Frankens Schätze - Juli 2018

Frankens Sommerschatz vom 31. Juli
Der Spalter BarfuĂźwonnenweg

Direkt am Igelsbach und GroĂźen Brombachsee, circa drei Kilometer sĂĽdlich von Spalt, im Spalter HĂĽgelland liegt der Ort Enderndorf. Und dort gibt es seit genau zehn Jahren „Erholung von Kopf bis Fuß“ - im wahrsten Sinne des Wortes. Denn in Enderndorf beginnt ein Erlebnis, das uns im wahrsten Sinne des Wortes Beine macht: Der Spalter BarfuĂźwonnenweg. Er ist rund zwei Kilometer lang und fĂĽhrt ĂĽber Berg und Tal durch eine idyllische Landschaft. 

Es ist schon ein bisschen ungewohnt, wenn man ganz ohne Schuhe in der Natur unterwegs ist. Auf der Strecke läuft man zum Beispiel ĂĽber grobe Hopfenranken, ĂĽber Tannenzapfen, Kirschkerne oder durch Sägespäne. Dann geht’s durch Moor und einen kleinen See, der extra am BarfuĂźweg angelegt wurde, an dessen Grund grober Lies liegt. Die bloĂźen FĂĽĂźe erleben dann noch, wie es sich anfĂĽhlt, durch Sand, ĂĽber Steine und weite Strecken auch ĂĽber weichen oder durchwurzelten Waldboden zu laufen. 

Rund eine Stunde dauert die Runde auf dem BarfuĂźweg – eine Stunde voller Ăśberraschungen, die auch noch richtig gut fĂĽr die Gesundheit ist. Denn wenn man erst mal befreit ist von einzwängendem Schuhwerk, bewegt man sich plötzlich ganz anders. Der Körper nimmt automatisch eine gesĂĽndere Haltung an. Und auch das ErspĂĽren der verschiedenen Bodenbeläge regt den gesamten Organismus an. AuĂźerdem bekommen die FuĂźsohlen eine wunderbare Massage, die FĂĽĂźe werden optimal durchblutet. 

Und nach der Tour durch den Spalter Barfußwonnenweg wartet im Ziel frisches Quellwasser, um die Füße zu säubern, oder auch einen kräftigen Schluck davon zu nehmen. Der Pfad hat immer von April bis Oktober geöffnet, ist kostenlos und für die ganze Familie geeignet.

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Frankens Sommerschatz vom 30. Juli
Die MS Brombachsee


Eine unvergessliche Fahrt auf dem Traumschiff – und das mitten in Franken? Die „MS Brombachsee“ macht's möglich. Dahinter verbirgt sich ein in Europa einmaliges Gefährt: es ist der erste und größte Trimaran, der auf einem Binnengewässer unterwegs ist.

Die MS Brombachsee hat drei verschiedene Decks und bietet Platz für 750 Passagiere. Außerdem verfügt sie über einen gläsernen Panoramaaufzug, der mehr als 13 Meter in die Höhe steigt und es ermöglicht, barrierefrei alle Decks erreichen zu können. Daneben gibt es auf dem Drei-Rumpf-Schiff auch eine Freitreppe, eine weitläufige Galerie, ein gastronomisches Angebot und ein Sonnendeck, von dem man einen tollen Blick auf die Naturlandschaft des Sees hat.

Aber nicht nur die einzigartige Konstruktion und Architektur des Schiffes sind beeindruckend. Daneben gibt es an Bord auch regelmäßig Veranstaltungen und Events, die die Fahrt zum Vergnügen machen: von Yoga über After Work Partys bis zum Wochenendbrunch – hier ist immer was los.

„Leinen los!“ heißt es für die MS Brombachsee in Ramsberg. Während der rund eineinhalbstündigen Rundfahrt legt sie dann noch an in Absberg, Enderndorf, Allmansdorf und Pleinfeld/Wald an. Insgesamt dreht das Schiff bis zu sechs Runden am Tag. Echtes Kreuzfahrt-Feeling – und das mitten in Franken – mit „Europas einzigartigem Fahrgast-Trimaran“, der MS Brombachsee. Weitere Informationen gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 27. Juli
Das Schlossbad in Heroldsberg

Sommerzeit ist Badezeit. Und hier in der Region gibt es ja jede Menge Möglichkeiten, ein erfrischendes Bad zu nehmen. Franken darf sich sogar rühmen, eines der populärsten Freibäder in ganz Deutschland zu haben. Das Verbraucherportal Testberichte.de hat ein Freibad-Ranking erstellt. Dafür wurden rund 60.000 Kundenmeinungen über die beliebtesten 360 Freibäder ausgewertet. Und auf Platz 2 landete das Schlossbad in Heroldsberg. Es musste sich nur dem Mineralfreibad Oberes Bottwartal bei Heilbronn geschlagen geben.

Entstanden ist das Schlossbad schon 1930 – im Laufe der Jahre wurde es mehrmals umfassend saniert und immer auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Hier kann der ambitionierte Schwimmer im 25 Meter Becken seine Bahnen ziehen, es gibt ein separates Springerbecken, ein Erlebnisbecken mit Strömungskanal, Massagedüsen und Sprudelliegen, eine 27 Meter lange Rutsche, und die Kleinen können im Kinderbecken planschen oder sich auf dem Spielplatz austoben.

