Frankens Schätze - Januar 2018

Frankens Schatz vom 31. Januar
Schloss Henfenfeld


Im Landkreis NĂĽrnberger Land zwischen Lauf an der Pegnitz und Hersbruck liegt Henfenfeld. Ein malerischer Ort mit rund 1900 Einwohnern, erbaut  zwischen den Ost- und Westhängen des Jura. Gemächlich flieĂźt der Hammerbach durch die Gemeinde, die sich von einem kleinen Bauerndorf zu einem modernen Ort entwickelt hat, ohne den ursprĂĽnglichen Charme verloren zu haben. Und ĂĽber allem thront ein prunkvolles Schloss, einst der Sitz der Herren von Henfenfeld.

Heute ist Schloss Henfenfeld, auch „Pfinzingschloss“ genannt in Privatbesitz und in der Regel nur von außen zu betrachten. Doch es gibt immer mal wieder die Gelegenheit, die Kleinadelsburg auch von innen zu besichtigen. Und das lohnt sich, denn hinter den Schlosstoren verbirgt sich ein prächtiger Anblick in dem dreigeschossigen Palast. Ob Pfinzingstube oder Roter Saal, ob Schloss-Scheune oder -park, in Schloss Henfenfeld fühlt man sich in eine märchenhafte Kulisse versetzt.

Besonders stimmungsvoll wird es, wenn die Opernakademie Schloss Henfenfeld zu Konzerten bittet, regelmäßig gibt es dort Ausstellungen verschiedener KĂĽnstler. Zudem kann das Schloss fĂĽr Hochzeiten oder andere Festivitäten gemietet werden. Und am kommenden Wochenende ist jedermann herzlich willkommen, bei den Tagen der offenen TĂĽr einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Und wer weiĂź, vielleicht begegnen Sie dort auch dem wichtigsten Schlossbewohner: Kaiser Leopold Maximus Augustus III, der rot getigerte Schlosskater, der das Sagen hat im Pfinzingschloss in Henfenfeld.

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Frankens Schatz vom 30. Januar
KostĂĽmverleih Richter und Gullmann


Was zieh ich nur an? Diese Frage stellen sich viele der Glücklichen, die Karten für den Kultfasching in Veitshöchheim ergattert haben. Denn ein originelles Kostüm ist Pflicht bei der Prunksitzung des Fastnacht-Verband Franken. Die Promis machen es vor. Vor allem der designierte Ministerpräsident Markus Söder sorgt ja mit seinen kreativen Verkleidungen immer wieder für Aufsehen. Hilfe bei der Auswahl findet er meistens in einem Hinterhaus in der Solgerstraße in Nürnberg. Der Kostümverleih Richter und Gullmann ist ein wahres Paradies für alle, die etwas Ausgefallenes suchen.

Auf über 380 Quadratmetern finden Sie nahezu 3000 Kostüme und Unmengen an Accessoires. Ob Prinzessin, Matrose, Cowboy oder Indianer – es gibt kaum eine Verkleidung, die nicht vorrätig ist. Und das Angebot wird ständig erweitert. Die Macherinnen reagieren nämlich schnell auf neue Trends. Nach dem Film „Traumschiff Surprise“ wurden die bunten Uniformen von Mr. Spuck, Schrotty und Käpt’n Jürgen T. Kork mit ins Sortiment genommen. Game of Thrones-Fans wollen aussehen wie ihre Idole – und werden garantiert fündig.

Im Angebot sind aber nicht nur Faschingskostüme. Sie suchen etwas für eine Mottoparty oder einen Junggesellenabschied? Oder ein festliches Abendkleid oder einen Smoking für einen Ball oder eine Hochzeit? Dann können Sie sich hier das Passende ausleihen. Der Preis variiert je nach Kleidungsstück und Leihdauer. Die Reinigung ist inbegriffen.

Für jeden Anlass das passende Kostüm – stöbern Sie einfach mal im Internet oder schauen Sie vorbei in der Solgerstraße in Nürnberg – vielleicht begegnen Sie dabei ja auch einem Promi auf der Suche nach seiner Verkleidung für den Fasching in Veitshöchheim.

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Frankens Schatz vom 29. Januar
Das FĂĽrther Mare


Das Wetter kann einem in diesen Tagen echt aufs Gemüt schlagen. Und wir haben es jetzt ja sogar schwarz auf weiß vom Deutschen Wetterdienst: Dezember und Januar waren so trüb und grau wie noch nie. Zumindest seitdem mit der Wetteraufzeichnung begonnen worden ist und das war in den 50er Jahren. Man wünscht sich nur eines: nix wie weg. Aber auch hier können Sie sich einen kleinen Wellness-Urlaub gönnen. Ein Besuch im Fürther Mare ist eine perfekte Auszeit vom tristen Alltag.

