Frankens Schätze - Februar 2018

Frankens Schatz vom 28. Februar
Der Glockenturm in Schwarzenbach

„Hier lässt sich's leben...“ - so lautet das Motto von Burgthann im Landkreis NĂĽrnberger Land. Und tatsächlich punktet die Gemeinde mit ihrer idyllischen Lage im Schwarzachtal. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort gegrĂĽndet und wuchs rasch. Immer mehr Menschen siedelten sich rund um die Burg Thann an. Heute sind es mehr als 11.000 Einwohner in 17 Ortsteilen, die die gute Anbindung und die moderne Infrastruktur auf der einen Seite, aber auch die weiten Wiesen und Wälder in der unberĂĽhrten Natur zu schätzen wissen. 

Auch einige Sehenswürdigkeiten machen Burgthann zu einem beliebten Ausflugsziel. Da wäre natürlich die Burg, die der Gemeinde den Namen gibt, in den Sommermonaten lädt das Treidelschiff Elfriede zu einer gemächlichen Fahrt über den Ludwig-Donau-Main-Kanal und es gibt zahlreiche Wander-, Rad- und Nordic Walking-Strecken durch die Gemeinde. Dabei kommen Sie auch in den Ortsteil Schwarzenbach, der mit seinem Glockenturm aufwartet.

Der wurde im Jahr 1925 errichtet, weil der kleine Ort keine Kirche hatte. Drei Mal täglich läutete die Glocke, um die Einwohner zum Gebet zu rufen. Damals war es Aufgabe der Gemeindemitglieder, die Glocke zu betätigen. Morgens, mittags und abends musste einer von ihnen sie pünktlich schlagen lassen. Und das bis in die 80er Jahre hinein. Da wurde der Turm saniert und mit einem elektrischen Läutwerk ausgestattet.

Heute zeigt der Schlag der 60 Kilogramm schweren Glocke die vollen Stunden an. Eine kleinere Glocke schlägt alle 15 Minuten. Die Uhr besteht aus vier großen Ziffernblättern, die von allen Himmelrichtungen aus zu sehen sind. Der Glockenturm auf dem Dorfplatz in Schwarzenbach ist nicht nur das Wahrzeichen des Ortes, sondern ist sogar als Baudenkmal ausgewiesen.

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Frankens Schatz vom 27. Februar
Die Ausstellung "Vergessen im SĂĽden"


Nürnberg ist eine Stadt im stetigen Wandel. Demnächst wird sich das Bild im Süden gänzlich ändern. Zwischen Hasenbuck und Dutzendteich entsteht dann Lichtenreuth, ein ganz neuer Stadtteil mit Wohnungen, mit Büros und Geschäften, mit Spielplätzen, Grünanlagen und Alleen. Nichts wird dann mehr erinnern an das, was dort früher mal war: der Nürnberger Südbahnhof.

In Betrieb genommen wurde der Durchgangsbahnhof im Jahr 1935. Sieben Gleise gab es und gewaltige Umladehallen. Viele Jahre herrschte dort reger Betrieb, bis der Bahnhof 1999 still gelegt wurde. Die Hallen wurden teilweise noch als Lager genutzt, eine Zeit lang war dort auch ein Schrottplatz, doch mehr und mehr verkam das Areal zu einer Industrieruine, bis die Stadt beschloss, der Fläche neues Leben einzuhauchen.

Jetzt wird geplant, wie der neue Stadtteil gestaltet wird. Denn im nächsten Jahr sollen dort die ersten Bagger anrollen. Ein paar Möglichkeiten zeigt im Moment eine interessante Ausstellung im Museum Industriekultur mit dem Titel „Vergessen im Süden – Die Umladehallen am Nürnberger Südbahnhof“. Darin wird gezeigt, wie das Areal einst aussah und wie die beeindruckenden Hallen in Zukunft integriert werden könnten. In anderen Städten in Europa gibt es ähnliche Projekte, die beispielhaft präsentiert werden.
 
Die Ausstellung versteht sich als ein „Plädoyer für kreatives, ökologisches und geschichtsbewusstes Planen“ und möchte, dass die gewaltigen Bauwerke nicht in Vergessenheit geraten. „Vergessen im Süden – Die Umladehallen am Nürnberger Südbahnhof“ im Museum Industriekultur ist zu sehen bis 22. April.

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Frankens Schatz vom 26. Februar
Der Storchen-Lehrpfad in Uehlfeld


Sie haben lange Beine, einen langen Hals und einen kurzen Schwanz. Charakteristisch ist ihr Klappern mit dem Schnabel – damit begrüßen sie ihren Partner und vertreiben Nestjäger – die Rede ist von Weißstörchen. Stolze Tiere, um die sich zahlreiche Sagen und Fabeln ranken. So gelten sie mancherorts als Glücksbringer, als Frühlingsboten und als diejenigen, die die Babys bringen.