Erholungssuchende können auf der Wiese unter schattigen Bäumen ihr Handtuch ausbreiten oder ein heißes Bad in der Sonne nehmen und dabei im kostenlosen WLAN surfen. Und für den kleinen Hunger und Durst gibt es am Kiosk mit der großen Sonnenterrasse Abhilfe. Unvergleichlich ist auch das Ambiente im Schlossbad, denn hier badet man in der malerischen Kulisse des Weißen Schlosses. Kein Wunder also, dass es zu den beliebtesten Freibädern Deutschlands gehört.

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Frankens Schatz vom 26. Juli
Der Auen-Erlebnispfad in Treuchtlingen

Libellen fliegen übers Wasser, Röhricht wiegt sich sanft im Wind und in der Dämmerung kommt die Biberfamilie aus ihrer Burg, um auf Nahrungssuche zu gehen. Es ist eine echte Oase, die nahe dem Treuchtlinger Ortsteil Graben entstanden ist: ein 15 Hektar großer Urwald, ein Paradies für alle Naturliebhaber.

Entstanden ist er, als die Altmühl vor ein paar Jahren in ihr altes Flussbett zurückverlegt wurde. Damals wurden unzählige auentypische Bäume und Sträucher gepflanzt, die schnell gewachsen sind. Auch zahlreiche Tiere haben diesen Lebensraum für sich entdeckt und sich dort angesiedelt.

Vor 15 Jahren wurde auf diesem Areal schlieĂźlich der Auen-Erlebnis-Pfad entwickelt. Das Naturpark Informationszentrum Treuchtlingen hat zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach und Treuchtlinger GrundschĂĽlern diesen Pfad durch den Auenwald angelegt. Die SchĂĽler haben mehrere Pulte gestaltet, auf denen die Pflanzen und Tiere des Waldes gezeichnet und beschrieben sind.

Auf dem Weg wurden auch einige Sitzgelegenheiten errichtet, so dass der Besucher unterwegs immer wieder eine kurze Rast einlegen, dem Zwitschern der Vögel lauschen und die beeindruckende Atmosphäre der Natur auf sich wirken lassen kann. Eine Oase vor den Toren Treuchtlingens – das ist der Auen-Erlebnis-Pfad im Altmühltal.

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Frankens Schatz vom 25. Juli
Das Annafest in Forchheim

Was den Erlangern die Bergkirchweih, ist den Forchheimern das Annafest. Seit Freitag wird in der Königsstadt elf Tage lang kräftig gefeiert. Besucher aus nah und fern genieĂźen die ganz besondere Atmosphäre unter den alten Eichen auf den mehr als 20 Bierkellern. SĂĽffiges Bier, fränkische Leckereien, zĂĽnftige Livemusik, rasante Fahrgeschäfte  – das Annafest ist nicht umsonst eines der schönsten Volksfeste in ganz Franken. 

Entstanden ist es im Jahr 1840, als der Forchheimer SchĂĽtzenverein sein HauptschieĂźen vom SchieĂźanger an der Regnitz in den Kellerwald verlegt hat. Damals hätte wohl keiner damit gerechnet, dass Forchheim in jedem Jahr rund um den 26. Juli, dem Namenstag der heiligen Anna, Kopf steht. Los ging es nämlich mit gerade mal zwei Ständen und einem GlĂĽcksrad. 

Und es gibt noch viele weitere Anekdoten und Geschichten, die selbst alteingesessene Forchheimer noch nicht gehört haben. Diese erzählen die städtischen Gästeführer bei einem einzigartigen Rundgang über das Festgelände. Von den Anfängen bis zur aktuellen 178. Ausgabe zeigen sie, wie das Fest entstanden ist, wie es sich im Laufe der Jahre verändert und entwickelt hat und was das Geheimnis des Erfolges ist.

Einen tiefen Einblick in eines der schönsten Feste Frankens gibt es bei der Annafestführung am Freitag ab 15 Uhr. Treffpunkt ist an der Infotafel am Fuße des Kellerwaldes, direkt an der Lichteneiche. Und nach dem eineinhalb stündigen Rundgang können Sie dann bei einem Festbier nochmal die besondere Atmosphäre auf den Kellern auf sich wirken lassen.

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Frankens Schatz vom 24. Juli
Das Eiscafé De Rocco in Schwabach

Bei Temperaturen um die 30 Grad schmeckt es am besten: ein kühlendes Eis. Und das deutsche Mekka für Speiseeis-Gourmets liegt in Schwabach. In der mittelfränkischen Kleinstadt steht die Eisdiele von Guido De Rocco, der im letzten Jahr das zweitbeste Eis der Welt kreiert hat. So sahen es jedenfalls die Juroren im Finale der "Gelato World Tour 2017", eines internationalen Wettbewerbs unter Eismachern. Für die Endrunde qualifizierten sich De Rocco und sein Sohn Luca zuvor in Deutschland mit einem Mandarineneis. Den zweiten Platz im Finale von Rimini holte das Duo dann mit "Tributo alla Serenissima", einem Sorbet aus Weintrauben und karamellisierten Walnüssen.

