Frankens Schätze - Januar 2019

Frankens Schatz vom 31. Januar
Lichtmessmärkte in Franken

Wie die Zeit vergeht – heute ist schon der letzte Tag im Januar. Und am Samstag liegt das Weihnachtsfest genau 40 Tage zurĂĽck. Ein Tag, der im Kirchenkalender als Mariä Lichtmess vermerkt ist. Viele Katholiken lassen traditionell den Weihnachtsbaum und die Krippe bis zu diesem 2. Februar im Wohnzimmer stehen. 

Auch einige Bauernregeln ranken sich um den fast vergessenen Feiertag. So heiĂźt es zum Beispiel: Wenn's an Lichtmess stĂĽrmt und schneit, ist der FrĂĽhling nicht mehr weit, ist's zu Lichtmess mild und rein, wird's ein langer Winter sein. Doch egal, wie das Wetter wird, an Lichtmess wird in der Region traditionell auf den nahenden FrĂĽhling eingestimmt.

In Erlangen zum Beispiel wird auf dem Schlossplatz seit heute sieben Tage lang der Start in die Marktsaison gefeiert. Auf dem Lichtmessmarkt finden Sie kulinarische Leckereien, Dekoartikel und anderes Nützliches für den Haushalt. Auf dem Programm steht am Samstag ein Besuch der Faschingsgesellschaft Brucker Gaßhenker und am Sonntag versammeln sich verschiedene Foodtrucks mit ihren Spezialitäten am Marktplatz.

Auch Altdorf steht am Samstag ganz im Zeichen des traditionellen Lichtmessmarktes. Für das bunte Markttreiben wird die Altstadt rund um den Marktplatz komplett gesperrt. In Schwabach gibt’s am Montag, in Roth am 10. Februar Jahrmarktstimmung – dank der Lichtmessmärkte gibt es jetzt schon einen Vorgeschmack auf den Frühling in Franken.

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Frankens Schatz vom 30. Januar
Der Spielzeugbrunnen in Zirndorf

Welcome to Nuremberg! Seit heute trifft sich hier wieder die Spielwarenbranche bei der weltgrößten Spielwarenmesse. Beim 70. Jubiläum sind rund 3.000 Aussteller aus 68 Ländern dabei, sage und schreibe 76 Prozent kommen aus dem Ausland in eine Region, die seit Jahrhunderten fĂĽr Spielzeugfertigung auf höchstem Niveau steht. 

Schon im Mittelalter fertigten die Dockenmacher Puppen aus Ton, später eroberten die fränkischen Modelleisenbahnen die Welt. Bobby Cars? Kommen aus Franken – und auch Playmobilfiguren haben ihren Ursprung hier. Zirndorf erlangte aber nicht erst durch sie einen Ruf als bedeutende Spielzeugstadt. Schon im Jahr 1840 gab es dort den ersten Betrieb, der Spielwaren herstellte. Konrad Frauenschläger fertigte damals einfache Hammerschlottern, also Babyrasseln aus Aluminium oder Zink fĂĽr die ganz Kleinen. 

Sein Erfolg spornte auch andere an, sich auf die Herstellung von Blechspielzeug zu konzentrieren. Zirndorf entwickelte sich zu einer blĂĽhenden Industriestadt, von der Kreisel, Musikdosen, Blechtrompeten und anderes Spielzeug den Siegeszug in die Herzen der Kinder antrat. 

An diese erfolgreiche Zeit erinnert noch heute ein Brunnen in der Stadt. Direkt am Koppenplatz wird damit an die Bedeutung Zirndorfs als Spielzeugstadt erinnert. Auf dem Brunnenensemble können Sie kĂĽnstlerisch verarbeitete   Brummkreisel, Kindertrompeten und anderes Blechspielzeug entdecken. Und natĂĽrlich fehlen auch nicht kleine PlaymobilfigĂĽrchen, die bis heute von Zirndorf in alle Welt ausschwärmen.

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Frankens Schatz vom 29. Januar
Der Kulturbahnhof Kalchreuth

Nächste Haltestelle: Kalchreuth. Wer mit dem Zug in die Gemeinde im Landkreis Erlangen-Höchstadt fahren will, kommt heute mit der Gräfenbergbahn dorthin. Doch das war nicht immer so. Im letzten Jahrtausend gab es dort unweit des jetzigen Haltepunktes ein anderes Gebäude. Erbaut wurde die holzverschalte Station im Jahr 1908, als die Bahnstrecke Nürnberg-Nordost nach Eschenau eröffnet wurde. Viele Ausflügler und Pendler nutzten damals die Verbindung, wichtig war sie aber auch für die Landwirtschaft und den Handel.

Ende es 20. Jahrhunderts wurde die Strecke modernisiert, das alte Bahnhofsgebäude hatte ausgedient und drohte zu verfallen. Doch engagierte Kalchreuther haben sich der denkmalgeschützten Station angenommen. Acht Jahre lang haben sie mit viel Eigenleistung an der Sanierung gearbeitet und den ehemaligen Bahnhaltepunkt in einen Ort der Kunst und Kultur verwandelt.

