Frankens SchÀtze - Januar 2019

Frankens Schatz vom 18. Januar
Die Seherin Sybilla Weis

Autos auf den Straßen und Frauen, die Hosen tragen – das ist an und fĂŒr sich heute ja selbstverstĂ€ndlich. Doch das war nicht immer so. Denken Sie nur an das 13. Jahrhundert. Damals gab es noch nicht mal bequeme Kutschen und die Frauen waren in Kleider gehĂŒllt. Und doch hat damals schon eine Frau vorhergesagt, dass in der Zukunft „Eisenungeheuer“ durch die Lande brausen und „Weibsleute“ in langen Hosen herumlaufen: Die Seherin Sybilla Weis.

Eine Legende besagt, dass sie eine fromme, adelige Frau war, die in einem Schloss im Ailsbachtal lebte und jeden Tag fĂŒr ihr Gebet zum fĂŒnf Kilometer entfernten Lauberberg bei Höchstadt ging. Eines Tages versuchte der Teufel, sie zu verfĂŒhren. Sie widerstand ihm und ließ aus Dankbarkeit eine Kapelle auf der Anhöhe errichten. 

An dieser Stelle wurde Sybilla Weis nach ihrem Tod auch beigesetzt. Neben dem kleinen Kirchlein ist eine geheimnisumwitterte Grabstelle, mit Steinplatte und Eisenzaun, in der die Seherin ihre letzte RuhestĂ€tte gefunden haben soll. Wo einst eine grĂ¶ĂŸere Wallfahrtskirche stand, ist dort heute die kleine Antoniuskapelle. 

Ein perfekter Ausgangspunkt ĂŒbrigens fĂŒr eine Wanderung durch die Weiherlandschaft rund um den Lauberberg. Und wer mehr ĂŒber die sagenumwobene Seherin Sybilla Weis wissen will, kann zum Abschluss noch im Gasthaus Lauberberg einkehren und mehr erfahren ĂŒber die Frau, die in die Zukunft blicken konnte.

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Frankens Schatz vom 17. Januar
Das Filmfestival "Heimat!"

Wenn es um Heimatfilme geht, denken viele an kitschige Streifen wie „Die MĂ€dels vom Immenhof“, „Ich denke oft an Piroschka“ oder „SchwarzwaldmĂ€del“ - Filme, die einem die heile Welt vorgaukeln und uns in Nostalgie schwelgen lassen. Doch Heimatfilme können auch anders als Friede, Freude, Eierkuchen. Das beweist das Filmfestival „Heimat!“, das heute in NĂŒrnberg feierlich eröffnet wird.

Ins Leben gerufen hat das vor acht Jahren der Bezirk Mittelfranken. Zusammen mit dem Bayerischen Landesverein fĂŒr Heimatpflege und dem Filmhaus NĂŒrnberg werden alle zwei Jahre besondere Streifen prĂ€sentiert, in denen das Thema „Heimat“ auf verschiedene Arten beleuchtet wird.

Das Spektrum reicht vom klassischen bis zum modernen Heimatfilm. Auch Stummfilme oder Kurzfilme aus dem aktuellen Programm des MittelfrĂ€nkischen Jugendfilmfestivals stehen auf dem Programm. Im Anschluss an die VorfĂŒhrungen gibt es PublikumsgesprĂ€che und Diskussionen mit Regisseuren und Experten, wie der Begriff „Heimat“ ĂŒberhaupt zu verstehen ist und wie er sich im Laufe der Jahre verĂ€ndert hat. 