Es sei eine Hymne auf Venetien, die Heimatregion seiner Familie, und vor allem an Venedig, das den Beinamen "La Serenissima" trägt, erklärt De Rocco. Schon sein Großvater war "Gelatiere" - ein Eismacher - in Venetien. Im Jahr 1911 wurde der Familie eine Lizenz für die Eisherstellung erteilt. Jahre später kamen die De Roccos dann nach Deutschland und kauften 1966 eine Eisdiele in Schwabach.

De Roccos Rezepturgeheimnis ist denkbar einfach. Wasser, viele gute FrĂĽchte, erlesene NĂĽsse, Zucker, und viel Erfahrung - mehr braucht es fĂĽr sein Sorbet nicht. Aber wie alle seine Kollegen verrät auch er nicht, was er genau verwendet. Und er tĂĽftelt auch immer an neuen Kreationen. Speiseeis ist einfach sein Leben. Kein Wunder also, dass er in seiner Branche Sorbet-König genannt wird. Appetit holen können Sie sich auch hier.

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Frankens Schatz vom 23. Juli
Der Dechsendorfer Weiher

Nicht nur der Nürnberger Luitpoldhain verwandelt sich Jahr für Jahr in einen riesigen Open Air Konzertsaal, sondern auch am Dechsendorfer Weiher erklingt stimmungsvolle Livemusik unterm Sternenhimmel. Gestern waren es jazzige Klänge, am Mittwoch gibt es dann auch dort klassische Musik. Klassik am See feiert heuer sein 15-jähriges Bestehen mit einem tollen Programm: Die junge Philharmonie Erlangen präsentiert im ersten Teil des Abends Stücke von Georges Bizet und Robert Schumanns, im zweiten Teil singt ein Chor mit rund 200 Sängern die Carmina Burana von Carl Orff.

Doch auch sonst ist der Dechsendorfer Weiher einen Ausflug wert. Ob Baden, Tretboot fahren, Segeln oder Surfen – der Große Bischofsweiher, wie er eigentlich heißt, ist ein wundervolles Naherholungsgebiet für Menschen aus nah und fern. Nicht nur die Erlanger verbringen hier gerne ihre Freizeit, dank des Campingplatzes Rangau direkt am Ufer kommen auch Touristen von weiter her. Denn Urlaub im eigenen Land wird ja immer beliebter.

Leider trüben immer wieder Blaualgen das Badevergnügen im Weiher. Aber auch dann kann man hier perfekt seine Freizeit verbringen. Ob ein Sonnenbad auf der Liegewiese, eine Joggingrunde, eine Fahrradtour oder ein gemütlicher Spaziergang auf dem Rundwanderweg: es gibt genug Möglichkeiten, am Dechsendorfer Weiher ein paar abwechslungsreiche Stunden zu verbringen.

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Frankens Schatz vom 20. Juli
Das Sommernachtfilmfestival

In unserer Themenwoche „Liebe auf den ersten Klick“ geht es heute gleich an mehrere Orte. Das erste Date im Café ist gut gelaufen – und was macht man beim nächsten Mal? Wie wäre es mit Kino? Besonders romantisch ist es natürlich, wenn ein toller Streifen an einem außergewöhnlichen Ort über die Leinwand flimmert. Unterm Sternenhimmel an einem lauschigen Abend – da kommt man sich doch gleich näher.

Vom 1. bis 21. August gibt es beim Sommernachtfilmfestival jede Menge Möglichkeiten, tolle Filme an auĂźergewöhnlichen Orten zu sehen. Mit dabei sind wieder die Klassiker, wie der Marienbergpark, der Tiergarten oder das Tucherschloss in NĂĽrnberg. Auch der malerische Stadtpark in FĂĽrth verwandelt sich wieder in einen Open Air-Kinosaal. Letztmals dabei ist die Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller. Und Premiere feiert der Hof des Datev IT-Campus an der FĂĽrther StraĂźe, wo erstmals ein Kopfhörerkino auf dem Programm steht.  

Auch die Filme beim Sommernachtfilmfestival sind wieder etwas ganz besonderes. Auf dem Programm stehen echte Blockbuster, romantische Komödien, aber auch Klassiker wie Grease oder Blues Brothers. Und es gibt auch ein paar Previews, die die Besucher vor dem offiziellen Kinostart sehen können. 

Eine perfekte Möglichkeit, sich etwas näher zu kommen. Karten fĂĽr das Sommernachtfilmfestival gibt es ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen und hier. Kino unterm Sternenhimmel – romantischer geht es kaum.

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Frankens Schatz vom 19. Juli
Der Kussweg in Hollfeld

In dieser Woche dreht sich bei uns alles um die Liebe – und wenn es klick gemacht hat und man sich dann näher kommt, gibt es irgendwann diesen besonders magischen Moment. Vor allem der erste Kuss mit dem Menschen, auf den man schon lange ein Auge geworfen hat, bleibt für die meisten unvergesslich. Vorausgesetzt natürlich, er findet auch in der richtigen Umgebung statt.

