Frankens SchÀtze - Juni 2019

Frankens Schatz vom 28. Juni
Mittelfrankens private GĂ€rten


Ein eigener Garten ist in diesen Tagen schon etwas herrliches! Gut, man muss viel gießen, weil es so trocken ist. Aber dann hat man ein lauschiges PlĂ€tzchen, in dem man einen schönen Sommertag genießen kann. Wobei jeder Gartenbesitzer natĂŒrlich seine eigene Vorstellung vom Idyll hat. Der eine steht auf ĂŒppige Blumenbeete, andere pflanzen sich einen GemĂŒsegarten, erfreuen sich an ObstbĂ€umen oder schaffen sogar Platz fĂŒr Kunst hinter ihrem Zaun.

Wie vielfĂ€ltig die frĂ€nkischen GĂ€rten sind, bleibt uns in der Regel verborgen. Doch einmal im Jahr dĂŒrfen Interessierte einen Blick hinter den Zaun wagen. Am kommenden Sonntag beim „Tag der offenen GartentĂŒr“ können Sie viele private Paradiese in der Region entdecken und ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten kennenlernen.

Mehr als 30 Familien beteiligen sich an der diesjĂ€hrigen Aktion. Vom romantischen, parkĂ€hnlichen Ziergarten ĂŒber die große Obstanlage bis zum englischen Landhausgarten - der „Tag der offenen GartentĂŒr“ beweist immer wieder aufs Neue, dass der KreativitĂ€t bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt sind. Gerne erzĂ€hlen die Gartenbesitzer auch, wie sie auf ihre Ideen kommen, welche Arbeiten nötig sind und was ihnen das GrĂŒn ums Haus ganz persönlich bedeutet.

Zum 22. Mal bereits öffnen sich private Paradiese in ganz Mittelfranken, am kommenden Sonntag von 10 bis 17 Uhr beim „Tag der offenen GartentĂŒr“. Wer heuer alles mitmacht, finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 27. Juni
Die Obere Veste in Treuchtlingen


Mitten im Naturpark AltmĂŒhltal liegt das StĂ€dtchen Treuchtlingen - beliebt bei Erholungssuchenden, die dort die Thermen besuchen, um die Wirkung des Wassers und einen entspannten Wellnesstag zu genießen. Doch die Thermenstadt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hat noch mehr zu bieten. So können Sie bei einem Spaziergang im Kurpark Kunstwerke und Skulpturen im öffentlichen Raum bestaunen oder im Stadtkern historische GebĂ€ude und BaudenkmĂ€ler betrachten.

Unbedingt lohnenswert ist auch ein Aufstieg auf die „Obere Veste zu Treuchtlingen“. Diese Höhenburg ist entstanden im frĂŒhen 12. Jahrhundert. Adelige Familien ließen das prĂ€chtige GebĂ€ude samt einem steinernen Wohnturm und mehreren Vorhöfen errichten. Danach erlebte die Burg mehrere Besitzerwechsel, Umbauten und Rekonstruktionen. Dank der „Fördergemeinschaft Burg Treuchtlingen“, die sich um die Obere Veste kĂŒmmert, ist das GelĂ€nde heute ganzjĂ€hrig zugĂ€ngig. Und wer den Burgturm besteigen möchte, kann sich jederzeit einen SchlĂŒssel bei der Gemeindeverwaltung ausleihen.

Alle drei Jahre ist die Höhenburg auch Schauplatz fĂŒr das große Historische Burgfest. Bis zum nĂ€chsten Mal dauert es allerdings noch etwas: erst 2021 wird wieder gefeiert in Treuchtlingen. Doch schon am kommenden Samstag gibt es eine etwas kleinere Ausgabe, beim Burgfest öffnet ab 17 Uhr der Weinkeller an der Linde, außerdem gibt es vor der historischen Kulisse einen großen Festbetrieb mit Livemusik. Und nach Einbruch der Dunkelheit wird der Burggeist erscheinen und ein Sonnwendfeuer entzĂŒnden.

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Frankens Schatz vom 26. Juni
Der Walderlebnispfad in Wendelstein


Ein Wald ist viel mehr als nur eine Ansammlung von BĂ€umen. Er ist eine biologische Ressource und ein Wirtschaftsfaktor, er ist aber auch grĂŒne Lunge und ein Erholungs- und Erlebnisraum fĂŒr Mensch und Tier - vor allem an heißen Tagen wie heute kann man hier im Schatten tief durchatmen. Und genau auf diese Bedeutung macht ein spannender Naturlehrpfad in Wendelstein aufmerksam.

