Frankens Schätze - März 2018

Frankens Schatz vom 29. März
Die Pontius Pilatus-Sage

Pontius Pilatus – der Mann ist ja nicht unbedingt als Superstar in die Geschichte eingegangen. Wie im Neuen Testament der Bibel zu lesen ist, soll er in seiner Funktion als Statthalter des römischen Kaisers Tiberius Jesus von Nazareth zum Tod am Kreuz verurteilt haben. Über sein Leben vor der Präfektur in Judäa ist nur wenig belegt. Doch über Jahrhunderte hält sich die Legende, dass er aus Franken stammen soll.

So soll etwa in Forchheim auf einem Stein der Stadtmauer in lateinischer Sprache der Beleg gestanden haben. Übersetzt war dort zu lesen: „Zu Forchheim geboren ist jener Pontius Pilatus, der – von deutscher Herkunft – den Allmächtigen gekreuzigt hat“. In der oberfränkischen Stadt gibt es auch ein Gebäude mit dem Namen „Pilatushof“, in dem heute ein Hotel untergebracht ist. 

Daneben galt auch das Dorf Hausen bei Forchheim über viele Jahre als Pontius Pilatus' Geburtsort. Gerüchten zufolge wurden zwei Gebäude im Ortskern als mögliche Geburtshäuser ausgemacht. In der Bayerischen Staatsbibliothek in München liegt sogar ein Schriftstück aus dem Mittelalter, in dem die fränkische Herkunftsgeschichte erzählt wird. 

Ob etwas dran ist an den Legenden, wird wohl nie eindeutig geklärt werden können. Zahlreiche Heimatpfleger und Historiker laufen „von Pontius zu Pilatus“, es gibt Veröffentlichungen zu dem Thema wie etwa das Buch „Das Pilatus-Puzzle“ des Hausener Autors Gerhard Batz. Eine spannende Lektüre, die einer alten Sage auf den Grund geht. 

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Frankens Schatz vom 28. März
Fast vergessene Ostertraditionen


Zu Ostern werden in der Regel Eier bemalt, in Nester gelegt und anschließend versteckt. Die Suche danach ist vor allem für Kinder ein Riesenspaß. Hier in der Region war das aber nicht immer so. Früher gab es einen anderen Brauch, der in der Gegend um Nürnberg weit verbreitet war und heute leider fast in Vergessenheit geraden ist. Da hat man für den Osterhasen kleine Gärten errichtet, in die er seine Eier und anderen süßen Überraschungen legen durfte: die sogenannten „Hosagärtla“.

Das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim lässt diesen Brauch zu Ostern wieder aufleben. Von morgen bis Karsamstag dürfen Kinder ihr eigenes „Hosagärtla“ selbst anfertigen: um eine Bodenplatte aus Holz wird mit Aststücken ein kleiner Zaun gebaut, anschließend wird das Gärtchen mit Moos oder Gras ausgelegt. Das fertige Werk können die Kleinen anschließend mit nach Hause nehmen, so dass der Osterhase dann am Sonntag genau weiß, wo er seine Ostergeschenke ablegen muss. 

Neben dem „Hosagärtla“-Bauen zeigt das Fränkische Freilandmuseum auch, wie man Ostereier auf ganz natürliche Art färben kann. In einer kleinen Hexenküche stehen dazu getrocknete Heidelbeeren, Zwiebel- und Walnussschalen bereit. Wenn die zum köcheln gebracht werden, sorgen sie für tolle Färbungen auf den Eierschalen - von violett über gelb bis zu blau. Zum Schluss werden die Eier wie früher mit einer Speckschwarte abgerieben, so dass sie einen tollen Glanz bekommen.

Fast vergessene Ostertraditionen wiederbeleben – und so für Aha-Erlebnisse sorgen. Im Freilandmuseum in Bad Windsheim geht es in der Osterzeit auf eine faszinierende Zeitreise in die fränkische Vergangenheit. 

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Frankens Schatz vom 27. März
Wendlers Hofladen in Tennenlohe

Gerade jetzt vor Ostern steigt der Verbrauch von Hühnereiern rapide an. Es ist die absatzstärkste Woche des Jahres. Und der Appetit der Deutschen nimmt immer mehr zu. Aber auch die Unsicherheit ist beim Verbraucher immer im Hinterkopf. Denn ständig hört man ja von Tricksereien bei der Deklaration von Eiern – man kann sich nie ganz sicher sein, ob nicht doch falsche Bio-Eier in den Handel gebracht werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte deshalb seine Eier direkt beim Erzeuger kaufen.