Ob SpaĂźbad, Therme, Sauna oder Fitness – hier kommt jeder auf seine Kosten. Wer auf Action steht, kann im 1.200 Quadratmeter groĂźen SpaĂźbereich eine rasante Fahrt auf der Rutsche unternehmen, sich im Strömungskanal treiben lassen oder sich in der groĂźen Wasserspiellandschaft austoben.  Erholungssuchende sind im groĂźen Thermalbereich willkommen. Hier können Sie entspannen im heilkräftigen Thermalwasser, sich treiben lassen und auf dem Wasser schweben in der Solegrotte. AnschlieĂźend geht’s dann in die Saunalandschaft, um die Abwehrkräfte bei einer Schwitzkur zu stärken.
Regelmäßig gibt es hier auch extralange Saunanächte mit einem speziellen Programm – das nächste Mal am Freitag von 19 bis 1 Uhr unter dem Motto „Faschingstreiben“.

Und wer nach Spiel, SpaĂź und Entspannung auch noch  seinen Hunger stillen will, kann in der Gastronomie im SpaĂźbad, in der Sauna oder im Bistro im Foyer aus einem groĂźen Angebot an Leckereien wählen. Einfach mal einen Tag abtauchen und ein wahrhaft spritziges VergnĂĽgen haben – ein Besuch im FĂĽrther Mare ist BadespaĂź und Erholung pur.

Weitere Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 26. Januar
Die Umweltstation Lias-Grube


Die Erde – fast selbstverständlich nutzen wir die Ressourcen unseres Planeten. Doch die Themen Umweltschutz und Naturverständnis rücken immer mehr in den Fokus, denn man kann nie früh genug damit anfangen, die Menschen für einen bewussten Umgang mit der Natur zu sensibilisieren. Ein toller Ort, der sich auf regionale Umweltbildung spezialisiert hat, ist die Umweltstation Lias-Grube in Eggolsheim in Oberfranken.

17 Hektar misst das Freigelände, das auf einer ehemalige Tonabbaugrube errichtet wurde. Obstbäume, Wasserflächen, Schilf und Sumpf sind dort ebenso zu finden wie Sträucher, Hänge und Brachflächen. Ein Erlebnispfad führt an den einzelnen Stationen vorbei, an denen viel Wissenswertes vermittelt wird, aber auch ausprobiert werden kann. Besucher können über einen Fühlpfad schreiten, durch ein Weidenlabyrinth irren, im Lindensitz Platz nehmen oder einen Hochsitz erklimmen und dort Rätsel lösen.

Vor zehn Jahren wurde die Lias-Grube auch noch durch ein Umweltzentrum erweitert, darin gibt es eine große Umweltbibliothek, Seminar- und Tagungsräume und sogar Schlafplätze. In der Umweltstation kann nämlich zu jeder Jahreszeit übernachtet werden. Überhaupt lohnt sich auch ein Besuch im Winter. Denn auch in der kalten Jahreszeit hat die Natur ihren Reiz. Entdecken können Sie die Besonderheiten beim großen Winterfest morgen (SA) ab 15 Uhr. Mehrere Spiele und Bastelstationen reihen sich dann rund um ein knisterndes Lagerfeuer.

Der Natur ganz nah sein und dabei auf spielerische Art den schonenden Umgang mit unseren Ressourcen erfahren – das ist die Umweltstation Lias-Grube in Eggolsheim in Oberfranken.
Weitere Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 25. Januar
Der Moritzberg


Wenn der Hesselberg nordwestlich von WassertrĂĽdingen sozusagen der fränkische Mount Everest ist, geht der zweite Platz der höchsten Berge in der Region an den Moritzberg. Der fränkische K2 misst genau 603 Meter und damit 86 Meter weniger als der Hesselberg. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel und von allen Seiten gut zu besteigen. FĂĽr jeden gibt es den passenden Weg zum Gipfel: anspruchsvolle Touren fĂĽr den sportlichen Wanderer genauso wie einfache Strecken fĂĽr den gemĂĽtlichen Spaziergänger. Und wer den Moritzberg  erklommen hat, wird mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.

Auf dem Gipfelplateau bietet ein Aussichtsturm einen weiten Rund-Um-Blick. Gerade jetzt im Winter, wenn die Bäume ihr Laub verloren haben, geben sie noch mehr den Blick frei auf das Pegnitztal, das Leinburger- und Nürnberger Land. Absolut sehenswert ist auch die Kapelle auf den Moritzberg. Gestiftet wurde sie im Jahr 1419. Sie ist es auch, die dem Berg seinen Namen gegeben hat. In der Moritzkapelle werden mehrmals im Jahr Gottesdienste abgehalten, besichtigt werden kann sie auch immer im September beim Tag des offenen Denkmals. Und sie steht für Hochzeiten und Taufen zur Verfüfung.

Unbedingt einkehren sollten Sie nach dem Aufstieg auf den Berg auch in der Gastwirtschaft „Moritzberg“. In gemütlicher Atmosphäre gibt’s in dem urigen Berggasthof leckere fränkische Spezialitäten und süffiges Bier, außerdem selbstgemachten Kuchen zum Nachmittagskaffee. Frisch gestärkt sind dann alle wieder fit für den Abstieg vom fränkischen K2 – dem Moritzberg im Nürnberger Land.

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Frankens Schatz vom 24. Januar
Der Oxfam Shop in NĂĽrnberg


Keine Lust mehr auf die tristen Winterklamotten? Dann gönnen Sie sich doch mal ein paar neue Teile für Ihre Garderobe. Wenn Sie shoppen und damit auch noch etwas Gutes tun wollen, dann sind Sie im Oxfam Shop in der Dr. Kurt Schumacher Straße in Nürnberg an der richtigen Adresse.