Angelegt wurde er von ehrenamtlichen Helfern zusammen mit dem Markt Wendelstein. Gut vier Kilometer ist der Rundweg lang. Unterwegs passiert man 15 verschiedene Stationen mit Informationstafeln, an denen man Wissenswertes erfÀhrt. ErklÀrt wird zum Beispiel, welchen Stellenwert der Wald hat, welche Tiere dort leben und welche verschiedenen BÀume dort wachsen.

Außerdem kann man auf dem Walderlebnispfad seine Geschicklichkeit testen. Dort gibt es viele Palisaden und einen Kletterbaum, eine Tierweitsprunganlage und eine Zapfenwurfanlage. Eine echte Herausforderung sowohl fĂŒr Groß als auch fĂŒr Klein. Und wer anschließend eine Verschnaufpause braucht, kann sich an der Sitzgruppe niederlassen und entspannen.

Der Rundweg startet und endet in der NĂ€he der Bushaltestelle „NĂŒrnberger Straße“. Er hat das ganze Jahr ĂŒber geöffnet und ist barrierefrei. Eine tolle Einrichtung, in der auf unterhaltsame Art und Weise die Bedeutung des Waldes vermittelt wird.

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Frankens Schatz vom 25. Juni
Der Aromagarten in Erlangen


Die Natur genießen - und daneben noch allerhand Wissenswertes ĂŒber KrĂ€uter, GewĂŒrze und Blumen erfahren - der Erlanger Aromagarten ist im wahrsten Sinne des Wortes eine dufte Angelegenheit. Die Idee zu der lehrreichen Anlage in der Hugenottenstadt hatte Ende der 1970er Jahre das Institut fĂŒr Botanik und Pharmazeutische Biologie der Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t. Zwei Jahre wurde gebaut, und 1981 konnte der damals weltweit einzigartige Garten dieser Art eröffnet werden.

Wo vorher Brennnesseln und MĂŒllberge das Bild dominierten, entstand auf einer FlĂ€che von rund 9.000 Quadratmetern ein bunt blĂŒhender Duftgarten mit mehr als 100 verschiedenen heimischen und auch exotischen Pflanzen, die alle ein ganz eigenes Aroma verströmen. Über ihren Namen, ihre Bedeutung und Nutzung informieren zum Teil Infotafeln oder Etiketten an den Pflanzen. Und hier gilt nicht etwa: Anfassen verboten. Denn viele Aromen entfalten sich erst, wenn man mit der Hand darĂŒber streift oder ein Blatt abzwickt.

Der Erlanger Aromagarten liegt im Tal der Schwabach an der Ecke Palmsanlage und Martiusweg - geöffnet hat er immer von April bis Oktober - der Eintritt ist frei. Und beim Aromagartenfest morgen von 17 bis 21 Uhr können Besucher bei FĂŒhrungen mehr ĂŒber die Pflanzen, ihre GerĂŒche und die Besonderheiten der bestĂ€ubenden Insekten erfahren. Ein echtes Dufterlebnis - der Aromagarten in der Erlanger Innenstadt.

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Frankens Schatz vom 24. Juni
Das KulturhauptstĂ€dtla in NĂŒrnberg


In NĂŒrnberg laufen in diesen Tagen die Vorbereitungen fĂŒr eine Stadt mitten in der Stadt. Viele Kreative wirken mit und hĂ€mmern, sĂ€gen und bohren, um einen temporĂ€ren neuen Begegnungsort zu schaffen. Aufgebaut wird er auf dem Richard-Wagner-Platz neben dem Staatstheater und der Agentur fĂŒr Arbeit. „KulturhauptstĂ€dtla“ - so lautet das Projekt, mit dem sich die Macher fĂŒr die Bewerbung NĂŒrnbergs als Kulturhauptstadt Europas 2025 stark machen.

Viele ehrenamtliche Helfer aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Sozial- und Umweltwissenschaften helfen mit, dass am Samstag die kleine Stadt aus Holz eröffnen kann. Einen Monat lang gibt es dort dann ein buntes Programm mit Diskussionen, Ausstellungen, Konzerten, Theater und Poetry-Slams. BĂŒhne, Werkstatt und Marktplatz: hier soll es einen regen Austausch zwischen KĂŒnstlern und Besuchern geben.