Jetzt im August machen sie sich langsam wieder auf den Weg in ihr Winterquartier. Die meisten zieht es nach Afrika, doch im nächsten Jahr kehren sie dann wieder zurück, um hier ihren Nachwuchs großzuziehen. Und besonders wohl fühlt sich Meister Adebar offensichtlich in Uehlfeld. In dem Markt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, hier nisten so viele Tiere, dass der Ort sich als das größte Storchendorf Bayerns rühmt.

Zu Ehren von „Gevatter Storch“ gibt es in Uehlfeld sogar einen informativen Themenweg, der alle Aspekte des Tieres beleuchtet. Er ist rund 7,5 Kilometer lang und kann – je nach Tempo – in zwei bis drei Stunden beschritten werden. Unterwegs passieren Sie mehrere Tafeln, die Ihnen den Storch näherbringen: seinen Lebensraum, Nestbau und Brutpflege, die Ernährung, seine Bestandssituation, Erkennungsmerkmale und Lebensweise.

Und unterwegs kommen Sie auch an zahlreichen Storchennestern vorbei. Schauen Sie also auch immer mal wieder Richtung Dachfirst – in Uehlfeld haben Sie überall die Möglichkeit einen Storchenhorst zu entdecken. Vielleicht erhaschen Sie ja den Blick auf einen nistenden Vogel, der sich um seinen nachwuchs kümmert – entlang des Storchen-Lehrpfades in Uehlfeld.

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Frankens Schatz vom 23. Februar
Schlittschuhlaufen in Forchheim

Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel ist Vergnügen pur. Und es könnte vielleicht schon bald soweit sein: nächste Woche bekommen wir klirrekalte Temperaturen, auch tagsüber wird es frostig. Mit etwas Glück beträgt die Eisfläche auf den Weihern und Seen in der Region dann mehr als 10 Zentimeter. Denn erst dann wird grünes Licht gegeben.

Ganz sicher können Sie aber ab diesem Wochenende in Forchheim Ihre Pirouetten drehen. Die Stadt flutet einen Teil des Parkplatzes vor dem Königsbad in der Käsröthe. Bei diesen Temperaturen sollte das Wasser schnell anfrieren, so dass es wahrscheinlich schon morgen, spätestens aber übermorgen losgehen kann. Nachdem die Fläche gut ausgeleuchtet ist, können die Schlittschuhläufer auch unterm Sternenhimmel ihre Bahnen ziehen.

Wer sich nach dem Eislaufen wieder aufwärmen will, kann auch noch einen Abstecher ins Königsbad machen und im Warmwasserbecken planschen oder in der Saunalandschaft schwitzen. Auch für warme Speisen und Getränke ist gesorgt. Im Restaurant „Konrads“ gibt es spanische Küche, Tapas und Steaks. Geöffnet ist täglich bis 21 Uhr 30.

Eine tolle Überraschung der Stadt Forchheim – mal schnell einen Parkplatz wässern und Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel möglich machen.

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Frankens Schatz vom 22. Februar
"Toxotes" in Erlangen Buckenhof

Was haben SchĂĽtzenfische, die vor allem im indischen Ozean vorkommen, mit einem Verein am Stadtrand von Erlangen zu tun? Sie sind Namensgeber. Denn die griechische Bezeichnung der geselligen kleinen Fische lautet „Toxotes“ - und genauso hat sich auch der Buckenhofer Verein genannt, der vor mehr als 110 Jahren gegrĂĽndet wurde und sich ganz Aquarien und Terrarienkunde verschrieben hat. 

Auf dem Vereinsgelände haben verschiedene Fische, Amphibien, Reptilien und Insekten ein Zuhause. Ein großes Schauaquarium befindet sich im Haupthaus in der Tennenloher Straße. Zwei weitere große Aquarien stehen im Eingangsbereich neben mehreren Kleintierterrarien. Und im Keller des Gebäudes befinden sich weitere Süß- und Seewasseraquarien sowie ein großes Riffbecken, in das man von allen Seiten sehen kann.

Bei Toxotes tummeln sich Fische aus FlĂĽssen und Seen aus Asien, Afrika und Australien. Seltene Insekten, Spinnen und sogar Schlangen – es kreucht und fleucht ĂĽberall in dem Vereinsheim. Wer sich traut, darf die Reptilien vielleicht sogar mal anfassen – sofern die Schlange Lust hat. Ein einzigartiges Erlebnis! 

Geöffnet ist das Vereinsheim jeden Sonntag zwischen 10 und 13 Uhr – der Eintritt ist frei. Und vier Mal im Jahr organisiert Toxotes eine groĂźe Fisch- und Pflanzenbörse. Hier verkaufen der Verein und private ZĂĽchter eigene Fisch-, Garnelen- und Krebsnachzuchten, Wasserpflanzen, Aquarienzubehör und vieles mehr! Termine und weitere Informationen finden Sie hier.  