Ein perfekter Ort dafür liegt zum Beispiel in der Fränkischen Schweiz. Hollfeld ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, nach eigenen Angaben eine „Stadt wie im Bilderbuch“. Und der mit Abstand romantischste Ort liegt direkt an der Stadtmauer: der Hollfelder Kussweg. Nur 120 Meter ist er lang und eigentlich in nur wenigen Minuten zu begehen. Und doch halten sich Verliebte hier gerne etwas länger auf. Denn nach leidenschaftlichen Küssen lohnt es sich doch, voneinander zu lassen und die verschiedenen Themenstationen zu erkunden.

Beim gemütlichen Schlendern über den Weg kommen die Verlieben vorbei bei einem Poetenbänkchen, an einem Briefkasten für Liebesgedichte, an einem Zaun für die Liebesschlösser, an einem Bücherregal mit Literatur zur Liebe und am Morgensonnenplätzchen, an dem die ersten Strahlen des Tages Hollfeld erhellen. In einem Pavillon oder auf mehreren Sitzbänken darf dann gerastet und natürlich weiter geküsst werden.

Begehung auf eigene Gefahr – augenzwinkernd werden vor allem die Singles gewarnt, bevor sie den Hollfelder Kussweg beschreiten. Denn hier wartet Amor nur darauf, seine Pfeile abzufeuern.

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Frankens Schatz vom 18. Juli
Fachmarie - Die GlĂĽcksboutique

Liebe auf den ersten Klick heißt es in dieser Woche – das Suchen und Finden des Glücks. Und was tut man, wenn es tatsächlich Klick macht und man sich dann trifft? Man könnte den Schwarm mit einem kleinen Geschenk überraschen. Aber womit? Blumen? Ein Buch? Eine Musik-CD? Alles irgendwie langweilig. Es sollte schon etwas Besonderes sein. Außergewöhnliches findet man zum Beispiel bei „Fachmarie – Die Glücksboutique“ in Nürnberg.

Vor mehr als 10 Jahren hat der kleine Laden in der Fürther Straße eröffnet. Die Macherinnen verkaufen dort ihre eigenen Kreationen, und bieten daneben Künstlern, Kreativen und Designern die Möglichkeit, ihre selbstgemachten Sachen an den Mann - beziehungsweise die Frau - zu bringen. Jeder kann sich ein Regalfach mieten und seine Produkte anbieten.

Von buntem Schmuck ĂĽber ausgefallene Wohnaccessoires, moderner Kleidung, bunten Postkarten, kuscheligen Kissen, schicken Taschen bis zu selbstgestrickten Babysocken – die „Fachmarie“ ist ein echtes Paradies fĂĽr alle, die ein besonderes Geschenk brauchen – oder die Dekoratives fĂĽr das eigene Zuhause suchen. 

Und die Macherinnen der Glücksboutique „Fachmarie“ sind auch ständig auf der Suche nach weiteren Künstlern, die eine Plattform zum Verkaufen ihrer Schätze suchen. Geöffnet hat das Shoppingparadies in der Fürther Straße Montag bis Freitag von 10 bis 19 und Samstags von 10 bis 16 Uhr. Weitere Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 17. Juli
Der BĂĽrgermeistergarten in NĂĽrnberg

In unserer Themenwoche „Liebe auf den ersten Klick“ geht es heute zu einem der romantischsten Ort in Nürnberg. Er befindet sich direkt an der Burg – oft sieht man verliebte Paare Händchen haltend auf der Parkbank sitzen. Auch für Oberbürgermeister Ulrich Maly ein echter Geheimtipp. Er hat als Jugendlicher seine Flamme dorthin mitgenommen, weil es gar so lauschig ist.

Der Schatz, von dem wir reden, ist der Bürgermeistergarten. Nur selten verirren sich Touristen dahin, weil er nicht so leicht zu finden ist. Dabei gibt es sogar zwei Eingänge. Der eine führt über eine Treppe zum Neutorzwinger, außerdem ist er über den Burggarten erreichbar - zu ihm gelangt man durch ein kleines Tor neben dem Fünfeckturm.

Seinen Namen bekam der Bürgermeistergarten im 19. Jahrhundert. Damals konnte nur das jeweilige Stadtoberhaupt die Anlage nutzen. Heute ist sie für jedermann begehbar. Besonders schön ist es im Frühling, wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und die Vögel anfangen zu zwitschern.

 

Jetzt im heiĂźen Sommer sorgt das satte GrĂĽn der hohen Bäume fĂĽr ein bisschen AbkĂĽhlung und ein Meer aus RosenblĂĽten betört mit sĂĽĂźem Duft. Und auch im Herbst hat der BĂĽrgermeistergarten seinen ganz eigenen Reiz: ein Spaziergang durch das bunte raschelnde Laub auf den steingefassten Karrees ist Romantik pur.  

