Frankens Schätze - Dezember 2018

Frankens Schatz vom 21. Dezember
"Kerzenlicht im TrĂĽmmerhaufen"

Der NĂĽrnberger Christkindlesmarkt biegt auf die Zielgerade. Und auch in diesem Jahr war er wieder ein Publikumsmagnet. Rund zwei Millionen Besucher kamen in die Stadt aus Holz und Tuch. Damit gehört er wieder mal zu den  beliebtesten und größten Weihnachtsmärkten in ganz Deutschland. Das war aber nicht immer so, wie eine Sonderausstellung im Stadtmuseum Fembo-Haus zeigt. 

„Kerzenlicht im TrĂĽmmerhaufen - Der Christkindlesmarkt 1948 in NĂĽrnberg“, so lautet der Titel der Schau. Nach einer kriegsbedingten Zwangspause feierte er vor genau 70 Jahren seine Renaissance. Die Stadt war damals noch weitgehend zerstört. Und doch entschied man sich, nach zehn Jahren die Tradition wieder aufleben zu lassen, um den Menschen Hoffnung zu geben. 

Viele Fotografien aus dem Fundus des NĂĽrnberger Stadtarchivs zeigen, wie die kleine Stadt aus Holz und Tuch damals aussah und erinnern auch an das erste Christkind, die Schauspielerin Sophie Keeser, die damals den neu verfassten Prolog von der Empore der Frauenkirche sprach. Es sind beeindruckende Einblicke in eine Zeit, in der viele Kinder den Christkindlesmarkt zum ersten Mal erlebten. 

Ebenso wie der Markt ist auch die Ausstellung „Kerzenlicht im Trümmerhaufen“ ein echter Erfolg. Wegen des großen Interesses wurde die Sonderschau im Stadtmuseum Fembo-Haus deswegen auch verlängert und ist noch bis zum 3. Februar zu sehen.

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Frankens Schatz vom 20. Dezember
Das GlĂĽhschwein in NĂĽrnberg

Wenn es draußen kalt ist, dann wärmen sich viele gerne mit einem heißen Glühwein. Und gerade jetzt während des Christkindlesmarktes in Nürnberg hat man ja jede Menge Anlaufstellen dafür. Doch was tun, wenn der Markt kommenden Montag um 14 Uhr endgültig schließt? Dann müssen Sie gar nicht so weit laufen, denn direkt um die Ecke hat das Glühschwein auch noch nach Weihnachten geöffnet.

Das Glühschwein ist eine Bude direkt neben dem Spielzeugmuseum, mittlerweile ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Manchmal ist es so voll, dass die Macher sogar einen vorübergehenden Einlassstopp aussprechen müssen. Aber die Besucher schätzen die urige Atmosphäre. Wo sonst der Spielplatz des Spielzeugmuseums ist, liegen jetzt Holzhackschnitzel auf dem Boden, man lehnt an Stehtischen, und wenn es mal nass von oben kommt, sorgen große Schirme dafür, dass man trocken die hausgemachten Leckereien genießen kann.

Hier gibt es Punsch, Craft-Biere, Lebkuchen, deftige Suppen und Eintöpfe und einen ganz besonderen Glühwein. Der wird aus Frankenwein hergestellt und veredelt mit Honig aus dem Lorenzer Reichswald, ein perfektes Tröpfchen für einen Plausch mit Kollegen oder Freunden an kalten Winterabenden. Geöffnet hat das Glühschwein, die gute Bude am Spielzeugmuseum, noch bis 6. Januar.

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Frankens Schatz vom 19. Dezember
Die KissSalis Therme in Bad Staffelstein

Es ist Winter in Franken – in diesen Tagen zeigt er sich von seiner grauen, tristen Seite. Das kann schnell mal aufs Gemüt schlagen. Bevor es so weit kommt, sollten Sie sich dringend eine Auszeit nehmen und einen gemütlichen Wellnesstag einlegen. Entspannen, die Seele baumeln lassen und es sich gut gehen lassen können Sie zum Beispiel in der KissSalis Therme in Bad Staffelstein.

Verwöhnen wir hier groß geschrieben: auf 7.000 Quadratmetern finden Sie ein breites Angebot, um zur perfekten Erholung zu kommen. In der ThermenLandschaft gibt es neben einem großen Innenbecken auch zwei Außenbecken mit Strömungskanal, Heiß- und Kaltbecken, Intensivsole-, Therapie- und Massagebecken. Und ein Abstecher in den Moorraum oder ins Glasdampfbad sind ebenfalls Wellness pur.

