Frankens SchÀtze - August 2019

Frankens Schatz vom 30. August
Schleuse 35 bei Burgthann


Schon im 8. Jahrhundert hat sich Karl der Große Gedanken darĂŒber gemacht, wie man vom Schwarzen Meer bis zur Nordsee mit dem Schiff fahren könnte. Lange tĂŒftelte er an einer Lösung. Als erster Schritt sollte der Fossa Carolina, auch Karlsgraben genannt, Rhein und Donau verbinden. Fertig gestellt wurde er aber leider nicht. 1.000 Jahre spĂ€ter unternahm Ludwig I., König von Bayern, einen neuen Anlauf. Mit grĂ¶ĂŸerem Erfolg.

Elf Jahre wurde gebaut am Ludwig-Donau-Main-Kanal, 1846 schließlich wurde die 173 Kilometer lange Verbindung zwischen der Donau bei Kelheim und dem Main bei Bamberg feierlich eröffnet. Eine echte architektonische Meisterleistung, denn schließlich musste ein Höhenunterschied von 264 Metern ĂŒberwunden werden. Gelungen ist das durch den Einbau von genau 100 Schleusen entlang der Strecke.

Viele Jahrzehnte schipperten hier die Kanalschiffe entlang, bis die Eisenbahn als Konkurrenz aufkam. Nach dem Ersten Weltkrieg war der Kanal fast bedeutungslos, und nach schweren Zerstörungen im zweiten Weltkrieg wurde er schließlich dicht gemacht. Heute existieren aber immer noch Reste des Alten Kanals, und auch 68 der 100 Schleusen sind noch vorhanden.

Viele AusflĂŒgler zieht es vor allem zur Schleuse 35, die sogar als Baudenkmal ausgewiesen ist. Dort, wo einst das HĂ€uschen eines SchleusenwĂ€rters war, ist heute nĂ€mlich ein uriges Gasthaus mit großem Biergarten. Bei schönem Wetter gibt es immer von Ostern bis September herzhafte und deftige Leckereien und sĂŒffiges Bier. Nur wenige Minuten vom Bahnhof Burgthann entfernt liegt ein echtes Idyll mit besten Blick auf ein StĂŒck „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“.

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Frankens Schatz vom 29. August
Der Gredinger Trachtenmarkt


Alle Jahre wieder am ersten Wochenende im September wird Greding zum Mekka fĂŒr Trachtenbegeisterte aus ganz Bayern. Dann findet der Gredinger Trachtenmarkt statt, ein Jahrmarkt fĂŒr Trachten und regionale Kleidungskultur. Der Bezirk Mittelfranken hat den Ort 1994 geschickt ausgewĂ€hlt. Kurz vor dem WeißwurstĂ€quator gelegen ist Greding die sĂŒdöstlichste Gemeinde in Mittelfranken und grenzt im SĂŒden an Oberbayern und im Osten an die Oberpfalz.

Jedes Jahr kommen rund 100 Aussteller aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. In den 26 Jahren seines Bestehens wurde der Gredinger Trachtenmarkt zur ĂŒberregionalen Anlaufstelle, Börse und Einkaufsmöglichkeit fĂŒr alle, die sich fĂŒr Trachten interessieren. Angeboten werden unter anderem Stoffe, Kurzwaren, Zubehör, Schnitte, BĂŒcher, Beratung und Information. DarĂŒber hinaus können in Kursen und LehrgĂ€ngen spezielle Handwerkstechniken erlernt oder vertieft werden.

Dazu gibt es natĂŒrlich gutes Essen, Trinken und ein buntes Unterhaltungsprogramm. Einer der Höhepunkte ist etwa, wenn Musikanten am Samstag Abend durch die WirtshĂ€user am Marktplatz ziehen. Beim „Rumlumpen“ erklingt in diesem Jahr sogar Dudelsackmusik aus Tschechien. Also: rein ins „Gwand“ und ab nach Greding zum traditionellen Trachtenmarkt - am Samstag und Sonntag ist jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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Frankens Schatz vom 28. August
Kastell Biriciana in Weißenburg


Rom - rund 1.000 Kilometer ist die ewige Stadt von Franken entfernt. Und doch hat sie auch hier Spuren hinterlassen. Denn schließlich reichte das Römische Weltreich einst bis an die frĂ€nkischen Grenzen. Davon zeugt heute noch viel: in Weißenburg etwa können Sie auf den Spuren der Römer wandeln.

Dort finden Sie zum Beispiel die bedeutendsten Thermenanlagen SĂŒddeutschlands. Die Römischen Thermen Weißenburg wurden 1977 zufĂ€llig bei Bauarbeiten entdeckt und anschließend umfangreich saniert. Das Römermuseum in Weißenburg zeigt wertvolle Funde, die in der Region gemacht worden sind. Und dann gibt es auch noch das Kastell Weißenburg, auch Biriciana genannt, wo einst Reitersoldaten den Limes schĂŒtzten.