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Frankens Schatz vom 21. Februar
Der Kalorienweg in Hersbruck


Der Frühling rückt näher, da wird es Zeit, dem Winterspeck den Kampf anzusagen. Raus in die Natur, sich bewegen und dabei ein paar Pfunde abtrainieren. Und wenn Sie gerne wissen wollen, was Sie auf Ihrer Tour tatsächlich leisten, dann empfehlen wir Ihnen, eine Runde auf dem Hersbrucker Kalorienweg zu drehen.

Gut sieben Kilometer ist er lang und startet am Schloss der Stadt im Landkreis Nürnberger Land. Gekennzeichnet ist er mit einer 8 auf grünem Grund. Folgt man der, kommt man als nächstes hinunter zum Pegnitzufer. Ein Stück geht es den Fluss entlang bis zum romantischen Rosengarten, der vor allem im Sommer mit seinem verführerischen Duft betört. Nach einer kurzen Rast im Park geht es weiter zur Fackelmann Therme, dann in den Wald hinein, wo ein paar steile Treppen und Pfade den Wanderer ins Schwitzen bringen.

Am höchsten Punkt wartet eine herrliche Fernsicht auf Sie. Bei gutem Wetter kann man sogar bis nach Nürnberg sehen. Und dann geht es auch schon wieder an den Abstieg, vorbei am alten Wasserhaus und dem Kriegerdenkmal bis zum Ziel in der Hersbrucker Altstadt.

Auf Ihrer Tour passieren Sie neun bunte Tafeln, die Sie gleich informieren, wie viele Kalorien Sie abtrainiert haben. Nach einem Kilometer ist ein Glas Wein weg, im Rosengarten sind die Kalorien des Frühstücks verbrannt, nach fünf Kilometern ist eine Fränkische Brotzeit abgelaufen und im Ziel empfiehlt die Tafel, jetzt ein Schäufele mit Kloß zu verdrücken. Das dürfen sich die Absolventen des Kalorienweges dann auch gleich gönnen, in einem der gemütlichen Gasthäuser in Hersbruck.

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Frankens Schatz vom 20. Februar
Die NĂĽrnberger Bimmelbahn


Wir Franken haben es schon gut, wir leben in einer Region, in der immer mehr Touristen aus der Ferne gerne ihren Urlaub verbringen – Nürnberg boomt. Aus der ganzen Welt lassen sich hier Besucher von den Sehenswürdigkeiten beeindrucken. Aber aus welcher Perspektive sehen die eigentlich die Nürnberger Schätze? Gehen Sie doch einfach mal gemeinsam mit ihnen auf eine Tour durch die Stadt und lernen Sie dabei auch selbst noch etwas Neues kennen.

Mehrmals täglich dreht eine Bimmelbahn ihre Runden durch die City. Sie ist 22 Meter lang, bietet rund 70 Fahrgästen Platz und besteht aus einer modernen Zugmaschine im Lokomotiven-Design und drei Anhängern. Dank eines Panoramaglasdachs haben die Insassen bei jedem Wetter eine perfekte Sicht, luftgefederte Achsen sorgen für eine entspannte Fahrt übers Kopfsteinpflaster und eine Standheizung kann auch im Winter angenehme Temperaturen garantieren. Gestaltet ist die Wagen der Bahn im nostalgischen Look – natürlich in den Farben der Stadt rot und weiß.

Bei der rund 40-minütigen Fahrt kommen Sie an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei und bekommen über einen Kopfhörer auch noch alle wichtigen Informationen dazu - in Deutsch oder Englisch, in Französisch, Spanisch, Italienisch oder Russisch. Sicher spannend, mal zu hören, wie der Weiße Turm, die Kaiserburg oder das Albrecht-Dürer-Haus in anderen Sprachen beschrieben werden.

Einmal Tourist sein und die Stadt mit ganz anderen Augen sehen: in der neuen Nürnberger Bimmelbahn. Start und Ziel ist am Schönen Brunnen am Hauptmarkt. Den genauen Fahrplan finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 19. Februar
Der Urzeitbhanhof Hartmannshof


Nächste Haltestelle Hartmannshof: direkt am Ende der S-Bahnlinie 1 in der Gemeinde von Pommelsbrunn liegt ein Bahnhof der besonderen Art. Da können Sie eintauchen in die Urzeit. In dem denkmalgeschützten Gebäude liegt nämlich der älteste Nachweis eines Menschen in Bayern - der Weisheitszahn eines Neandertalers. Daneben gibt es aber noch viele weitere Schätze im Vorgeschichtsmuseum Urzeitbahnhof.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist zum Beispiel die „Höhlenruine von Hunas“. Dabei handelt es sich um eine Höhle, die viele Jahrtausende verschüttet war, bis sie 1956 von einem Erlanger Professor entdeckt wurde. Bei den Grabungen stellte sich heraus, dass in fast allen Schichten Menschen anwesend waren. Auch mehr als 140 Tierarten hatten sich in der Höhle aufgehalten: Höhlenbären, Höhlenlöwen, Riesenhirschen, Wölfe und Waldnashörner.

