Frankens SchÀtze - Februar 2019

Frankens Schatz vom 28. Februar
Der Presssackwettbewerb des Landkreises Roth

Am Aschermittwoch ist alles vorbei – dann beginnt die Fastenzeit. Bis dahin darf aber noch mal nach Herzenslust geschlemmt werden. Was viele Franken als Unterlage vor der Faschingsfete oder zum KaterfrĂŒhstĂŒck nach der Partynacht lieben, ist ein deftiger Presssack. Der gehört ja zu den urtypischen frĂ€nkischen Wurstsorten und ist in verschiedenen Variationen zu haben. Echte Kenner schwören aber auf den roten Presssack – am liebsten zu einem krĂ€ftigen frĂ€nkischen Landbrot mit Senf oder Kren.

Doch welcher ist der beste im Frankenland? Das entscheidet sich morgen beim traditionellen Presssackwettbewerb des Landkreises Roth. Bei der 15. Ausgabe hat eine hochkarĂ€tige Jury im Finale auf der Freizeit-Messe in NĂŒrnberg die Qual der Wahl. Schon der Vorentscheid war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 16 Metzgereien, GaststĂ€tten und Direktvermarkter hatten ihre Presssackkreationen ins Rennen geschickt, acht davon kamen in die letzte Runde.

Bewertet werden bei der Endausscheidung neben dem Geschmack auch Aussehen und Konsistenz. Eine schwierige Aufgabe fĂŒr die Jury, zu der unter anderem der Kabarettist Oliver Tissot, Club-Meisterspieler Heini MĂŒller und der Sternekoch Waldemar Nagel aus Roth gehören. Doch am Ende kann nur einer gewinnen. Kommt der Sieger aus Rednitzhembach, Greding, ThalmĂ€ssing oder Spalt? Der Landkreis Roth sucht morgen zum 15. Mal Frankens Presssack-König. Der Wettbewerb startet um 11 Uhr auf der Freizeit-Messe in Halle 9.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 27. Februar
Die NĂŒrnberger Fundsachen-Auktion

Ob hochwertiges Mountainbike, Bluetooth-Lautsprecher, Smartphone oder Notebook – es ist unglaublich, was manch einer aus Versehen liegen lĂ€sst oder verliert. Ehrliche Menschen geben solche Dinge dann im FundbĂŒro ab. Aber auch da fristen sie oft ein trauriges Dasein, denn nicht jeder macht sich die MĂŒhe, nachzuforschen, ob sein Hab und Gut auf ihn wartet.

Und so kommt eine Vielzahl an hochwertigen Artikeln aus dem FundbĂŒro der NOA.kommunal in NĂŒrnberg und Umgebung jetzt unter den Hammer. Wer mitbieten möchte, der muss nicht mal zur Versteigerung gehen, sondern kann ganz bequem von zu Hause aus mitbieten und mit etwas GlĂŒck und guten Nerven absolute SchnĂ€ppchen machen.

Schon jetzt können Sie sich genau darĂŒber informieren, welche Artikel bei der nĂ€chsten Fundsachen-Auktion angeboten werden. Ab morgen Nachmittag, Punkt 17 Uhr, können erste Gebote abgegeben werden. Im Angebotszeitraum von zehn Tagen sinkt der Preis aber nach und nach, denn die Versteigerung lĂ€uft nach einem Count-Down-Prinzip. Das heißt: Sie können Ihr Wunschobjekt jederzeit kaufen oder warten, bis es billiger wird. Allerdings ist die Gefahr groß, dass Ihnen ein anderer Bieter zuvorkommt. Mit etwas GlĂŒck, viel Geduld und guten Nerven könnten Sie am Ende mit nur einem Euro den Zuschlag kriegen

FahrrĂ€der, Videospiele, Digitalkameras und vieles mehr. 200 Artikel kommen bei der spannenden Online-SchnĂ€ppchenjagd von NOA.kommunal in NĂŒrnberg unter den Hammer. Los geht's morgen unter hier.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 26. Februar
"Erlebnis Baum" in Triesdorf

Schon in der Eisenzeit siedelten sich erste Völkergruppen hier in der Region an. Und wie archÀologische Funde zeigen, hatten diese Menschen bereits eine fortschrittliche Kultur und eine ausgeprÀgte soziale Struktur. Die Kelten hatten auch eine tiefe Verbindung zur Natur. Sie lebten von Ackerbau und Viehzucht, ohne die Ressourcen auszubeuten. Vor allem BÀume spielten bei unseren Vorfahren eine wichtige Rolle.