Seither gibt es dort, wo einst eine Wartehalle und ein Güterschuppen waren, Livemusik, Lesungen, Ausstellungen und andere Vorführungen. Der Verein "kuBAka" stellt seine Räumlichkeiten auch für Feste zur Verfügung. Junge Talente haben dort die Möglichkeit, sich einem Publikum zu präsentieren. Und man freut sich auch immer über helfende Hände, die den Verein bei seiner Arbeit unterstützen.

Der Kulturbahnhof in Kalchreuth - ein Bahnhof der besonderen Art, der auch schon mehrmals fĂĽr sein kulturelles Programm ausgezeichnet wurde. Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 28. Januar
Zoff+Harmonie in NĂĽrnberg

Was sich liebt, das neckt sich, sagt ein Sprichwort. Doch nicht immer geht man aus einem handfesten Streit in der Beziehung gestärkt hinaus. Gerade der Januar gilt ja als trennungsreichster Monat schlechthin. Dabei liegt gerade in Krisen eine große Chance, das Miteinander wieder auf solide Beine zu stellen. Manchmal braucht es aber ein bisschen Hilfestellung, den Bruch zu kitten. Unterstützung bietet zum Beispiel die Einrichtung „Zoff+Harmonie“ in Nürnberg.

Die Familienbildungsstätte der Katholischen Stadtkirche versteht sich als Begleiter in verschiedenen Lebenssituationen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kümmern sich um Kinder und Jugendliche, begleiten Paare, in deren Beziehung es etwas knirscht, helfen bei Erziehungsfragen und zeigen, wie Beruf und Familie vereinbart werden können.

Regelmäßig werden Veranstaltungen und Seminare angeboten, die wertvolle Tipps fĂĽr die Alltagsgestaltung geben. Ob Bewegung zur Stressbewältigung, musikalische oder kreative Bildung, Erziehungsthemen oder Paarangebote: bei dem FamilienstĂĽtzpunkt findet jeder ein offenes Ohr. 

„Zoff+Harmonie“ ist einer von sieben Familienstützpunkten der Stadt Nürnberg und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert. Informationen zum Programm und zu individuellen Angeboten der Einrichtung finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 25. Januar
Skilaufen in Osternohe 


Winter in Franken – da freuen sich vor allem die Wintersportler und schnallen gerne die Skier aufs Autodach. Denn bei frostigen Temperaturen muss man nicht unbedingt in die Berge fahren, auch hier gibt es Möglichkeiten, die Hänge runter zu sausen. Mit 1.000 Metern finden sie in Osternohe bei Schnaittach die längste Skiabfahrt in Mittelfranken. Seit heute hat nun endlich die Liftanlage am Schlossberg geöffnet.

Die Piste überwindet eine Höhendifferenz von rund 130 Metern, ist abwechslungsreich und teilweise sehr anspruchsvoll. Ungeübte Skifahrer kommen hier schnell ins Schwitzen und auch manche Profis empfinden die Strecke auf vereisten Stellen als echte Herausforderung.

Geöffnet hat der Skilift am Wochenende von 9 bis 21 Uhr. Unter der Woche geht’s bei guten Schneeverhältnissen um 13 Uhr los. Ganz besonders ist die Abfahrt nach Einbruch der Dunkelheit, wenn man bei Flutlicht auf den Brettern steht. Und wer sich auf der Piste so richtig ausgepowert hat, findet in Osternohe eine Vielzahl an Einkehrmöglichkeiten, an denen man sich stärken kann. Snacks, Kaffee und Kuchen werden zum Beispiel im LiftstĂĽberl an der Talstation des Skilifts angeboten. 

Warum in die Ferne schweifen: Klare Luft, Idylle pur und beste Schneeverhältnisse finden Sie direkt vor der Haustür. Also: auf zum Wintersport nach Osternohe bei Schnaittach. Hier finden Sie weitere Infos.

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Frankens Schatz vom 24. Januar
Der Frankenalb Panoramaweg

Wandern ist ja nicht nur in der wärmeren Jahreszeit eine der häufigsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Auch im Winter hat die Natur durchaus ihren Reiz. An manchen Stellen stapft man durch knirschenden Schnee, vorbei an zugefrorenen Weihern. Die tiefstehende Sonne sorgt für tolle Lichteffekte zwischen den kahlen Ästen. Und die frische Winterluft tut Körper und Geist richtig gut.

Wer eine stramme Wanderung verbinden möchte mit einer echten Sightseeingtour, ist auf dem Frankenalb Panoramaweg genau richtig. Der ist 60 Kilometer lang, kann auf einmal, aber auch in einzelnen Etappen beschritten werden. Er fĂĽhrt durch die malerische Landschaft des Albach- und Hammerbachtals rund um Engelthal, Offenhausen und Happurg. 

Unterwegs passiert man zum einen Naturschönheiten, wie die Hinterhaslacher Heide, die Steinerne Rinne bei Engelthal oder den Hohlen Fels und den  Jungfernsprung bei Happurg, aber auch SehenswĂĽrdigkeiten wie die Kapellenruine St. Ottmar und St. Ottilien, die Burgruine Lichtenegg oder die ehemalige hochmittelalterliche Adelsburg Reicheneck.