Mittlerweile gibt es in der Region viele Direktvermarkter, die im eigenen Hofladen unter anderem Eier im Angebot haben. In Tennenlohe bei Erlangen verkauft Familie Wendler seit vier Jahren ihre Produkte. Sie legt großen Wert auf die artgerechte Haltung ihrer Tiere. Das ganze Jahr über dürfen die sich im Freien aufhalten, können sich aber auch jederzeit zurückziehen. Dafür gibt es vier mobile Hühnerställe. Die werden einmal die Woche zu einem neuen Platz gebracht, so dass die Hühner immer wieder einen „Tapetenwechsel“ bekommen.

Frischer Klee, saftiges Gras, frisches Wasser - die Hühner werden bestens versorgt und fühlen sich in ihren Hühnermobilen auch sichtlich wohl. Und das zahlt sich aus, denn dadurch schmecken die Eier besser als solche, die aus Legebatterien in den Handel kommen. Außerdem können sie täglich frisch bei Wendlers Hofladen abgeholt werden. Denn wenn der Laden zu hat, gibt es einen Eierautomaten, in dem immer frische Ware vorrätig ist.

Wer also mit ruhigem Gewissen sein Osterei genießen will, der sollte vielleicht doch ein paar Cent mehr ausgeben und sich dafür echte fränkische Eierqualität kaufen. Hier finden Sie weitere Infos.

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Frankens Schatz vom 26. März
Die Eierausstellung im Schwabacher Stadtmuseum


Ob hartgekocht und buntbemalt oder aus Schokolade mit verschiedenen Füllungen: in der Osterzeit kommt man an Eiern nicht vorbei. Viele dekorieren ihr Zuhause in diesen Tagen auch mit Eiern – mit ausgeblasenen Hühnerschalen oder Eiern aus Kunststoff, Gips oder anderen Materialien. Ein Brauch, der wohl schon tausende Jahre alt ist. In Afrika zum Beispiel wurden 60.000 Jahre alte dekorierte Straußeneier gefunden. Und auch in Religionen spielen Eier seit jeher eine wichtige Rolle. Wie vielfältig die Welt der Eier ist, zeigt auch eine weltweit größte ausgestellte Sammlung im Stadtmuseum in Schwabach.

Über 10.000 Eier sind dort zu sehen. Die Weltreise ums Ei ist untergliedert in eine völkerkundliche Abteilung: dort gibt es dekorierte Eier, Eier-Kunstwerke und Kuriositäten rund ums Ei. Highlight ist das funkelnde Gorbatschow-Friedensei von Fabergé, von dem es überhaupt nur zwei Exemplare auf der Welt gibt. In der naturkundlichen Eier-Abteilung finden Sie die weltweit größte ausgestellte Vogeleiersammlung, Vogelnester und naturkundliche Präparate.

Weiter geht es in die Abteilung "Biologie des Eies". Hier können Sie Dinosaurier-Eier, ein versteinertes Vogelnest und das Riesenei des Elefantenvogels entdecken. Und schließlich kommen Sie in die Abteilung "Eierwelt im Zackenkranz" mit seltenen internationalen Briefmarken mit Eiermotiven.

Am langen Osterwochenende sorgt das Schwabacher Stadtmuseum auch wieder für ein buntes Nest an Überraschungen. Kinder können hier ihre Osterdeko selbst basteln, auf einem Kunsthandwerkermarkt gibt es tolle Osterartikel und pünktlich zu den Ostertagen schlüpfen dann auch wieder Küken aus ihren Eiern.

Wenn es ums Ei geht – dann sind Sie hier an der richtigen Adresse: im Stadtmuseum Schwabach.

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Frankens Schatz vom 23. März
Allerlei aus Ei

Jetzt sind sie da – die Osterferien. Viele machen sich auf den Weg in den Urlaub: mit den Skiern auf dem Dach in die Wintersportorte oder mit dem Flieger in sonnige Gefilde. Dabei kann man auch hier eine ganze Menge erleben. Franken entdecken – und sich auf Ostern einstimmen: das können Sie zum Beispiel im Pfalzmuseum in Forchheim.