Das greift ein Rundweg in Triesdorf auf. Er orientiert sich am Keltischen Baumkreis, nach dem der Keltische Jahreskalender von 21 BĂ€umen regiert wurde. So wurde jedem Baum ein Datum und eine Charaktereigenschaft zugeteilt. Der Apfelbaum steht zum Beispiel fĂŒr die Liebe, die Zypresse fĂŒr die Treue und die Ulme fĂŒr die gute Gesinnung. Vier BĂ€ume symbolisieren die Sonnenwenden: die Birke zum Beispiel die Sommersonnenwende, die Buche die Winterwende.

Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Mittelfranken haben auf Basis dieses Keltischen Baumkreises den Rundweg angelegt. Er ist drei Kilometer lang und fĂŒhrt an den 21 heimischen und sĂŒdlĂ€ndischen BĂ€umen vorbei, deren Bedeutung genau erklĂ€rt wird. Denn die Kelten teilten einst ihre Saat- und Erntezeiten nach dem Baumkreis ein und lasen auch ihr Horoskop daraus. Vielleicht finden Sie ja auch ihren Baum – beim „Erlebnis Baum“ in Triesdorf. Start und Ziel des barrierefreien Weges ist an der Reithalle.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 25. Februar
NĂŒrnberger Chörlein

NĂŒrnberg im Mittelalter – die Straßen im Stadtkern waren eng, es gab viele Fachwerkbauten und vor allem die etwas prĂ€chtigeren HerrenhĂ€user zierten  Auskragungen, die unter dem Begriff „Chörlein“ bekannt sind. Diese Anbauten wurden im ersten Stock angebracht und waren immer nach Osten ausgerichtet. Im 14. und 15. Jahrhundert wurden die ersten dieser kleinen Erker angebracht. Sie waren damals aus Stein und hatten einen sakralen Hintergrund, denn ursprĂŒnglich wurden sie als Altarraum kleiner Hauskapellen genutzt.

SpĂ€ter wurden die Chörlein mehr und mehr aus Holz gefertigt und auch ihre Funktion Ă€nderte sich. Sie dienten im 18. Jahrhundert eher als Blickfang, als Verzierung eines Hauses. Rund 450 gab es insgesamt in NĂŒrnberg, bis sie im 19. Jahrhundert langsam aus der Mode kamen. Mit dem zweiten Weltkrieg gingen rund 350 verloren. Teilweise wurden sie durch Bomben zerstört, teilweise wurden sie aber auch abgenommen und eingelagert und blieben anschließend verschwunden.

Und so kommt es, dass heute nur noch rund 80 dieser architektonischen Besonderheiten das Stadtbild prĂ€gen. Drei steinerne Exemplare gibt es noch: das Sebalder Chörlein, das Rathauschörlein und das am Nassauer Haus. Die ĂŒbrigen sind aus Holz und auf die gesamte Altstadt verteilt. Die meisten sind in der FĂŒll und in der Lammsgasse – dort schmĂŒcken sie die Fassade im ersten Stock und sorgen fĂŒr mittelalterliches Flair, das es einst in ganz NĂŒrnberg gab.

----------------------------------------

Frankens Schatz vom 22. Februar
Roths Veranstaltungsjahr 2019

Spricht man von der Stadt Roth, dann denken viele Menschen zuerst an den legendĂ€ren Triathlon, zu dem Jahr fĂŒr Jahr Sportler aus aller Welt anreisen. Neben dem Datev Challenge verbinden andere die Kreisstadt eher mit Kultur. Denn auch die traditionellen Bluestage genießen weit ĂŒber die Grenzen Frankens hinaus einen besten Ruf. Nicht umsonst kommt die Creme de la Creme der Bluesszene gerne zum großen Festival im FrĂŒhling.

Doch Roth hat noch viel mehr zu bieten als diese beiden Termine und macht auch bei kleineren Veranstaltungen ihrem Ruf als Sport- und Kulturstadt alle Ehre. Beim Memmert Rothsee-Triathlon, beim Fitnesstag am Rothsee oder der Moonlight Sports-Night im Mai etwa finden alle sportlich Ambitionierten ihre ganz eigene Herausforderung. Und kulturell zeigen der Familien-Museumstag im Schloss Ratibor, die Rother Schlosshofspiele oder die Konzerte des Stadtorchesters Roth von einer anderen Seite.