Ein bisschen Fitness kann nicht schaden, denn auf der Strecke gibt es ein paar steile Aufstiege, dann aber auch wieder bequeme, naturbelassene Pfade. Und unterwegs kommt man vorbei an Einkehrmöglichkeiten, wo man sich mit  deftigen Leckereien stärken kann, bevor es dann weiter geht. 

Also: rein in den warmen Wanderdress und die frische Winterluft genieĂźen auf  dem Frankenalb Panoramaweg, der auch mit dem Prädikat "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet ist.

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Frankens Schatz vom 23. Januar
Der Airtime Trampolinpark in NĂĽrnberg

Wollten Sie schon immer mal ganz hoch hinaus, der Schwerkraft ein Schnippchen schlagen und sich an einem Salto versuchen? Dann schauen Sie mal vorbei im Trampolinpark Airtime in NĂĽrnberg in der KlingenhofstraĂźe. Auf 4.000 Quadratmetern finden Sie in der Halle verschiedene Trampolins, je nach Mut oder Fitness können Sie sich in der Open Area zum Beispiel erst mal ganz langsam einschwingen auf normalen Feldern. Und wenn es dann ein bisschen mehr Action sein darf, geht’s weiter zu den etwas anspruchsvolleren Bahnen. 

Bis zu acht Meter in die Höhe geht’s im AirBag-Bereich, mit Hilfe eines Trampolins kann man auch mal einen Basketball-Dunk wie die Profis probieren. Und die Halle bietet Airball an, eine moderne Spielart des guten alten Völkerballs. 

Wer sich nicht so recht alleine ans Springen wagt, kann sich auch von erfahrenen Trainern in die Faszination Trampolin einweisen lassen. Angeboten werden regelmäßig Kurse, in denen Sie neue Sprünge lernen und sich langsam an gewagtere Tricks rantasten. Und wer nach einem Salto erst mal eine kleine Pause braucht, kann im Bistro entspannen und von dort in der großen Halle anderen bei ihren Versuchen auf dem Trampolin zuschauen.

Trampolinspringen ist nicht nur ein RiesenspaĂź, sondern auch gut fĂĽr die Gesundheit. Etwa 400 Muskeln werden bewegt, es ist gut fĂĽr das Herz-Kreislauf-System, trainiert das Gleichgewicht und baut Stress ab. Wagen Sie mal ein paar wilde SprĂĽnge im Airtime Trampolinpark in der KlingenhofstraĂźe. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 22. Januar
"Fränkisch für Anfänger"

Fränkisch für Anfänger und Fortgeschrittene – seit vielen Jahren können Sie mit Radio F die Feinheiten des fränkischen Dialektes kennenlernen oder vertiefen. Von A wie Allmächd bis Z wie Zumbfl – hunderte herrliche Eigentümlichkeiten haben wir Ihnen schon vorgestellt. Und täglich werden es mehr. Wem das aber nicht reicht, der kann jetzt in einem neuen Büchlein aus dem Langenscheidt-Verlag noch weitere Hausaufgaben machen.

Auch dieses Werk heißt „Fränkisch für Anfänger“. Der bekannte Kabarettist und Wahlfranke Bernd Regenauer hat darin auf seine ganz eigene Art und Weise einen kleinen Ratgeber sowohl für Einheimische als auch für Auswärtige verfasst. Aufgeteilt ist sein Werk in mehrere Themenbereiche: von „Speis und Trank“ und „Liebesgeflüster“ über „Donnerwetter“ bis zu „geflügelten Worten“.

Nach einem leichteren Einstieg geht es weiter mit „Fränkisch für Fortgeschrittene“, dann folgt ein Ausflug ins „Fränkische Seelenland“. Und zum Abschluss – als „Lernzielkontrolle“ quasi, gibt’s das Quiz „Kannst du's mit den Franken“?

„Fränkisch für Anfänger“ macht auf 160 Seiten unsere Mundart verständlich. Wichtige Redewendungen, unverzichtbare Ausdrücke, freundliche Grüße und derbe Schimpfwörter, mit Bernd Regenauers Ratgeber aus dem Langenscheidt-Verlag kommt jeder dem 1x1 des Fränkischen etwas näher. Und zur Vertiefung gibt’s dann bei Radio F weitere Folgen zum besseren Verständnis zwischen den Kulturen.

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Frankens Schatz vom 21. Januar
Schocolat - die Schokoladenmanufaktur

Heute ist Blue Monday - der deprimierendste Tag des Jahres. Alles mathematisch erwiesen. Und was hilft gegen miese Stimmung? Auch das ist erwiesen: ein StĂĽck Schokolade. Von Vollmilch ĂĽber Zartbitter bis hin zu scharfen Varianten mit Pfeffer und Chili – in Hilpoltstein direkt an der Autobahn A9 liegt ein echtes Paradies fĂĽr alle Naschkatzen: die Schokoladen-Manufaktur „Schocolat“. Täglich werden dort von Hand wahre Köstlichkeiten gezaubert. Ob Schokolade, Pralinen oder schokolierte FrĂĽchte und NĂĽsse – sämtliche sĂĽĂźen Versuchungen bestehen aus hochwertigen Rohstoffen ohne Konservierungsstoffe. 