Im „KulturhauptstĂ€dtla“ hat auch ein „etwas anderes“ CafĂ© einen Platz. Angeboten werden dort gerettete Lebensmittel, aus denen Köstlichkeiten gezaubert werden. Über die Preise entscheiden die Besucher ĂŒbrigens selbst: jeder zahlt so viel, wie er möchte und kann. Und die kleine Stadt hat sogar einen eigenen Garten mit Hochbeeten, die ĂŒppig bepflanzt sind.

Auf dem Richard-Wagner-Platz tut sich was - vier Wochen lang gastiert dort ab Samstag mit dem „KulturhauptstĂ€dtla“ ein vielfĂ€ltiger Begegnungsort fĂŒr Jedermann.

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Frankens Schatz vom 21. Juni
Die Erlanger Altstadt erleben


Jubel, Trubel, Heiterkeit - zwölf Tage lang war in Erlangen Ausnahmezustand. Nach der Bergkirchweih ist jetzt wieder Ruhe eingekehrt in der Hugenottenstadt - aber auch nur vorĂŒbergehend, denn am kommenden Sonntag wird wieder gefeiert: beim 13. Tag der Erlanger Altstadt. Und da können Sie gleich eine Vielzahl an SchĂ€tzen entdecken.

An diesem Tag öffnen sich zum Beispiel malerische, private Innenhöfe, die sonst nicht fĂŒr Besucher zugĂ€ngig sind. Im KĂŒnstlerwinkel können Sie in die Ateliers schauen und mit Kunstschaffenden ĂŒber ihre Werke sprechen. Das Stadtmuseum organisiert im Museumshof eine Schau-Brau-Station, dazu gibt es zahlreiche Animationen, Mitmachaktionen und FĂŒhrungen. Auch im Theater Erlangen, dem Ă€ltesten bespielten Barocktheater, können Sie hinter die Kulissen schauen.

Der Botanische Garten, die AltstÀdter Dreifaltigkeitskirche oder der Heimat- und Geschichtsverein - alle beteiligen sich am Tag der Altstadt und bieten ein spannendes Programm. Beim Altstadt-Flohmarkt am Martin-Luther-Platz darf gefeilscht werden, wÀhrend Kinder im nostalgischen Karussell eine Runde drehen, es gibt Livemusik und jede Menge kulinarische Köstlichkeiten.

Erlangen lĂ€dt ein zu einer Entdeckungsreise in die malerische Altstadt. Und nicht nur am Sonntag geht es rund. Schon einen Tag vorher veranstalten EinzelhĂ€ndler und Dienstleister ein Warming-up. Ganz unter dem Motto „Lassen Sie sich VERfĂŒhren!“ laden neun Altstadt-GeschĂ€fte zu ausgewĂ€hlten FĂŒhrungen ein.

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Frankens Schatz vom 19. Juni
Die HesperidengĂ€rten in NĂŒrnberg


Es ist ein echtes Idyll und eine Oase der Stille mitten in NĂŒrnberg Johannis: die romantischen HesperidengĂ€rten. Schon im Mittelalter haben vermögende Kaufleute die nach dem Vorbild von Adeligen angelegten LustgĂ€rten genutzt, um sich zu erholen und zwischen Brunnen, Skulpturen, Blumenbeeten und LimonenbĂ€umchen zu lustwandeln.

Benannt wurden die HesperidengĂ€rten nach der griechischen Mythologie. Demnach mussten die Hesperiden, die Töchter des Hesperos, die goldenen FrĂŒchte bewachen, die in dem Garten wuchsen und den Göttern gehörten. Herakles jedoch schaffte es, sie zu stehlen.

In den 80er Jahren hat der BĂŒrgerverein St. Johannis die HesperidengĂ€rten gĂ€nzlich neu konstruiert und restauriert. Sehenswert sind der Vierjahreszeiten- und der Arionbrunnen, mehrere Skulpturen und die Sonnenuhr an der SĂŒdseite: kleine Buchshecken helfen, die Zeit anzuzeigen. Und im Gartenhaus des Barockgartens können Interessierte zudem in der Ausstellung „Die Goldenen Äpfel in NĂŒrnbergs HesperidengĂ€rten“ mehr erfahren ĂŒber die NĂŒrnberger Gartengeschichte. Geöffnet ist anlĂ€sslich der JohanniskĂ€rwa am kommenden Samstag, ansonsten immer am zweiten Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr bis einschließlich Oktober.