Heute können dort Interessierte erleben, wie vor rund 2.000 Jahren das Leben der Römer aussah. Das GelĂ€nde ist das ganze Jahr ĂŒber begehbar. So richtig zum Leben erwacht es aber am kommenden Wochenende beim Römerfest. Hier zeigen HĂ€ndler und Handwerker, wie sie einst gearbeitet haben, LegionĂ€re und Senatoren ziehen ins Langer ein und römische Reiter prĂ€sentieren sich bei verschiedenen VorfĂŒhrungen.

Alle Darsteller kommen in traditioneller römischer Tracht. Es gibt beeindruckende Tanzshows, römisches Lagerleben und traditionelle Speisen und GetrĂ€nke. Auf die kleinen Besucher warten viele Mitmachaktionen, und bei VortrĂ€gen gibt es Wissenswertes ĂŒber die römische Vergangenheit im Kastell Biriciana in Weißenburg.

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Frankens Schatz vom 27. August
Der Kunstautomat in NĂŒrnberg


Rauchen schadet der Gesundheit - das weiß jeder. Aber es gibt in NĂŒrnberg einen Zigarettenautomaten, der nicht etwa Kippen auswirft, wenn man Geld reinwirft, sondern: Kunst!

Die Idee zu dem außergewöhnlichen Projekt hatte das NĂŒrnberger KĂŒnstlerpaar Anna Bien und Winfried Baumann im Jahr 2010. „Kunst fĂŒr alle“ - so lautet ihr Motto - sie wollen damit die NĂŒrnberger fĂŒr kleine Kunstwerke zu erschwinglichen Preisen begeistern. Und das Konzept ging auf. Der Kunstautomat ist immer schnell ausverkauft, kurz nachdem er neu bestĂŒckt wurde.

Zu den KĂ€ufern gehören eifrige StammgĂ€ste, die ihre Kunstsammlung regelmĂ€ĂŸig erweitern. Und manche schauen einfach so vorbei, ob gerade etwas vorrĂ€tig ist, das ihnen gefĂ€llt. Egal, um welche Art Kunst es sich handelt: mit 5 Euro ist man dabei und darf sich Besitzer eines kleinen, aber feinen und vor allem einzigartigen Objekts nennen.

Ob Malerei oder Fotografie, ob Plastik oder Zeichnung - der Kunstautomat bietet immer wieder neue Überraschungen. Zu finden ist er in der Hinteren Sterngasse in NĂŒrnberg. Und wer bei der „kleinen Kunst“ auf den Geschmack kommt, der kann direkt daneben in der Galerie „Kunstraum-Sterngasse“ von Anna Bien und Winfried Baumann auch gleich grĂ¶ĂŸer in das GeschĂ€ft des Kunstsammelns einsteigen.
Mehr dazu finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 26. August
Der Erlanger Schlossgarten


Ein echter Schatz fĂŒr alle, die die Natur lieben, liegt in Erlangen. Eine grĂŒne Oase mitten in der Hugenottenstadt: der Schlossgarten. Er ist eine der ersten barocken Gartenanlagen Frankens und entstand mit dem Bau des Erlanger Schlosses Anfang des 18. Jahrhunderts. Eigentlich sollte es nur eine kleine Gartenanlage werden. Man vermutet aber, dass MarkgrĂ€fin Elisabeth Sofie darauf hingewirkt hat, dass er sich ĂŒber eine grĂ¶ĂŸere FlĂ€che erstreckt.

Seit dem Jahr 1849 ist der Schlossgarten fĂŒr alle frei zugĂ€nglich. Und das nutzen viele: Siemensianer nehmen in ihrer Mittagspause ihren Imbiss ein. Studenten lernen fĂŒr die nĂ€chste PrĂŒfung und Hundehalter fĂŒhren ihre Vierbeiner spazieren. Der Schlossgarten ist ein idyllischer Ort, wo die Erlanger ein bisschen Ruhe vom Trubel suchen.

Er bietet aber auch ein paar besondere SehenswĂŒrdigkeiten. Die Orangerie mit ihrer Barockfassade, den Hugenottenbrunnen mit seiner dreistufigen Felsenpyramide aus Sandstein, das Delfin-BrĂŒnnlein, das an das 100-jĂ€hrige JubilĂ€um der Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t im Jahre 1843 erinnert. Oder das Reiterstandbild des Markgrafen Christian Ernst, das aus einem einzigen Sandsteinblock aus den SteinbrĂŒchen des Burgbergs gehauen wurde.

Der Schlossgarten ist auch die optimale Kulisse fĂŒr Veranstaltungen. Die Uni nutzt ihn fĂŒr ihr jĂ€hrliches Schlossgartenfest. Musikfans lauschen dort im Sommer den Sonntagskonzerten. Und wĂ€hrend des Poetenfests kommen in dieser Woche von Donnerstag bis Sonntag wieder Tausende zum Lesemarathon in die grĂŒne Oase inmitten der Hugenottenstadt.

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Frankens Schatz vom 23. August
"Tante Noris" am NĂŒrnberger Hauptmarkt


Freitag Nachmittag: nach getaner Arbeit schlendern viele gerne ein bisschen durch die GeschĂ€fte in der Innenstadt, dann geht's zum Hauptmarkt, wo noch frisches Obst und GemĂŒse fĂŒr das Wochenende eingekauft wird. Und anschließend könnten Sie eine kleine Pause einlegen und sich zu einem starken Kaffee noch ein StĂŒckchen Kuchen gönnen.