Und man kann sogar live dabei sein, wenn die Konditoren die Köstlichkeiten herstellen. Denn die Confiserie ist verglast und erlaubt einen tollen Einblick in die Fertigung. Schocolat-Inhaber Michael Gerner bietet auch Führungen durch die Produktionsräume an. Interessierte erfahren dort allerlei über Rohstoffe und Verarbeitung von Schokolade und dürfen selbstverständlich auch an einer Verkostung teilnehmen.

Daneben gibt es im Schocalat auch ein gemütliches Café mit einer Außenterrasse, auf der man bei schönem Wetter hausgemachte Kuchen und Torten genießen kann. Und anschließend sollte man sich dann unbedingt im großen Verkaufsraum mit ein paar Süßigkeiten für zuhause eindecken.

Der Schokoladenhimmel liegt direkt an der Autobahn – hier lohnt sich ein Zwischenstopp – im „Schocolat confiserie und café“ an der A9 – Ausfahrt Hilpoltstein Süd. Hier finden Sie weitere Informationen.

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Frankens Schatz vom 18. Januar
Die Seherin Sybilla Weis

Autos auf den Straßen und Frauen, die Hosen tragen – das ist an und für sich heute ja selbstverständlich. Doch das war nicht immer so. Denken Sie nur an das 13. Jahrhundert. Damals gab es noch nicht mal bequeme Kutschen und die Frauen waren in Kleider gehüllt. Und doch hat damals schon eine Frau vorhergesagt, dass in der Zukunft „Eisenungeheuer“ durch die Lande brausen und „Weibsleute“ in langen Hosen herumlaufen: Die Seherin Sybilla Weis.

Eine Legende besagt, dass sie eine fromme, adelige Frau war, die in einem Schloss im Ailsbachtal lebte und jeden Tag fĂĽr ihr Gebet zum fĂĽnf Kilometer entfernten Lauberberg bei Höchstadt ging. Eines Tages versuchte der Teufel, sie zu verfĂĽhren. Sie widerstand ihm und lieĂź aus Dankbarkeit eine Kapelle auf der Anhöhe errichten. 

An dieser Stelle wurde Sybilla Weis nach ihrem Tod auch beigesetzt. Neben dem kleinen Kirchlein ist eine geheimnisumwitterte Grabstelle, mit Steinplatte und Eisenzaun, in der die Seherin ihre letzte Ruhestätte gefunden haben soll. Wo einst eine größere Wallfahrtskirche stand, ist dort heute die kleine Antoniuskapelle. 

Ein perfekter Ausgangspunkt ĂĽbrigens fĂĽr eine Wanderung durch die Weiherlandschaft rund um den Lauberberg. Und wer mehr ĂĽber die sagenumwobene Seherin Sybilla Weis wissen will, kann zum Abschluss noch im Gasthaus Lauberberg einkehren und mehr erfahren ĂĽber die Frau, die in die Zukunft blicken konnte.

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Frankens Schatz vom 17. Januar
Das Filmfestival "Heimat!"

Wenn es um Heimatfilme geht, denken viele an kitschige Streifen wie „Die Mädels vom Immenhof“, „Ich denke oft an Piroschka“ oder „Schwarzwaldmädel“ - Filme, die einem die heile Welt vorgaukeln und uns in Nostalgie schwelgen lassen. Doch Heimatfilme können auch anders als Friede, Freude, Eierkuchen. Das beweist das Filmfestival „Heimat!“, das heute in Nürnberg feierlich eröffnet wird.

Ins Leben gerufen hat das vor acht Jahren der Bezirk Mittelfranken. Zusammen mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege und dem Filmhaus Nürnberg werden alle zwei Jahre besondere Streifen präsentiert, in denen das Thema „Heimat“ auf verschiedene Arten beleuchtet wird.

Das Spektrum reicht vom klassischen bis zum modernen Heimatfilm. Auch Stummfilme oder Kurzfilme aus dem aktuellen Programm des Mittelfränkischen Jugendfilmfestivals stehen auf dem Programm. Im Anschluss an die VorfĂĽhrungen gibt es Publikumsgespräche und Diskussionen mit Regisseuren und Experten, wie der Begriff „Heimat“ ĂĽberhaupt zu verstehen ist und wie er sich im Laufe der Jahre verändert hat. 