Einfach mal abschalten vom Alltag und sĂŒdlĂ€ndisches Flair genießen. In den HesperidengĂ€rten finden Erholungssuchende kleine Nischen mit Sitzmöglichkeiten, ParkbĂ€nke unter BĂ€umen, aber auch eine nostalgische Kaffeestube und ein Restaurant mit Biergarten im BarockhĂ€usle.

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Frankens Schatz vom 18. Juni
Die NĂŒrnberger Trinkwasserbrunnen


Es ist heiß in Franken - und bei solchen Temperaturen soll man ja bekanntlich viel trinken! Doch nicht jeder hat daran gedacht, sich eine Flasche Wasser von zu Hause mitzunehmen. Und man hat auch nicht genug Zeit, sich in ein CafĂ© zu setzen und ein großes Glas Mineralwasser zu trinken. Wie gut, dass es an vielen Orten in NĂŒrnberg die Möglichkeit gibt, gratis an frisches Wasser zu kommen.

Auch in diesem Jahr sorgt die N-Ergie fĂŒr kostenlose Erfrischungen an ihren Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet. Die sprudelnden Quellen sind unter anderem in der Karolinenstraße, am Aufseßplatz und Hallplatz, in Zabo, Moorenbrunn, am Nord- und SĂŒdklinikum sowie in drei Schulhöfen. Und jeder kann sich bedenkenlos bedienen, denn die WasserqualitĂ€t wird stĂ€ndig kontrolliert.

Doch auch die Brunnen selbst sind echte Hingucker. Zwölf von ihnen hat ein NĂŒrnberger KĂŒnstler gestaltet. Unter dem Motto „Kunst im Außenbereich“ sind sie nicht nur Durstlöscher, sondern eine echte Zierde und somit ein sehenswerter Teil des Stadtbildes.

Wer nicht genau weiß, wo die Brunnen zu finden sind, kann sich per App ĂŒber ihren Standort informieren. Hier werden Sie zur nĂ€chsten Gratis-Erfrischung geleitet - nicht nur in NĂŒrnberg, sondern sogar bundesweit. In Betrieb sind die Brunnen bis Ende September.

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Frankens Schatz vom 17. Juni
Der Kappelweiher-Wiesmet-Park


Uferschnepfen, Kiebitze und Brachvögel - Vögel, die leider immer seltener werden. Sie zĂ€hlen zu den WiesenbrĂŒtern, fĂŒr die sogar eigens ein Artenschutzprogramm ins Leben gerufen wurde, um ihre Population zu stabilisieren und zu steigern. Das hat zur Folge, dass das Wiesmet nördlich des AltmĂŒhlsees von MĂ€rz bis Juli von niemandem betreten werden darf. Dieses  Feuchtgebiet ist mit rund 1100 Hektar eines der grĂ¶ĂŸten und wichtigsten in ganz SĂŒddeutschland. Hier haben die Vögel jetzt also einen Platz, wo sie sich in Ruhe um ihren Nachwuchs kĂŒmmern können.

Der Mensch muss zwar draußen bleiben, kann sich aber trotzdem einen Eindruck von diesem besonderen Lebensraum der WiesenbrĂŒter machen. Denn direkt am Rand des Feuchtgebietes bei der Stadt Ornbau im Landkreis Ansbach wurde im vorletzten Jahr mit dem „Kappelweiher-Wiesmet-Park“ eine Miniaturnachbildung eröffnet. Auf dem Lehrpfad erfahren Besucher einiges ĂŒber die bedrohten Vögel, ĂŒber ihren Lebensraum und die Aufzucht ihrer Brut.

Auf dem Areal gibt es Streuobstwiesen und Seen, WĂ€lder und RasenflĂ€chen. Vom AussichtshĂŒgel aus hat man einen Blick in das Original-Wiesmet, wo man die brĂŒtenden Vögel beobachten kann, ohne sie zu stören. DafĂŒr darf man sich im Park gerne austoben: auf dem Wasser-Matsch-Spielplatz, beim Slacklinen oder im Rutschen- und Kletterparadies, die im angrenzenden Erlebnis-Spielplatz in Ornbau zu finden sind.

Die WiesenbrĂŒter haben ihre Ruhe und der Mensch ein Naturparadies im Miniformat: im „Kappelweiher-Wiesmet-Park“ bei Ornbau.