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Frankens Schatz vom 16. Juli
Der Kurpark in Bad Windsheim

In unserer Themenwoche „Liebe auf den ersten Klick“ gibt’s bei Frankens Schätzen einen perfekten Ort für das erste Date: Einfach mal die Seele baumeln lassen, süßen Blütenduft schnuppern, dem Summen der Bienen lauschen und die Natur auf sich wirken lassen. Ein Sommerspaziergang im Park ist die perfekte Möglichkeit, sich ein bisschen näher zu kommen. Der größte Kurpark Bayerns ist übrigens ganz in der Nähe: im malerischen Städtchen Bad Windsheim.

Angelegt wurde er vor mehr als 110 Jahren, auf einer Fläche von 36 Hektar. Tausende Pflanzen hat die Stadtgärtnerei dort gesetzt und eine grüne Oase geschaffen. Hier kann man ganz entspannt durch die schattigen Baumalleen schlendern, am Seerosenteich eine Pause einlegen, bevor es weiter geht in den Rosengarten und ins Labyrinth.

Auch wer sich beim ersten Date sportlich betätigen will, kann am Minigolfplatz den Schläger schwingen, am Bewegungspark die Sportgeräte ausprobieren oder an der Kneippinsel ins Wassertretbecken steigen. Daneben gibt es noch einen Naturerlebnispfad und ein Tiergehege.

Er ist viel mehr als nur die „Grüne Lunge“ der Stadt Bad Windsheim. Ein beliebter Anlaufpunkt für Jogger und Radfahrer, für Erholungssuchende und Naturliebhaber – und auch für die, die sich bei einem gemütlichen Spaziergang besser kennenlernen wollen: Bayerns größter Kurpark, der teilweise sogar unter Denkmalschutz steht.

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Frankens Schatz vom 13. Juli
Die Bitterbachschlucht im NĂĽrnberger Land

Es ist ein Stück wildromantische Natur, die es in der Nähe von Lauf an der Pegnitz zu entdecken gibt: bizarre Sandsteinformation, mit Moos und Farnen bewachsene Felsen, kleine Wasserfälle – man fühlt sich fast wie in einem Märchenwald, in der Bitterbachschlucht im Nürnberger Land.

Über die Jahrtausende hat der Bitterbach diese Schlucht geformt. Wie genau er das geschafft hat, darüber informiert ein interessanter Naturlehrpfad, der durch diesen „Geschützten Landschaftsbestandteil“ führt. Rund 3 Kilometer ist der markierte Weg lang und so angelegt, dass er leicht zu begehen ist. Unterwegs passiert man 27 Infotafeln, die jede Menge Wissenswertes über die Natur, die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Beziehungen innerhalb des Lebensraums Wald vermitteln. Auch heimische Pflanzen und Tiere werden vorgestellt.

Und nach der Wanderung durch die malerische Schlucht empfehlen wir einen Abstecher nach Nuschelberg mit einer Rast im Hallerschlösschen. Das ist ein hübscher ehemaliger Herrensitz, in dem heute das gleichnamige Restaurant seinen Sitz hat. Inmitten herrlicher Natur können Sie im Biergarten oder in der gemütlichen Gaststube fränkische Spezialitäten genießen und die Eindrücke nach einem tollen Spaziergang durch die Bitterbachschlucht nochmal Revue passieren lassen.

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Frankens Schatz vom 12. Juli
Das Parkbad Schwabach


Wo Anfang des 20. Jahrhunderts noch Viehherden weideten, ist heute die grüne Lunge der Stadt Schwabach – der Stadtpark, ein Ort der Idylle und der Erholung für die Menschen der Goldschlägerstadt. Und wer im heißen Sommer nach Abkühlung sucht, der kann sich natürlich einen Platz unter einem der vielen schattigen Bäumen suchen, oder am südöstlichen Rand ins kühle Nass springen. Denn dort lädt das Parkbad Schwabach zu einem erfrischenden Bad ein.

Auf 31-Tausend Quadratmetern können Erholungssuchende entspannen, doch es gibt auch jede Menge Angebote fĂĽr die, die auch auf Action stehen. Auf alle  Wasserratten warten ein 50-Meter-Sportbecken, ein Sprungbecken mit drei SprungtĂĽrmen, Freizeitbecken mit Rutsche und Strömungskanal und ein Kinderbecken. AuĂźerhalb des Wassers gibt es auch noch Ballsportbereiche, einen Spielplatz, sowie AuĂźenschach, Dame und MĂĽhle fĂĽr das Gehirnjogging. Auf den weitläufigen Liegewiesen mit sonnigen und schattigen Plätzen findet jeder den passenden Ort, um sein Handtuch auszubreiten. Und wenn der Magen knurrt, dann gibt es am Kiosk oder im Biergarten kleine und groĂźe Snacks.