Ob Spargelfest oder Festival der Wirte, auch Kulinarisches darf im bunten Veranstaltungsprogramm nicht fehlen. Eine Vielzahl an kleinen FestivitĂ€ten und großen Publikumsmagneten steht auch 2019 an. Und damit Sie nicht den Überblick verlieren, gibt es jetzt einen druckfrischen Prospekt mit allen wichtigen Terminen. Zu bekommen ist er in der Tourist-Information in Schloss Ratibor oder online.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 21. Februar
Der "Markt der Sprachen" in Erlangen

Heute ist der Tag der Muttersprache – also ein Tag, an dem wir alle so reden könnten, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Das wĂ€re ein Kauderwelsch! Manche tun sich ja schon schwer, frĂ€nkisch zu verstehen. Aber hier sind ja auch viele Menschen, die mit ganz anderen Sprachen aufgewachsen sind. Und spĂ€testens bei TĂŒrkisch, Griechisch und Russisch steigt dann auch noch der Letzte aus. 

Doch es gibt noch viele, viele weitere Sprachen. Rund 6.500 werden auf der Welt gesprochen. Um auf die Sprachenvielfalt hier in der Region aufmerksam zu machen, lĂ€dt Erlangen ĂŒbermorgen zu einem „Markt der Sprachen“ ein. Eine breite Initiative an Erlanger Gruppen und Einrichtungen hat anlĂ€sslich des Tags der Muttersprache ein buntes Programm zusammengestellt, das die Besucher mitnimmt auf eine spannende Reise durch die Idiome.

Im Wildenstein'schen Palais der Volkshochschule können Interessierte von 11 bis 17 Uhr an Mini-Sprachkursen teilnehmen, es gibt eine Lesung indischer Gedichte und ein A-cappella-Chor prĂ€sentiert finnische Musik. Es gibt Kindertheater in Russisch und eine brasilianische Live-Band. Der Markt der Sprachen zeigt, wie breit die Sprachenvielfalt in Erlangen ist. 

Und er macht vielleicht Lust auf mehr. Denn die Volkshochschule bietet das ganze Jahr ĂŒber viele Kurse an, bei denen Sie neben Englisch, Französisch oder Spanisch auch ausgefallenere Sprachen lernen können. Wie wĂ€re es etwa mit Persisch, Koreanisch oder Schwedisch? In Erlangen sprechen Sie mit der Welt, nicht nur am Tag der Muttersprache.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 20. Februar
Der Dudelsackpfeiferbrunnen in NĂŒrnberg

Es gab Zeiten, da war es in NĂŒrnberg echt ungemĂŒtlich. Mehrere Wellen der Pest suchten die Menschen in der Stadt heim. Diejenigen, die dieser Infektionskrankheit erlagen, wurden vor die Tore der Stadt gebracht, um so die Gefahr weiterer Ansteckungen einzudĂ€mmen. 

Einer Sage nach soll im Jahr 1437 ein bewusstloser Mann auf der Straße gelegen haben. Die Leichenkutscher legten ihn auf ihren Karren, weil sie ihn fĂŒr tot hielten. Doch plötzlich hörten sie Töne aus einem Dudelsack und bemerkten, dass der Mann nach einem Zechgelage nur eingeschlafen war. Wegen des Alkohols in seinem Blut blieb er wohl von einer Ansteckung verschont. Sein Instrument und der Wein hatten ihm also das Leben gerettet.

Ob an der Geschichte tatsĂ€chlich etwas dran ist, ist nicht bekannt. Und doch wurde sie ĂŒber die Jahrhunderte ĂŒberliefert. Sie hat sogar KĂŒnstler dazu inspiriert, dem Mann ein Denkmal zu errichten. Im 16. Jahrhundert etwa  entstand ein Holzmodell aus Weidenholz, das den Dudelsackpfeifer zeigte. Und nochmal gute 200 Jahre spĂ€ter fertigte der NĂŒrnberger KĂŒnstler Friedrich Wanderer nach diesem Vorbild einen Brunnen aus Bronze.

Bis zum zweiten Weltkrieg stand der Brunnen an der Kreuzung Ebnersgasse – HeugĂ€ĂŸchen, danach zog er um zum Unschlittplatz, wo er bis heute steht. Und es gibt auch noch eine jĂŒngere Kopie des Brunnens, den die Altstadtfreunde in Auftrag gegeben haben. Er steht im Innenhof der Lammsgasse 14. Das hölzerne Original dagegen kann im Germanischen Nationalmuseum besichtigt werden.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 19. Februar
Die Boutique "EinzelstĂŒck" in FĂŒrth

Was zieh ich nur an? Diese Frage stellen sich viele, die vor ihrem ĂŒbervollen Kleiderschrank stehen und doch nicht das Richtige finden. Wenn Sie auf der Suche nach ausgefallenen StĂŒcken sind, sollten Sie mal in FĂŒrth vorbeischauen. In der Königstraße gibt es einen Laden, der vielleicht Ihr ganz eigenes neues Lieblingsteil im Sortiment hat.