Wer gerne richtig ins Schwitzen kommt, findet im SaunaPark das passende Angebot. Ob angenehme Dampfbäder oder schweißtreibende finnische Saunen – sowohl drinnen als auch draußen: für jeden Geschmack gibt es ein entspannendes Schwitzbad. Wer sich vorher oder nachher auspowern will, kann in der FitnessArena trainieren. Und wer lieber eine Massage oder kosmetische Anwendung hätte, wählt einfach noch eine Behandlung im WellnessPavillon.

Einfach mal den Schmuddelwinter draußen lassen, einen Tag abtauchen und sich verwöhnen lassen. Ein Besuch in der KissSalis Therme in Bad Staffelstein ist Balsam für die Seele. Hier finden Sie weitere Infos.

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Frankens Schatz vom 14. Dezember
Der Wendsdorfer Adventsmarkt

Einer für alle, alle für einen. Das ist nicht nur das Motto der drei Musketiere. Auch in Wendsdorf, einem Ortsteil von Großhabersdorf im Landkreis Fürth, halten die rund 90 Einwohner fest zusammen. Und gemeinsam stellen sie Großes auf die Beine. Schon seit ein paar Jahren wird dort immer am dritten Adventssonntag ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt veranstaltet. Und die Macher sagen ganz selbstbewusst, dass es der „schönste kleine Adventsmarkt in ganz Franken“ sei.

Fast alle packen mit an und helfen, den Besuchern ein tolles Programm zu bieten. Der Posaunenchor Bürglein und die Liedertafel Bürglein sorgen für stimmungsvolle Weihnachtsmusik, die Kinder dürfen einer Märchenerzählerin lauschen und die Deberndorfer „Feuerspucker“ zeigen ihre heiße Kunst. Ob Kerzenziehen, Fackelmachen oder ein prächtiges Lagerfeuer, an dem man Stockbrot rösten kann: die Atmosphäre beim Wendsdorfer Adventsmarkt ist einzigartig.

Und auch das Angebot an den Ständen unterscheidet sich von anderen Weihnachtsmärkten. Denn im Vorfeld haben die Wendsdorfer kräftig gewerkelt. Alles ist handgemacht: ob selbstgestrickte Socken, fruchtige Marmeladen, Schmuck oder Basteleien – abseits des Kommerzes finden Sie hier das passende Weihnachtsgeschenk für die Liebsten.

Stärken können Sie sich im Wirtshaus, Kaffee und Kuchen gibt’s im Feuerwehrhaus. Und beim Christbaumverkauf können Sie auch gleich ihre Weihnachtstanne in Bio-Qualität aussuchen. Die Wendsdorfer laden ein zu ihrem kleinen, schönen und ganz besonderen Adventsmarkt. Am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

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Frankens Schatz vom 13. Dezember
Der Schwabacher Krippenweg

Die Vorweihnachtszeit – eine Zeit, in der viele ihr Zuhause festlich dekorieren. Ein prächtiger Adventskranz und ein hübsch geschmückter Tannenbaum stimmen perfekt auf das Fest ein. Und auch eine Weihnachtskrippe darf nicht fehlen. Ob abendländisch, klassisch oder modern interpretiert - so eine Krippe ist einfach immer ein Hingucker. Und es ist toll, wenn diese nicht nur hinter verborgenen Türen versteckt sind, sondern für jedermann sichtbar werden.

Zum 6. Mal bereits haben Sie jetzt in Schwabach wieder die Gelegenheit, auf dem Krippenweg auf Entdeckungstour zu gehen. Ins Leben gerufen wurde er 2013 von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Schwabach. Schnell konnten Privatpersonen, aber auch Geschäftsleute gewonnen werden, die sich an der Aktion beteiligen. Und so findet man in vielen Fenstern die verschiedensten Krippen.

Erkunden können Sie den Krippenweg entweder auf eigene Faust, oder Sie nehmen an einer FĂĽhrung teil. Die nächste ist am Samstag, den 22. Dezember um 15 Uhr. Los geht’s am Portal der Stadtkirche St. Johannis und St. Martin. Und am kommenden Sonntag wird eine Tour zu ausgewählten Krippen im Schwabacher Umland angeboten. Denn auch in Limbach, Dietersdorf, Regelsbach oder Kammerstein sorgen ausgestellte Krippen fĂĽr weihnachtliche Stimmung. 