Von den Steinzeitjägern bis zum Ende der Kelten um 15 vor Christus führt die Ausstellung durch alle Perioden der Vorgeschichte. Besucher erfahren hier viel über die Jagd und Ernährung, über keltischen Kult und sie sehen auf 200 Quadratmetern eine Vielzahl an Objekten aus der Vor- und Frühgeschichte, die in der Region gefunden wurden.

Ein Bahnhof, der uns einlädt zu einer Reise in die Vergangenheit – das ist das  Vorgeschichtsmuseum Urzeitbahnhof in Hartmannshof. Hier gibt es weitere Infos.

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Frankens Schatz vom 16. Februar
Der Kosbacher Altar


Es ist ein Rätsel, das seit Jahrzehnten noch keiner lösen konnte. Seit der Entdeckung im Jahr 1931 setzen sich Forscher und Experten mit ein paar rätselhaften Steinen auseinander, die ein Pfarrer damals in einem Waldgebiet in der Nähe von Erlangen Kosbach gefunden hat. Rudolf Herold grub damals einen Grabhügel aus und traf daneben auf diese kleine, rechteckige Steinsetzung mit niedrigen Pfeilern an den Ecken und in der Mitte. Er nannte sie damals „Kosbacher Altar“.

Seinen Fund aus dem Mönauer Forst bei Kosbach ĂĽbergab er der Friedrich-Alexander-Universität. FĂĽr eine genaue Untersuchung wurde eigens das  Institut fĂĽr Ur- und FrĂĽhgeschichte gegrĂĽndet. Dort schätzte man, dass der GrabhĂĽgel in den Jahren zwischen 600 und 400 vor Christus entstanden ist und möglicherweise eine wichtige Rolle bei Bestattungen gespielt hat. Ende der 1970er Jahre gab es an der Stelle eine zweite Grabung, bei der weitere Teile zutage gefördert wurden. AuĂźerdem erstellten die Forscher einen genauen Plan des Areals.

Nachdem der Kosbacher Altar für einiges Aufsehen gesorgt hatte, wurde an der Fundstelle später ein Denkmal errichtet. Eins zu eins wurden die rätselhaften Steine nachgebildet und ein ebenfalls nachkonstruierter Grabhügel erschaffen. Während die Originale sicher in der Ur- und Frühgeschichtlichen Sammlung der Uni untergebracht sind, hat sich das Denkmal zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Doch noch keiner hat dort das Rätsel um den Kosbacher Altar lösen können.

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Frankens Schatz vom 15. Februar
"Stadt  Land  Beides"


Bio boomt – das zeigt sich derzeit ja wieder auf der BioFach in Nürnberg. Immer mehr Menschen setzen auf Naturkost und Naturwaren. Doch vor allem kleine regionale Erzeuger haben es schwer und kämpfen oft ums Überleben. Um sie zu unterstützen, hat die Solidarische Landwirtschaft – kurz Solawi – in der Metropolregion Nürnberg das Projekt „Stadt Land Beides“ gestartet. Die Initiative vernetzt Bioerzeuger und Verbraucher – mit Vorteilen für beide Seiten.

Es gibt bereits mehrere Solawi-Höfe, die mit ihren Produkten mitmachen. Ob Bio-Gemüse, verschiedene Fleisch- und Wurstsorten, Käse und Joghurt – sie liefern feinste Biolebensmittel an Depots im Nürnberger Stadtgebiet. Abholstellen sind zum Beispiel in Gebersdorf, am Marienberg oder am Wochenmarkt am Platnersberg. Verbraucher können sich nach einer Anmeldung bei der Initiative dort das holen, was sie benötigen, aber auch direkt mit den Höfen Kontakt aufnehmen und sich vor Ort eindecken.

Wer mitmachen will, sichert sich festgelegte Ernteanteile oder vereinbart individuelle Hofbeteiligungen. Gerne darf auch auf den Höfen mit angepackt werden. Solawi gibt einen intensiven Einblick in die Ökolandwirtschaft, aber sorgt auch dafür, dass jeder Teilnehmer mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln höchster Bioqualität versorgt wird. Auf der anderen Seite profitieren die Erzeuger, weil sie mit den Monatsbeiträgen wirtschaften können.

Weitere Infos ĂĽber die Initiative fĂĽr solidarische Landwirtschaft in der Metropolregion NĂĽrnberg finden Sie hier oder am Samstag. Da ist Solawi zu Gast beim NĂĽrnberger Saatgutfestival im KĂĽnstlerhaus.