EinzelstĂŒck heißt die Boutique von Mariola Grosser. Ihre Idee: Sie verkauft nagelneue Artikel bekannter Marken, im Sortiment sind aber auch ausgesuchte, hochwertige Secondhand-Mode – jedes Teil ist garantiert nur einmal vorhanden. Passende Accessoires wie Schmuck, Taschen und Schuhe warten ebenfalls in der gemĂŒtlichen Boutique auf neue Besitzer. 

Und auch wenn Sie in Ihrem Kleiderschrank Platz machen wollen, sind Sie bei Mariola Grosser an der richtigen Adresse. Denn was sich bei Ihnen vielleicht als Fehlkauf entpuppt hat, der fast ungetragen im Regal liegt, könnte jemanden anderen sehr glĂŒcklich machen. Im „EinzelstĂŒck“ werden Teile, die noch in einwandfreiem Zustand sind, gerne in Kommission genommen. Auch jungen Designern und KĂŒnstlern wird hier eine Plattform gegeben, ihre kreativen Kreation an den Mann beziehungsweise an die Frau zu bringen.

Die Boutique EinzelstĂŒck – hier wird Shopping zum Erlebnis, denn Stangenware sucht man vergeblich in der kleinen, aber feinen Schatztruhe in der FĂŒrther Königstraße - geöffnet ist Mittwoch bis Freitag von 10 bis 18 und Samstag von 10 - 15 Uhr. Mehr Infos finden Sie hier.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 18. Februar
Der Storchenlehrpfad in Uehlfeld

Ist der FrĂŒhling schon da? Man könnte es fast meinen, nicht nur wegen des Wetters. Denn auch die ersten Weißstörche sind schon wieder aus ihren Winterquartieren zurĂŒckgekehrt. Der Landesbund fĂŒr Vogelschutz denkt aber, dass die klappernden FrĂŒhlingsboten wahrscheinlich nur in Spanien ĂŒberwintert haben und wegen der kurzen Anreise eben jetzt schon wieder hier landen. Normalerweise beginnt ihre Brutsaison erst Anfang MĂ€rz. 

Wer trotzdem schon die ersten Tiere mit den langen Beinen, dem langen Hals und kurzen Schwanz begrĂŒĂŸen möchte, ist in Uehlfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim an der richtigen Adresse, denn hier fĂŒhlt sich Meister Adebar offensichtlich besonders wohl. Hier nisten so viele Weißstörche, dass der Ort sich als das grĂ¶ĂŸte Storchendorf Bayerns rĂŒhmt. 

Zu Ehren von „Gevatter Storch“ gibt es in Uehlfeld sogar einen informativen Themenweg, der alle Aspekte des Tieres beleuchtet. Er ist rund 7,5 Kilometer lang und kann – je nach Tempo – in zwei bis drei Stunden beschritten werden. Unterwegs passieren Sie mehrere Tafeln, die Ihnen den Storch nĂ€herbringen: seinen Lebensraum, Nestbau und Brutpflege, die ErnĂ€hrung, seine Bestandssituation, Erkennungsmerkmale und Lebensweise. 

Und unterwegs kommen Sie auch an zahlreichen Storchennestern vorbei. Schauen Sie also auch immer mal wieder Richtung Dachfirst – in Uehlfeld haben Sie ĂŒberall die Möglichkeit einen Storchenhorst zu entdecken. Vielleicht erhaschen Sie ja einen Blick auf einen frĂŒhen RĂŒckkehrer, der jetzt schon wieder zuhause ist – entlang des Storchenlehrpfades in Uehlfeld.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 15. Februar
Der Windsbacher Stadtturm

Idyllisch im Rangau an der FrĂ€nkischen Rezat liegt das StĂ€dtchen Windsbach mit rund 6.000 Einwohnern. BerĂŒhmt vor allem durch den Knabenchor, der international einen hervorragenden Ruf genießt. Doch der Ort hat noch viel mehr zu bieten. Zahlreiche SehenswĂŒrdigkeiten liegen in der historischen Altstadt. Einen perfekten Überblick ĂŒber alles bietet zum Beispiel der markante Stadtturm. 