Genau zehn Jahre ist es jetzt her, dass der Laden mit dem einzigartigen Konzept eröffnet hat. Die Idee: Ehrenamtliche Mitarbeiter verkaufen dort schicke Secondhand-Kleidung, aber auch Haushaltswaren und Bücher für einen guten Zweck. Mit den Erlösen unterstützt Oxfam Deutschland Projekte in den armen Ländern der Welt. Von schneller Nothilfe über entwicklungspolitische Kampagnen bis zu Projekten direkt vor Ort – die internationale Organisation setzt sich ein für eine gerechte Welt ohne Armut.

Und Sie können die Arbeit unterstützen – nicht nur durch einen Einkauf im Shop in Nürnberg. Die Mitarbeiter freuen sich auch über Spenden. Von gut erhaltener Kleidung, Büchern und Musik bis hin zu Haushaltsgegenständen – über Dinge, die Sie gerne ausrangieren wollen, freut sich sicher ein anderer Abnehmer. Das ist noch dazu gut für die Umwelt und hilft Menschen in Not.

Zehn Jahre Oxfam Shop in Nürnberg – ein Konzept, bei dem alle gewinnen. Und das Jubiläum wird groß gefeiert. Morgen gibt es für alle Besucher Kaffee, Tee und Leckereien aus fairem Handel und Rabatte von bis zu 30 Prozent. Gerne informieren die Mitarbeiter auch über ihre Arbeit – weitere Ehrenamtliche sind jederzeit willkommen!

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Frankens Schatz vom 23. Januar
Die Honigwanderer aus Kainsbach


Honig ist echt ein Powerstoff. Schon die alten Griechen sagten dem goldenen Saft Wunderkräfte nach – so sollte er die Götter unsterblich machen. Wissenschaftler haben bestätigt, dass Honig erstaunliche Fähigkeiten hat. Er hilft bei Erkältungen und Magen-Darm-Beschwerden, wirkt aber auch bei der Wundheilung. Und er schmeckt einfach lecker – zumindest der echte Bienenhonig. Denn leider kommt auch immer mehr künstlich hergestellter Honig in den Handel. Deshalb kauft man ihn am besten dort, wo man sicher sein kann, dass nur das Original ins Glas kommt: zum Beispiel bei den „Honigwanderern“ aus Kainsbach bei Happurg.

Dahinter verbergen sich Jonas und Daniel Scholz, Sohn und Vater, die seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft Honig nach den strengen Bioland-Richtlinien produzieren. Sie halten aktuell rund 70 Bienenvölker, mit denen sie regelmäßig auf Tour durch ganz Deutschland ziehen. Denn sie achten sehr darauf, dass ihre Tiere nur das beste Futter bekommen. Los geht es im Mai, dann bringen sie einen Teil der Bienenstöcke in die Märkische Schweiz in Brandenburg, den Schwäbisch-Fränkischen oder den Welzheimer Wald in Baden-Württemberg. Ein Teil bleibt auch zu Hause auf den Streuobstwiesen der Hersbrucker Alb.

So entstehen verschiedene Sorten, etwa Akazien-, Tannen-, Linden- oder Waldhonig, je nachdem, wo die fleiĂźigen Bienchen die Pollen gesammelt haben. Limitierte Naturprodukte in höchster Qualität, die auch schon mehrfach prämiert wurden. Gerade erst gab es auf der Internationalen GrĂĽnen Woche in Berlin die Auszeichnung „Bayerns beste Bioprodukte“ fĂĽr den  FrĂĽhjahrsblĂĽtenhonig. Zu bekommen ist er unter anderem im Online-Shop.

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Frankens Schatz vom 22. Januar
Die StraĂźe der Menschenrechte in NĂĽrnberg


Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person. Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden. Das sind nur drei von insgesamt 30 Artikeln der Menschenrechtserklärung von 1948. Und als vor 30 Jahren ein Erweiterungsbau des Germanischen Nationalmuseums geplant wurde, hatte die Stadt Nürnberg die Idee, die Kartäusergasse gleich mit umzugestalten. So entstand die Straße der Menschenrechte.

Ein Wettbewerb wurde ausgerufen und insgesamt vier Künstler haben ihre Vorschläge eingereicht. Die zwölfköpfige Jury entschied sich für den Entwurf des israelischen Künstlers Dani Karavan. Sein Konzept bestand aus einem Tor und 27 weißen Rundpfeilern mit einer Höhe von acht Metern sowie zwei Kopfplatten und einer Säuleneiche. Auf diesen sind die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung in verschiedenen Sprachen eingraviert.

Die weitere Planung und Erstellung der Gedenkstätte dauerte rund fünf Jahre. Im Oktober 1993 wurde sie dann feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Für den Künstler ist das Werk am einstigen Versammlungsort der Nazis „ein Sieg über den Nazismus“. „Es hat mit den Menschenrechten und den Nürnberger Rassegesetzen zu tun. Es ist sozusagen eine Antwort auf die Gesetze, die Hitler der Stadt Nürnberg auferlegte.“, sagte Dani Karavan damals bei der bewegenden Feier. Die Straße der Menschenrechte – ein Denkmal der Humanität.