Und einmal im Jahr kann jeder im Schwabacher Parkbad sogar fĂĽr einen guten Zweck seine Bahnen ziehen. Beim Spendenschwimmen am 21. Juli schwimmen Mannschaften mit maximal fĂĽnf Schwimmern eine Viertelstunde zusammen so viele Meter wie möglich. Und fĂĽr jeden Kilometer wandert Geld in einen Spendentopf. Die Teilnahme kostet fĂĽnf Euro pro Person. Anmelden kann man sich bis 14. Juli beim Schwimmverein Schwabach oder beim Spendenschwimmen direkt im Parkbad Schwabach. Weitere Infos dazu gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 11. Juli
Im Deutschland der zwei Bahnen

Die heutige Jugend kann es sich überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es damals war, als eine Mauer Deutschland trennte. Doch von 1945 bis 1989 gab es tatsächlich ein geteiltes Land. Während sich der Osten als „sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern“ verstand, war Deutschland eine Demokratie. Und es gibt noch viele weitere Unterschiede, die mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Einen ruft das DB Museum in Nürnberg in einer Sonderausstellung wieder in Erinnerung.

„Im Deutschland der zwei Bahnen" dreht sich alles um die Entwicklung der Reichs- und der Bundesbahn. Auf 660 Quadratmetern zeigen die Macher mehr als 600 Ausstellungsstücke, die deutlich machen, wo Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten der beiden Anbieter liegen. Die Aufgaben waren nämlich unterschiedlich. In der DDR musste die Reichsbahn die Aufgaben in der sozialistischen Planwirtschaft erfüllen. Im Westen dagegen hatte die Bundesbahn mit der großen Konkurrenz durch den Pkw zu kämpfen.

In der Ausstellung finden Besucher verschiedene Themeninseln und Mitmachstationen. Hier können sie zum Beispiel am eigenen Leib erfahren, wie reaktionsschnell ZugfĂĽhrer sein mĂĽssen. Zu hören sind Interviews mit Zeitzeugen aus BRD und DDR, die Einblicke in die Historie geben. ZugfĂĽhrerstände, Fahrkarten, Uniformen, Fahrpläne – die Ausstellung „Im Deutschland der zwei Bahnen" im DB Museum ist eine rasante Reise in die Zeit des geteilten Deutschland. 

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Frankens Schatz vom 10. Juli
"FĂĽrth - gestern und heute"

Die Hornschuchpromenade und die Gustavstraße, der jüdische Friedhof und der Königsplatz. Fürth hat eine Vielzahl an schönen Ecken, die es zu erkunden gilt. Doch die Kleeblattstadt hat nicht immer so ausgesehen, wie sie es heute tut. Im Laufe der Jahrzehnte ist an manchen Stellen alte Bausubstanz durch neue ersetzt worden. Andererseits gibt es noch Orte, die an die Vergangenheit erinnern.

Wie sich FĂĽrth verändert hat, zeigt das neue Buch „FĂĽrth - gestern und heute“, erschienen im Sutton Verlag. Der Heimatforscher Alexander Mayer ist dafĂĽr auf Spurensuche gegangen und zeigt insgesamt 55 Bildpaare, die den Wandel der Kleeblattstadt deutlich machen. In den Archiven der Stadt hat er historische Aufnahmen aufgetan und stellt sie ganz aktuellen Fotografien aus dem selben Blickwinkel gegenĂĽber. 

Wie sah Fürth in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus, wie hat sich die Stadt verändert und wo sind die Ansichten heute noch genauso wie einst? Neben den Fotografien gibt es auch interessante Kommentare zu denkmalgeschützten Bürgerhäusern, die das Stadtbild noch heute prägen, geweckt werden aber auch Erinnerungen an Bauten, die leider nicht mehr da sind, wie zum Beispiel das Fischhäusla, ein einstiges Traditionsrestaurant an der Pegnitz, das 1995 der U-Bahn weichen musste.

Interessante Ansichten der Kleeblattstadt, wie man sie noch nicht kennt oder schon vergessen hat: im neuen Bildband „Fürth - gestern und heute“ von Alexander Mayer gibt es jede Menge Aha-Erlebnisse. Ab sofort im Buchhandel.

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Frankens Schatz vom 9. Juli
Der Skulpturengarten in NĂĽrnberg


Ist das Kunst? Oder kann das weg? Ja, bei manchen Objekten im öffentlichen Raum kann die Frage schon aufkommen. Aber man sollte sich trotzdem mal die Zeit nehmen und Kunstwerke auf sich wirken lassen. Was will uns der Künstler damit sagen? Wie wirkt die Plastik aus einem anderen Blickwinkel? Eine Gelegenheit, sich der modernen Kunst zu öffnen, bietet sich zum Beispiel im Herzen der Nürnberger Innenstadt, im Skulpturengarten.

Eröffnet wurde er im Jahr 2004 auf Initiative des Galeristen-Ehepaares Marianne und Hansfried Defet. Sie schenkten der Stadt ein paar hochkarätige Kunstwerke. Ausgestellt wurden sie zwischen Sterntor und Frauentor in einem Garten, der tagsĂĽber frei zugänglich ist. Eine grĂĽne Oase mitten in der lebendigen City – ein Ort des Staunens und Entdeckens. 

Zu sehen sind mehrere Skulpturen, die die Künstler zum Teil selbst auf dem Areal installiert haben. Das „Tempelchen“ zum Beispiel: Pferd, Nashorn, Adler, Ibis – vier Betonfiguren, die auf Baumstämme gestellt wurden. Oder auch der „Stein zur Meditation“, ein Werk des österreichischen Bildhauers Karl Prantl.