Das Windsbacher Wahrzeichen ist im 12. Jahrhundert entstanden und ist heute der letzte Überrest einer ehemaligen Burganlage. Damals diente er als Wachturm. TurmblĂ€ser warnten damals die Bevölkerung vor Angriffen und BrĂ€nden. SpĂ€ter wurden von dort auch Feiertage oder andere festliche AnlĂ€sse verkĂŒndet. Lange war das GebĂ€ude bewohnt, doch nach dem Wegzug der letzten Familie, stand es schließlich leer.

Das gefiel den „Turmfalken“ gar nicht. Der Verein engagierte sich fĂŒr den Erhalt des prĂ€chtigen GemĂ€uers. Nach umfassenden Sanierungen eröffneten die Mitglieder ĂŒber den DĂ€chern der Stadt ein Museum, das immer an Markttagen oder nach Absprache geöffnet hat. Und wer nach einem anstrengenden Aufstieg oben angekommen ist, wird mit einem atemberaubenden Blick ĂŒber die historische Altstadt und das ganze Rezattal belohnt. 

----------------------------------------- 

Frankens Schatz vom 14. Februar
"Festtagsschmaus und Einheitsbrei"

Heute ist der Tag der Liebenden – Valentinstag. Und da gibt es beim ein oder anderen PĂ€rchen zur Feier des Tages ein romantisches Abendessen, in einem netten Restaurant bei Kerzenschein. Gerne mal etwas ausgefallenes, denn normale Hausmannskost können wir schließlich jeden Tag essen. Doch das was heutzutage normalerweise bei uns auf den Teller kommt, war bei weitem nicht immer so. Auch die frĂ€nkische AlltagskĂŒche hat sich im Lauf der Zeit weiter entwickelt. Das zeigt eine neue Sonderausstellung, die im Alten Rathaus in Cadolzburg zu sehen ist.

„Festtagsschmaus und Einheitsbrei“ heißt die Schau, die sich dem Essen in Franken von der Zeit der Römer bis heute widmet. Dort wird zum Beispiel beleuchtet, was die typische frĂ€nkische KĂŒche ausmacht, wann sie entstanden ist und was die Menschen in Franken vorher gegessen haben. Ausgestellt sind Rezepte und KochbĂŒcher, doch auch der technische Fortschritt in der KĂŒche und die Nahrungsproduktion werden thematisiert. In der Ausstellung gibt es auch mehrere Mitmachstationen und eine Kinderecke, in der die Themen der Schau auf anschauliche Art und Weise vertieft werden können.

Zu sehen ist die Ausstellung „Festtagsschmaus und Einheitsbrei“ bis Anfang Mai im ehemaligen Rathaus in Cadolzburg, ein GebĂ€ude, das selbst einen Besuch wert ist. Das historische GebĂ€ude wurde erst im letzten Jahr bei der DenkmalprĂ€mierung des Bezirks Mittelfranken gewĂŒrdigt. Denn nach einer umfangreichen Sanierung ist der Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert ein echter Hingucker.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 13. Februar 
Das Ludwig Erhard Zentrum in FĂŒrth

Als im Februar vor 122 Jahren Wilhelm und Augusta Erhard in ihrem Wohnhaus in der Sternstraße in FĂŒrth glĂŒckliche Eltern ihres vierten Kindes wurden, hĂ€tte niemand damit gerechnet, dass der Kleine einmal deutsche Politikgeschichte schreiben wĂŒrde. Auch Ludwig selbst machte erst mal eine Lehre als WeißwarenhĂ€ndler, wie schon sein Vater. Zur Wissenschaft kam er erst nach dem 1. Weltkrieg, als er seinen Beruf aus gesundheitlichen GrĂŒnden nicht mehr ausĂŒben konnte.

Und seine Karriere war beachtlich. Schnell machte er sich als Wirtschaftsfachmann einen Namen und erlangte hohe politische Ämter. Heute gilt er als Vater der sozialen Marktwirtschaft und als Schöpfer des Wirtschaftswunders im Nachkriegsdeutschland. Zwar fĂŒhrte ihn sein politisches Schaffen nach Bonn, seiner Heimatstadt blieb er aber immer fest verbunden. 

Und auch fĂŒr die Stadt FĂŒrth ist Ludwig Erhard ein AushĂ€ngeschild. Eine Straße und eine BĂŒste auf dem Königsplatz erinnern schon lĂ€nger an den berĂŒhmten Sohn der Stadt. Und im letzten Jahr wurde in seinem aufwendig umgestalteten Geburtshaus samt Erweiterungsbau eine deutschlandweit einzigartige Ausstellung eröffnet, die das Leben und Schaffen des frĂŒheren Bundeskanzlers erzĂ€hlt. 