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Frankens Schatz vom 19. Januar
Das Krankenhaus-Museum in NĂĽrnberg


Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen, sagt eine alte Volksweisheit. Und doch plagt jeden von uns immer wieder mal das ein oder andere Zipperlein. Bei kleinen Wehwehchen hilft der Arzt oder Apotheker, ist es etwas größeres, dann bleibt manch einem der Gang ins Krankenhaus nicht erspart. Aber dank des wissenschaftlichen Fortschritts sind wir dort in besten Händen.

Im Klinikum Nürnberg etwa werden jährlich an den zwei Standorten im Süden und Norden rund 100.000 stationäre und knapp 90.000 ambulante Patienten behandelt. Mehr als 6.000 Mitarbeiter kümmern sich um ihr Wohl in dem „Krankenhaus der Maximalversorgung“. Doch das war nicht immer so. Wie sich die Klinik über die Jahrzehnte entwickelt hat, können Interessierte im Nürnberger Krankenhaus-Museum erfahren.

Errichtet wurde es 1997 anlässlich des 100. Geburtstags des Klinikums. In den Räumen der ehemaligen Krankenhausapotheke im Nordklinikum wird deutlich, unter welchen Bedingungen Ärzte und Pfleger einst arbeiten mussten: zu sehen sind medizinische Geräte und die Destillationsanlage aus den frühen 1870er Jahren, aber auch die komplett erhaltene Apotheke mit ihrem antiken Mobiliar aus Eichenholz und den Standgefäßen und Schubladen für die verschiedenen Pulver und Kräuter.

Gezeigt wird, wie sich die Herstellung von Arzneimitteln im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und wie das Klinikum Nürnberg von einem Krankenhaus für rund 700 Patienten zur hochmodernen Einrichtung mit fast 2.400 Betten wurde. Geöffnet hat das Krankenhaus-Museum im Nordklinikum immer sonntags von 14 bis 18 Uhr.

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Frankens Schatz vom 18. Januar
Geschichten und Geschichte des Sebalder Reichswalds

Von einem Spaziergang im Wald ist bei dem stürmischen Wetter heute eher abzuraten – da knickt leicht mal ein Ast ab. Aber vorbereiten kann man sich schon mal auf den nächsten Ausflug – dank der neuen Broschüre „Flur- und Naturdenkmale im Sebalder Reichswald“ wird es nie mehr passieren, dass Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Denn dort kommen Sie an vielen Besonderheiten der Natur vorbei, die einem sonst nie auffallen, wie etwa Teufelseiche, Hasenbrünnlein und Fuhrmannstein.

Die Idee zu der BroschĂĽre hatte der Arbeitskreis Tennenlohe im Heimat- und Geschichtsverein Erlangen. Die Macher haben dafĂĽr eine Menge an Fotos, GPS-Koordinaten und Informationen zu jedem Denkmal zusammengestellt. Zudem sind im Wald Schilder mit QR-Codes angebracht worden, an denen es Infos vor Ort gibt. Im FrĂĽhjahr soll noch eine App angeboten werden, die weitere Geschichten zu den Naturdenkmalen liefert.

Zu bekommen ist die BroschĂĽre im Walderlebniszentrum in Tennenlohe, im Landratsamt Erlangen-Höchstadt, in der Touristeninformation der Stadt Erlangen sowie beim Heimat- und Geschichtsverein Erlangen. Im Internet steht sie hier zum Download bereit. FĂĽr Interessierte bietet der Verein auch Vorträge, Wanderungen und Radtouren zu den Flur- und Naturdenkmalen an.

Der Wald hat viele Geschichten zu erzählen – jetzt werden sie lebendig mit der neuen Broschüre „Flur- und Naturdenkmale im Sebalder Reichswald“.

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Frankens Schatz vom 17. Januar
Der Bleistift in Cadolzburg


Man nennt ihn einfach nur den „Bleistift“, weil man bei dem schlanken Turm mit dem Spitzdach sofort das Bild des Schreibgerätes vor Augen hat. 25 Meter hoch ist der Aussichtsturm in Cadolzburg. Das neugotische Wahrzeichen des Marktes im Landkreis Fürth wurde 1893 von der Lokalbahn Aktien-Gesellschaft München errichtet. Ziel war es, Cadolzburg als Ausflugsziel beliebter zu machen. Schließlich fuhr schon ein Jahr vorher zum ersten Mal die Rangaubahn von Fürth in den rund 15 Kilometer entfernten Ort. Und schon damals nutzten viele Menschen aus der Region das Angebot. Vor allem in der Kirschblütezeit war ein Ausflug in den Frankenmarkt ein echtes Highlight – am Wochenende ging es damals „in die Bläih“.

143 Stufen hoch ist der Bleistift. Über fünf Stockwerke geht es in dem viereckigen Holztreppenhaus nach oben. Auf halber Strecke kommt man an einem kleinen Balkon vorbei, den man durch eine kleine Tür begehen kann. Unter dem Turmspitze erreicht man schließlich die Aussichtsplattform. Und spätestens dort hat sich der anstrengende Aufstieg gelohnt – wer oben ankommt, wird mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Denn hier kann man über Nürnberg bis zum Dillberg bei Neumarkt sehen. Auch der Moritzberg, Fürth und Erlangen sind bei gutem Wetter weithin sichtbar.

