kosten, auch Wanderer und Radsportler können ihn auf einem ebenen Uferweg umrunden. Und ein ganz besonderes Erlebnis ist es auch, das Fränkische Seenland mal von oben zu sehen. Der FSV Gunzenhausen bietet verschiedene Rundflüge mit erfahrenen Piloten an.

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Frankens Sommerschatz vom 15. August
Der Erlanger Schlossgarten

Ein echter Schatz für alle, die die Natur lieben, liegt in Erlangen. Eine grüne Oase mitten in der Hugenottenstadt: der Schlossgarten. Er ist eine der ersten barocken Gartenanlagen Frankens und entstand mit dem Bau des Erlanger Schlosses Anfang des 18. Jahrhunderts. Eigentlich sollte es nur eine kleine Gartenanlage werden. Man vermutet aber, dass Markgräfin Elisabeth Sofie darauf hingewirkt hat, dass er sich über eine größere Fläche erstreckt.

Seit dem Jahr 1849 ist der Schlossgarten für alle frei zugänglich. Und das nutzen viele: Siemensianer nehmen in ihrer Mittagspause ihren Imbiss ein. Studenten lernen für die nächste Prüfung und Hundehalter führen ihre Vierbeiner spazieren. Der Schlossgarten ist ein idyllischer Ort, wo die Erlanger ein bisschen Ruhe vom Trubel suchen.

Er bietet aber auch ein paar besondere SehenswĂĽrdigkeiten. Die Orangerie mit ihrer Barockfassade zum Beispiel, die erst kĂĽrzlich umfassend saniert wurde. Der Hugenottenbrunnen mit seiner dreistufigen Felsenpyramide aus Sandstein. Das Delfin-BrĂĽnnlein, das an das 100-jährige Jubiläum der Friedrich-Alexander-Universität im Jahre 1843 erinnert. Oder das Reiterstandbild des Markgrafen Christian Ernst, das aus einem einzigen Sandsteinblock aus den SteinbrĂĽchen des Burgbergs gehauen wurde. 

Der Schlossgarten ist auch die optimale Kulisse für Veranstaltungen. Die Uni nutzt ihn für ihr jährliches Schlossgartenfest, während des Poetenfests Ende August kommen Tausende zum Lesemarathon und Musikfans lauschen dort im Sommer den Sonntagskonzerten. Eine grüne Oase inmitten der Hugenottenstadt – der Erlanger Schlossgarten.

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Frankens Sommerschatz vom 14. August
Huckepack in HĂĽttendorf

Frisches Obst und GemĂĽse – dank Gewächshäusern oder Import aus fernen Ländern kann man es sich mittlerweile ja das ganze Jahr ĂĽber schmecken lassen. Aber am besten sind Zwetschgen, Kirschen, Rettich und Kopfsalat natĂĽrlich dann, wenn sie Saison haben. Und noch intensiver wird das Geschmackserlebnis, wenn man die Vitaminbomben selbst erntet. 

Einen riesigen Freiluftsupermarkt finden Sie zum Beispiel in Erlangen-HĂĽttendorf. Bei „Huckepack“ wachsen auf 14 Hektar ĂĽber 120 Obst- und GemĂĽsesorten, die von Ihnen geerntet werden können. Vor Ort werden Erntekörbe und passendes Werkzeug zur VerfĂĽgung gestellt – und die Gefäße können Sie nach Herzenslust mit allen frischen Produkten fĂĽllen. Hinweisschilder auf dem Areal weisen den Weg zu den Erzeugnissen, so dass sie ihre Favoriten ganz einfach und schnell finden. Vor Ort sind aber auch Mitarbeiter, die Ihnen Informationen zu den Produkten geben und Ihnen bei der Ernte mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Und während Sie frisches regionales Obst und GemĂĽse fĂĽr zuhause einsammeln, können sich die Kleinen auf einem riesigen Freilandspielplatz vergnĂĽgen. Auf der Naturspielwiese gibt es ein Tiergehege mit HĂĽhnern, Laufenten, Zwergziegen und Hasen, eine Strohpyramide, ein  Maisschwimmbad, einen Oldtimertraktor, einen FuĂźball- und Basketballplatz und ĂĽberdachte Sitzbänke mit Grillmöglichkeiten.