Das Motto des diesjĂ€hrigen Festivals lautet „Unterwegs“ - denn auch Reisen, Wandern, Flucht und Migration fĂŒhren letztlich zum Wiederkehren, also zum Finden einer neuen Heimat, sei es geistig oder rĂ€umlich. Ein spannendes Thema also beim 5. Filmfestival „Heimat!“, von heute bis Sonntag in NĂŒrnberg. Eine Übersicht ĂŒber das Programm finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 16. Januar
Das Magazin "Freu' dich auf Franken"

Wenn es um die Urlaubsplanung geht, wĂ€lzen viele ja gerne Reiseprospekte: Spanien, Griechenland oder Italien liegen hoch im Kurs. Dabei kann man auch ganz in der NĂ€he jede Menge Abenteuer, Erholung, Kultur und Einmaliges erleben. Nicht umsonst kommen viele Touristen Jahr fĂŒr Jahr nach Franken. Wieso also nicht selbst mal die Region so kennenlernen, wie es ansonsten nur AuswĂ€rtige tun?

Hier gibt es zum Beispiel mehr als 40 Wanderrouten, die wegen ihrer hohen QualitĂ€t zertifiziert sind. Ob Sie nur auf eine kurze Tagestour gehen, oder mehrere Tage unterwegs sein wollen, fĂŒr jeden Geschmack und jeden Fitnessgrad sind die passenden Routen vorhanden. Auch fĂŒr Radfahrer und Mountainbiker gibt es viele Angebote. Und wer Franken vom Wasser aus erleben möchte, kann auf dem Schiff oder mit dem Kanu auf Erkundungstour gehen.

Entspannen in HeilbĂ€dern, Geschichte erfahren in Museen, Kulinarisches genießen in den WirtshĂ€usern, großstĂ€dtisches Flair oder uriges Dorfleben – kaum eine Region bietet so viel Abwechslung wie das Frankenland. Auch Alteingesessene können hier noch bisher unbekannte SchĂ€tze entdecken.

Und wenn Sie noch Anregungen brauchen fĂŒr ein verlĂ€ngertes Wochenende oder einen Urlaub direkt vor der HaustĂŒr, finden Sie im neuen Urlaubsmagazin von FrankenTourismus eine Vielzahl an Geheimtipps. Auf 140 Seiten sorgt „Freu' dich auf Franken“ fĂŒr Vorfreude auf das Jahr 2019. Zu bekommen ist das Heft hier.

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Frankens Schatz vom 15. Januar
"Ganz schön eklig"

Diese Ausstellung ist wirklich nichts fĂŒr schwache GemĂŒter: ausgedrĂŒckte Pickel in Großaufnahme, lebende Kakerlaken und ĂŒbelste GerĂŒche. Eine Sonderschau im Bionicum des NĂŒrnberger Tiergartens widmet sich der ganzen Palette des Abscheus. Und so lautet auch ihr Titel „Ganz schön eklig“. Die Macher möchten damit gemischte GefĂŒhle erzeugen. Denn wo sich der eine entsetzt abwendet, verspĂŒrt der andere aufregenden Nervenkitzel. 

Am Eingang des Bionicums können die Besucher eklige Filmszenen anschauen und danach bewerten, wie schlimm sie diese finden. Das unterschiedliche Ekelempfinden wird auch bei der Auswahl verschiedener Rezepte aus aller Welt in der Ausstellung deutlich: So gelten lebende Maden in KĂ€se auf der italienischen Insel Sardinien als teure Delikatesse, in den Anden sind Meerschweinchen fester Bestandteil der traditionellen KĂŒche. Wer da tatsĂ€chlich Appetit bekommt, kann die Rezepte gleich mitnehmen. 

Verdeutlicht wird in der Sonderschau auch, dass abstoßende Tiere wie Stinkwanzen oder Schaben wertvolle Ideengeber fĂŒr die Technik sind. Kakerlaken etwa dienen als Inspiration fĂŒr einen Roboter, der durch winzige Öffnungen eindringen und nach Naturkatastrophen wie Erdbeben nach Vermissten unter TrĂŒmmern suchen kann. Und ein Schleimpilz ist Vorbild im Flugzeugbau bei der Herstellung einer ultraleichten Kabinentrennwand. 

Ob Nervenkitzel oder Abscheu – die Sonderausstellung „Ganz schön eklig“ lĂ€sst garantiert niemanden kalt. Zu sehen ist sie bis Ende des Jahres im Bionicum des Tiergartens. 