Der Bleistift in Cadolzburg ist gegen einen kleinen Spendenbeitrag von 50 Cent  zugänglich. Geöffnet hat er immer bis zum Einbruch der Dunkelheit.

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Frankens Schatz vom 16. Januar
"Greatest Hits" im Kunstpalais Erlangen


Das Beste der 60er, 70er, 80er und von heute – klingt wie der Slogan eines Radiosenders, der ein breit gefächertes Musikangebot spielt. Das ist aber auch der Titel einer aktuellen Ausstellung im Kunstpalais in Erlangen. Die Macher dachten sich: Manche Bilder sind wie Lieblingssongs – einmal im Kopf, begleiten sie uns ein Leben lang. Und so präsentieren sie ein wahres Potpourri toller Kunstwerke.

FĂĽr die Ausstellung "Greatest Hits" wurde eine Vielzahl an Werken der Städtischen Sammlung zusammengestellt. Gezeigt werden Grafiken, Multiples und KĂĽnstlerbĂĽcher, aber auch Skulpturen, Malerei und Videoarbeiten – zeitgenössische Kunst, die seit den 70er Jahren zu den Beständen zählt. In dieser sehr persönlichen Schau trifft man unter anderem auch auf Werke von Joseph Beuys und Andy Warhol.

Auf 600 Quadratmetern sind die Werke in elf Räumen auf zwei Etagen nicht chronologisch oder nach Stilen geordnet, sondern wie früher, als man seine persönlichen Lieblingsstücke auf Kassette frei kombinierte. Da hängt eine Collage aus den 60ern neben einer modernen Fotografie von heute und zu beiden gesellt sich noch ein Siebdruck aus den 70ern. Was auf den ersten Blick etwas wirr erscheint, entpuppt sich dann aber bei genauerem Hinsehen als eine wunderbare Kombination der Stile.

Wer mehr über die Ausstellung wissen will, kann auch bei einer der regelmäßigen Führungen teilnehmen – zum Beispiel morgen Abend ab 18 Uhr. Hier gibt es einen noch tieferen Einblick in die „Greatest Hits“. Zu sehen ist das „Beste der 60er, 70er, 80er und von heute“ noch bis zum 11. Februar.

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Frankens Schatz vom 15. Januar
Das Literaturhaus NĂĽrnberg


Christa Wolf war da, Martin Walser schon mehrmals. Paul Maar schaute vorbei und auch Ingrid Noll ließ es sich nicht nehmen. Freunde der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur horchen jetzt freilich auf: Wo ist jener erhabene Ort, an dem sich die Autoren-Elite des Landes scheinbar die Klinke in die Hand gibt? Nun ja, gegenüber vom Burger King, zwischen Alexander Herrmanns neuem Restaurant und Hip Hop Club.

In Nürnberg ist man da wenig zimperlich - selbst was die Hochkultur angeht, herrscht fränkischer Pragmatismus. Ohnehin macht gerade auch seine Lage in der Luitpoldstraße 6 den bodenständigen Charme des Nürnberger Literaturhauses aus. Seit 2003 begeistern dort, wo einst der Virnich seine Spielzeuge verkaufte, Schriftsteller mit ihren Lesungen das Publikum.

Davor, danach oder dazwischen lädt das Cafe-Restaurant im Erdgeschoss außerdem zum ganz vorzüglichen Dinieren ein. So lässt sich wahlweise schwere literarische Kost mit leichter Bistroküche oder luftige Lese-Unterhaltung mit herzhaften Abendmenüs verdauen. Weil eben Koch- und Sprachkunst im Literaturhaus zueinander finden.

Hier geht's direkt zum Literaturhaus.

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Frankens Schatz vom 12. Januar
Mosers Marionetten Theater


Es ist schon eine echte Kunst, einer doch eigentlich unbeweglichen Holzfigur nur anhand einiger Fäden Leben einzuhauchen. Doch schon bei den alten Griechen und Ägyptern verzauberten Marionettenspieler ihr Publikum mit den Bewegungen ihrer Gliederpuppen. Und bis heute erfreuen sich große und kleine Besucher an dem filigranen Spiel, das die Puppen zum Tanzen bringt.

Ein echter Geheimtipp ist zum Beispiel Mosers Marionetten Theater in Nürnberg – das kleinste seiner Art. Es verfügt über lediglich sechs Plätze – Vorstellungen sich daher sehr schnell ausverkauft. Die Idee zu dem Theater hatte Stefan Moser vor genau 10 Jahren. Damals war er gerade mal 15 Jahre alt und verwirklichte seinen Traum, Theaterdirektor zu werden.

Anfangs gab es nur private Vorstellungen, vor ĂĽber zwei Jahren öffnete er sein Haus aber auch fĂĽr ein breiteres Publikum. Vier verschiedene StĂĽcke präsentierte er im Lauf der Jahre, jetzt arbeitet er an zwei weiteren StĂĽcken – nebenberuflich in seiner Freizeit. Sämtliche Kulissen, Requisiten und KostĂĽme werden in liebevoller Handarbeit hergestellt – mit viel Liebe zum Detail. Und auch an der BĂĽhnentechnik wurde gearbeitet. Investiert wurde in aufwendige Beleuchtung und Technik.