Gleich vier Museen sind dort unter zwei Dächern beheimatet. In dem  fürstbischöflichen Schloss mitten in der historischen Altstadt ist zum einen das Archäologiemuseum Oberfranken, die bedeutende Funde  aus vorgeschichtlicher Zeit darstellt. Im Stadtmuseum wird die 1200-jährige Geschichte Forchheims erzählt. Das Trachtenmuseum besteht aus einer großen Sammlung von einzigartigen Originaltrachten aus der Fränkischen Schweiz. Und im „Erlebnismuseum Rote Mauer“ wird die Geschichte der Forchheimer Festung am authentischen, historischen Platz wieder lebendig.

Und jetzt zur Osterzeit gibt es noch einen weiteren guten Grund, das Pfalzmuseum in Forchheim zu besuchen. „Allerlei aus Ei“ heißt es dort an diesem und am langen Osterwochenende. Zum 13. Mal öffnet der Internationale Ostereiermarkt. Im Mittelpunkt steht die Kunst am Ei. Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen ihre filigranen Kunstwerke im Erdgeschoss der Kaiserpfalz und verkaufen die edlen Objekte auch. 

Einzelne Termine zum Rahmenprogramm und weitere Informationen finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 22. März
Die Kunstvilla Nürnberg


Lange, lange war die Stadt Nürnberg auf der Suche nach einem Ort, an dem die regionale Kunst ausgestellt werden könnte. Dank des Verlegers der Nürnberger Nachrichten, Bruno Schnell, wurde schließlich das perfekte Objekt gefunden. Vor zwölf Jahren schenkte er der Stadt eine denkmalgeschützte Villa in der Blumenstraße. Und dann konnte es losgehen mit der Planung, der umfangreichen Sanierung und mit dem Umbau des Hauses in eine Kunstvilla.

Vor vier Jahren feierte das Museum zur Nürnberger Kunstgeschichte Eröffnung. Auf rund 600 Quadratmetern werden seither in einer Dauerausstellung die Bestände der städtischen Sammlung von 1900 bis heute gezeigt und das zeitgenössische Kunstgeschehen präsentiert. Daneben gibt es regelmäßig Wechselausstellungen. Aktuell können Besucher dort Werke von Giorgio Hupfer sehen. Anlässlich des 5. Todestags des Künstlers wird die umfangreiche Retrospektive „Du sollst Dir kein Bild machen“ mit Leihgaben aus dem Nachlass und aus Privatbesitz gezeigt. 

Neben der Ausstellung gibt es auch ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm, Führungen zum Kennenlernen der Nürnberger Gründerzeitvilla, Künstlergespräche und Themenführungen. Und regelmäßig öffnet auch die KinderKunstwerkstatt, bei der die Kleinen unter Anleitung von Kunstpädagogen selbst ihre künstlerische Ader entdecken dürfen.

In der Nürnberger Kunstvilla wird Kunst erlebbar gemacht, die vorher Jahrzehnte lang in Depots untergebracht war. Schauen Sie mal vorbei in der Blumenstraße in der Nürnberger Innenstadt oder hier.

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Frankens Schatz vom 21. März
Die Steinernen Rinnen im Altmühltal

Stetes Wasser höhlt den Stein – nicht immer! Manchmal baut es ihn auch auf. Davon kann man sich im Naturpark Altmühltal überzeugen. Besonders eindrucksvoll ist die „Steinerne Rinne“ bei Wolfsbronn im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Ein echtes Naturschauspiel, wie das Quellwasser auf einem über 120 Meter langen und bis zu 160 Zentimeter hohen Kalksockel plätschert. Und die Rinne wächst stetig weiter, denn permanent setzt sich der Kalk im Wasser ab. Dadurch wird der Damm Jahr für Jahr etwas höher.  

Wildromantisch sieht es aus an der Steinernen Rinne. An ihr wachsen verschiedene Moose und Algen, sie liegt in einem Buchenwald, in dem auch Orchideen und Binsengewächse zu finden sind. Ein leichter Knoblauchduft führt im Frühjahr zu einem großen Bärlauchtepppich nahe der Quelle. Und am Ende kommt man in einen Erlensumpfwald. 