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Frankens Schatz vom 14. Januar
300 Jahre Markgrafentheater Erlangen

300 Jahre ist es her, dass das kulturelle Leben in Erlangen eine neue Anlaufstelle bekommen hat. Am 10. Januar 1719 wurde das Markgrafentheater feierlich eingeweiht. Die Idee dazu hatte Markgraf Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth. Nach vier Jahren Bauzeit war das prĂ€chtige GebĂ€ude fertig und gilt heute als das Ă€lteste bespielte Barocktheater SĂŒddeutschlands. 

Rund 500 Besucher finden Platz in dem mit modernster Technik ausgestatteten Theater. Und sie sehen dort neben Eigenproduktionen auch Gastspiele, Konzerte und Lesungen. 

Der 300. Geburtstag des prĂ€chtigen, denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€udes wird in diesem Jahr natĂŒrlich groß gefeiert. Schon am kommenden Wochenende gibt es ein JubilĂ€umsfest. Am Freitag Abend wird das Buch „300 Jahre Theater Erlangen – Vom hochfĂŒrstlichen Komödienhaus zum Stadttheater der Zukunft“ prĂ€sentiert. Nach dem anschließenden Festakt feiert Berthold Brechts StĂŒck „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ Premiere.

Am Sonntag haben alle Interessierten die Gelegenheit, das Markgrafentheater aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Bei TheaterfĂŒhrungen können Sie dort hinter die Kulissen schauen. Und auch nach dem Wochenende gibt es eine ganze Reihe an Veranstaltungen, um das JubilĂ€um gebĂŒhrend zu feiern.

Das Markgrafentheater in Erlangen – seit 300 Jahren ein Ort der Kultur und der Begegnung in der Hugenottenstadt.

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Frankens Schatz vom 11. Januar
Die NĂŒrnberger Fastnachtsgilde

Die NĂŒrnberger Fastnachtsgilde ist im Vergleich zu einigen anderen Faschingsgesellschaften noch relativ jung. GegrĂŒndet wurde sie im Jahr 1971. Charakteristisch ist ihr Schlachtruf, der wirklich einmalig sein dĂŒrfte: "Noris Manna Manna!". Dabei liegt der Ursprung des Schlachtrufes im Dunkeln.

Fest steht: im GrĂŒndungsjahr landete der „Mann am Klavier“ Paul Kuhn mit „Mah-Na-Mah-Na“ einen Hit. Möglicherweise lieferte auch das Fernsehen die Inspiration fĂŒr den Schlachtruf, denn das Lied war zuvor schon in der „Sesamstraße“ gelaufen. GerĂŒchte besagen, ein Kinobesuch habe den entscheidenden Anstoß zum „Manna Manna“ gegeben.

Ein heute lÀngst vergessener schwedischer Film brachte nÀmlich Ende der 60er Jahre die Urfassung des Liedes zu Gehör. Welcher NFGler der ersten Stunde sich den Streifen damals reingezogen haben mag, ist allerdings nicht mehr aufzuklÀren.

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Frankens Schatz vom 10. Januar
Humbser und Freunde in FĂŒrth

Viele Jahre lang war Humbser nur alteingesessenen Bierkennern ein Begriff. Jetzt wurde der traditionsreichen Marke neues Leben eingehaucht. Mit einem neuen Bier. Zwar in Anlehnung an das Original, aber nach neuem Rezept gebraut, da aus den 60er Jahren kein Originalrezept ĂŒberliefert ist. Nicht selten nahm das der Braumeister zu dieser Zeit mit ins Grab. Um der neuen Sorte auch einen wĂŒrdigen Ausschank zu ermöglichen, wurde das ehemalige Sudhaus in der FĂŒrther Schwabacher Straße wĂ€hrend der letzten 3 Jahre saniert und restauriert.