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Frankens Schatz vom 14. Februar
Der NĂĽrnberger Sonnenuhrenweg


Wie spät ist es eigentlich? Diese Frage beantwortet man heute ganz leicht mit einem Blick auf die Armbanduhr oder das Handy. Unsere Urururahnen hatten es da etwas schwerer. Bevor der Chronometer erfunden wurde, orientierten sich die Menschen am Stand der Sonne. Erste Sonnenuhren gab es wohl im 13. Jahrhundert im Alten Ägypten. Von dort breiteten sie sich in der ganzen Welt aus. Und auch, wenn man sie heute eigentlich nicht mehr braucht, sind sie immer noch ein toller Hingucker - wenn man weiß, wo sie stehen.

In der NĂĽrnberger Innenstadt sind 19 Sonnenuhren an der Zahl. Die NĂĽrnberger Astronomische Gesellschaft hat sie im Jahr 2009 anlässlich des  Internationalen Jahres der Astronomie auf das Stadtgebiet verteilt und damit den Sonnenuhrenweg ins Leben gerufen. Gute zwei Stunden ist man unterwegs, wenn man alle ablaufen möchte. Aber es lohnt sich, denn jede einzelne ist ein echter Blickfang.

Der Weg startet auf dem Johannisfriedhof am Grab des NĂĽrnberger Sonnenuhrmachers Georg Hartmann, fĂĽhrt dann weiter zur Holzschuherkapelle und in den Hesperidengarten. Am Unschlitthaus, SchĂĽrstabhaus und Fembohaus sieht man weitere Uhren ebenso wie in der Inneren Laufer Gasse, der WeiĂźgerbergasse und am Heilig-Geist Spital. Die letzte Station ist schlieĂźlich in der StraĂźe der Menschenrechte am Germanischen Nationalmuseum.

Manche sind noch aus der Vorzeit, manche sehr modern und schon fast Kunst. Auch wenn wir sie nicht mehr brauchen, um die Zeit abzulesen - trotzdem lohnt sich mal ein genauer Blick auf die NĂĽrnberger Sonnenuhren.

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Frankens Schatz vom 13. Februar
Geldbeutelwaschen in Erlangen


Heute lassen wir es nochmal richtig krachen – die Narren feiern Fasching, bevor dann morgen am Aschermittwoch wieder Ruhe einkehrt. Diesen Start in die Fastenzeit begehen die Menschen weltweit mit ein paar ganz speziellen Traditionen. In Spanien etwa wird symbolisch eine Sardine begraben, in Großbritannien rufen Priester zu innerer Einkehr auf und hierzulande werden an manchen Orten Geldbeutel ausgewaschen.

Seinen Ursprung hat der Brauch im 15. Jahrhundert, entstanden ist er in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Nach den tollen Tagen ist die Geldbörse meist leer, jetzt hat man die Gelegenheit, sie sauber zu machen und sich dabei zu wĂĽnschen, dass bald neues Geld in den Beutel gespĂĽlt wird. Auch in  Erlangen wird diese Tradition gelebt. Vor 51 Jahren hat die Faschingsgesellschaft „Narrlangia Rot-Weiß“ erstmals ihre Beutel gereinigt.

Und so trifft man sich auch morgen wieder um 11 Uhr an der Schwabachbrücke an der Bayreuther Straße, um die närrische Zeit zu beenden. An einer langen Schur werden die Geldbeutel ins Wasser gelassen, begleitet von einem bestimmten Text, den der „Ritter des geschliffenen Wortes und der scharfen Zunge“ dazu spricht. Mit dabei ist Oberbürgermeister Florian Janik, der den Stadtsäckel im kalten Nass versenkt, auf dass die Stadtkasse wieder gut gefüllt sein soll.

Ebbe in der Kasse? Kein Problem. Mit der „Geldwäsche“ der närrischen Art sollte es - zumindest symbolisch - bald wieder im Geldbeutel klimpern.

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Frankens Schatz vom 12. Februar
Seidla und Suggerla aus Spalt


Am Aschermittwoch ist alles vorbei – dann beginnt die Fastenzeit, in der es viele ein bisschen langsamer angehen lassen. Vor dem Verzicht darf man sich jetzt also noch mal etwas gönnen. Eine deftige Brotzeit und dazu ein frisches fränkisches Landbier. Oder beides in einem. In Spalt haben sich nämlich die Stadtbrauerei und die Metzgerei Böbel zusammen getan und eine neue Genussreihe gestartet. „Seidla und Suggerla“ heißt sie und bringt das Bier direkt in die Wurst – oder anders herum...

Zum Start gab es einen „Bier-Bauch“ in der Dose, Schweinefleisch im dunklen Export-Bier eingekocht, einen“Bier-Knacker“ mit WeiĂźbier-Geschmack und ein "Bier-Säuferla", ein Schinken, der in Spalter Vollbier eingelegt wurde. Alle fanden reiĂźenden Absatz. Sowohl in der Metzgerei, als auch in der Brauerei wurden die Kombipakete verkauft. Und vom Onlineshop aus gingen sie in alle Welt. Ăśberhaupt stellen die Macher fest, dass diese Art der Vermarktung immer mehr im Kommen ist. Immer mehr Menschen gehen lieber virtuell einkaufen.