Wer nach dem Selbsternten noch weitere fränkische Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen will, wird im angeschlossenen Hofladen fündig. Das Huckepack in der Vacher Straße in Erlangen-Hüttendorf – das ist Erlebnisernten im Einklang mit der Natur und Spiel und Spaß für die ganze Familie.

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Frankens Sommerschatz vom 13. August
Der Karpfen-Rundweg in Uehlfeld

Der Sommer – fĂĽr die Freunde von frischem Karpfen eine sehr harte Zeit, denn in den Monaten ohne „R“ mĂĽssen sie auf die Fränkische Spezialität verzichten. Wie ĂĽberbrĂĽckt man nur die lange Wartezeit bis zum September? Man holt sich schon mal ein bisschen Appetit in einer der Regionen, in denen die Delikatesse jetzt heranwächst. Der Landkreis Neustadt Aisch/Bad Windsheim steht seit mehr als 1.000 Jahren fĂĽr Karpfenzucht auf höchstem Niveau. Mehr als 7.000 Weiher gibt es in dieser Region – von ganz kleinen bis zu ganz groĂźen. 

Umrahmt von hunderten Weihern ist die Gemeinde Uehlfeld, der nordöstliche Teil des Landkreises. Und durch diese malerische Wasserwelt fĂĽhrt der rund 25 Kilometer lange Karpfen-Rundweg - ob mit dem Fahrrad oder zu FuĂź: unterwegs passieren Sie zahlreiche SehenswĂĽrdigkeiten. An der Egelbach-Weiherkette können Sie ein AussichtstĂĽrmchen erklimmen und den Blick ĂĽber die Teiche schweifen lassen. FĂĽr Erfrischung sorgt der Weisachsee in Schornweisach, ein geprĂĽftes EU-Badegewässer. An einer Vogelbeobachtungsstation können Sie Reiher und Schwäne betrachten. Und sehenswert ist auch der Ort Gottesgab, der wie eine Insel von umliegenden Teichen beinahe verschlungen wird. 

Ein Abstecher nach Uehlfeld lohnt sich aber nicht nur wegen der malerischen Teichlandschaft. Bekannt ist der Ort auch als größtes Storchendorf in Bayern. Vielleicht sehen Sie auf Ihrer Tour ja Meister Adebar in seinem Horst. Dieser Rundweg hat immer Saison – und das nicht nur in den Monaten mit „R“ - der Karpfen-Rundweg inmitten des Aischgrunds.

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Frankens Sommerschatz vom 10. August
Die Sommerrodelbahn am Ochsenkopf

Die Faszination Rodeln erfahren – das geht auch hier hier in Franken und sogar im Sommer! Zu einer rasanten Berg- und Talfahrt lädt die Sommerrodelbahn am Ochsenkopf. Rund einen Kilometer ist sie lang und überwindet 140 Höhenmeter. Besonders spannend sind die zehn Steilkurven – hier nimmt der Rodel ordentlich an Fahrt auf. Wer nicht so sehr auf Nervenkitzel steht, kann aber jederzeit am Bremshebel ziehen und etwas gemächlicher um die Kurven gleiten. Ob alleine oder zu zweit, ob alt oder jung, eine Fahrt bietet für jedermann Spaß pur.

Von der Talstation Nord in Bischofsgrün startet auch eine weitere Attraktion: der Alpine Coaster, eine Ganzjahresrodelbahn. Ganz entspannt wird der Schlitten durch die wunderschöne Landschaft nach oben gezogen, dann geht es mit rasanten 40 Stundenkilometern den Ochsenkopf runter zur Talstation. Hier ist ungetrübtes Fahrvergnügen bei jedem Wetter garantiert. Denn wenn es mal regnet, kommen einfach Wetterschutzhauben über die Rodel, damit keiner nass wird.

Und nach den Fahrten in den Rodelbahnen? Da hat die Erlebnisregion noch viel mehr zu bieten: hoch hinaus geht’s mit den Seilschwebebahnen, es gibt rund 500 Kilometer Wanderwege, Strecken für Mountainbiker, einen Kletterpark, und und und. Ob für Adrenalinjunkies oder Naturliebhaber – hier kommt jeder auf seine Kosten.