Auf rund 1.200 Quadratmetern informiert die Dauerausstellung ĂŒber die geschichtliche und wirtschaftliche Entwicklung zu seiner Zeit und fĂŒhrt durch das Leben des CDU-Politikers. Neben vielen Dokumenten, Originalexponaten  und Bildern gibt es mehr als 50 Medienstationen, die das Leben eines großen Politikers wieder lebendig machen.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 12. Februar
Die Frauenkirche NĂŒrnberg

Die Frauenkirche, heute römisch -katholische Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau, steht als eine der bedeutenden Kirchen NĂŒrnbergs an der Ostseite des Hauptmarkts. Sie wurde auf Veranlassung von Kaiser Karl in der Zeit von 1352 bis 1362 als Hallenkirche errichtet. An der Westseite, zum Markt hin, ist eine Vorhalle vorgelagert. Im Osten schließt sich in der Breite des Mittelschiffs ein Chor an. Von Adam Kraft stammt der westliche Giebel mit einem Masswerktabernakel fĂŒr das sogenannte "MĂ€nnleinlaufen" von 1509, das noch in Betrieb ist. Aus der Erbauungszeit um 1360 sind viele Skulpturen von hoher QualitĂ€t erhalten  (teils stark restauriert).

Auch das Pfarrhaus in der Winklerstrasse 31 ist kunstgeschichtlich ein Kleinod. Es war das einst ein Kaufmannshaus und wurde 1318 erstmals ukundlich erwÀhnt. Lustigerweise wurde es von einer Patrizierfamilie namens Teufel bewohnt, die sich spÀter in Engel umbenannte.

-----------------------------------------

Frankens Schatz vom 11. Februar
Das Feuerwehrmuseum NĂŒrnberg

Die Geschichte des Feuerlöschens und der Feuerwehr in NĂŒrnberg vom Mittelalter bis in unsere Zeit dokumentiert eindrucksvoll das Feuerwehrmuseum, das am Jakobsplatz 20 der Feuerwache 3 angegliedert ist. 

Ein komplett neu gestalteter Rundgang fĂŒhrt durch die historische Sammlung der NĂŒrnberger Feuerwehr vom mittelalterlichen Löschwesen ĂŒber die Entwicklung des Brandmeldewesens bis hin zur modernen Löschtechnik.

An jedem ersten Samstag am Monat finden von 13 bis 17 Uhr FĂŒhrungen durch die AusstellungsrĂ€ume statt.

Kinder bis 14 Jahre zahlen keinen Eintritt, Erwachsene 1,50 Euro.

Das Feuerwehrmuseum NĂŒrnberg finden Sie im RĂŒckgebĂ€ude der Feuerwache am Jakobsplatz 20, der Zugang zum Museumsdachboden fĂŒhrt ĂŒber die Hoteleinfahrt an der Zirkelschmiedsgasse gegenĂŒber dem Parkhaus.

--------------------------------------

Frankens Schatz vom 8. Februar
Die NĂŒrnberger Trichter Karnevalsgesellschaft

Seit dem Jahr 1966 wird alljĂ€hrlich der Goldene NĂŒrnberger Trichter verliehen, dies verbunden mit dem Procedere des Eintrichterns von GlĂŒck, Weisheit und Erfolg durch unser Pegnitzwasser.

Geist, Witz und Humor der auszuzeichnenden Persönlichkeit sollen dadurch geschÀrft werden.

Der erste TrichtertrÀger war Helmut Schmidt, der spÀtere Bundeskanzler.

Es befinden sich aber auch Persönlichkeiten wie Franz Josef Strauß (1975) oder GĂŒnther Beckstein ( 2009) ebenso darunter, wie Renate Schmidt (1993), Dagmar Wöhrl ( 1998), Markus Söder (2014) oder aus dem Showbereich Johannes Heesters ( 1985), Roy Black (1989) , Carmen Nebel ( 1991), Michael Holm ( 2000). Auch die lokalen GrĂ¶ĂŸen wie Heißmann/Rassau ( 2001), Bernd Regenauer ( 2007), Oliver Tissot (2015) und Bernd HĂ€ndel (2016) wurden bereits ausgezeichnet, ebenso wie NĂŒrnbergs OberbĂŒrgermeister Dr. Ulrich Maly (2017).