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Frankens Schatz vom 14. Juni
Das Stadionbad in NĂŒrnberg


SpĂ€tabends im Freibad seine Bahnen ziehen - manch einer ist vielleicht in seiner Jugend mal heimlich ĂŒber den Zaun geklettert und ist im Mondenschein ein bisschen durchs kĂŒhle Nass geschwommen. Herrlich romantisch! Wenn auch verboten. Dabei geht das auch ganz legal - im NĂŒrnberger Stadionbad ist schwimmen morgen bei der Vintage Pool Party bis 23 Uhr erlaubt. Und daneben gibt es schon ab 16 Uhr Livemusik, ein riesiges Unterhaltungsprogramm, bis zu 600 Oldtimer aus den 30er bis 70er Jahren rund ums Schwimmerbecken und Foodtrucks, die fĂŒr die Verpflegung sorgen.

Doch auch sonst lohnt sich an heißen Tagen ein Besuch im Stadionbad. Wasserratten können im 50 Meter Becken nach Herzenslust kraulen, Wagemutige probieren einen Sprung vom 5, 7,5 oder sogar 10 Meter hohen Turm. Die Kids planschen im Kleinkinderbereich mit Bachlauf oder vergnĂŒgen sich im Planschbecken mit WasserspielgerĂ€ten, wĂ€hrend die Großen im Attraktionsbecken auf Sprudelliegen den Sommer genießen.

Auf dem Areal gibt es lauschige PlĂ€tze im Schatten unter großen BĂ€umen oder Sonne pur auf der Liegewiese. Austoben können sich Sportbegeisterte auch auf einem Beachvolleyballfeld oder der Ballspielwiese, daneben gibt es einen FKK-Bereich und ein Restaurant mit Biergarten, wo der kleine und große Hunger gestillt wird. Hier macht der Sommer richtig Spaß: im Stadionbad in NĂŒrnberg.

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Frankens Schatz vom 13. Juni
Die Zeitreise MĂŒnchsteinach


Mal das Hier und Jetzt verlassen und auf eine Zeitreise gehen - viele wĂŒrden sich diesen Traum nur zu gerne erfĂŒllen und mal kurz schauen, wie ihre Zukunft aussieht. Oder einfach einen Trip in die Vergangenheit unternehmen und den Urahnen einen Besuch abstatten. Gut, die Bewegung in der Zeit ist leider noch Science-Fiction, in MĂŒnchsteinach können Sie aber trotzdem im wahrsten Sinne des Wortes eine „Zeitreise“ unternehmen.

Unter diesem Motto fĂŒhrt nĂ€mlich ein historischer Rundweg durch die Gemeinde im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Er fĂŒhrt an 30 sehenswerten Punkten vorbei, die einen Einblick in das Leben unserer Vorfahren geben. Und es ist eine lange Geschichte, auf die der Ort zurĂŒckblicken kann, schließlich wurde MĂŒnchsteinach schon im Jahr 912 urkundlich erwĂ€hnt.

Die Zeitreise fĂŒhrt natĂŒrlich zum Ehemaligen Benediktiner-Kloster, das im Jahr 1133 gegrĂŒndet wurde, und bis heute eine der Top-SehenswĂŒrdigkeiten ist. Doch auch echte Geheimtipps sind zu entdecken: Die ehemalige AgelmĂŒhle, in der mehr als 300 Jahre lang gemahlen wurde; die GĂ€nseschwemm, wo sich gerne das Federvieh tummelte; der ehemalige Brauereikeller und das  SchĂ€fereihaus oder die GoldschlĂ€gerei und das damalige Badehaus.

Viele GebĂ€ude zĂ€hlen zu BaudenkmĂ€lern und zeigen noch heute, wie unsere Vorfahren dort lebten und arbeiteten. Eine spannende Zeitreise bis ins letzte Jahrtausend bietet der gleichnamige historische Rundweg durch MĂŒnchsteinach. Den Flyer finden Sier hier.

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Frankens Schatz vom 12. Juni
"Raumschiff Wohnzimmer"


„Ein kleiner Schritt fĂŒr den Menschen, ein riesiger Sprung fĂŒr die Menschheit”. Jeder kennt das Zitat, das Neil Armstrong bei seiner Mondlandung im Juli 1969 gesagt hat. 50 Jahre ist das jetzt her. Überall wird an dieses bahnbrechende Ereignis erinnert - auch in einer spannenden Sonderausstellung im Museum fĂŒr Kommunikation in NĂŒrnberg.