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Frankens Sommerschatz vom 9. August
Der Entlas Keller in Erlangen

Der Berg ruft! Ganz besonders laut natürlich immer rund um Pfingsten. Dann kommen Tausende aus nah und fern, feiern zwölf Tage lang ausgelassen auf den Erlanger Kellern bei der traditionellen Kirchweih. Und wenn das letzte Fass Festbier eingegraben wird, fällt das Gelände nicht etwa in einen Dornröschenschlaf. Nein, dann findet man hier einen der lauschigsten Biergärten in der Region.

Der Entlas Keller auf dem Erlanger Burgberg hat nämlich während der ganzen Biergartensaison von April bis September geöffnet. Entstanden ist dieser Bierkeller bereits im Jahr 1686 – damals hieß er noch Tauberkeller. Heute betreibt ihn in dritter Generation Fritz Engelhardt. Und er setzt neben kulinarischen Leckereien auch auf besondere Aktionen. So organisiert er regelmäßig Konzerte unter freiem Himmel und bietet auch Führungen durch das fast unendliche Labyrinth seines Kellers an.

Und auch was das Essen angeht, lohnt sich ein Besuch auf dem Entlas Keller: Leckere Bratwürste, knusprige Enten oder deftige Brotzeiten stehen genauso auf der Karte wie vegetarische Speisen. Absolutes Highlight ist aber der originale Bergkäse aus dem Allgäu, den Fritz Engelhardt in seinen weitverzweigten Kellergewölben neben dem Bier lagert und reifen lässt.

Der Name Entlas Keller hat übrigens nichts mit dem Federvieh zu tun. „Entla“ kommt von „Endlich allein“ - und abseits der Erlanger Bergkirchweih trifft das auch zu auf diesen idyllischen Ort unter den Jahrhunderte alten Linden, Kastanien und Eichen auf dem Erlanger Burgberg.

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Frankens Sommerschatz vom 8. August
NĂĽrnbergs Buslinie 36

Unser heutiger Tipp ist im Prinzip ein fahrender Schatz in Nürnberg, der wiederum 36 neue Schätze offenbart, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Buslinie 36 führt an etlichen Sehenswürdigkeiten vorbei, die größtenteils sogar vom Busfenster aus zu sehen sind.

Der Bus fährt über den Plärrer, wo 1835 die erste Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth startete. Weiter geht’s zum Beethoven-Denkmal am Hallertor, dort kann man auch einen Blick werfen in die Weißgerbergasse mit ihren mittelalterlichen Fachwerkhäusern und auf der anderen Seite zum Kettensteg, der ältesten Hängebrücke Mitteleuropas.

Weiter geht die Fahrt zum Hauptmarkt mit Frauenkirche und schönem Brunnen, zwischen Sebalduskirche und Rathaus zum Egidienplatz.

Auf seiner Tour bis zum Doku-Zentrum streift der Bus viele weitere Plätze, Sehenswürdigkeiten und Museen, die die Fahrgäste von den verschiedenen Haltestellen aus schnell und einfach zu Fuß erreichen können.

Eine Runde mit der Buslinie 36 - eine doch relativ preiswerte Stadtrundfahrt mit einem ganz normalen VAG-Ticket. Und es gibt sogar einen kostenlosen Plan mit allen 36 SehenswĂĽrdigkeiten der Linie 36.

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Frankens Sommerschatz vom 7. August
Das Naturbad GroĂźhabersdorf

30 Grad und mehr in Franken? Viele suchen da nach Abkühlung und finden sie in den vielen Freibädern in der Region. Von A wie Ansbach bis Z wie Zirndorf: überall haben Sonnenanbeter und Wasserratten die Möglichkeit, die heiße Jahreszeit zu genießen und ins erfrischende Nass zu springen.

Ein Badevergnügen der besonderen Art bietet das Naturbad Großhabersdorf. Es kommt gänzlich ohne jeglichen chemischen Zusätze zur Wasseraufbereitung aus. Möglich macht das ein ausgeklügeltes System: ein Teil des verschmutzten Badewassers wird auf einer Regenerationsfläche, die an das Schwimmbecken angrenzt, gereinigt. Der andere Teil läuft durch einen separaten Filter. Auf Chlor kann dabei verzichtet werden: neben dem Filter helfen Kleinlebewesen und Pflanzen bei der Säuberung. Das frische Wasser wird dann zurück ins das Schwimmerbecken geleitet.