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Frankens Schatz vom 12. Dezember
Das Museum "Alte Mine" in Stein


Kaum etwas hat die Stadt Stein so geprägt, wie die Bleistiftmacherfamilie Faber-Castell. Schon 1761 begann der gelernte Schreiner Kaspar Faber, erste holzgefasste Stifte herzustellen. Und bis heute produziert das Unternehmen dort hochwertige Schreibgeräte. Mittlerweile ist die Fertigung hochtechnisiert. Doch das war nicht immer so: in der Anfangszeit war es echte Handarbeit.

Wie sich die Bleiminenfertigung des 19. und 20. Jahrhunderts bis zum heutigen Tag verändert hat, zeigt anschaulich das Museum „Alte Mine“ in Stein.  Untergebracht ist es in einem denkmalgeschĂĽtzten Haus aus dem Jahr 1848, wo einst tatsächlich Stifte hergestellt wurden. Und so erleben Sie auf einem Rundgang durch die verschachtelten Etagen ein StĂĽck spannender Industriegeschichte.

Anschaulich wird dort in chronologischer Reihenfolge die Unternehmensgeschichte von Faber-Castell erzählt. Sie sehen originale Fertigungsstätten, alte Werkzeuge, Lagerräume und sogar ein historisches Labor. Zum Schluss können Sie in einer „gläsernen Werkstatt“ mitverfolgen, wie heute Schreibgeräte gefertigt werden. 

Geöffnet hat das Museum immer am 3. Sonntag im Monat, diese Woche also letztmals in diesem Jahr. Und bei der Gelegenheit finden Sie vielleicht im „Shop am Schloss“ noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für die Liebsten. Mit der Museumseintrittskarte bekommen Sie sogar Sonderkonditionen.

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Frankens Schatz vom 11. Dezember
Die Gräfenberger Vorweihnacht

Schon im 14. Jahrhundert gab es in Deutschland in der Vorweihnachtszeit spezielle Märkte, bei denen die Menschen Weihnachtsgeschenke, aber auch Lebensmittel gekauft haben. Der erste, der urkundlich erwähnt wurde, war im Jahr 1310 der Nikolausmarkt in MĂĽnchen. Und mehr und mehr hat sich die Tradition ausgebreitet. Bis sie in der Fränkischen Schweiz angekommen ist, sollte es aber noch etwas dauern. Gräfenberg war schlieĂźlich die erste Stadt, die einen solchen Markt organisiert hat. 

Immer am dritten Adventssonntag verwandelt sich der romantische Kirchplatz in einen feierlichen Weihnachtsmarkt. Auch bei der 43. Ausgabe gibt es wieder ein vielfältiges Angebot an hochwertigen Handarbeiten. Bekannte Künstler aus der Region sorgen bei der „Fränkischen Weihnacht“ für ein stimmungsvolles Programm in der festlich geschmückten Pfarrkirche. Außerdem kommt jedes Jahr auch das Nürnberger Christkind vorbei und spricht sowohl den Nürnberger, als auch den Gräfenberger Prolog.

Organisiert wird die Vorweihnacht von der Ortsgruppe des Fränkischen Schweiz Vereins. Und den Machern ist es ein besonderes Anliegen, den guten Zweck in den Vordergrund zu stellen. So werden die Stände von Ehrenamtlichen betrieben und die Erlöse kommen sozialen Einrichtungen zugute. Adventsstimmung abseits des Kommerzes ist also garantiert, beim ältesten Weihnachtsmarkt der Fränkischen Schweiz, am kommenden Sonntag in Gräfenberg.

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Frankens Schatz vom 10. Dezember
MĂĽrsbach

Wir Franken lassen es uns ja gerne gut gehen. Wir lieben unser Schäufele und dazu ein sĂĽffiges Bier. Und wir haben eine gepflegte Wirtshauskultur mit vielen kleinen Gasthäusern und Brauereien. Bei einem bayernweiten Wettbewerb hat das Heimatministerium zusammen mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA in diesem Jahr die besten „Heimatwirtschaften“ gesucht. Und eine der Auszeichnungen ging nach Oberfranken an den Brauerei-Gasthof Sonnen-Bräu in MĂĽrsbach. 