Aktuell zu haben ist "Bier-Salami": eine Salamisorte, die mit Spalter Pils und dem dazugehörigen Treber veredelt wurde und langsam reifte im Spalter Bierkeller. Und die Macher von „Seidla und Suggerla“ haben noch mehr in Planung. Sie wollen ihre Serie weiter ausbauen und neue Kreationen auf den Markt bringen. Da dürfen wir also gespannt sein, wie sich Bier und Wurst in Zukunft vereinen in der Genussreihe „Seidla und Suggerla“ aus Spalt.

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Frankens Schatz vom 8. Februar
Das „Windbeutel Café“- Hohensteiner Hof


Es ist Winter in Franken. Doch das mit dem Schnee will einfach nicht klappen. Schade für die Wintersportler, denn direkt unterhalb der Burg Hohenstein in der Hersbrucker Alb wartet eine mehr als 600 Meter lange, steile Piste auf die Skifahrer. Aber auch ohne Liftbetrieb lohnt sich dort ein Einkehrschwung für alle Feinschmecker: im kultigen „Windbeutel Café“- Hohensteiner Hof der Familie Eckert.

Die Spezialität sind die einzigartigen Riesenwindbeutel, die ofenfrisch serviert werden. Ungefähr 15 verschiedene Variationen gibt es immer. Klassiker sind die mit Vanilleeis, heißen Sauerkirschen und Sahne. Doch auch ungewöhnliche Kreationen stehen auf der Karte. Je nach Saison gibt es im Winter den „Knusperklaus“ mit Krokanteis, gerösteten Nüssen und Pralinensauce, im Sommer kommen Erdbeeren und im Herbst Zimtäpfel und warme Rotweinzwetschgen in den Beutel.

Und wer nicht auf süß steht, der kann auch deftig wählen. Die Familie Eckert experimentiert gerne mit Matjes, Lachs und Bratwürsten. Auch der „Windburger“ mit Rinderhacksteak, Käse, Röstzwiebeln und gebratenem Speck harmoniert perfekt mit dem Windbeutel. Wer will, kann sich auch seine „Windbeutel-Wunsch-Füllung“ individuell zusammenstellen.

Am liebsten würde man ja alle probieren, aber nach einem ist man leider pappsatt. Deshalb empfiehlt sich danach ein Spaziergang in der wunderbaren Natur um Hohenstein herum. Geöffnet hat das Windbeutel Café in Kirchensittenbach immer von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

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Frankens Schatz vom 8. Februar
Das "Fosalecken" in Effeltrich


Es ist einer der ältesten Bräuche in der Region: seit mehr als 125 Jahren wird mit einem farbenprächtigen Spektakel in der Fränkischen Schweiz dem Winter der Garaus gemacht. Beim traditionellen „Fosalecken“ am kommenden Sonntag knallen auch in diesem Jahr wieder die Peitschen in den schmalen Gassen von Effeltrich.

Junge Männer, fest in Stroh eingewickelt, symbolisieren den kalten harten Winter. Gejagt werden sie von Burschen in bunter Tracht, die für den Frühling stehen. Pünktlich um 13 Uhr startet die Hatz in der Hauptstraße von Effeltrich. Vorbei an der Wehrkirche bewegt sich der Zug zum Marktplatz. Dabei müssen die Strohbären ganz schön was einstecken. Weil sie hübsche Trachtenmädchen mit Ruß beschmieren wollen, wird ihnen von ihren Kontrahenten mit knallenden Peitschen Einhalt geboten.

Nach einer Stunde sind die Strohbären besiegt, mit einem Spezialfahrzeug geht es dann für alle nach Baiersdorf, drei Kilometer von Effeltrich runter ins Tal. Bei einem großen Festumzug mit Blasmusik ziehen die Frühlings- und Winterburschen und die Trachtenmädchen durch die Hauptstraße, Judengasse und die Pfarrgasse zum Linsengraben und tanzen um ein loderndes Feuer. Darin dürfen dann auch die Strohbären ihr piksendes Fell verbrennen. So wird der Winter endgültig ausgetrieben.

Es ist kein Faschingsspaß, das Fosalecken in der Fränkischen Schweiz, sondern ein traditioneller Brauch. Wollen wir hoffen, dass es am Sonntag gelingt und dann der Frühling Einzug hält.