Mit Erfolg. Seit einigen Wochen fließt dort wieder Gerstensaft. Die Gastronomie „Humbser und Freunde“ nutzt das ehemalige Sudhaus als Gasthaus mit stimmungsvollem Ambiente. Direkt beim betreten der RĂ€umlichkeiten offenbart sich das erste Highlight. Die Bar mit Sitzgelegenheiten direkt unter dem Deckel eines ehemaligen Sudkessels. Nach einer kurzen Treppe gibt es dann weitere Sitz-und Stehmöglichkeiten an oder unter den alten Kesseln. Gemeinsam mit den hohen Hallen entsteht dadurch ein uriger, aber trotzdem moderner Eindruck, in dem ein feingehopftes KaltgetrĂ€nk besonders gut schmeckt. Auch grĂ¶ĂŸere Gesellschaften finden in den hinteren RĂ€umen ausgiebig Platz.

 

Die Speisekarte ist ĂŒberschaubar, lĂ€sst aber kaum WĂŒnsche offen. Klassische frĂ€nkische KĂŒche wird geboten. Die GetrĂ€nkeauswahl ist da schon etwas ergiebiger. Das Fassbier fließt aus zwölf ZapfhĂ€hnen. Dabei gibt es feste Sorten, wie natĂŒrlich Humbser, oder auch GrĂŒner, SchanzenbrĂ€u und Pyraser. Dazu kommen immer wechselnde Biersorten. Exklusiv vor Ort gibt es von Humbser das neue untergĂ€rige, naturtrĂŒbe Lagerbier.

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Frankens Schatz vom 9. Januar
10 Jahre sĂŒdpunkt

Auf den Tag genau zehn Jahre ist es her, dass in NĂŒrnberg eine Institution eröffnet hat, die uns mit einer Vielzahl an Veranstaltungen die Freizeit versĂŒĂŸt. Am 9. Januar 2009 hat in der Pillenreuther Straße mit dem sĂŒdpunkt ein hochmoderner Bau das Netz der KulturlĂ€den der Stadt erweitert. Somit fanden nun auch die Menschen im SĂŒden der Stadt eine Anlaufstelle fĂŒr Kultur und Bildung.

Das markante, neongrĂŒne Passivhaus beherbergt mehrere Angebote. Zum einen ist dort ein Lernzentrum untergebracht, in dem es ArbeitsplĂ€tze mit und ohne Computer gibt, Ob alleine oder in der Gruppe, jeder kann sich hier weiterbilden und dazu eine Vielzahl an Materialien, Links und Spezialsoftware nutzen. Berater stehen jederzeit unterstĂŒtzend bereit.

Ob Roman, Thriller, Kinderbuch oder fremdsprachige BĂŒcher: in der Stadtbibliothek im sĂŒdpunkt finden Leseratten mehr als 20.000 verschiedene Medien zum Ausleihen oder zum Schmökern direkt vor Ort. Außerdem gibt es dort auch eine Vielzahl an Kursen des Bildungszentrums. Und das Amt fĂŒr Kultur und Freizeit organisiert regelmĂ€ĂŸig TheaterauffĂŒhrungen, Musikveranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen und vieles mehr.

Zehn Jahre sĂŒdpunkt in der Pillenreuther Straße – das wird in diesem Jahr auch groß gefeiert. Los geht’s mit einer großen Geburtstagsparty am Freitag Nachmittag. Und es folgen noch viele weitere Sonderveranstaltungen. Über die informiert ab sofort auch ein Newsletter, der einmal monatlich erscheint.
Mehr zum sĂŒdpunkt finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 8. Januar
Das Ludwig-Eisenbahn-Denkmal in NĂŒrnberg

Eine der lĂ€ngsten Straßen in NĂŒrnberg verbindet die Stadt mit der Nachbarstadt FĂŒrth. Vier Kilometer ist sie lang und wird tĂ€glich von Tausenden Autofahrern genutzt. Sie haben auf dem Weg vom PlĂ€rrer bis zur Stadtgrenze kaum einen Blick fĂŒr die SehenswĂŒrdigkeiten, die sie da passieren. Denn unterwegs kommt man an ein paar geschichtstrĂ€chtigen Orten vorbei. Unter anderem an einem ganz besonderen Denkmal, das an einen historischen Meilenstein erinnert.