--------------------------------------

Frankens Schatz vom 7. Februar
Das Buch "NĂŒrnberger Geheimnisse - Spannendes aus der Frankenmetropole"

Es gibt zahlreiche frĂ€nkische SchĂ€tze und immer wieder Überraschendes in und ĂŒber die Region. Wer sich ein bissl mehr auf NĂŒrnberg und unerwartete Entdeckungen fokussieren möchte, dem sei das Buch "NĂŒrnberger Geheimnisse - Spannendes aus der Frankenmetropole" empfohlen. Die Autorin verrĂ€t uns darin 50 ĂŒberraschende Geheimnisse aus der Noris und der geneigte Leser kann das Buch durchaus aus StadtfĂŒhrer der etwas anderen Art nutzen. Erschienen ist es im  Verlag Bast Medien und kostet 19.90 Euro 

--------------------------------------

Frankens Schatz vom 6. Februar
Der Siebenerplatz in Langenzenn

In Langenzenn gibt es einen Platz voll mit Steinen. An sich ist das nichts ungewöhnliches, doch bei diesen Steinen handelt es sich um uralte Grenzsteine. Am Siebenerplatz werden mit ihnen ehemalige GrenzverlÀufe dargestellt.

Jeder der Steine hat dabei eine eigene Geschichte: Manche haben wirkliche Grenzen symbolisiert, wĂ€hrend andere Triebwege kennzeichneten oder die Rechte der örtlichen Obrigkeit auswiesen. Alle von ihnen stammen aus Langenzenn oder der Umgebung und einige haben schon prominenten Herrschern wie Karl dem Großen schon den Weg gewiesen.

Die sogenannten Feldgeschworenen – oder im Volksmund auch Siebener – gibt es sogar heute noch. Sie sind immer noch fĂŒr die Instandhaltung der Grenzsteine verantwortlich. Ist man einmal gewĂ€hlt, dann hĂ€lt man das Ehrenamt sein ganzes Leben lang und wird in die Geheimnisse der Zunft eingeweiht. Denn wenn nur die Siebener selbst wissen, wie welcher Stein auszusehen hat, dann können sie eine Manipulation zĂŒgig feststellen.

Die Bedeutungen der einzelnen Steine werden auf kleinen TĂ€felchen erklĂ€rt. Außerdem werden die RainkrĂ€uter erklĂ€rt, also verschiedene PflĂ€nzchen die am Wegesrand gewachsen sind. Manche von ihnen, wie der gemeine Rainfarn, wurden als Heilpflanzen benutzt, wĂ€hrend andere sogar Giftig sind.

Am Siebenerplatz bei Langenzenn können Sie ein StĂŒck alter Geschichte hautnah erleben.

--------------------------------------

Frankens Schatz vom 5. Februar
MUZ - Musikzentrale NĂŒrnberg  

"Ein frĂ€nkischer Schatz fĂŒr alle Musikfreunde in der Region ist das MUZ.

Seit vielen Jahren finden dort nicht nur NachwuchskĂŒnstler und Musiker UnterstĂŒtzung und ein Forum, sondern auch das musikbegeisterte Publikum aus der Region darf sich immer wieder ĂŒber tolle Konzert aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen wie Jazz, Rock oder Pop freuen".

weitere Informationen finden Sie hier.

--------------------------------------

Frankens Schatz vom 4. Februar 
Dinos im Reichswald zwischen BuchenbĂŒhl und Heroldsberg 

"Im 19. Jahrhundert diskutierten die Forscher noch darĂŒber, ob es tatsĂ€chlich die heute aus dem Kino bekannten Riesenechsen, die Dinos, wirklich gegeben haben konnte.

Ein Lehrer aus Frankfurt, Friedrich Engelhart, glaubte fest daran und durchstreifte regelmĂ€ĂŸig die WĂ€lder rund um Altdorf, BuchenbĂŒhl (damals noch einfach eine Waldgegend am Fuß des "BuchenbĂŒhler HĂŒgels") und Heroldsberg - und tatsĂ€chlich! Eines Tages entdeckte er riesige Knochen, welche er an die wichtigsten Wissenschaftler seiner Zeit schickte. 3 Jahre spĂ€ter war klar: diese mĂŒssen von riesigen PFlanzenfressern stammen!

Heute weisen in dem WaldstĂŒck rechts der Kalchreuther Straße, kurz vor dem Industriegebiet Hahnenbalz, Schilder und ein kleiner grĂŒner Dino, auf einen Baum gemalt, auf die Spuren der Dinos und die damaligen Funde hin. Eine Landschaft, die wirklich urzeitlich wirkt. Ein Spaziergang lohnt!"