Seit Ende letzten Jahres gibt es ein ganz besonderes CafĂ© direkt an der „guten Stube“ der Stadt. „Tante Noris am Markt“ heißt es und bietet nicht nur herzhafte und sĂŒĂŸe Leckereien in bester regionaler QualitĂ€t und KaffeespezialitĂ€ten in BioqualitĂ€t. Es ist auch das erste InklusionscafĂ© von noris gastro. Hier arbeiten Menschen mit Behinderung und haben sichtlich Spaß an ihrer TĂ€tigkeit. Mit viel Leidenschaft und Engagement erfĂŒllen sie alle WĂŒnsche ihrer Kunden.

Und die kommen nicht nur, um eine kurze Pause wĂ€hrend des Einkaufbummels einzulegen, denn in dem gemĂŒtlichen Laden können sie auch gleich noch Produkte aus anderen WerkstĂ€tten von Noris Inklusion erwerben. Ob Pflanzen oder KrĂ€uter aus eigenem Anbau, Getöpfertes oder liebevoll Gebasteltes - jeder findet in den Regalen hĂŒbsche Mitbringsel oder Geschenkideen, mit denen man anderen oder sich selbst eine Freude macht.

In NĂŒrnberg wird Inklusion gelebt - mit „Tante Noris“, einem ganz besonderen CafĂ© an dem Ort, an dem das Herz der Stadt schlĂ€gt: am NĂŒrnberger Hauptmarkt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 22. August
Die Erlebnismeile in Pottenstein


Wir sind mitten in den Sommerferien. Der Urlaub ist vorbei, aber da kommen doch noch ein paar freie Tage. Was also unternehmen bei dem herrlichen Wetter? Der eine will baden, der andere entspannen und ein bisschen Action soll es auch noch sein. Dann ab nach Pottenstein, denn auf der Erlebnismeile gibt es fĂŒr jeden Geschmack die passende Anlaufstelle.

21 Punkte umfasst das Freizeitangebot in dem Luftkurort in der FrÀnkischen Schweiz. Die Wasserraten sind im Felsenbad, dem Àltesten Freibad Bayerns, genau richtig. Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, gibt es auch noch das Freizeit-und Familienbad "Juramar" mit reinster Natursole. Wenn Ihnen mehr nach einer kleinen Bootspartie ist, können Sie auf dem Schöngrundsee ein paar Runden mit dem Tretboot drehen, die Golfer können auf der Anlage Pottenstein Weidenloh auch ohne Mitgliedschaft ein paar BÀlle schlagen oder auf dem Minigolfplatz die kleinere Version ausprobieren.

Ob Sommerrodelbahn, Kletterwald, Skywalk oder Trampolin, Soccerpark, Fossilklopfplatz oder E-Fun-Park: hier ist fĂŒr jede Menge Spaß gesorgt. Und auch kulturell hat die Pottensteiner Erlebnismeile viel zu bieten: im Scharfrichterhaus oder im FrĂ€nkische Schweiz Museum wird Geschichte lebendig. Und auch die Teufelshöhle ist einen Besuch wert.

Eine kleine Stadt in der FrĂ€nkischen Schweiz macht die letzten Ferientage zum VergnĂŒgen - mit den 21 Stationen der Pottensteiner Erlebnismeile. Und einen perfekten Überblick ĂŒber alle Attraktionen bietet ĂŒbrigens die Himmelsleiter - der 37 Meter hohe Aussichtsturm am Panoramaweg Burg Pottenstein - Elbersberg.

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Frankens Schatz vom 21. August
Der FrÀnkische WasserRadweg


Ob Genussradler, Mountainbiker, Rennradsportler oder E-Bike-Fahrer, hier in Franken gibt es eine Menge an Wegen, die auf zwei RĂ€dern erkundet werden können. Mit dem FrĂ€nkischen WasserRadweg wurde jetzt eine weitere Attraktion eröffnet, die puren Radelspaß garantiert. Der Weg fĂŒhrt als Rundtour durch gleich vier Urlaubsregionen: das FrĂ€nkische Seenland, das Romantische Franken, den Naturpark AltmĂŒhltal und den Bayerischen Jura.

Der Radweg ist insgesamt 460 Kilometer lang und verlĂ€uft weitgehend steigungsfrei an Fluss- und Seeufern. Unterwegs passieren die Radler historische StĂ€dte und Ortschaften, die zu einem Zwischenstopp einladen. Einkehren im Landgasthof, ein Snack im Biergarten und sogar Quartiere fĂŒr Übernachtungen - entlang des WasserRadweges bieten sich viele Möglichkeiten. Und auch die Geschichtsfans kommen auf ihre Kosten, denn sie passieren zahlreiche Burgen und Schlösser, in denen heute teilweise Museen mit interessanten Ausstellungen aufwarten.

Mehr als 50 StĂ€dte, MĂ€rkte und Gemeinden sind als Partner bei dem neuen Radwegprojekt dabei, und auch Fahrradvermietungen und E-Bike-Stationen stehen mit Serviceleistungen zur VerfĂŒgung.