Der Mond in virtueller RealitĂ€t, historische Science-Fiction-Romane und der berĂŒhmte Filmausschnitt von Neil Armstrongs Ausstieg aus dem Raumschiff - das und mehr zeigt die Ausstellung "Raumschiff Wohnzimmer. Die Mondlandung als Medienereignis". Thematisiert wird zum Beispiel, wie die erste Mondlandung von 1969 medial begleitet wurde und das Medium Fernsehen verĂ€nderte. In der Schau erfahren Besucher, wie Fernsehsender die mehr als 24 Stunden lange LiveĂŒbertragung von der Mondlandung fĂŒr mehr als 600 Millionen Zuschauer weltweit gestalteten.

Im Zentrum der Ausstellung können Besucher ĂŒber eine Virtual-Reality-Brille den Mond ganz aus der NĂ€he sehen. Bilder von der OberflĂ€che, aus dem Orbit und dem Mondinneren sind im Rundum-Blick erfahrbar. Außerdem zeigt das Museum neben Informationen zur Geschichte von Raumfahrt und Fernsehen Beispiele, wie sich die Mondlandung in der Popkultur niederschlug: Zu sehen sind Brettspiele, KinderbĂŒcher und Kaugummi-Sammelbilder mit Raumfahrtmotiven. Die Schau lĂ€uft bis 22. September.

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Frankens Schatz vom 11. Juni
Der Waldmannsweiher in FĂŒrth


Nur durch Zufall ist vor 235 Jahren in FĂŒrth ein Ort entstanden, an dem heute viele Menschen gerne ihre Freizeit verbringen. Verantwortlich dafĂŒr war nach heftigen RegengĂŒssen ein Hochwasser, das dafĂŒr sorgte, dass im Rednitzgrund ein Arm des Flusses verstopft wurde. Das Wasser trat ĂŒber das Ufer und ĂŒberspĂŒlte eine kleine Insel zum zweiten Arm der Rednitz. So entstand ein etwa viereinhalb Meter tiefer und 12.000 Quadratmeter großer Weiher.

Bis heute ranken sich viele Mythen um das GewĂ€sser, von dem der Volksmund zunĂ€chst vom Erlenweiher sprach, bis er Anfang der 1880er Jahre nach dem FĂŒrther Magistratsrat Daniel Waldmann benannt wurde. So sollen im Zweiten Weltkrieg wertvolle Gold- und KunstschĂ€tzen darin versenkt worden sein. Auch Panzer vermuten manche am Grund des Waldmannsweihers, wie ein gesamtes Fuhrwerk samt Menschen und Pferden. Traurige BerĂŒhmtheit erlangte er auch dadurch, dass einst Menschen beim Eislaufen einbrachen und ertranken oder den Ort fĂŒr einen Suizid aufsuchten.

Nach dem zweiten Weltkrieg diente der Waldmannsweiher ein paar Jahre als Sportbad mit Steg und Sprungturm. Heute ist dort das Eislaufen und Schwimmen verboten. Und dennoch kommen viele Menschen, um sich an der mit Seerosen bedeckten WasserflĂ€che zu erholen. Vor allem Angler genießen es, schon frĂŒh am Morgen den Haken auszuwerfen und auf guten Fang zu hoffen.

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Frankens Schatz vom 7. Juni
Der Obstlehrgarten Kehl


Der Speierling ist schon ein ganz besonderes GewĂ€chs: ein Baum mit festem, schweren Holz und grĂŒngelben FrĂŒchten, die roh essbar, aber sehr herb sind. Ihnen werden heilende KrĂ€fte nachgesagt: so sollen sie bei Magen- und Darmbeschwerden helfen. Mancherorts werden sie wegen ihrer Gerbstoffe auch bei der Herstellung von Weinen und SchnĂ€psen zugesetzt oder zu Marmelade und Mus verarbeitet.

Doch der Bestand der Speierlinge geht immer mehr zurĂŒck, er gehört heute zu den seltensten BĂ€umen in Deutschland. Gehegt und gepflegt wird er aber noch in einem Obstlehrgarten, zwischen Weißenburg und Kehl, am Nordhang der WĂŒlzburg. Bis 1995 wurde das Areal als Hirschgehege genutzt. Doch nach der Umgestaltung ist er jetzt einer der artenreichsten ObstlehrgĂ€rten in Mittelfranken.