150 Jahre ist der Betrieb im Landkreis Bamberg nun schon im Besitz der Familie Schmitt, mittlerweile sorgt die sechste Generation für Gaumenfreuden und ist damit eine der ältesten Wirtsfamilien im Frankenland. Ob im gemütlichen „Bräustübla“, im urigen Gastraum oder im schattigen Biergarten, das ganze Jahr über gibt es feinste fränkische Leckereien.

Doch nicht nur wegen des Brauerei-Gasthofs Sonnen-Bräu lohnt sich ein Ausflug nach Mürsbach – das ganze Dorf ist eine echte Augenweide. Nicht umsonst gilt es als eines der schönsten Dörfer Deutschlands. Aufwendig renovierte Fachwerkhäuser des 16. bis 19. Jahrhunderts prägen den Ortskern, sie gehören zu den bedeutendsten historischen Ensembles in Franken. Und so ist es auch kein Wunder, dass Mürsbach vor fünf Jahren mit der Goldmedaille im Bundeswettbewerb von „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet wurde.

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Frankens Schatz vom 7. Dezember
Weihnachten auf der Kaiserburg

Nürnberg präsentiert sich in diesen Tagen wieder als DIE Weihnachtsstadt schlechthin. Und nicht nur Touristen lassen sich von der besonderen Atmosphäre in der City verzaubern, auch die Einheimischen schlendern gerne über ihren Christkindlesmarkt. Das gehört in der Adventszeit einfach dazu. Unbedingt einplanen sollten Sie dann noch den Besuch der Kaiserburg. Denn auch auf Nürnbergs Wahrzeichen ist jetzt wieder weihnachtliche Stimmung eingezogen.

Schon beim anstrengenden Aufstieg sieht man einen elf Meter hohen Weihnachtsbaum auf der Freiung strahlen. 15.000 LED-Lichter hüllen die Blaufichte in glänzendes Licht. Oben angekommen, werden Sie dann mit einem atemberaubenden Blick auf die erleuchtete Altstadt belohnt. Noch beeindruckender erscheint Nürnberg, wenn Sie auch noch den 30 Meter hohen Sinwellturm erklimmen. Am Ende der 113 Stufen liegt Ihnen die ganze Weihnachtsstadt zu Füßen.

Verbinden können Sie Ihren Aufstieg auf die Burg mit einem Besuch der sehenswerten Ausstellung „Kaiser – Reich – Stadt“, die die Geschichte von Nürnbergs Wahrzeichen beleuchtet. Und morgen am Samstag haben Sie dazu noch die Möglichkeit, sich musikalisch aufs Fest einstimmen zu lassen. Um 17 Uhr und um 20 Uhr gibt es im festlich erleuchteten Rittersaal zwei Weihnachtskonzerte mit alpenländischer Volksmusik, Glühwein und Lebkuchen.

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Frankens Schatz vom 5. Dezember
Der Städtlerbrunnen in Roth

Wenn man in Roth unterwegs ist, begegnet man immer wieder dem Namen Städtler. Dort gibt es eine Städtlerstraße, einen Städtlerbrunnen, das Städtler-Geburtshaus. Doch wer ist eigentlich dieser Mensch, an den damit erinnert wird? Es handelt sich um Sebald Städtler, Sohn eines Rother Bäckermeisters, geboren im Jahr 1689. Er sollte nur 51 Jahre alt werden – man vermutet, dass er an einer Seuche gestorben ist. Doch kurz vor seinem Tod in der ungarischen Stadt Großwardein verfasste er sein Testament und erwies sich als Wohltäter für seine Heimatstadt.

Sein letzter Wille war es, dass Roth einen großen Teil seines Vermögens erbte. Das hatte er sich als kaiserlicher Feldproviantverwalter verdient. Er verfügte, dass die Stadt 20.000 Gulden erst mal verzinsen soll, bis 30.000 Gulden zusammen gekommen sind. Dann soll die Stadt ein Haus bauen, in dem zwölf pflegebedürftige Männer wohnen und versorgt werden. 1765 war das Stiftungskapital erreicht, wegen Kriegen und politischen Wirren wurde aber erst 1836 Jahre sein Wunsch erfüllt – fast 100 Jahre nach seinem Tod.