Vom kurzen Tagesausflug bis zur mehrtÀgigen Radeltour - bei der Planung hilft ein Serviceheft, das Karten, Wegbeschreibungen, Gastgeber und weitere Tipps enthÀlt. Und auch online finden Sie alle Informationen sowie GPX-Tracks zum Download.

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Frankens Schatz vom 20. August
Das Kulturforum FĂŒrth


Mehr als 100 Jahre hat fĂŒr viele Tiere auf einem Areal an der Rednitz in FĂŒrth das letzte StĂŒndlein geschlagen. Dort war einst einer der modernsten Schlachthöfe des Landes. Doch im Laufe der Zeit hatte das GebĂ€ude ausgedient. Es war technisch veraltet und fĂŒr den aktuellen Bedarf viel zu groß. Es wurden neue RĂ€umlichkeiten gesucht und in Burgfarrnbach gefunden. Und so kam es, dass auf dem GelĂ€nde unterhalb der Stadthalle plötzlich Platz frei wurde, um das kulturelle Angebot der Kleeblattstadt auszuweiten.

15 Jahre ist es her, dass aus einem ehemaligen Schlachthof das Kulturforum wurde. Nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen entstand ein Komplex, bestehend aus zwei verschiedenen SpielstĂ€tten, in denen ein abwechslungsreiches Programm geboten wird: Konzerte, Lesungen und Kabarett, Kleinkunst, Bildende Kunst und Literatur - das Kulturforum FĂŒrth bietet allen ein zuhause.

Auch die architektonische Gestaltung ist ein Hingucker. Bei dem Umbau wurde darauf geachtet, dass sowohl historische Bausubstanz erhalten und mit  modernen Bauelementen ergĂ€nzt wurde. Auch das verglaste Foyer und der große Vorplatz fĂŒgen sich perfekt in das Gesamtbild ein.

Auch fĂŒr das Programmkino „Uferpalast“, ein Kongresszentrum fĂŒr Tagungen und Firmenveranstaltungen und ein Restaurant mit Sonnenterrasse direkt an der Rednitz war noch Platz. Aus Schlachthof wurde Kulturperle - mit dem Kulturforum der Stadt FĂŒrth.

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Frankens Schatz vom 19. August
Die Sophienhöhle bei Burg Rabenstein


Idyllisch gelegen im Ahorntal in Oberfranken ragt die hochmittelalterliche Burg Rabenstein in 420 Metern Höhe ĂŒber dem Tal des Ailsbaches. Die damaligen Adelsfamilien, die in dem prĂ€chtigen GebĂ€ude logierten, wussten eben schon, wo es besonders schön ist. Denn hier im Naturpark FrĂ€nkische Schweiz-Veldensteiner Forst ist es echt paradiesisch. Kein Wunder also, dass auch heute noch viele Menschen dort gerne ihre Freizeit verbringen.

Die Burg ist ein idealer Ausgangspunkt fĂŒr ausgiebige Wanderungen und kann davor oder danach besichtigt werden. Besonders sehenswert ist die eigene Falknerei, bei der es regelmĂ€ĂŸig Flugshows mit den beeindruckenden Greifvögeln gibt. Optimal fĂŒr eine kurze Rast sind außerdem die urige Gastschenke und der schattige Biergarten. Und nur wenige Gehminuten neben der Burg finden Sie außerdem ein wahres Kunstwerk der Natur: die Sophienhöhle.

Sie zĂ€hlt zu den schönsten Tropfsteinhöhlen in Deutschland. Und es sind wirklich faszinierende Gebilde, die dort entstanden sind: jahrtausendealte Stalagmiten, die vom Höhlenboden in die Höhe wachsen, wenn das Tropfwasser dort auftrifft. Verteilt auf ein verzweigtes Höhlensystem können Sie dieses Schauspiel der Natur bei regelmĂ€ĂŸigen FĂŒhrungen entdecken.

Absolut magisch ist es auch, wenn sich die Höhle in einen Konzertsaal verwandelt. Dank der besonderen Akustik werden die Höhlenkonzerte zwischen den grazilen Kalksteingebilden zu einem unvergleichlichen Hörgenuss. Die nÀchste Gelegenheit dazu haben Sie am kommenden Freitag, dann gastiert die Gregorianika Tour 2019 in der einzigartigen Sophienhöhle bei Burg Rabenstein.
Weitere Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 15. August
Woodstock in der NĂŒrnberger Egidienkirche


Was war das fĂŒr ein Tag - heute vor 50 Jahren, als auf einem Bauernhof in der NĂ€he der Kleinstadt Bethel im US-Bundesstaat New York ein Musikfestival losging. Niemand hĂ€tte damals damit gerechnet, dass Woodstock ein Meilenstein der Musikgeschichte werden wĂŒrde. Rund eine halbe Million Besucher aus aller Welt haben damals drei Tage lang bei teilweise widrigen WetterverhĂ€ltnissen ein Fest des Friedens und der Musik gefeiert.