--------------------------------------

Frankens Schatz vom 1. Februar 
Das Historische Straßenbahndepot St. Peter

138 Jahre ist es her, dass zwischen NĂŒrnberg und FĂŒrth der Nahverkehr begann. Damals konnten die Passagiere in Pferdestraßenbahnen Platz nehmen. Dank des technischen Fortschritts wurde die Beförderung schnell viel komfortabler. Es kamen die ersten elektrischen Straßenbahn, in den 50er Jahren schließlich Großraumwagen bis hin zu modernen Niederflurwagen. Heute fahren wir ganz selbstverstĂ€ndlich mit den U-Bahnen, Straßenbahnen und Omnibussen durch das Stadtgebiet bis in die Vororte.

Einen Einblick in die Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs bietet am Wochenende erstmals in diesem Jahr das Historische Straßenbahndepot St. Peter in NĂŒrnberg. Dort können Sie Fahrzeuge der verschiedensten Epochen besichtigen und mit der Historischen Burgringlinie eine Runde um die Altstadt drehen.

Zum Start in die neue Saison prĂ€sentiert sich am Wochenende auch das CafĂ© unter neuer Leitung. Die bisherige Betreiberin Jutta Gottschalk hat nach 33 Jahren das Zepter an ihre Schwiegertochter abgegeben. Auch sie wird in Zukunft dafĂŒr sorgen, dass die Besucher einen informativen und spannenden Tag im Straßaboh-CafĂ© ganz gemĂŒtlich bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen können. 

Saisonstart im Historischen Straßenbahndepot St. Peter. Geöffnet ist morgen und ĂŒbermorgen jeweils von 10 bis 17 Uhr 30. Und danach können Sie immer am ersten Wochenende des Monats in der Schlossstraße auf eine Reise in die Geschichte des NĂŒrnberger Nahverkehrs gehen.

Unser Radio F MonatsblÀddla
Unser Radio F MonatsblÀddla

Jeden ersten Freitag im Monat gibt’s Post: unser Newsletter fĂŒr Franken!
Ein Blick Hinter die Kulissen, Gewinnspiel und Vieles mehr...

Jetzt anmelden!

schliessen

service

Wetter Verkehr Horoskop
heute

28° heiter

Schwül-warm geht es auch in der neuen Woche weiter. Heute ist es heiter und freundlich bei 28 Grad. Am Nachmittag kann es vereinzelt Gewitter geben.
 
Heute Nacht

17° klar

Nachts ist es teils bewölkt, teil klar und trocken bei 17 Grad.
 
Morgen

29° heiter

Auch am Dienstag geht es heiter weiter. Bestes Biergartenwetter bei 29.
 
Weitere Aussichten

28 bis 31° heiter

Am Mittwoch bleibt es noch sommerlich. Am Donnerstag kommt eine Kaltfront mit Regen zu uns nach Franken.
 

Stadtgebiet NĂŒrnberg
Maxtorgraben bis Rathenauplatz in beiden Richtungen

zwischen EinmĂŒndung Rathenauplatz und Kreuzung Äußere Cramer-Klett-Straße Ampelanlage außer Betrieb Stau zu erwarten

multimedia

Bilder Videos Podcasts

FrĂ€nkisch fĂŒr AnfĂ€nger_roodou

FrĂ€nkisch fĂŒr AnfĂ€nger: FrĂ€nkisch ist doch die schönste Sprache der Welt - doch verstehen wir auch alles?

Audioplayer

Die Spider Murphy Gang - Unplugged im Radio F Wohnzimmer!

40 Jahre Rock `n`Roll: Die Spider Murphy Gang feiert großes BĂŒhnenjubilĂ€um. FĂŒr ein exklusives... ZUM VIDEO
WEITERE VIDEOS
 

Wir feiern 50 Jahre Woodstock.

Wir feiern 50 Jahre Woodstock. Das Festival der Liebe, des Friedens, der Freiheit. Und dazu gehört... ZU DEN BILDERN
WEITERE BILDER
 

facebook

kinonews

MEHR LESEN

I Am Mother

Ab 22.08.2019 in unseren frÀnkischen Kinos
Sci-Fi
FĂŒr Kurzkritik und Trailer jetzt klicken


MEHR LESEN
 
MEHR LESENMEHR LESENMEHR LESENMEHR LESENMEHR LESEN
 
 

Empfehlung:
Entspannung und WohlfĂŒhlen im eigenen Traumbad! finden.

On Air:  05:00 - 06:00
Guten Morgen Franken
Guten Morgen Franken