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Frankens Schatz vom 7. Februar
Der Sinwellturm in NĂĽrnberg


Sie ist das Wahrzeichen Nürnbergs und thront weithin sichtbar über der Stadt: die Kaiserburg. Sie gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Touristen, Tausende besuchen Jahr für Jahr das historische Gemäuer und bestaunen dieses bedeutende Baudenkmal der Stadt: den Palas mit seiner Doppelkapelle, die Kemenate mit dem Kaiserburg-Museum, den Tiefen Brunnen und natürlich den Sinwellturm. 30 Meter ist er hoch und über exakt 113 steile Treppenstufen zu erreichen. Doch der mühsame Aufstieg lohnt sich, denn wer über die ausgetretenen Stiegen am Ziel ankommt, wird mit einem atemberaubenden Blick belohnt.

Der Flughafen im Norden, der Quelle-Turm im Westen, der Business Tower im Osten und sogar das Funkhaus Nürnberg im Süden können Besucher entdecken. Und sie können das heutige Nürnberg mit dem einstigen vergleichen. Denn im Sinwellturm sind Fotografien ausgestellt, die die Zerstörung der Stadt und der Burg nach dem Zweiten Weltkrieg zeigen. Der Turm selbst überstand die Angriffe der Alliierten auf die Stadt als eines der wenigen Gebäude der Burganlage – nahezu ein Wunder, wenn man die stattliche Form bedenkt.

Erbaut wurde er in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Seinen Namen bekam er aufgrund seiner zylindrischen Form. Das mittelhochdeutsche Wort „sinwell“ bedeutet so viel wie „gewaltig rund“. Und genau das wollten die Erbauer auch bezwecken: das Bauwerk sollte auf dem hoch aufragenden Felsen beeindrucken und abschrecken. Invasoren konnten von dort aus leicht ausgemacht werden.

Mittlerweile haben auch die Wanderfalken den Turm für sich entdeckt. Seit 2013 kommen die seltenen Vögel regelmäßig, um dort zu nisten. Anfang März, wenn die Brutsaison beginnt, geht dann auch wieder eine Beobachtungskamera online, die die Bilder aus dem Wanderfalkenhorst in alle Welt überträgt.

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Frankens Schatz vom 6. Februar
Ballonfahren in Franken


Frei wie ein Vogel fliegen... ein Menschheitstraum. So nah wie sonst kaum kommt man diesem Traum mit einem Korb um sich, einer mit Gas gefüllten Kugel über sich und einem kräftigen Bunsenbrenner vor sich. Heißluftballon-Fahren ist im wahrsten Sinne des Worte das Höchste. Auch jetzt im kalten Winter sieht man sie oft am fränkischen Himmel. Aber gerade diese Jahreszeit hat ihren ganz besonderen Reiz, denn jetzt ist die Luft oft klarer als in den Sommermonaten und man sieht weit zum Horizont. Auch die Thermik ist im Winter anders, so dass theoretisch ganztags gefahren werden kann.

Ballonfahren kann eigentlich jeder, der nicht unbedingt unter Höhenangst leidet. Die Firma Sky Adventure zum Beispiel bietet regelmäßig Ausflüge in der Region an. Hoch hinaus geht es in der Region Ansbach, Erlangen-Höchstadt, Fürth, Neustadt-Aisch, Roth, Weißenburg-Gunzenhausen und im Nürnberger Land. An Bord ist ein fachkundiger Pilot, der dafür sorgt, dass seine Passagiere eine unvergessliche Entdeckungsreise erleben – inklusive einer traditionellen Ballontaufe mit persönlicher Urkunde.

Und wem es nicht reicht, einfach nur mitzufahren, der ist bei Frankenballon an der richtigen Adresse. Mit groĂźer Leidenschaft betreiben die Vereinsmitglieder seit 1976 ihr Hobby. Das Ziel ist, den Ballonsport zu fördern. Interessierte können sich dort auch zum HeiĂźluftballon-Sportpiloten ausbilden lassen. Aktuell laufen dort auch wieder die Vorbereitungen fĂĽr den nächsten Frankenballoncup. Am 3. und 4. März liefern sich rund 30 Teams mit ihren farbenprächtigen Ballons ein heiĂźes Rennen am fränkischen Himmel.

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Frankens Schatz vom 5. Februar
Das Wendelsteiner Badhaus

Das waren noch Zeiten, als die Häuser noch nicht über ein eigenes Badezimmer verfügten. Die Menschen mussten zur Körperpflege in öffentliche Badhäuser gehen. Die suchte man auch auf, wenn man krank war. Betrieben wurden diese Anlagen nämlich von Badern, die einst auch die Funktion des Arztes inne hatten. Das älteste erhaltene Badhaus steht übrigens hier in der Region. Im Jahr 1437 wurde es errichtet in Wendelstein.

Viel erlebt hat das Gebäude im Lauf der Jahrhunderte. Der einstige sehr beliebte Treffpunkt der Menschen wurde mehrmals zerstört, Kriege und Brände haben ihre Spuren hinterlassen, doch es wurde immer wieder aufgebaut, bis der Königlich Bayerische Badstubenerlass im Jahr 1818 einen Betrieb aus hygienischen Gründen verbot. Zwar war das Gebäude bis in die 1970er Jahre noch bewohnt, doch danach fiel es in einen Dornröschenschlaf.