Und im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kann man dieses Schauspiel der Natur noch weitere Male erleben – in etwas kleineren Versionen. In Rohrbach in der Gemeinde Ettenstatt etwa hat das Quellwasser auf dem Weg ins Tal einen Kalktuffdamm wachsen lassen. 60 Meter ist er lang und bis zu eineinhalb Meter breit. Er liegt in einem üppigen Laubwald und auch hier wachsen Moose, Farne und zahlreiche Blütenpflanzen.

Dass im Naturpark Altmühltal diese steinernen Rinnen entstehen, liegt am kalkhaltigen Quellwasser. Nach seinem Austritt entweicht Kohlendioxyd und Kalk scheidet sich ab. Moose und Algen entziehen dem Wasser zusätzlich Kohlendioxyd – dadurch entsteht der Moostuff. Einem außergewöhnlichen Zusammenspiel aus Chemie und Biologie verdanken wir ein einzigartiges Naturerlebnis: Die Steinernen Rinnen im Naturpark Altmühltal.

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Frankens Schatz vom 20. März
Die Kulturfabrik Roth

Wenn es um feinste Drähte geht, die im Haushalt, in der Industrie und in der Technik gebraucht werden, dann denkt man sofort an die Firma Leonie mit Sitz in Nürnberg. Ein Unternehmen mit einer Jahrhunderte langen Tradition. Ganz klein ging es los, im Jahr 1569 mit einer Werkstatt in Nürnberg zur Herstellung Leonischer Waren. Es folgte ein rasanter Fortschritt, immer mehr Werke wurden gebaut. Auch nach Roth wurde expandiert. Erst um 1900 wurde dort noch eine weitere Fabrik errichtet. Die hatte allerdings rund 80 Jahre später ausgedient. Was also tun mit dem Backsteinbau?

Die Stadt entschied damals, an der Stelle, wo einst Drähte galvanisiert wurden, der Kultur ein neues Zuhause zu geben. Zwei Jahre wurde die Halle umgebaut, bekam unter anderem eine Ummantelung aus Glas und einen ganz frischen Look, der sogar mit einem Preis des Bundes Deutscher Architekten belohnt wurde. 

Und auch mit dem Programm begeistern die Macher der Kulturfabrik Roth. Von Anfang an setzen sie auf eine bunte Mischung aus Kabarett, Musik, Lesungen, Ausstellungen, Theater und vielem mehr. Hier gibt sich die Creme de la Creme der Kulturszene die Klinke in die Hand. Große Kabarettisten wie Bruno Jonas oder Django Asül oder Musiklegenden wie James Brown oder Eric Burdon sind hier schon aufgetreten, und manch ein Newcomer startete seine Karriere in Roth.

Vor allem die Rother Bluestage locken seit Jahren Besucher aus nach und fern. Aktuell läuft die 27. Ausgabe des renommierten Festivals. Noch bis nächsten Dienstag hat Roth den Blues – dank einer einstigen Fabrikhalle, die den Draht zur Kultur gefunden hat.

Hier gibt es alle Infos rund um die Kulturfabrik.

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Frankens Schatz vom 19. März
Der Fünf-Flüsse-Radweg

Da hat er noch mal voll zugeschlagen – der Winter. Eigentlich sind wir ja doch schon eher in Frühlingsstimmung. Aber auch die kalten Tage kann man perfekt nutzen, um sich zumindest schon mal auf die wärmere Jahreszeit vorzubereiten. Haben Sie zum Beispiel schon eine Idee, wohin Sie die erste ausgiebige Radtour des Jahres führt? Da könnten Sie mal den „Fünf-Flüsse-Radweg“ in Angriff nehmen.

Exakt 317 Kilometer ist er lang – aber keine Sorge, die muss man nicht auf einmal abstrampeln. Denn unterteilt ist die Strecke auf fünf Etappen. Hier in der Nähe liegen die Etappe3 zwischen Berching und Nürnberg und Etappe 4 zwischen Nürnberg und Amberg. Dabei passieren Sie jede Menge Sehenswürdigkeiten, kulturelle Highlights, Naturschauspiele und kulinarische Besonderheiten.

Etappe 3 etwa führt von Berching entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanals über kleine Brücken vorbei an sehenswerten Schleusen durch schattige Alleen nach Nürnberg. Der vierte Abschnitt steht ganz im Zeichen „Auf mittelalterlichen Wegen“. Auf der „Goldenen Straße“ radeln Sie durch das Pegnitztal entlang des Flusses vorbei an Schlössern und Burgen durch Lauf und Hersbruck bis nach Amberg. Gut 70 Kilometer sind die beiden Abschnitte lang und in rund 5 bis 6 Stunden zu bewältigen.