Ein halbes Jahrhundert spĂ€ter werden ab heute Abend in der NĂŒrnberger Egidienkirche Erinnerungen an das legendĂ€re Festival wach. In der Ausstellung „50 Years Woodstock“ werden Fotografien und Video-Animationen gezeigt, die Elliott Landy wĂ€hrend der drei Tage erstellt hat. Er war damals der offizielle Fotograf und hatte somit Zugang zu allen Bereichen des FestivalgelĂ€ndes. Ihm gelangen einzigartige Aufnahmen von Konzertbesuchern und KĂŒnstlern. Seine Fotografien sind bis heute wertvolle Belege der Zeitgeschichte.

Auch bisher nie gesendetes Filmmaterial, sowie eine riesige Lichtinstallation in die Kuppel der Basilika und eine Abbildung der damaligen WoodstockbĂŒhne nehmen die Besucher der Ausstellung mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1969. Außerdem werden PortrĂ€ts der Stars von einst in den Fenstern der Basilika gezeigt.

50 Years Woodstock - auch ein halbes Jahrhundert nach dem legendÀren Festival hat es nicht an Strahlkraft verloren. Die Egidienkirche lÀsst die Faszination mit einer einzigartigen Ausstellung nochmal aufleben. Zu sehen ist die Schau bis 30. September immer von Dienstag bis Sonntag.

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Frankens Schatz vom 14. August
Der Mondscheinmarkt in Schwarzenbruck


Es gibt kaum etwas romantischeres als eine lauschige Sommernacht, ĂŒber einem der Sternenhimmel und der hell leuchtende Vollmond. Das weiß man auch in Schwarzenbruck. Und weil gerade diese NĂ€chte etwas magisches haben, feiert man immer von April bis Oktober einmal im Monat den Mondscheinmarkt.

Ins Leben gerufen wurde er im Jahr 2011. Und seither haben viele Menschen in der Gemeinde im NĂŒrnberger Land die Vollmondtermine fest in ihren Kalender eingetragen. Denn morgen ab 18 Uhr wird auf dem Schwarzenbrucker PlĂ€rrer ein großes Fest gefeiert. Bei freiem Eintritt gibt es ein abwechslungsreiches Programm: Livebands sorgen fĂŒr musikalische Unterhaltung, es gibt verschiedene StĂ€nde, die Leckereien aus aller Welt anbieten - die Palette reicht von der frĂ€nkischen Bratwurst ĂŒber andalusische Gazpacho bis zum Thai Curry.

Daneben ist eine große Kettcar-Strecke aufgebaut, bei der sich jeder mal als Rennpilot versuchen kann. Und nicht fehlen darf auch das eigens komponierte Mondscheinmarkt-Lied „Wenn der Mond aafgĂ€id iiber Schwarzabrugg“. Das singen alle gemeinsam in schönstem Frankisch.

Nicht nur MondsĂŒchtige kommen voll auf ihre Kosten, wenn Schwarzenbruck seinen Sommermarkt feiert. Das Motto wechselt ĂŒbrigens von Monat zu Monat. Morgen Abend steht er ganz im Zeichen der „Young Generation“. Und beim nĂ€chsten Vollmond am 14. September geht’s dann ins Mittelalter.

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Frankens Schatz vom 13. August
Der KrÀutergarten in Vestenbergsgreuth


Bei Kopfschmerzen, MagenkrĂ€mpfen oder ErkĂ€ltungen greifen viele zu Arzneimitteln mit chemischen Inhaltsstoffen. Dabei gibt es meistens auch pflanzliche Alternativen. HeilkrĂ€uter wirken oft schneller und ohne Nebenwirkungen. Man muss nur wissen, welches Kraut gegen welches Übel wĂ€chst.

Im KrĂ€utergarten Martin Bauer in Vestenbergsgreuth können Interessierte ganz tief eintauchen in die Welt der Heilpflanzen. Dort sprießen auf einer FlĂ€che von 1.200 Quadratmetern jede Menge PflĂ€nzchen, die teilweise schon fast vergessen sind, obwohl sie frĂŒher ganz selbstverstĂ€ndlich im Haushalt zum Einsatz kamen. Von A wie Adonisröschen, das bei Herz-Kreislauf-Beschwerden hilft, bis zu Z wie Zitronenthymian, eine Duftpflanze, die bei Husten und Schnupfen lindernde Wirkung hat.

Rund 100 verschiedene KrĂ€uter kann man auf dem Rundweg kennenlernen. Angepflanzt sind sie nach optimalen Einsatzgebieten. Von Magen-Darm- ĂŒber Frauenleiden bis zu GefĂ€ĂŸerkrankungen, von Psyche ĂŒber Haut bis zur Leber, von der Niere ĂŒber Rheuma bis zu Herz und Kreislauf, insgesamt sind zehn große Beete mit frischen KrĂ€utern in diesem Erlebnisgarten, und auch fĂŒr KĂŒchenkrĂ€uter und Duftpflanzen ist noch Platz auf dem Areal.

Geöffnet hat der KrĂ€utergarten immer von April - Oktober, tĂ€glich von 8 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Und wer mehr wissen will ĂŒber die wunderbare Wirkung der Heilpflanzen, kann gerne an einer der regelmĂ€ĂŸigen FĂŒhrungen teilnehmen. Dann gibt es Infos aus erster Hand im KrĂ€utergarten Martin Bauer in Vestenbergsgreuth.