Neben dem Speierling wachsen dort noch weitere lokale Obstsorten. Insgesamt sind es 82 Baumarten auf 4,5 Hektar: Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschgen, teilweise alte Obstsorten, die heute nur noch selten zu finden sind. Jeder Baum ist mit einem Schild versehen, das ĂŒber die Art informiert. Und auch zwei große Infotafeln geben Auskunft ĂŒber die Bedeutung, den Anbau, die Pflege  und Nutzung der frĂ€nkischen Streuobstwiesen.

Der Obstlehrgarten Kehl hat das ganze Jahr ĂŒber geöffnet und ist kostenlos. Wer mehr wissen will, auch ĂŒber die Vögel und Insekten, die sich dort angesiedelt haben, kann gerne ein FĂŒhrung durch dieses besondere StĂŒck Natur buchen.

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Frankens Schatz vom 6. Juni
NĂŒrnbergs Historisches Rathaus


Am 15. MĂ€rz 2020 wĂ€hlen wir in NĂŒrnberg einen neuen OberbĂŒrgermeister und bestimmen bei der Kommunalwahl noch dazu, wer kĂŒnftig einen Sitz im Stadtrat hat. Dass die BĂŒrger der Stadt mitbestimmen dĂŒrfen, das war nicht immer so. Erst 1818 bekam die Stadt einen eigenen Magistrat, vergleichbar mit dem heutigen Stadtrat und einen BĂŒrgermeister namens Friedrich Binder.

Bis dahin hatten die Patrizier das Sagen - elitĂ€re Familien, die zur Oberschicht zĂ€hlten, waren fĂŒr den Inneren Rat berechtigt. Ihre Namen sind noch heute bekannt: die Behaims, Tuchers, Pirckheimers und DĂŒrers bildeten ĂŒber viele Jahre das Machtzentrum. Die Adeligen und vermögenden Großkaufleute entschieden unter anderem ĂŒber die Gesetzgebung und sprachen auch Recht. Und sie schickten arme SĂŒnder auch direkt in die gefĂŒrchteten LochgefĂ€ngnisse direkt unter dem Rathaus.

Wie genau die Patrizier damals regierten und und wie das Rechtswesen in der Vorzeit aussah, das zeigt jetzt eine neue FĂŒhrung. „FĂŒr Recht und Ordnung“ heißt der Rundgang durch das Historische Rathaus und den Keller mit seinen zwölf kleinen Zellen, einer Folterkammer, Schmiede und GefĂ€ngniskĂŒche. Dabei wird zum Beispiel erklĂ€rt, was es mit einer „peinlichen Befragung“ auf sich hat und unter welch schlimmen Bedingungen die HĂ€ftlinge auf ihren Urteilsspruch warten mussten.

Die FĂŒhrung dauert rund eine Stunde und ist nichts fĂŒr schwache Nerven, deswegen sollten Kinder unter zehn Jahren besser nicht daran teilnehmen. Termine gibt’s in den nĂ€chsten Wochen samstags um 14 Uhr 30, los geht’s an der Pforte der Ehrenhalle am Rathausplatz.

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Frankens Schatz vom 5. Juni
Die DirektverbraucherbroschĂŒre des NĂŒrnberger Landes


Wenn der Einkaufszettel fĂŒr das Pfingstwochenende geschrieben ist, dann geht es los: Sie können zum Discounter um die Ecke, Sie können zum nĂ€chsten Wochenmarkt, Sie können Ihre Besorgungen aber auch gleich mit einem Ausflug verbinden und dort einkaufen, wo all die Dinge herkommen, die Sie tĂ€glich brauchen: bei den Produzenten vor Ort.

In NĂŒrnberger Land gibt es eine Vielzahl an Landwirten und Anbietern, die ihre Erzeugnisse direkt vor Ort vermarkten. Hier bekommen Sie Obst und GemĂŒse frisch vom Feld, Fleisch und Wurst aus eigener Produktion, aber auch land- und forstwirtschaftliche Waren, wie Brennholz oder Hackschnitzel fĂŒr den eigenen Haushalt.

Rund 150 verschiedene Anbieter im NĂŒrnberger Land finden Sie auf einen Blick in einer ganz neu aufgelegten „DirektvermarkterbroschĂŒre“, ab sofort kostenlos zu bekommen unter anderem in RathĂ€usern oder im Landratsamt oder online. Auf 70 Seiten sind alle Ansprechpartner, ihre Angebote oder Dienstleistungen ausfĂŒhrlich dargestellt. Daneben informiert ein Erntekalender, wann die Haupterntezeiten fĂŒr welche Produkte sind.