Das Motto des diesjährigen Festivals lautet „Unterwegs“ - denn auch Reisen, Wandern, Flucht und Migration führen letztlich zum Wiederkehren, also zum Finden einer neuen Heimat, sei es geistig oder räumlich. Ein spannendes Thema also beim 5. Filmfestival „Heimat!“, von heute bis Sonntag in Nürnberg. Eine Übersicht über das Programm finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 16. Januar
Das Magazin "Freu' dich auf Franken"

Wenn es um die Urlaubsplanung geht, wälzen viele ja gerne Reiseprospekte: Spanien, Griechenland oder Italien liegen hoch im Kurs. Dabei kann man auch ganz in der Nähe jede Menge Abenteuer, Erholung, Kultur und Einmaliges erleben. Nicht umsonst kommen viele Touristen Jahr für Jahr nach Franken. Wieso also nicht selbst mal die Region so kennenlernen, wie es ansonsten nur Auswärtige tun?

Hier gibt es zum Beispiel mehr als 40 Wanderrouten, die wegen ihrer hohen Qualität zertifiziert sind. Ob Sie nur auf eine kurze Tagestour gehen, oder mehrere Tage unterwegs sein wollen, für jeden Geschmack und jeden Fitnessgrad sind die passenden Routen vorhanden. Auch für Radfahrer und Mountainbiker gibt es viele Angebote. Und wer Franken vom Wasser aus erleben möchte, kann auf dem Schiff oder mit dem Kanu auf Erkundungstour gehen.

Entspannen in Heilbädern, Geschichte erfahren in Museen, Kulinarisches genießen in den Wirtshäusern, großstädtisches Flair oder uriges Dorfleben – kaum eine Region bietet so viel Abwechslung wie das Frankenland. Auch Alteingesessene können hier noch bisher unbekannte Schätze entdecken.

Und wenn Sie noch Anregungen brauchen für ein verlängertes Wochenende oder einen Urlaub direkt vor der Haustür, finden Sie im neuen Urlaubsmagazin von FrankenTourismus eine Vielzahl an Geheimtipps. Auf 140 Seiten sorgt „Freu' dich auf Franken“ für Vorfreude auf das Jahr 2019. Zu bekommen ist das Heft hier.

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Frankens Schatz vom 15. Januar
"Ganz schön eklig"

Diese Ausstellung ist wirklich nichts fĂĽr schwache GemĂĽter: ausgedrĂĽckte Pickel in GroĂźaufnahme, lebende Kakerlaken und ĂĽbelste GerĂĽche. Eine Sonderschau im Bionicum des NĂĽrnberger Tiergartens widmet sich der ganzen Palette des Abscheus. Und so lautet auch ihr Titel „Ganz schön eklig“. Die Macher möchten damit gemischte GefĂĽhle erzeugen. Denn wo sich der eine entsetzt abwendet, verspĂĽrt der andere aufregenden Nervenkitzel. 

Am Eingang des Bionicums können die Besucher eklige Filmszenen anschauen und danach bewerten, wie schlimm sie diese finden. Das unterschiedliche Ekelempfinden wird auch bei der Auswahl verschiedener Rezepte aus aller Welt in der Ausstellung deutlich: So gelten lebende Maden in Käse auf der italienischen Insel Sardinien als teure Delikatesse, in den Anden sind Meerschweinchen fester Bestandteil der traditionellen KĂĽche. Wer da tatsächlich Appetit bekommt, kann die Rezepte gleich mitnehmen. 

Verdeutlicht wird in der Sonderschau auch, dass abstoĂźende Tiere wie Stinkwanzen oder Schaben wertvolle Ideengeber fĂĽr die Technik sind. Kakerlaken etwa dienen als Inspiration fĂĽr einen Roboter, der durch winzige Ă–ffnungen eindringen und nach Naturkatastrophen wie Erdbeben nach Vermissten unter TrĂĽmmern suchen kann. Und ein Schleimpilz ist Vorbild im Flugzeugbau bei der Herstellung einer ultraleichten Kabinentrennwand. 

Ob Nervenkitzel oder Abscheu – die Sonderausstellung „Ganz schön eklig“ lässt garantiert niemanden kalt. Zu sehen ist sie bis Ende des Jahres im Bionicum des Tiergartens. 

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Frankens Schatz vom 14. Januar
300 Jahre Markgrafentheater Erlangen

300 Jahre ist es her, dass das kulturelle Leben in Erlangen eine neue Anlaufstelle bekommen hat. Am 10. Januar 1719 wurde das Markgrafentheater feierlich eingeweiht. Die Idee dazu hatte Markgraf Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth. Nach vier Jahren Bauzeit war das prächtige Gebäude fertig und gilt heute als das älteste bespielte Barocktheater SĂĽddeutschlands. 

Rund 500 Besucher finden Platz in dem mit modernster Technik ausgestatteten Theater. Und sie sehen dort neben Eigenproduktionen auch Gastspiele, Konzerte und Lesungen. 

Der 300. Geburtstag des prächtigen, denkmalgeschützten Gebäudes wird in diesem Jahr natürlich groß gefeiert. Schon am kommenden Wochenende gibt es ein Jubiläumsfest. Am Freitag Abend wird das Buch „300 Jahre Theater Erlangen – Vom hochfürstlichen Komödienhaus zum Stadttheater der Zukunft“ präsentiert. Nach dem anschließenden Festakt feiert Berthold Brechts Stück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ Premiere.