Seit 1993 ist am Aufgang des U-Bahnhofes BĂ€renschanze der Ludwig-Eisenbahn-Denkmalbrunnen zu bestaunen, ein Monument, das an die erste Eisenbahnfahrt in Deutschland erinnern soll. Zehn Meter hoch ist der Granit-Obelisk, auf ihm thront eine bronzene Kleinplastik als Symbol fĂŒr die erste Fahrt des Adlers. Daneben sitzen "Noris" und "Furthia", die fĂŒr die beiden StĂ€dte NĂŒrnberg und FĂŒrth stehen. Heute verfĂŒgt das Denkmal auch wieder ĂŒber Wasserschalen, die bei dem Umzug angebracht worden sind.

Bis das Ludwig-Eisenbahn-Denkmal seinen heutigen Platz gefunden hat, war es an verschiedenen Orten beheimatet. UrsprĂŒnglich wurde die Plastik 1885 am PlĂ€rrer errichtet. Wegen des Baus der Straßenbahn musste er 42 Jahre spĂ€ter an die Stadtgrenze weichen. 38 Jahre spĂ€ter war er dem U-Bahnbau im Weg und zog in eine GrĂŒnanlage an der Anschlussstelle NĂŒrnberg/FĂŒrth der A 73. 

Jetzt hat er hoffentlich seinen letzten Stadtort gefunden – gut sichtbar am U-Bahnhof BĂ€renschanze: der Ludwig-Eisenbahn-Denkmalbrunnen zur Erinnerung an die erste deutsche Eisenbahn zwischen NĂŒrnberg und FĂŒrth.

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Frankens Schatz vom 7. Januar
Die KellerwaldschÀnke Lunz in Willersdorf

Grauer Himmel ĂŒber Franken, tristes Wetter zum Jahresbeginn – das kann einem schnell aufs GemĂŒt schlagen. Doch es gibt Möglichkeiten, dem Winterblues zu entkommen. Ein Sprichwort sagt ja schon: Gutes Essen hĂ€lt Leib und Seele zusammen. Und bei Hallerndorf im Landkreis Forchheim haben wir einen Ort gefunden, an dem Sie nicht nur hervorragend speisen, sondern sich auch gleich auf die wĂ€rmere Jahreszeit einstimmen können.

Immer am 1. Mai eröffnet im Ortsteil Willersdorf die urige KellerwaldschĂ€nke Lunz. Idyllisch gelegen direkt am Waldrand kehren hier gerne SpaziergĂ€nger, Radler und Wanderer ein, um sich bei deftigen Brotzeiten, frĂ€nkischen Schmanklern und sĂŒffigen Landbieren zu stĂ€rken. Doch auch wenn die KellerwaldschĂ€nke in den Winterschlaf geht, lohnt sich ein Besuch bei der Wirtsfamilie Lunz. Denn bis zum 15. MĂ€rz verwandelt sich die gemĂŒtliche GaststĂ€tte in einen echten Gourmettempel.

Nicht frĂ€nkische Hausmannskost steht dort auf der Speisekarte, sondern „gehobene Gastronomie“: RinderrĂŒckenmedallions mit Rotweinjus, Dorade mit Nussbutterschaum oder Tomatisiertes GemĂŒse mit Oliven-Polenta -  KĂŒchenchef Christian Lunz lĂ€sst sich fĂŒr seine GĂ€ste immer etwas besonderes einfallen. Gekocht wird mit regionalen Zutaten höchster QualitĂ€t – und das zu fairen Preisen. 