Die Wissenschaft schließlich entdeckte das Badhaus in Wendelstein. Im Jahr 2011 wurde damit begonnen, die gesamte Anlage zu versetzen. Der neue Standort ist im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim. Alle Gebäudeteile wurden vorsichtig abgebaut und auf Tiefladern zum Museumsgelände transportiert. Der Wiederaufbau begann im Oktober 2014, Stein für Stein wird seither zusammengesetzt. Wenn alles glatt geht, sollen die Arbeiten spätestens im kommenden Jahr fertig sein. 2020 soll es dann eröffnet werden.

Ein Haus zieht um: Deutschlands ältestes Badhaus aus Wendelstein steht bald wieder im Originalzustand in Bad Windsheim. Ein neuer Höhepunkt fĂĽr das  Fränkische Freilandmuseum.

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Frankens Schatz vom 2. Februar
Die Basilika in Gößweinstein

Wer die Basilika in Gößweinstein besucht, sollte unbedingt das daneben liegende Wallfahrtsmuseum besichtigen.

Es ist im ehemaligen Mesner- und Schulhaus untergebracht und wurde im September 2008 feierlich eingeweiht. Dieses erste Museum seiner Art im Erzbistum Bamberg hat 275 Quadratmeter Ausstellungsfläche, verteilt auf drei Stockwerke. Die teilweise kleinen Räume sind durch Videostationen virtuell erweitert. Der konzeptionelle Bogen spannt sich vom multireligiösen Phänomen Pilger bis zur Dreifaltigkeitswallfahrt in Gößweinstein.

Während des Jahres gibt es verschiedene Sonderausstellungen (Bis 25. September 2016 eine Ausstellung zu christlichen Orten und Sakralbauten Syriens).

Unterschiedliche religiöse Opfergaben legen von menschlichen Schicksalen und Gotteserfahrung Zeugnis ab. Bemerkenswert ist der Bestand von über hundert lebensgroßen Wachsfiguren. Zu sehen sind Wickelkinder, Kinder und Erwachsene - alle aus Wachs nachgestaltet. Die Exponate dokumentieren eine spezielle Art des Votivbrauchtums, das seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Franken überliefert ist und Mitte des 20. Jahrhunderts zum Erliegen kam.

Reliquien und Ablässe, Rosenkränze und Kreuzwege stehen unter dem Motto Seelenheil für Wallfahrtsmotivationen und wallfahrtsbegleitende Handlungen.

Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Auch Führungen werden angeboten.

Mehr dazu HIER!

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Frankens Schatz vom 1. Februar
Das Theater Fifty Fity in Erlangen


Die kulturelle Vielfalt Erlangens aufzuwerten und jungen Künstlern eine Plattform zu geben – diese Idee hatten Ende der 80er ein paar engagierte Menschen in der Hugenottenstadt. Sie gründeten den Förderverein Theater Fifty-Fifty und machten sich auf die Suche nach einem geeigneten Ort für ihr Projekt. Fündig wurden sie in einem umgebauten Lagerschuppen des Güterbahnhofes. Doch die rund 500 Plätze reichten bald nicht mehr. So wurde die Spielstätte direkt um die Ecke ausgebaut und zog in das Obergeschoss des Nachbargebäudes.

Die Theaterbühne fifty-fifty in der Südlichen Stadtmauerstraße setzt seit jeher auf eine bunte Mischung aus Kabarett, Konzerte, Dichterlesungen und Comedy. Sie war Sprungbrett für viele Künstler, die heute zu den angesagtesten zählen. Ob Ingo Appelt, Klaus Karl-Kraus, Lizzy Aumeier, Matthias Egersdörfer oder Claus von Wagner – sie alle begeisterten dort das Publikum.

Vom jungen Studenten über den Siemens-Manager bis hin zum Universitätsprofessor – das fifty-fifty hat über die Jahre eine treue Fangemeinde gewonnen und echten Kultstatus erlangt. Kleinkunst in Erlangen hat ein Zuhause gefunden, und das nahezu ohne öffentliche Unterstützung. Die Macher hatten mit ihrer Idee den richtigen Riecher. Und sie freuen sich auch über rege Unterstützung aus der Bevölkerung. Fördermitglieder sind herzlich willkommen. Dank ihnen kann die kulturelle Vielfalt der Hugenottenstadt auch in den kommenden Jahren fortbestehen.

Hier geht's zum Programm im Fifty Fifty.

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A3: NĂĽrnberg in Richtung WĂĽrzburg
zwischen Erlangen-Frauenaurach und Erlangen-West

1 km Stau

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On Air:  14:00 - 15:00
Sylvia Kunert
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