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Frankens Schatz vom 12. August
Der AltmĂŒhlsee


Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Wer gerne badet, surft oder segelt, der muss nicht etwa nach Spanien, Italien oder Griechenland. Er kann auch einfach nur rund 40 Kilometer sĂŒdwestlich von NĂŒrnberg an den AltmĂŒhlsee fahren und dort seiner Leidenschaft nachgehen.

45 Jahre ist es her, dass das Bauvorhaben „FrĂ€nkisches Seenland“ angelaufen ist. Nach zwölf Jahren Bauzeit hat der damalige MinisterprĂ€sident Franz Josef Strauß den Kleinen Brombachsee, den Igelsbachsee und den AltmĂŒhlsee feierlich eingeweiht. Seither nutzen viele Menschen aus Nah und Fern die vielseitigen Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Ein Riesenspaß ist etwa eine Fahrt auf dem Ausflugsschiff MS AltmĂŒhlsee, das mehrmals tĂ€glich ĂŒber den See schippert. Sehr lehrreich ist ein Besuch auf der Vogelinsel bei Muhr am See. Dort bietet die Informationsstelle des Landesbundes fĂŒr Vogelschutz Vogel- und naturkundliche Exkursionen an.

Nicht nur Wasserratten oder Sonnenanbeter kommen am AltmĂŒhlsee voll auf ihre Kosten, auch Wanderer und Radsportler können ihn auf einem ebenen Uferweg umrunden. Unterwegs können sie an mehreren Freizeitzentren an den Ufern des AltmĂŒhlsees eine Rast einlegen. Hier gibt es SandstrĂ€nde und Liegewiesen, Tretboot- und Fahrradvermietung und verschiedene CafĂ©s und Restaurants fĂŒr einen abwechslungsreichen Ferientag im FrĂ€nkischen Seenland.

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Frankens Schatz vom 9. August
Karibisches Flair im Freibad Egloffstein


Einmal in die Karibik reisen - davon trĂ€umen viele Franken: Urlaub am weißen Strand, baden im tĂŒrkisfarbenen Meer, relaxen unter hohen Palmen. Was uns davon aber meist abhĂ€lt ist der ewig lange Flug und die Kosten, denn einen Trip nach Antigua, Kuba oder Martinique bekommt man nicht zum SchnĂ€ppchenpreis. Wenn Sie mal richtig karibisches Flair erleben wollen, mĂŒssen Sie auch gar nicht so weit weg. Denn morgen kommt die Karibik in die FrĂ€nkische Schweiz.

Im Freibad Egloffstein wird dann wieder das traditionelle Karibikfest gefeiert. Bei stimmungsvollen ReggaeklĂ€ngen, typischen Speisen von den Antillen und exotischen Cocktails an der Strandbar fĂŒhlt man sich fast wie in Jamaika. Dazu können Sie baden im beheizten Quellwasser oder entspannen auf der Liegewiese und dabei den traumhaften Blick auf die hochmittelalterliche Burg genießen, die ĂŒber dem Luftkurort thront. Dazu gibt es auch ein Kinderprogramm, eine Tombola, Kokosnuss-Weitwurf, Muscheltauchen und vieles mehr.

Und wer mal ein Bad unter dem Sternenhimmel erleben möchte, der kann auch schon heute im Freibad Egloffstein vorbei schauen, denn anlĂ€sslich des morgigen Karibikfestes dĂŒrfen alle Nachtschwimmer bis 23 Uhr ihre Bahnen im Schwimmbecken ziehen. Ein unvergleichliches Erlebnis. Die Karibik liegt direkt vor der HaustĂŒre - an diesem Wochenende beim großen Karibikfest im Freibad Egloffstein im Trubachtal.

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Frankens Schatz vom 8. August
Der Katzentempel in NĂŒrnberg


Sie sind nicht nur sĂŒĂŸ und zum Schmusen da. Katzen haben auch einige SuperfĂ€higkeiten. Sie riechen und hören besonders gut und sehen bei Dunkelheit hervorragend. Außerdem landen sie immer auf ihren Pfoten. Und das egal aus welcher Höhe sie springen. Heute ist der Ehrentag von Deutschlands beliebtestem Haustier - der Weltkatzentag. Ehrentag also auch fĂŒr Samira, Lucky, Prince und Peter - die Stars in NĂŒrnbergs erstem KatzencafĂ© in der Innenstadt: dem Katzentempel.

Seit gut zwei Jahren miaut es jetzt schon in den gemĂŒtlichen RĂ€umen in der Peter-Vischer-Straße. Hier haben nicht nur mehrere Samtpfoten aus dem Tierschutz ein neues Zuhause gefunden, auch die Besucher genießen es, einen Latte Macchiato zu schlĂŒrfen und dazu ein KĂ€tzchen zu streicheln. Die schnurren wohlig, wenn sie im die Beine der GĂ€ste streifen. Aber Vorsicht: auch sie fahren die Krallen aus, wenn es ihnen zu viel wird.