Neben dem natĂĽrlich aufbereiteten Wasser punktet das Freibad im  Schlauersbachtal auch mit seiner vielseitigen Anlage. Es gibt schattige Plätze unter alten Eichen, weitläufige Rasenflächen fĂĽr Sonnenhungrige und jede Menge Spielmöglichkeiten fĂĽr Kinder: am Sandspielplatz vorbei plätschert ein kleiner Bachlauf und fĂĽr SpaĂź sorgen auch eine breite Wasserrutsche, ein Wassertrampolin und ein Sprungfelsen.

Rund 20 Kilometer von Nürnberg entfernt liegt Mittelfrankens zweitgrößtes Freibad, das ohne chemische Zusätze auskommt. Regelmäßige Untersuchungen belegen beste Qualität des Badewassers – Schwimmvergnügen ist also garantiert im Naturbad Großhabersdorf.

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Frankens Sommerschatz vom 6. August
Der NĂĽrnberger Burggraben

Sie suchen im heiĂźen Sommer einen schattigen Platz fern des Trubels – und das mitten in der City? Dann tauchen Sie ein in den Burggraben und machen Sie einen gemĂĽtlichen Spaziergang einmal rund um die Stadt. 

Gut fünf Kilometer ist das Mauer- und Grabensystem lang und damit das größte Baudenkmal Nürnbergs. Vom Hallertor bis zum Maxtor, weiter zur Insel Schütt und zum Königstor über das Ludwigstor bis zurück zum Hallertor führt der Grabenspaziergang. Unterwegs kommt man an mehreren Infotafeln vorbei, die Einblicke geben in die Historie des imposanten Bauwerks, man passiert aber auch beliebte Fotomotive und versteckte Sehenswürdigkeiten.

Am Spittlertorgraben sorgen die Skater auf dem Streetparcours mit ihren atemberaubenden Sprüngen über hohe Rampen für Nervenkitzel bei den Zuschauern. Etwas weiter gibt es einen kleinen Plausch am Gartenzaun mit dem Besitzer eines Schrebergartens. Der Stadtgraben ist auch Lebensraum für viele Tiere und Pflanzenarten. Singvögel, Igel und Eichhörnchen fühlen sich dort pudelwohl. Zudem wurden dort fast 50 Moosarten und 150 höhere Pflanzenarten nachgewiesen.

Ein Rundgang durch den Burggraben ist eine Entdeckungsreise in die Welt von Flora und Fauna, aber auch eine historische Spurensuche. Im schattig kĂĽhlen Graben gewinnt jeder ganz neue Ansichten der Stadt aus einer ganz anderen Perspektive.

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Frankens Sommerschatz vom 3. August
Der Augmented Reality-Radweg

Sommerferien in Franken, das sollte man ausnutzen und am Wochenende vielleicht zu einer Radtour durchstarten. In der Region gibt es ja auch zahlreiche spannende Touren, die man mit dem Drahtesel erkunden kann. Eine wurde sogra mit dem ADAC Tourismuspreis ausgezeichnet: der „Augmented Reality-Radweg“, bei dem die Realität mit spannenden Computer-Effekten verschmilzt.

Rund 100 Kilometer ist er lang und führt von Nürnberg nach Ansbach. Unterwegs kommt man an unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten vorbei, die an die Hohenzollern erinnern – vor 600 Jahren die Regenten von Franken und Brandenburg. Lebendig werden die Bauwerke und die Geschichte dazu aber erst, wenn Sie sich vorher eine App auf Ihr Smartphone laden. Sie heißt „Erlebnisradweg Hohenzollern“ und ist in den gängigen Stores zu finden.

Und dann kann es losgehen: Auf der Nürnberger Kaiserburg erwacht ein Falke zum Leben, am Dreiherrschaftbrunnen in Fürth erzählt ein Markgraf von der Zeit der Hohenzollern und in Roßtal treffen Sie die „schöne Else“, die aus ihrer Gruft steigt. Im Heilsbronner Münster erscheint ein animierter Ritter, in Langenzenn sehen Sie Kurzfilme mit Geschichten aus der Vergangenheit und an der Ansbacher Residenz spricht die Büste des Architekten Leopold Retti zu Ihnen.