Am Sonntag haben alle Interessierten die Gelegenheit, das Markgrafentheater aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Bei Theaterführungen können Sie dort hinter die Kulissen schauen. Und auch nach dem Wochenende gibt es eine ganze Reihe an Veranstaltungen, um das Jubiläum gebührend zu feiern.

Das Markgrafentheater in Erlangen – seit 300 Jahren ein Ort der Kultur und der Begegnung in der Hugenottenstadt.

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Frankens Schatz vom 11. Januar
Die NĂĽrnberger Fastnachtsgilde

Die NĂĽrnberger Fastnachtsgilde ist im Vergleich zu einigen anderen Faschingsgesellschaften noch relativ jung. GegrĂĽndet wurde sie im Jahr 1971. Charakteristisch ist ihr Schlachtruf, der wirklich einmalig sein dĂĽrfte: "Noris Manna Manna!". Dabei liegt der Ursprung des Schlachtrufes im Dunkeln.

Fest steht: im Gründungsjahr landete der „Mann am Klavier“ Paul Kuhn mit „Mah-Na-Mah-Na“ einen Hit. Möglicherweise lieferte auch das Fernsehen die Inspiration für den Schlachtruf, denn das Lied war zuvor schon in der „Sesamstraße“ gelaufen. Gerüchte besagen, ein Kinobesuch habe den entscheidenden Anstoß zum „Manna Manna“ gegeben.

Ein heute längst vergessener schwedischer Film brachte nämlich Ende der 60er Jahre die Urfassung des Liedes zu Gehör. Welcher NFGler der ersten Stunde sich den Streifen damals reingezogen haben mag, ist allerdings nicht mehr aufzuklären.

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Frankens Schatz vom 10. Januar
Humbser und Freunde in FĂĽrth

Viele Jahre lang war Humbser nur alteingesessenen Bierkennern ein Begriff. Jetzt wurde der traditionsreichen Marke neues Leben eingehaucht. Mit einem neuen Bier. Zwar in Anlehnung an das Original, aber nach neuem Rezept gebraut, da aus den 60er Jahren kein Originalrezept ĂĽberliefert ist. Nicht selten nahm das der Braumeister zu dieser Zeit mit ins Grab. Um der neuen Sorte auch einen wĂĽrdigen Ausschank zu ermöglichen, wurde das ehemalige Sudhaus in der FĂĽrther Schwabacher StraĂźe während der letzten 3 Jahre saniert und restauriert.

Mit Erfolg. Seit einigen Wochen fließt dort wieder Gerstensaft. Die Gastronomie „Humbser und Freunde“ nutzt das ehemalige Sudhaus als Gasthaus mit stimmungsvollem Ambiente. Direkt beim betreten der Räumlichkeiten offenbart sich das erste Highlight. Die Bar mit Sitzgelegenheiten direkt unter dem Deckel eines ehemaligen Sudkessels. Nach einer kurzen Treppe gibt es dann weitere Sitz-und Stehmöglichkeiten an oder unter den alten Kesseln. Gemeinsam mit den hohen Hallen entsteht dadurch ein uriger, aber trotzdem moderner Eindruck, in dem ein feingehopftes Kaltgetränk besonders gut schmeckt. Auch größere Gesellschaften finden in den hinteren Räumen ausgiebig Platz.

 

Die Speisekarte ist überschaubar, lässt aber kaum Wünsche offen. Klassische fränkische Küche wird geboten. Die Getränkeauswahl ist da schon etwas ergiebiger. Das Fassbier fließt aus zwölf Zapfhähnen. Dabei gibt es feste Sorten, wie natürlich Humbser, oder auch Grüner, Schanzenbräu und Pyraser. Dazu kommen immer wechselnde Biersorten. Exklusiv vor Ort gibt es von Humbser das neue untergärige, naturtrübe Lagerbier.

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Frankens Schatz vom 9. Januar
10 Jahre sĂĽdpunkt

Auf den Tag genau zehn Jahre ist es her, dass in Nürnberg eine Institution eröffnet hat, die uns mit einer Vielzahl an Veranstaltungen die Freizeit versüßt. Am 9. Januar 2009 hat in der Pillenreuther Straße mit dem südpunkt ein hochmoderner Bau das Netz der Kulturläden der Stadt erweitert. Somit fanden nun auch die Menschen im Süden der Stadt eine Anlaufstelle für Kultur und Bildung.

Das markante, neongrüne Passivhaus beherbergt mehrere Angebote. Zum einen ist dort ein Lernzentrum untergebracht, in dem es Arbeitsplätze mit und ohne Computer gibt, Ob alleine oder in der Gruppe, jeder kann sich hier weiterbilden und dazu eine Vielzahl an Materialien, Links und Spezialsoftware nutzen. Berater stehen jederzeit unterstützend bereit.

Ob Roman, Thriller, Kinderbuch oder fremdsprachige Bücher: in der Stadtbibliothek im südpunkt finden Leseratten mehr als 20.000 verschiedene Medien zum Ausleihen oder zum Schmökern direkt vor Ort. Außerdem gibt es dort auch eine Vielzahl an Kursen des Bildungszentrums. Und das Amt für Kultur und Freizeit organisiert regelmäßig Theateraufführungen, Musikveranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen und vieles mehr.