Im Winter schlemmen und schon vom Sommer trĂ€umen – in der KellerwaldschĂ€nke Lunz in Willersdorf bei Hallerndorf können Sie der kalten Jahreszeit ein Schnippchen schlagen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 4. Januar
Die Formula Kartbahn in NĂŒrnberg

Ob Ayrton Senna, Michael Schumacher, Lewis Hamilton oder Sebastian Vettel –  die vier großen Formel 1-Rennfahrer haben alle mal ganz klein angefangen. Erste Erfahrungen hinter einem Steuer haben sie schon in jungen Jahren im Kartsport gesammelt. Es ist aber auch faszinierend, wenn man in den kleinen motorisierten Rennwagen durch die Bahn brettert. Wie es sich anfĂŒhlt, mal selbst ein Rennfahrer zu sein, können auch Sie ausprobieren: auf der Kartbahn „Formula“ in der NĂŒrnberger Kilianstraße.

Ob mit der Familie, Kollegen oder Freunden: maximal 14 Rennfahrer können gleichzeitig an den Start gehen. Und dann heißt es Gas geben und den knapp 400 Meter langen Kurs angehen. Unterwegs mĂŒssen Sie Ihren Boliden um sechs rasante Kurven steuern. Der Rekord liegt bei gut 25 Sekunden. Bevor sie loslegen, bekommen die Fahrer natĂŒrlich eine Einweisung in den Wagen und die Strecke. Und wer nach all der Rennaction einen Boxenstopp braucht, kann sich im Pit-Stop-Bistro mit Pizza, Burgern, Salaten und Snacks stĂ€rken. 

RegelmĂ€ĂŸig gibt es bei „Formula“ auch Rennveranstaltungen und Spezialangebote, etwa am Vatertag ein ganz besonderes Vater-Sohn-Kartevent, bei dem beide ein Pilotenteam bilden, oder ein 111-Runden-Rennen, bei dem große Ausdauer gefragt ist. Mal richtig Gas geben, ohne Angst vor einem Strafzettel zu haben: auf der Kartbahn „Formula“ in NĂŒrnberg wird aus Jedermann ein echter Rennfahrer. Weitere infos gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 3. Januar
Eisschwimmen am Kleinen Brombachsee

Es ist kalt in Franken. Viele freuen sich ĂŒber frostige Temperaturen und hoffen, dass ganz bald die Seen und Weiher zufrieren. Dann könnten wir vielleicht mal wieder Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel. Einen Gedanken an die Badezeit hat man da ja eher nicht. Und doch startet am Sonntag im FrĂ€nkischen Seenland die Badesaison 2019!

Zum 7. Mal bereits veranstaltet die DLRG Weißenburg das Drei-König-Schwimmen am Kleinen Brombachsee. Und das ist nix fĂŒr Warmduscher: Ab 15 Uhr stĂŒrzen sich Wagemutige, bekleidet mit Badehose, Bikini oder Badeanzug, in die eisigen Fluten. Empfohlen ist lediglich ein KĂ€lteschutz fĂŒr Finger und FĂŒĂŸe. Und dann kann es losgehen.

Dutzende sind jedes mal mit dabei. Und wer den inneren Schweinehund erst mal ĂŒberwunden hat, stellt schnell fest, dass das Eisschwimmen ein echtes VergnĂŒgen ist und dem Körper so richtig gut tut. Da kommt die Durchblutung  in Schwung und das Immunsystem freut sich ĂŒber die StĂ€rkung. Zum AufwĂ€rmen gibt es fĂŒr alle Teilnehmer heißen Tee und ein beheiztes Umkleidezeit.

Und auch diejenigen, die sich nicht ĂŒberwinden können, in das kalte Wasser zu springen, kommen beim Drei-König-Schwimmen auf Ihre Kosten. Im Strandhotel Seehof gibt es kulinarische Köstlichkeiten. Und wĂ€hrend Sie Leckeres vom Grill oder frische Waffeln und CrĂȘpes genießen, freuen sich die Eisschwimmer ĂŒber Ihre Anfeuerungsrufe. „Winterzeit ist Badezeit“ heißt es am Sonntag beim Drei-König-Schwimmen am Kleinen Brombachsee.