Die Jubiläumssaison in Mosers Marionetten Theater startet am Sonntag mit dem Froschkönig nach dem Märchen der Gebrüder Grimm. Auf dem Frühjahrs-Spielplan steht daneben noch das Märchen Rumpelstilzchen. Und angeboten wird auch ein Workshop Marionettenspiel, in dem Stefan Moser in die Geheimnisse des Spiels mit den Fäden einweiht.

Nürnbergs kleinstes Marionettentheater feiert Geburtstag – herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen!Weitere Infos gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 11. Januar
Das Stadtmuseum Herzogenaurach


Herzogenaurach – da denkt natürlich jeder sofort an adidas und Puma. Klar, die beiden Sportartikelhersteller haben es ja zu Weltruhm gebracht. Die Geschichte um die Rivalität der beiden Dassler-Brüder wurde sogar mehrfach verfilmt. Doch die Stadt im Landkreis Erlangen-Höchstadt hat viel mehr zu bieten als die Sportindustrie. Immerhin blickt sie auf eine mehr als Tausend Jahre alte Geschichte zurück. Und die wird anschaulich dargestellt im Stadtmuseum Herzogenaurach.

Untergebracht ist es im Pfründerspital zum Heiligen Geist am Kirchenplatz, das selbst schon mehr als 500 Jahre alt ist. Das spätmittelalterliche Fachwerkgebäude steht unter Denkmalschutz und bietet den optimalen Rahmen für die stadtgeschichtliche Sammlung. Es ist natürlich auch selbst Thema in der Schau. Darin werden seine Geschichte, seine Bautechnik und seine ehemaligen Bewohner beleuchtet.

In der Schausammlung wird die Zeit der Ackerbürger und Landesherrn in dem bischöflichen Landstädtchen genauso thematisiert wie Kirche, Kunst und Frömmigkeit und die Entwicklung von Handwerk und Industrie. Hier begegnen wir natürlich den berühmten Brüdern Dassler und ihren Firmen adidas und Puma. Doch auch der Firma Schaeffler, die ihren Hauptsitz in Herzogenaurach hat, wird Raum gegeben.

Regelmäßig gibt es wechselnde Schauen. Aktuell ist die Wanderausstellung „Patente Franken“ zu Gast. Sie stellt 100 kreative Menschen und ihre Erfindungen vor. Ob die Jeans, die Barbie-Puppe oder das Tempotaschentuch - bei manchen Erfindungen wussten viele sicher noch gar nicht, dass sie hier aus der Region stammen.

Weitere Infos gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 10. Januar
Musterfutterstellen im Botanischen Garten Erlangen


Wenn es im Winter kalt wird, sind viele Vögel bereits weit weg geflogen und verbringen die Zeit lieber in sommerlichen Gefilden. Doch nicht alle verlassen unsere Breiten: Amsel, Meise, Rotkehlchen und Buntspecht zum Beispiel bleiben hier. Sie tun sich zwar etwas schwer, Nahrung zu finden. Aber es gibt ja den Menschen, der ihnen dabei behilflich sein kann. Und mal ehrlich: Vögel füttern im Winter ist ja auch etwas tolles. Denn wir können dann auch das bunte Treiben im Garten oder auf dem Balkon beobachten.

Doch wie füttert man Vögel richtig? Welcher Vogel frisst was? Und was sollte man in Hinblick auf die Futterstelle beachten? Antworten auf diese Fragen bekommen Sie im Botanischen Garten der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. In Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz wurde dort eine Musterfutterstelle für Wildvögel aufgebaut. Beleuchtet werden darin die unterschiedlichen Futtersysteme. Neben den Futtersilos gibt es verschiedene Kraftfutterblöcke, die nicht nur Meisen anlocken, sondern auch bei Buntspechten und Eichhörnchen sehr beliebt sind.

In der Musterfutterstelle im Botanischen Garten erfahren Besucher auch, was sie am besten fĂĽttern und wie sie das Vogelhaus reinigen sollten. Auf  Infotafeln des LBV werden Vogelarten vorgestellt und zum Mitnehmen gibt es BroschĂĽren zum Thema „Vögel fĂĽttern – aber richtig“. Und wer noch mehr wissen will, ist herzlich Willkommen am 13. Januar um 14 Uhr zu einer FĂĽhrung durch den Botanischen Garten. Dabei stehen die WinterfĂĽtterung und ihre gefiederten Gäste im Mittelpunkt.

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Frankens Schatz vom 9. Januar
Olio Extra


20 Jahre ist es her, dass die Nürnbergerin Eva Maria Göß ein echtes Experiment wagte. Sie eröffnete in der Forsthofstraße in der Südstadt einen kleinen Laden, in dem sie nur ein einziges Produkt anbot: Olivenöl Extra Vergine aus Loreto Aprutino, einem kleinen Dorf in den italienischen Abruzzen. Manche schüttelten den Kopf über das ungewöhnliche Ladenkonzept, doch Eva Maria Göß ließ sich nicht beirren. Sie war sich sicher, dass ihr Produkt ankommt. Und sie sollte sich auch nicht täuschen.