Betreut wird der Skulpturengarten vom Neuen Museum in NĂĽrnberg und vom städtischen Gartenbauamt. Sie sorgen dafĂĽr, dass die Kunstwerke erhalten bleiben und der Ort eine Quelle der Inspiration bleibt. Denn leider gibt es immer wieder Spuren von Vandalismus, die schnell entsorgt werden mĂĽssen. 

Kunst im öffentlichen Raum – unter alten Bäumen entlang der historischen Stadtmauer. Im Nürnberger Skulpturengarten sind die Werke zeitgenössischer Künstler auch außerhalb von Museen erlebbar.

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Frankens Schatz vom 6. Juli
Der Wochenmarkt am Kobergerplatz

Es ist jeden Freitag das Gleiche: da gilt es, den Einkaufszettel für das Wochenende zusammenzustellen. Was gibt es wann zum Essen? Und dann hetzt mal los: zum Metzger, zum Bäcker, in den Supermarkt oder zum Discounter um die Ecke. Dabei kann man den Kühlschrank auch auf ganz entspannte Art und Weise füllen. Etwa am Kobergerplatz in Nürnberg.

25 Jahre ist es her, dass dort zum ersten Mal ein Wochenmarkt durchgefĂĽhrt wurde. Und es ist eine echte Erfolgsgeschichte, die dort geschrieben wurde. Zum einen liegt das an dem besonderen Flair des Platzes in der Nordstadt: ein rundes RasenstĂĽck in der Mitte ist eingerahmt von Bäumen und Sträuchern. Bänke bieten eine schattige Sitzgelegenheit, wo man die Produkte der Markthändler gleich verzehren kann. 

Denn das Angebot auf dem Wochenmarkt ist das andere Erfolgsgeheimnis. Bei diesem Bauernmarkt kommen Selbsterzeuger aus der Region mit ihren Waren. Und die Palette ist breit: es gibt Obst und GemĂĽse aus dem Knoblauchsland, 

fränkische Fische, Fleisch und Wurst aus eigener Schlachtung, Milchprodukte aus eigener Herstellung, Eier, Brot und Kuchen, Öl, Wein und Schnaps und sogar italienische Lebensmittel und Eis. Auch Blumen und Pflanzen werden am Kobergerplatz angeboten.

Geöffnet hat der Markt immer freitags von 8 bis 18 Uhr. Die perfekte Gelegenheit, den Wochenendeinkauf in besonderer Atmosphäre zu erledigen und an einem idyllischen Ort den Alltag hinter sich zu lassen.

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Frankens Schatz vom 5. Juli
Das HofKirschFest

Die Kirschernte in Franken ist in vollem Gange. Nach dem sehr warmen April sind die leckeren Früchtchen heuer etwas früher reif. Überall sieht man jetzt die Obstbauern, die sie von den Bäumen pflücken und teilweise sogar direkt vor Ort weiter verkaufen. Ganz frisch bekommt man sie natürlich in der fränkischen Schweiz, wo auf einer Fläche von 1.200 Hektar rund 170.000 Kirschbäume stehen. Und da kommt viel zusammen: bis zu 5.000 Tonnen Süßkirschen müssen dort gepflückt werden. Doch auch im Fränkischen Seenland ist Erntezeit – und das wird traditionell groß gefeiert.

In den Kirschdörfern Kalbensteinberg bei Absberg und Großweingarten bei Spalt steigt am Sonntag wieder das beliebte KirschHofFest. Rund 80 Höfe machen mit und öffnen an diesem Tag ihre Tore. Überall gibt es jede Menge kulinarische Leckereien, wobei natürlich die Kirsche im Mittelpunkt steht. Gezeigt wird, wie vielseitig das Steinobst ist, und was man alles daraus fabrizieren kann. Alles kann man gleich vor Ort probieren und sich natürlich auch einen Vorrat für zu Hause mitnehmen.

Lohnenswert ist ein Spaziergang zwischen den beiden Orten. Rund 8 Kilometer ist die Strecke lang. Wem das zu anstrengend ist, der kann aber auch im Bus-Shuttle Platz nehmen, er pendelt am Sonntag von Dorf zu Dorf. Auch Musikanten ziehen von Hof zu Hof und sorgen für die passende musikalische Unterhaltung. Und unbedingt besuchen sollten Sie auch die neu eröffnete „Brombachseer Prunothek – die Kirschenausstellung“ in Absberg.

Ein Fest fĂĽr die Kirsche – das ist das KirschHofFest in Kalbensteinberg und GroĂźweingarten am kommenden Sonntag. 

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Frankens Schatz vom 4. Juli
Der Kletterwald Veilbronn

Wollten Sie schon immer mal hoch hinaus? Den inneren Schweinehund überwinden und den totalen Adrenalinkick erleben? Nervenkitzel pur bietet der Kletterwald Veilbronn in der schönen Fränkischen Schweiz. Mitten im Wald bei Heiligenstadt können Sie an 10 Stationen Ihre eigenen Grenzen austesten. Aber keine Sorge: durch den Parcours geht es unter der fachkundigen Anleitung von erfahrenen Profis. Außerdem wird jeder mit einem Sicherungsseil ausgestattet.