Im Katzentempel gibt es natĂŒrlich alles, was das Tier braucht: KratzbĂ€ume, Spielzeug und SchlafplĂ€tze. Und auch die Besucher können sich verwöhnen lassen. In der KĂŒche geht's genauso tierfreundlich zu wie im Rest des CafĂ©s - alle Speisen und GetrĂ€nke, Kuchen und Torten sind ausschließlich vegan. Vor Ort gibt es auch Möglichkeiten, sich ĂŒber verschiedene Tierschutzthemen zu informieren.

Ob FrĂŒhstĂŒck, Mittagstisch oder Abendessen - im NĂŒrnberger Katzentempel isst man nie alleine. Die sechs Stubentiger freuen sich auf einen Besuch inklusive Streicheleinheit. Weitere Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 7. August
Der Weg der Wasserkraft am Brombachsee


Wasser - eigentlich ist es ja nur eine chemische Verbindung aus Sauerstoff und Wasserstoff. Und doch ist diese FlĂŒssigkeit ein wahres Wundermittel. Ohne Wasser gĂ€be es kein Leben auf der Erde. Und ohne Wasser gĂ€be es auch nicht einen ganz neuen Erlebnispfad im FrĂ€nkischen Seenland. Denn am Großen Brombachsee wird morgen „Der Weg der Wasserkraft“ offiziell eröffnet.

Die Idee dazu hatte das Wasserwirtschaftsamt in Ansbach. Es soll auf unterhaltsame Art und Weise gezeigt werden, wie sich die Nutzung der Kraft des Wassers ĂŒber die Jahrhunderte entwickelt hat. ZunĂ€chst waren WasserrĂ€der im Einsatz, heute gibt es modernste Techniken, die auch RĂŒcksicht auf die Bewohner der Seen nehmen. Und auch ein Blick in die Zukunft wird gewagt.

Auf dem Erlebnispfad können Besucher an vielen Stationen mit allen Sinnen die Kraft des Wassers erfahren. Ob Röntgenblick in den See, Wasserexponate, Fischaufstiegsstellen oder Kamerablick in das Krafthaus: es gibt viele Mitmachmöglichkeiten an Land, aber auch Einblicke unter Wasser, etwa auf die Lage von versunkenen MĂŒhlen. Und zum Abschluss kann jeder auf einem RĂ€tselpfad sein erworbenes Wissen unter Beweis stellen.

Begleitend zum neuen Erlebnispfad gibt auch eine App. Darin erzĂ€hlt der virtuelle „Wasserradz“ noch mehr zum Thema Wasser. An manchen Stationen werden dank QR-Code Informationen auf dem Handy lebendig. „Der Weg der Wasserkraft“ liegt im Bereich der historischen MandlesmĂŒhle und dem Damm des Großen Brombachsees - eine echte Attraktion fĂŒr Groß und Klein.

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Frankens Schatz vom 6. August
Die ElektrogerÀtetauschbox in Erlangen


Das alte Handy wird durch ein neues ersetzt, beim Laptop dĂŒrfte es auch mal ein besseres Modell sein. Und zum Geburtstag gab es einen Fotoapparat, der viel mehr kann als der bisherige. Was also tun mit ElektrogerĂ€ten, die zwar noch funktionieren, aber nicht mehr gefallen? In Erlangen kann man sie schon lange zur Weiterverwertung abgeben. Im Wertstoffhof steht eine graue Box zur Entsorgung. Mitarbeiter des Sozialkaufhauses kĂŒmmern sich schließlich drum.

Der Bund Naturschutz hat jetzt angeregt, doch eine Tauschaktion ins Leben zu rufen. Denn. was der eine nicht mehr mag, kommt dem anderen vielleicht gerade recht. Und so steht ab sofort auf der MĂŒllumladestation am Hafen eine weitere Box mit der Aufschrift: „Zur Wiederverwendung von Privat an Privat“.

Jeder, der ein noch funktionierendes ElektrogerĂ€t loswerden will, kann es einfach dort ablegen. Und wer genau das schon immer haben wollte, darf es dann kostenlos mitnehmen. Eine Haftung ist aber ausgeschlossen. Und die GerĂ€te werden auch nicht auf ihre FunktionsfĂ€higkeit geprĂŒft. Doch die Tauschbox ist eine tolle Möglichkeit, anderen eine Freude zu bereiten und vor allem: MĂŒll zu vermeiden.

Das Projekt wird zunÀchst bis zum Jahresende getestet. Wenn es ankommt, dann könnte es vielleicht sogar ausgeweitet werden, denn Nachhaltigkeit wird heutzutage immer wichtiger. Und die neue Tauschkiste von Privat an Privat ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

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Frankens Schatz vom 5. August
Der GrĂŒne Markt in FĂŒrth


Zwischen der König- und der Gustavstraße in FĂŒrth liegt ein wunderschöner Platz, an dem es sich durchaus lohnt, mal den Blick schweifen zu lassen. Der GrĂŒne Markt war ursprĂŒnglich angelegt, um die alte Reichsstraße, die durch die Stadt fĂŒhrte, zu verbreitern. SpĂ€ter befanden sich dort zwei Amtssitze von FĂŒrther Herren, das Geleitshaus und das Bambergische Amtshaus.