Bei dem Olivenöl handelt es sich um ein sehr hochwertiges Erzeugnis von einem kleinen Ölbauern. In der eigenen 400 Jahre alten Ölmühle verarbeitet er seine eigenen Früchte und verkauft sie in der Regel nur an Privatpersonen. Das Geschäft in Nürnberg ist das einzige, das er beliefert. Erst Ende letzten Jahres kam wieder eine frische Fuhre aus den Abruzzen, der neue Jahrgang ist also jetzt in den Regalen.

Mittlerweile haben sich zu den Olivenölflaschen noch weitere Produkte gesellt. Der Nachfrage der Kundschaft nach weiteren hochwertigen Erzeugnissen aus Italien wurde Rechnung getragen. Und so bekommen sie jetzt in der Forsthofstraße auch eingelegte Oliven, Pasta, Trüffel, Liköre und feinste Weine. Allesamt von kleinen, ausgesuchten Familienbetrieben in den Abruzzen.

Ein StĂĽckchen Bella Italia mitten im NĂĽrnberger SĂĽden: das ist Olio Extra Vergine di Oliva. Geöffnet ist immer mittwochs, freitags und samstags. Und hier können Sie die italienischen Raritäten auch online bestellen.

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Frankens Schatz vom 8. Januar
Schloss OberbĂĽrg in NĂĽrnberg


Was muss das einst für ein prachtvoller Herrensitz gewesen sein – doch heute erinnert nur eine vernachlässigte Ruine an die glänzenden Zeiten des Schlosses Oberbürg in Nürnberg Laufamholz. Und doch lohnt es sich, das alte Gemäuer im Pegnitztal mal genauer anzuschauen. Denn zumindest eine Tafel zeigt, wie es dort früher einmal ausgesehen hat. Und mit ein bisschen Fantasie kann der Betrachter die einstige Pracht des Schlosses ahnen.

Ein Bombenabwurf im Jahr 1943 ist Schuld, dass heute nur noch Ruinen stehen. Das anschließende Feuer zerstörte das Schloss, das danach auch nicht wieder aufgebaut wurde. Lediglich die Wehrmauer, ein Ökonomiegebäude, die Toranlagen und Rundtürme wurden teilweise restauriert, der Rest aus Sicherheitsgründen abgerissen.

Bis zu seiner Zerstörung zählte das Schloss zu den prächtigsten Herrensitzen der Stadt. Entstanden ist es wohl im 13. Jahrhundert als Weiherhaus unweit der Pegnitz. 200 Jahre später kam es in Besitz der Brüder Nikolaus und Peter Groland, die es in ein Wasserschloss umbauten. Mehrmals wechselte es danach noch den Besitzer und auch das Aussehen. Um 1700 etwa wurde es zum Barockschloss ausgebaut, inklusive Barockgarten und Orangerie.

Heute liegt das einstige Schloss Oberbürg im Dornröschenschlaf. Aber wie es nun mal auch im Märchen ist: hier haben sogar verfallene Ruinen ihren ganz eigenen Reiz.

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Frankens Schatz vom 5. Januar
Das Weihnachtsmuseum in Rothenburg


Weihnachten ist vorbei, das Neue Jahr hat begonnen. Morgen ist Dreikönigstag, und dann werden traditionell auch die Weihnachtsbäume aus den Wohnzimmern verbannt. Eine traurige Zeit für die Fans des Festes, wenn die hübschen, bunten Dekoartikel in Kisten verpackt in den Keller wandern und dort dann elf Monate lang ein trauriges Dasein fristen. Es gibt da aber einen Ort, an dem das ganze Jahr über Weihnachten ist: in Rothenburg ob der Tauber im Deutschen Weihnachtsmuseum.

Die Idee dazu entstand, als in den 80ern Jahren das „Weihnachtsdorf“ von Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber eröffnete. Bei Recherchen stieĂź  Harald Wohlfahrt auf die vielen verschiedenen Facetten der traditionellen Weihnacht und ihrer historischen Entwicklung. Er machte sich auf die Suche nach Dekorationsartikeln aus vergangenen Zeiten und stellte im Laufe der Jahre eine beachtliche Sammlung zusammen. Knapp 20 Jahre später konnte dann endlich die Dauerausstellung eröffnen.

Heute können Besucher auf rund 250 Quadratmetern einen interessanten Streifzug durch die Geschichte der deutschen Weihnachtstradition unternehmen. Zu sehen sind mannshohe Niklolausfiguren, filigrane Rauschgoldengel, glitzernde Christbaumkugeln und hölzerne Weihnachtspyramiden. Der Schwerpunkt liegt auf Dekorationen aus den Jahren zwischen 1870 und 1950. Zu erfahren gibt es darüber hinaus viel zur damaligen Weihnachtsbrauchkultur.

In der Herrngasse in Rothenburg ob der Tauber ist immer Weihnachten – in Deutschlands erstem Museum zur Geschichte der deutschen Weihnachtstraditionen sind alle Weihnachtsromantiker an der richtigen Adresse.