Neben den spannenden Effekten und Wissenswertem zur Historie bietet die App auch noch Infos zur Gastronomie und weiteren Angeboten entlang der Strecke. Unsichtbares wird plötzlich sichtbar – Vergangenes wird lebendig: eine moderne Schnitzeljagd und ein Riesenspaß für die ganze Familie: das ist Deutschlands erster und einzigartiger „Augmented Reality-Radweg“ von Nürnberg nach Ansbach.

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Frankens Sommerschatz vom 2. August
Die Eismanufaktur Dolomiddi

Bei solch knackig heißen Temperaturen von 30 Grad und mehr schmeckt es am allerbesten: ein kaltes, erfrischendes Eis. Und heutzutage kommt ja längst nicht mehr nur Schokolade oder Vanille in die Waffel. Die Gelatiere in Franken bieten immer mehr kreative Sorten an.

Die fränkische Eismanufaktur Dolomiddi zum Beispiel setzt auf Tonkabohne oder fruchtiges Blaubeerschmandeis, experimentiert aber gerne auch mal mit Brennnesseln oder Basilikum. Und das kommt so gut an bei den fränkischen Naschkatzen, dass es mittlerweile schon drei Filialen gibt, in denen das hausgemachte Eis verkauft wird: in Nürnberg Laufamholz, in Lauf an der Pegnitz und in der Fürther Südstadt.

Das Besondere an den erfrischenden Eiskreationen ist, dass grundsätzlich auf Konservierungs- und Farbstoffe, pflanzliche Fette oder Geschmacksverstärker verzichtet wird. Auch Vegetarier und Veganer dürfen gerne zugreifen, denn im Angebot sind ständig Sorten, die rein pflanzlich hergestellt werden. Auch die Waffeln sind selbstverständlich handgemacht.

Ausschließlich in der Fürther Filiale gibt es auch mal „Kleeblatt-Eis“ - eine spezielle Kreation mit frischem Waldklee, die garantiert nicht nur den Fans der Spielvereinigung schmeckt. Sommerzeit ist Eiszeit – und mit den ständig wechselnden Sorten der fränkischen Eismanufaktur Dolomiddi kommt jede Menge Abwechslung in die Eistüte.

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Frankens Sommerschatz vom 1. August
Das Cinecittá Open-Air-Kino

Es ist Sommer in Franken – knallheiße Tage, lauschige Abende. Da freuen sich viele drauf, lange draußen zu sitzen - über sich der Sternenhimmel, ein laues Lüftchen und vor sich? Ein Blockbuster? Tja. Auf Kino verzichtet man bei so einem Wetter dann vielleicht doch mal. Muss aber nicht sein. Denn Kino kann man auch jederzeit unter freiem Himmel genießen und sich die neuesten Streifen auch im Sommer gönnen – in unvergleichlicher Atmosphäre.

Das Cinecittá in Nürnberg macht es möglich. In Europas größtem Kinozentrum gibt es neben den voll klimatisierten Kinosälen mit mehr als 5.000 Plätzen auch ein kleines feines Open-Air-Kino mit Strand-Feeling auf dem Dach des Kinokomplexes. Dort können Sie Platz nehmen in einem bequemen Liegestuhl, die Füße in den Sand stecken und bei einem erfrischenden Cocktail die neuesten Filme in einer lauschigen Sommernacht genießen.

Jeden Abend flimmert ein anderer aktueller Streifen über die Leinwand. Das aktuelle Programm sowie die Tickets im Preis von 8 Euro gibt es online. Und vorher können sich alle Kinofans auf der benachbarten Dachterrasse bei kühlen Getränken und leckerem Essen auf das Filmerlebnis einstimmen - einen unvergleichlichen Blick auf die Kaiserburg, die Pegnitz und die Altstadt gibt es inklusive.

Auch in lauschigen Sommernächten muss niemand mehr auf die aktuellen Blockbuster verzichten: im Cinecittá Open-Air-Kino erleben Sie puren Filmgenuss in Strand-Atmosphäre unterm Sternenhimmel.

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