Genannt wurde das Haus „Städtler-Stift“, der Platz, an dem es erbaut wurde, bekam den Namen Städtlerstraße - somit der erste Ort des Gedenkens an den spendablen Mann. Die Verwaltung wollte ihm aber auch noch ein Denkmal errichten. Es wurde viel diskutiert, bis man sich schließlich auf einen Brunnen einigte. Ein Nürnberger Künstler kreierte die Figur – sie zeigt aber nicht etwa den Wohltäter selbst, sondern ein Mädchen, das eine Kanne Wasser trägt. Doch zumindest der Name erinnert an den hochherzigen Sohn der Stadt: der Städtlerbrunnen an der Kauernhöfer Brücke in Roth.

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Frankens Schatz vom 4. Dezember
Das Burgerlebnismuseum Cadolzburg

Lange war die Cadolzburg im Landkreis Fürth in einem Dornröschenschlaf. Nach einem schweren Brand zum Ende des Zweiten Weltkrieges lag sie nur noch in Trümmern. Bis der Freistaat Bayern, verantwortlich für Burgen und Schlösser, das Potential des alten Gemäuers erkannt hat. Über viele Jahre wurde die Burg schließlich umfassend saniert und ist seit ihrer Wiedereröffnung 2017 das erste Burgerlebnismuseum Deutschlands.

Die Besucher können auf der Cadolzburg das Mittelalter fĂĽhlen, schmecken, hören und riechen. Unter dem Motto: „HerrschaftsZeiten! - Erlebnis Cadolzburg“ lädt die Bayerische Schlösserverwaltung auf einer Fläche von rund 1.500 Quadratmetern zu einer echten Zeitreise ein. Anschaulich wird erzählt, wie die Hohenzollern vor 600 Jahren in Franken und Brandenburg regiert, geschlafen und gekämpft haben. 

Im Vordergrund steht die Blütezeit der Cadolzburg im 14./15. Jahrhundert. Erstmalig in einem deutschen Museum mit historischer Themenstellung wird mit Virtueller Realität das Thema „Turnier im späten Mittelalter“ behandelt. Besucher können mit Hilfe einer Datenbrille „live“ bei einem spätmittelalterlichen Turnier dabei sein. Interaktive Medienstationen, eine Vorburg-App und viele weitere technische „Spielereien“ bieten einen Brückenschlag zwischen Mittelalter und Moderne.

Die Cadolzburg – ein bedeutendes Baudenkmal. Schon im Mittelalter war sie einer der wichtigsten Herrschaftssitze. Und heute schreibt sie wieder Geschichte: als erstes Burgerlebnismuseum Deutschlands.
Und hier finden Sie weitere Infos. 

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Frankens Schatz vom 3. Dezember
Die Ausstellung "Die Esskastanie" in Erlangen

Als es darum ging, einen "Baum des Jahres 2018" zu bestimmen, hat sich die Esskastanie durchgesetzt. Ein Gehölz, das eigentlich gar nicht heimisch ist, sich aber in den letzten Jahren mehr und mehr durchgesetzt hat. Der Baum mag es nämlich gerne warm, und mit dem Klimawandel könnte er auch in Zukunft bedeutender in unseren Breiten werden.

Die Esskastanie überrascht vor allem durch ihre Vielseitigkeit, wie eine Sonderausstellung im Botanischen Garten in Erlangen zeigt. Das Holz ist leicht zu bearbeiten und ist in Möbeln, Fenster- und Türrahmen, aber auch in Telegraphenmasten und im Schiffbau zu finden. Und auch die Früchte können vielseitig verwendet werden. Ihr leicht nussiger Geschmack kommt als Püree oder Suppe besonders gut zur Geltung. Als Mehl werden sie zu Nudeln, Brot oder Polenta. Und richtig lecker schmecken die Maroni auch einfach frisch geröstet aus dem Bräter.

Die Ausstellung „Die Ess-Kastanie - Heiße Frucht im kalten Winter“ beleuchtet daneben die Bedeutung der Frucht als „Brot der Armen“. In Zeiten von Missernten sicherte sie dank ihres hohen Stärkegehaltes das Überleben der hungernden Bevölkerung. Und auch in der Literatur hat der Baum seinen Platz. In dem Kinderbuchklassiker „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preußler spielt der Maronimann eine tragende Rolle.

Diese und weitere wissenswerte Aspekte rund um den Baum des Jahres 2018 zeigt bis Ende Januar die Sonderausstellung „Die Ess-Kastanie - HeiĂźe Frucht im kalten Winter“ im Botanischen Garten in Erlangen, direkt im Eingang zu den Gewächshäusern. 

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