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Frankens Schatz vom 4. Januar
Der Abschluss des Schwabacher Jubiläumsjahres


Was für ein Jahr! 2017 wurde in Schwabach groß gefeiert. Die Goldschlägerstadt wurde 900 Jahre alt. Und von Januar bis Dezember gab es ein großes Jubiläumsprogramm mit einer ganzen Reihe an Festivitäten. Ein Punkt im Festkalender hat es aber auch ins Jahr 2018 geschafft. Zu sehen ist er ab morgen am Schillerplatz – und mitgewirkt haben daran einige Schwabacher selbst. Nämlich die, die im vergangenen Jahr Eltern geworden sind.

Genau 298 Schwabacher Mädchen und Buben haben von Januar bis Oktober das Licht der Welt erblickt. Und die Stadt hatte alle Mütter und Väter aufgerufen, Fotos von ihrem süßen Nachwuchs einzusenden. Viele haben mitgemacht. So ist jetzt ein neun Quadratmeter großes Banner entstanden. Zu sehen sind darauf 92 Babys. Fotos von kleinen Bürgern der Stadt, die die Zukunft Schwabachs darstellen.

Enthüllt wird das Banner morgen Nachmittag um 16 Uhr. Mit dabei sind Oberbürgermeister Matthias Thürauf, der Landtagsabgeordnete Karl Freller und natürlich auch die abgebildeten Babys mit ihren Eltern und Familienangehörigen. Danach wird das Poster noch mehrere Wochen zu sehen sein.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres blickt die Stadt in die Zukunft. „900 Jahre, 90 Babys auf 9 Quadratmetern“ heißt es ab morgen Nachmittag am Schillerplatz in Schwabach.

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Frankens Schatz vom 3. Januar
Lichterprozessionen in der Fränkischen Schweiz


Der Jahreswechsel – in der Fränkischen Schweiz eine ganz besondere Zeit, wenn mit feierlichen Lichterprozessionen das kirchliche Brauchtumsfest „Ewige Anbetung“ gefeiert wird. Dieses Schauspiel erstreckt sich ĂĽber vier Ortschaften. Den Anfang macht traditionell Oberailsfeld vier Tage vor Weihnachten, gefolgt von Nankendorf zu Silvester. Heute ist dann Obertrubach dran.

Nach der letzten Betstunde gegen 17.00 Uhr startet die feierliche Schlussprozession. Mit Fackeln und Kerzen ziehen die Gläubigen durch die Straßen. Der ganze Ort und die Häuser sind mit religiösen Motiven festlich geschmückt. Entlang des Prozessionsweges brennen unzählige Lichter auf den Fels- und Berghängen. Umweltschonend, aus Wachs werden die Feuer von zahlreichen Helfern Tage zuvor in Eigenarbeit gegossen und vorbereitet und an den Hängen rund um das Dorf verteilt und angezündet.

Der Abschluss der „Ewigen Anbetung“ findet schließlich am Dreikönigstag, dem 6. Januar, in Pottenstein statt. Rund 1.000 Feuerstellen werden dabei in den umliegenden Felskuppen entfacht. Auch hier sind die Straßen der Altstadt festlich dekoriert, was für eine faszinierende Stimmung sorgt.

Die im Kirchenkalender festgelegten Tage gehören zu den kulturellen Höhepunkten in der traditionsreichen Fränkischen Schweiz. Und viele Besucher und Gäste aus nah und fern lassen sich gerne von der heimeligen Atmosphäre der unzähligen Lichter verzaubern.

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Frankens Schatz vom 2. Januar
Die Bewegungsparks in NĂĽrnberg


Und schon ist es da: das Neue Jahr. 2018 hat begonnen, und viele Menschen haben wieder gute Vorsätze gefasst. Mit dem Rauchen aufhören, gesünder essen und mehr Sport – die Klassiker eben. Doch es ist gar nicht so leicht, das auch wirklich durchzuziehen. Doch wenn es um den Punkt „Mehr Bewegung“ geht, finden Sie in Nürnberg eine Vielzahl an Angeboten – kostenfrei und abwechslungsreich.

Ob im Pegnitztal West, in Eibach, in Erlenstegen und Langwasser, im Stadtpark oder in Reichelsdorf: im Laufe der letzten Jahre entstanden hier Bewegungsparks für alle Generationen. An den Sportgeräten können Ungeübte, aber auch Profis ihre Muskulatur kräftigen, ihren Gleichgewichtssinn schulen oder einfach nur ihr körperliches Wohlbefinden verbessern.

Ob Wackelbrücke, Crosstrainer, Großfeldschach, Balancierbalken oder Reckstangen – die Bewegungsparks sind mit verschiedene Sportgeräten ausgestattet. Hier können Sie Koordination, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit schulen und dabei jede Menge Spaß haben. An der Entwicklung der Parks haben zum Teil Kinder, Jugendliche, aber auch Senioren mitgewirkt. Dank ihrer kreativen Vorschläge kommen tatsächlich alle Altersklassen auf ihre Kosten.

Auf in den Jogginganzug! Franken macht sich fit im Neuen Jahr – in den Bewegungsparks im Nürnberger Stadtgebiet fällt es ganz leicht, den inneren Schweinehund zu überwinden und den guten Vorsatz auch wirklich umzusetzen. Sie sind ganzjährig kostenfrei zugänglich.

Eine Ăśbersicht finden Sie hier.

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