Nach einer Einweisung kann es auch schon losgehen. Start ist an einer ganz leichten Station, dem Wichtelweg, an dem man nach einer Kletterwand durch einen Tunnel in zwei Metern Höhe kraxelt. Etwas mehr Kraft muss man dagegen schon am Henkersteg aufbringen, denn die Balanceübungen in zwölf Metern Höhe haben es schon in sich. Seine Höhenangst überwinden muss man beim Luftikus mit seinen Seilbahnen. Und nur die ganz Mutigen sollten sich an den Rittersprung wagen. Wie beim Bungee Jumping geht es hier mit einem beherzten Sprung von einer Plattform 13 Meter in die Tiefe.

Ob Jung oder Alt, im Kletterwald Veilbronn kommt jeder auf seine Kosten. Und es macht richtig Spaß, sich zwischen den Bäumen durch die Stationen zu hangeln. Ein tolles Erlebnis für alle, die ein bisschen Nervenkitzel suchen. Tiefen überwinden – Höhen erleben: das Motto ist Programm im Kletterwald Veilbronn in der Fränkischen Schweiz. Weitere Informationen gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 3. Juli
Das Naturbad in WeiĂźenbrunn

Wenn der Sommer da ist und die Temperaturen über 30 Grad klettern, suchen viele einen Ort, an dem sie sich erfrischen können. Ab ins Freibad! Und ganz besonderes Badevergnügen bietet das Naturbad in Weißenbrunn bei Leinburg. Das hat eine lange Tradition. Im Jahr 1947 wurde der damalige Löschteich von den Dorfbewohnern zum Bad ausgebaut. Sie kümmerten sich in den Anfangsjahren auch mit viel Engagement darum, dass ihr Bad Instand gehalten wird.

60 Jahre nach der Eröffnung gründeten die Weißenbrunner dann einen Förderverein, der das Bad komplett saniert hat. Sie wollten vor allem erreichen, dass das Wasser ökologisch aufbereitet wird. Und tatsächlich kommt das Bad jetzt ohne chemische Zusätze aus, dank der Reinigung mit einem Pflanzenfilter. Wasserratten finden in dem Bad ein Schwimmer- und Nichtschwimmer-Becken, einen Planschbereich und Spielgeräte für Kinder, sowie ein Sprungbrett und eine Wasserrutsche.

Es gibt sonnige und schattige Liegeplätze direkt am Wald, ein Volleyball-Feld und eine Boccia-Bahn und bei super Sommerwetter auch einen Imbiss-Betrieb fĂĽr den kleinen Hunger zwischendurch. 

Entspannt schwimmen, Sonne tanken und relaxen – hier wird der Sommer zum puren Vergnügen. Und das Beste: der Eintritt ins Weißenbrunner Naturbad ist kostenlos! Geöffnet ist immer von Dienstag bis Sonntag zwischen 9 und 20 Uhr. Und hier finden Sie weitere Informationen.

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Frankens Schatz vom 2. Juli
Der EngelsgruĂź von Veit StoĂź

Seit vielen Jahren verbindet Nürnberg und Krakau eine enge Partnerschaft. Aber kein Wunder, beide haben auch vieles gemeinsam. Beide waren in der Vorzeit Reichszentren und verfügen über bedeutende Kunstschätze. Und einige Künstler arbeiteten damals auch in der Stadt an der Weichsel und in der Stadt an der Pegnitz. Einer von ihnen ist Veit Stoß. Doch der bekannte Bildhauer verließ eines Tages plötzlich Polen und ließ sich für immer in Nürnberg nieder.

Hier schuf er mehrere bedeutende Werke: den Volckamer-Epitaph in der Sebalduskirche, den Bamberger Altar, der jetzt im Bamberger Dom zu sehen ist und den Englischen Gruß in der Lorenzkirche. Mit England hat der nix zu tun. „englisch“ leitet sich von dem Wort Engel ab. Deshalb nennt man das Werk hier auch Engelsgruß.

Seinen Platz hat das Kunstwerk normalerweise hoch oben im Hallenchor des Gotteshauses. Nur alle sieben Jahre wird es mal herabgelassen, dann können sich die Restauratoren davon überzeugen, dass es noch in einem guten Zustand ist. Und tatsächlich sieht man dem Engelsgruß sein hohes Alter auch nicht an. Denn es wird in diesem Jahr 500 Jahre alt.

Das ist auch der Grund dafür, dass man ihn zurzeit ausnahmsweise mal aus nächster Nähe bestaunen kann. Aus Anlass des Geburtstages ist das prächtige Werk aus dem Jahr 1518 noch bis 17. Juli ein Stück abgeseilt worden und so noch besser zu betrachten. Und wer mehr wissen will über den Engelsgruß in der Lorenzkirche, für den gibt es auch besondere Führungen zu dieser einzigartigen Schöpfung von Veit Stoß.

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