Zehn Jahre südpunkt in der Pillenreuther Straße – das wird in diesem Jahr auch groß gefeiert. Los geht’s mit einer großen Geburtstagsparty am Freitag Nachmittag. Und es folgen noch viele weitere Sonderveranstaltungen. Über die informiert ab sofort auch ein Newsletter, der einmal monatlich erscheint.
Mehr zum sĂĽdpunkt finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 8. Januar
Das Ludwig-Eisenbahn-Denkmal in NĂĽrnberg

Eine der längsten Straßen in Nürnberg verbindet die Stadt mit der Nachbarstadt Fürth. Vier Kilometer ist sie lang und wird täglich von Tausenden Autofahrern genutzt. Sie haben auf dem Weg vom Plärrer bis zur Stadtgrenze kaum einen Blick für die Sehenswürdigkeiten, die sie da passieren. Denn unterwegs kommt man an ein paar geschichtsträchtigen Orten vorbei. Unter anderem an einem ganz besonderen Denkmal, das an einen historischen Meilenstein erinnert.

Seit 1993 ist am Aufgang des U-Bahnhofes Bärenschanze der Ludwig-Eisenbahn-Denkmalbrunnen zu bestaunen, ein Monument, das an die erste Eisenbahnfahrt in Deutschland erinnern soll. Zehn Meter hoch ist der Granit-Obelisk, auf ihm thront eine bronzene Kleinplastik als Symbol für die erste Fahrt des Adlers. Daneben sitzen "Noris" und "Furthia", die für die beiden Städte Nürnberg und Fürth stehen. Heute verfügt das Denkmal auch wieder über Wasserschalen, die bei dem Umzug angebracht worden sind.

Bis das Ludwig-Eisenbahn-Denkmal seinen heutigen Platz gefunden hat, war es an verschiedenen Orten beheimatet. UrsprĂĽnglich wurde die Plastik 1885 am Plärrer errichtet. Wegen des Baus der StraĂźenbahn musste er 42 Jahre später an die Stadtgrenze weichen. 38 Jahre später war er dem U-Bahnbau im Weg und zog in eine GrĂĽnanlage an der Anschlussstelle NĂĽrnberg/FĂĽrth der A 73. 

Jetzt hat er hoffentlich seinen letzten Stadtort gefunden – gut sichtbar am U-Bahnhof Bärenschanze: der Ludwig-Eisenbahn-Denkmalbrunnen zur Erinnerung an die erste deutsche Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth.

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Frankens Schatz vom 7. Januar
Die Kellerwaldschänke Lunz in Willersdorf

Grauer Himmel über Franken, tristes Wetter zum Jahresbeginn – das kann einem schnell aufs Gemüt schlagen. Doch es gibt Möglichkeiten, dem Winterblues zu entkommen. Ein Sprichwort sagt ja schon: Gutes Essen hält Leib und Seele zusammen. Und bei Hallerndorf im Landkreis Forchheim haben wir einen Ort gefunden, an dem Sie nicht nur hervorragend speisen, sondern sich auch gleich auf die wärmere Jahreszeit einstimmen können.

Immer am 1. Mai eröffnet im Ortsteil Willersdorf die urige Kellerwaldschänke Lunz. Idyllisch gelegen direkt am Waldrand kehren hier gerne Spaziergänger, Radler und Wanderer ein, um sich bei deftigen Brotzeiten, fränkischen Schmanklern und süffigen Landbieren zu stärken. Doch auch wenn die Kellerwaldschänke in den Winterschlaf geht, lohnt sich ein Besuch bei der Wirtsfamilie Lunz. Denn bis zum 15. März verwandelt sich die gemütliche Gaststätte in einen echten Gourmettempel.

Nicht fränkische Hausmannskost steht dort auf der Speisekarte, sondern „gehobene Gastronomie“: RinderrĂĽckenmedallions mit Rotweinjus, Dorade mit Nussbutterschaum oder Tomatisiertes GemĂĽse mit Oliven-Polenta -  KĂĽchenchef Christian Lunz lässt sich fĂĽr seine Gäste immer etwas besonderes einfallen. Gekocht wird mit regionalen Zutaten höchster Qualität – und das zu fairen Preisen. 

Im Winter schlemmen und schon vom Sommer träumen – in der Kellerwaldschänke Lunz in Willersdorf bei Hallerndorf können Sie der kalten Jahreszeit ein Schnippchen schlagen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 4. Januar
Die Formula Kartbahn in NĂĽrnberg

Ob Ayrton Senna, Michael Schumacher, Lewis Hamilton oder Sebastian Vettel –  die vier groĂźen Formel 1-Rennfahrer haben alle mal ganz klein angefangen. Erste Erfahrungen hinter einem Steuer haben sie schon in jungen Jahren im Kartsport gesammelt. Es ist aber auch faszinierend, wenn man in den kleinen motorisierten Rennwagen durch die Bahn brettert. Wie es sich anfĂĽhlt, mal selbst ein Rennfahrer zu sein, können auch Sie ausprobieren: auf der Kartbahn „Formula“ in der NĂĽrnberger KilianstraĂźe.