Erst im Jahr 2000 hat der FĂŒrther Stadtrat entschieden, den Durchgangsverkehr zu verbannen und einen autofreien Platz anzulegen. Nach vier Jahren Umbauzeit konnte er schließlich eingeweiht werden. Und das Resultat kann sich sehen lassen - das sĂŒdlĂ€ndische Flair am GrĂŒnen Markt findet man sonst fast nur in Italien.

Neben wenigen Neubauten stehen dort viele historische FachwerkhĂ€user, die in den Abendstunden wunderbar illuminiert werden. Es gibt Restaurants, Bars und Kneipen mit Außenbestuhlung und in der Mitte eine AktionsflĂ€che, die bei FestivitĂ€ten der Stadt, wie etwa beim FĂŒrth Festival, als BĂŒhne dient. Sehenswert ist auch der Gauklerbrunnen mit zwei Figurengruppen, die Akrobaten und Artisten zeigen. Und unvergleichlich ist auch der Blick auf Sankt Michael, die Ă€lteste noch stehende Kirche in FĂŒrth.

Der GrĂŒne Markt - benannt ĂŒbrigens nach einem GemĂŒsemarkt, der frĂŒher dort stattgefunden hat - ist  ein idyllischer Treffpunkt von Jung und Alt, an dem man stundenlang sitzen und einfach nur die einzigartige AtmosphĂ€re genießen kann.

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Frankens Schatz vom 2. August
"ortung" in Schwabach


Ob der Buckingham Palast in London, der Invalidendom in Paris oder die Goldelse auf der SiegessĂ€ule in Berlin - sie alle sind mit Blattgold aus Schwabach ĂŒberzogen. Kein Wunder, denn die kleinste kreisfreie Stadt in Bayern ist schließlich weltweit berĂŒhmt fĂŒr ihre GoldschlĂ€gertradition. Und auch in Schwabach selbst begegnet man an vielen Stellen dem Blattgold. Ganz im Zeichen des Goldes stehen auch die Kunsttage „ortung“, die morgen beginnen.

Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb vor genau 20 Jahren, um auf die Tradition des Blattgoldschlagens aufmerksam zu machen. 20 KĂŒnstler dĂŒrfen dabei ihre Werke ausstellen. Ganz egal, welche Arbeit sie zeigen - Bedingung ist, dass sie einen Bezug zu Gold und zum Ausstellungsort haben - daher der Name „ortung“. Das sind ungewöhnliche Orte in der Innenstadt: Kellergewölbe, Kirchen, PlĂ€tze unter freiem Himmel oder auch ehemalige GeschĂ€fte - sie verwandeln sich fĂŒr zwei Wochen in Galerien.

Alle zwei Jahre werden die Kunsttage „ortung“ durchgefĂŒhrt. Was 1999 ganz klein begann, hat sich mittlerweile zu einem Großereignis in der Szene entwickelt. Mehr als 300 KĂŒnstler aus dem In- und Ausland haben sich heuer beworben, eine Jury hat 20 Werke ausgewĂ€hlt. Sie konkurrieren um den Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Und auch die Besucher dĂŒrfen mit abstimmen ĂŒber einen Publikumspreis. Ab morgen steht beim 11. Kunstparcours in Schwabach wieder alles im „Zeichen des Goldes“.

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Frankens Schatz vom 1. August
Der Obstlehrpfad in Baudenbach


Vielen Menschen ist Umweltschutz wichtig -  und es wird mehr und mehr darĂŒber gesprochen, wie es um unsere Erde steht und was wir Menschen damit zu tun haben. Zahllose Wissenschaftler, Klimaaktivisten und nicht zuletzt viele SchĂŒler gerade auf ihren Freitagsdemos sagen: Der Erde geht es ziemlich schlecht. Doch es gibt sie noch: Orte, die sich stark machen, dass das wichtige Zusammenspiel zwischen Natur und Insekten intakt bleibt.

In Baudenbach zum Beispiel, am Rande des Steigerwaldes, im Landkreis Neustadt-Aisch/Bad Windsheim, können Interessierte auf dem Obst- und Geologie-Lehrpfad einen tiefen Einblick in ein besonderes StĂŒck Natur gewinnen. Dreieinhalb Kilometer ist der Rundweg lang und besteht aus fĂŒnf verschiedenen Themenbereichen: Aufbau des Waldes, Fledermausgrube, Trockenrasen, Streuobstwiese und Panorama mit Geschichte werden anschaulich auf mehreren Thementafeln beschrieben.

Beschrieben wird zum Beispiel, dass der Wald aus mehreren Schichten besteht, wie sie entstehen und wichtiger Lebensraum fĂŒr Insekten werden. Auch Trockenrasen ist ein RĂŒckzugsgebiet fĂŒr gefĂ€hrdete Tier- und Pflanzenarten. Und die Streuobstwiese könnte ohne die Mitarbeit von Bienen gar nicht existieren.

Ein Besuch auf dem Obst- und Geologie-Lehrpfad lohnt sich zu jeder Jahreszeit, denn Flora und Fauna sind stĂ€ndig im Wandel. Von Juni bis Oktober reifen zum Beispiel die unterschiedlichsten Obstsorten. Auch seltene Sorten tragen hier FrĂŒchte. Da ist bei einem lehrreichen Spaziergang sogar Naschen erlaubt!

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