Kurze Wege, Erzeugnisse höchster QualitĂ€t und alles knackfrisch - einkaufen direkt vor Ort sichert zum einen die Landwirtschaft in Franken, hilft beim Natur- und Umweltschutz und ist dazu noch ein echtes Erlebnis fĂŒr die ganze Familie.

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Frankens Schatz vom 4. Juni
Der Rosenaupark in NĂŒrnberg


Einfach mal dem Trubel der Innenstadt entfliehen, eintauchen in die Natur und die Ruhe genießen. Ganz in der NĂ€he des immer quirligen PlĂ€rrers in NĂŒrnberg findet man tatsĂ€chlich so ein kleines Paradies, in dem man plötzlich in einer ganz anderen Welt landet. Rund drei Hektar groß ist der Rosenaupark, eine idyllische Anlage mit hohen, alten BĂ€umen, mit schattigen SitzbĂ€nken und mit weiten Wiesen, auf denen Sie ein Bad in der Sonne genießen können.

Im Rosenaupark finden Kinder viele Spielmöglichkeiten, wĂ€hrend ihre Eltern im CafĂ© Kiosk kleine Snacks, Kaffee oder andere Erfrischungen genießen. Und im Zentrum der Anlage steht der MinnesĂ€nger-Brunnen, der nach dem zweiten Weltkrieg von der Prateranlage umzog und heute als Wahrzeichen des Rosenauparks gilt.

Rund um diesen Brunnen wird es am kommenden Wochenende etwas turbulenter zugehen als sonst. Denn von Freitag bis Sonntag gastiert dort der Sommerkiosk NĂŒrnberg, ein bunter Markt fĂŒr nachhaltige Ideen. Rund 90 Aussteller schlagen ihre StĂ€nde auf und bieten eine Vielzahl an verschiedenen Produkten an. Es gibt selbst entworfene Mode und Schmuck, junges Design, Möbel und andere Wohnaccessoires oder Alltagsartikel. Daneben gibt es Livemusik und Podiumsdiskussionen, ein Kinderprogramm und Mitmach-Aktionen fĂŒr jedermann.

Aus dem beschaulichen Rosenaupark wird vorĂŒbergehend ein fröhlicher Markt bei Festival-AtmosphĂ€re - beim Sommerkiosk am kommenden Wochenende. Infos finden Sie auch hier.

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Frankens Schatz vom 3. Juni
Das Freizeitzentrum WeißbachmĂŒhle Merkendorf


Heiße 30 Grad - Badewetter in Franken. Und in Merkendorf im Landkreis Ansbach finden alle Wasserratten optimale Bedingungen, um sich ins kĂŒhle Nass zu stĂŒrzen. Der kleine Ort am Rand des FrĂ€nkischen Seenlandes hat nĂ€mlich erst im letzten Jahr seinen Badeweiher eröffnet, nachdem er ökologisch saniert und umgestaltet wurde. Knapp zwei Jahre wurde gebuddelt und gebaut - so wurden unter anderem ein komplett neues Filter- und Reinigungssystem auf natĂŒrlicher Basis installiert und die Uferzonen neu gestaltet.

Entstanden ist ein echtes Freizeitparadies fĂŒr Sonnenhungrige. Auf den weiten grĂŒnen Wiesen oder am Sandstrand gibt es genug Platz, um sein Handtuch auszubreiten. Und wer es gerne schattig hat, kann unter einem der vielen BĂ€ume den Sommer genießen. Im Weiher können alle Wasserratten ihre Bahnen ziehen. Eine Wasserrutsche, ein Sprungturm und ein Sprungbrett sorgen fĂŒr Action. Und im Gastronomiebereich gibt es jede Menge Erfrischungen und Leckereien fĂŒr den kleinen und großen Hunger.

NatĂŒrlich finden Sie im Freizeitzentrum WeißbachmĂŒhle Merkendorf SanitĂ€ranlagen, auch ein Zelt- und Wohnmobilplatz sind vorhanden. Außerdem wurde beim Umbau darauf geachtet, dass die ganze Anlage barrierefrei ist. Rund 600 Meter außerhalb von Merkendorf in Richtung Willendorf liegt ein echtes Urlaubsparadies, in dem man im heißen Sommer einfach mal kurz abtauchen kann -  im Freizeitzentrum WeißbachmĂŒhle.

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Am Samstag und Sonntag ist es zunehmend bedeckt, gemischt mit Regenschauern. Es wird eine Spur milder, die Temperaturen liegen zwischen 3 und 7 Grad.
 

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