Ob mit der Familie, Kollegen oder Freunden: maximal 14 Rennfahrer können gleichzeitig an den Start gehen. Und dann heiĂźt es Gas geben und den knapp 400 Meter langen Kurs angehen. Unterwegs mĂĽssen Sie Ihren Boliden um sechs rasante Kurven steuern. Der Rekord liegt bei gut 25 Sekunden. Bevor sie loslegen, bekommen die Fahrer natĂĽrlich eine Einweisung in den Wagen und die Strecke. Und wer nach all der Rennaction einen Boxenstopp braucht, kann sich im Pit-Stop-Bistro mit Pizza, Burgern, Salaten und Snacks stärken. 

Regelmäßig gibt es bei „Formula“ auch Rennveranstaltungen und Spezialangebote, etwa am Vatertag ein ganz besonderes Vater-Sohn-Kartevent, bei dem beide ein Pilotenteam bilden, oder ein 111-Runden-Rennen, bei dem große Ausdauer gefragt ist. Mal richtig Gas geben, ohne Angst vor einem Strafzettel zu haben: auf der Kartbahn „Formula“ in Nürnberg wird aus Jedermann ein echter Rennfahrer. Weitere infos gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 3. Januar
Eisschwimmen am Kleinen Brombachsee

Es ist kalt in Franken. Viele freuen sich über frostige Temperaturen und hoffen, dass ganz bald die Seen und Weiher zufrieren. Dann könnten wir vielleicht mal wieder Schlittschuhlaufen unter freiem Himmel. Einen Gedanken an die Badezeit hat man da ja eher nicht. Und doch startet am Sonntag im Fränkischen Seenland die Badesaison 2019!

Zum 7. Mal bereits veranstaltet die DLRG Weißenburg das Drei-König-Schwimmen am Kleinen Brombachsee. Und das ist nix für Warmduscher: Ab 15 Uhr stürzen sich Wagemutige, bekleidet mit Badehose, Bikini oder Badeanzug, in die eisigen Fluten. Empfohlen ist lediglich ein Kälteschutz für Finger und Füße. Und dann kann es losgehen.

Dutzende sind jedes mal mit dabei. Und wer den inneren Schweinehund erst mal ĂĽberwunden hat, stellt schnell fest, dass das Eisschwimmen ein echtes VergnĂĽgen ist und dem Körper so richtig gut tut. Da kommt die Durchblutung  in Schwung und das Immunsystem freut sich ĂĽber die Stärkung. Zum Aufwärmen gibt es fĂĽr alle Teilnehmer heiĂźen Tee und ein beheiztes Umkleidezeit.

Und auch diejenigen, die sich nicht überwinden können, in das kalte Wasser zu springen, kommen beim Drei-König-Schwimmen auf Ihre Kosten. Im Strandhotel Seehof gibt es kulinarische Köstlichkeiten. Und während Sie Leckeres vom Grill oder frische Waffeln und Crêpes genießen, freuen sich die Eisschwimmer über Ihre Anfeuerungsrufe. „Winterzeit ist Badezeit“ heißt es am Sonntag beim Drei-König-Schwimmen am Kleinen Brombachsee.

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Frankens Schatz vom 2. Januar
"NĂĽrnberg hat das Zeug zum Spielen"

Nürnberg ist ja das Mekka der Spielwarenbranche. Alljährlich kommen Tausende Besucher aus der ganzen Welt hierher, um sich bei der Spielwarenmesse über neueste Trends und Erfindungen zu informieren. Und auch eine Vielzahl an großen Spielwarenfirmen hat bis heute ihren Sitz in der Metropolregion Nürnberg, einer Region, die seit Jahrhunderten für diese Tradition berühmt ist. Doch wie kommt es eigentlich, dass gerade hier so viel gespielt wird? Das zeigt eine anschauliche Sonderausstellung im Nürnberg Spielzeugmuseum.

„Nürnberg hat das Zeug zum Spielen“ heißt die Schau, die noch bis Anfang Juni zu sehen ist. Aufgebaut sind dort neun verschiedene Mitmachinseln, die alle Facetten des Spielens beleuchten. Vom klassischen Brettspiel bis zum ganz neuen digitalen Spiel, 100 Menschen aus Nürnberg haben für die Ausstellung ihre persönlichen Lieblingsspiele zur Verfügung gestellt. Diese werden in der Schau porträtiert und können auch ausprobiert werden.

Warum spielen wir? Wo, wann, mit wem und womit spielen wir? Was ist spielen und wie breit gefächert ist unsere liebste Freizeitbeschäftigung? Antworten auf diese Frage gibt die Sonderausstellung „Nürnberg hat das Zeug zum Spielen“ im Spielzeugmuseum. Und natürlich wird auch historisches Spielzeug aus Nürnberg gezeigt. Denn schließlich hat Spielzeug von hier die ganze Welt erobert.

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