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Frankens Schatz vom 2. Januar
"NĂŒrnberg hat das Zeug zum Spielen"

NĂŒrnberg ist ja das Mekka der Spielwarenbranche. AlljĂ€hrlich kommen Tausende Besucher aus der ganzen Welt hierher, um sich bei der Spielwarenmesse ĂŒber neueste Trends und Erfindungen zu informieren. Und auch eine Vielzahl an großen Spielwarenfirmen hat bis heute ihren Sitz in der Metropolregion NĂŒrnberg, einer Region, die seit Jahrhunderten fĂŒr diese Tradition berĂŒhmt ist. Doch wie kommt es eigentlich, dass gerade hier so viel gespielt wird? Das zeigt eine anschauliche Sonderausstellung im NĂŒrnberg Spielzeugmuseum.

„NĂŒrnberg hat das Zeug zum Spielen“ heißt die Schau, die noch bis Anfang Juni zu sehen ist. Aufgebaut sind dort neun verschiedene Mitmachinseln, die alle Facetten des Spielens beleuchten. Vom klassischen Brettspiel bis zum ganz neuen digitalen Spiel, 100 Menschen aus NĂŒrnberg haben fĂŒr die Ausstellung ihre persönlichen Lieblingsspiele zur VerfĂŒgung gestellt. Diese werden in der Schau portrĂ€tiert und können auch ausprobiert werden.

Warum spielen wir? Wo, wann, mit wem und womit spielen wir? Was ist spielen und wie breit gefĂ€chert ist unsere liebste FreizeitbeschĂ€ftigung? Antworten auf diese Frage gibt die Sonderausstellung „NĂŒrnberg hat das Zeug zum Spielen“ im Spielzeugmuseum. Und natĂŒrlich wird auch historisches Spielzeug aus NĂŒrnberg gezeigt. Denn schließlich hat Spielzeug von hier die ganze Welt erobert.

Aktuelles

Horch zu Schau hi am 21. MĂ€rz 2019

Horch zu schau hi: Das "Original frĂ€nkische Amtsgericht" ist zurĂŒck! Am 21. MĂ€rz 2019 in der Comödie FĂŒrth!MEHR LESEN
 

DANKESCHÖN

Engelein e.V. und Radio F sagen Danke. Der 6. Dezember 2018 stand ganz im Zeichen der Hilfe. Hilfe fĂŒr krebskranke Kinder und Ihre Familien in der... MEHR LESEN
 

Der Winter ist Kult...und sooo lecker!

Die Radio F WinterkĂŒche schmeckt uns. Alle Rezepte aus unseren Sendungen gibt es hier noch einmal im Detail.MEHR LESEN
 
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Wetter Verkehr Horoskop
heute

-1° heiter

Der Tag startet mit knackig kalten -7 Grad, im Tagesverlauf steigen die Temperaturen an und erreichen maximal Werte um den Gefrierpunkt. Dazu bleibt es trocken und ĂŒberwiegend sonnig.
 
Heute Nacht

-7° bedeckt

Auch die kommende Nacht wird eisig und sternenklar bei Werten zwischen -3 ° bis -7 Grad.
 
Morgen

0° sonnig

Der Sonntag macht seinem Namen alle Ehre, bei rund 0 Grad scheint die Sonne und es bleibt trocken.
 
Weitere Aussichten

-3 -7° wolkig

Zu Beginn der neuen Woche bleibt es bei Temperaturen zwischen -3 und -7 Grad winterlich, die Sonne verabschiedet sich hinter einer Wolkendecke, es bleibt aber trocken.
 

A9: NĂŒrnberg in Richtung MĂŒnchen
zwischen Hilpoltstein und Greding

3 km stockender Verkehr, Zeitverzögerung 5 Minuten wegen einem Unfall, Vorsicht! Personen auf der Fahrbahn

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Sylvia Kunert
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