Wem das zu viel ist, der kann natürlich auch eine Abkürzung nehmen. Auch über die informiert die Homepage. Also: jetzt schon mal einen Plan zusammenstellen und dann gleich los radeln, wenn der Winter sich dann hoffentlich bald endgültig verabschiedet.

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Frankens Schatz vom 16. März
Haslacher Trachtenstube

Nachdem sie selbst jahrelang Tracht als Alltagsmode und passende Bekleidung für besondere Anlässe getragen haben, dachte sich das Geschwisterpaar Lydia Triller und Renate Weichselbaum, ein eigenes Geschäft für Trachten und Landhausmode zu eröffnen. Im August 1996 war es dann endlich soweit. Die beiden öffneten die Haslacher Trachtenstub'n. Neben den „Trachten-Klassikern“ wie Lederhose und Dirndl führen die beiden auch diverse andere Bekleidungsstücke, z.B. Landhausmode, Kindermode, passende Accessoires wie Uhren, Schmuck, Hirschfänger.

Die Haslacher Trachenstub'n finden Sie in Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz.
Wem das nicht genügt kann hier selbst einen Blick drauf werfen.

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Frankens Schatz vom 15. März

Der Aussichtsturm in Betzenstein

2009 wurde er an der höchsten Stelle in der Ortschaft von Betzenstein errichtet und ragt gute 628 Meter in die Höhe. Aus Stahl gefertigt geht es Metalltreppen hinauf zur Ausblick-Plattform. Die Aussicht bei tollen Wetter geht über mehrere hundert Kilometer in die Ferne. Schwindelfrei sollte man schon sein, denn der Boden ist nur mit Brettern versehen und man kann direkt nach unten schauen.

Der Turm ist nur zu Fuß erreichbar. Die Ausschilderung lässt einen den schönen Aussichtsturm schnell finden und falls man doch vom Weg abkommt, helfen die Anwohner in der kleinsten Stadt Franken Betzenstein sehr gern weiter. Für den Aufstieg sollten Sie festes  Schuhwerk tragen.

Gerne in Kombination mit einer Wanderung Rund um Betzenstein für groß und klein.

Die Anlage selbst ist sehr gut gepflegt und ein kleiner Teich ist auch vorhanden, Sitzmöglichkeiten mit Tischen für eine kleine Brotzeit laden gerne hierfür ein.

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Frankens Schatz vom 14. März
Der Druidenhain bei Wohlmannsgesees

Man hat fast das Gefühl, in einem Szenenbild des Kultfilms „Herr der Ringe“ gelandet zu sein. Auch Gandalf, der Zauberer, Frodo Beutlin und Aragorn würden sich dort pudelwohl fühlen. Denn dieser Ort mit seinen hohen Fichten und Buchen und moosbewachsenen Dolomit-Steinen hat etwas mystisches. Unweit von Wohlmannsgesees betritt man in dem Druidenhain wahrlich eine märchenhafte Welt.

Rund einen Hektar misst das Areal in der Fränkischen Schweiz. Benannt wurde es nach den Druiden, weil die Menschen einst glaubten, dass sich dort keltische Priester trafen, um ihre Rituale durchzuführen. Belegt ist das nicht, doch sie hätten dort optimale Bedingungen gefunden: versteckt unter den bizarr geformten Bäumen liegen Felsblöcke in langen Zeilen - zwei bis sechs Meter lang, zwei bis fünf Meter hoch. Nur das Zwitschern der Vögel ist zu hören in der perfekten Stille des Hains.

Heute kommen immer wieder Spaziergänger vorbei, denn der Wald ist leicht zu erreichen. Einfache Wege führen zu dem mystischen Ort. Aufpassen sollte man allerdings bei feuchter Witterung, denn dann sind die Steine sehr rutschig. Ansonsten ist es ein echtes Paradies zum Klettern und Spielen – auch Kinder haben ihren Spaß, sich hinter den Felsen zu verstecken – ein perfekter Abenteuerspielplatz. 

Ob vorgeschichtliche Kultstätte oder nicht – der Druidenhain bei  Wohlmannsgesees ist ein wunderschöner Ort, der jeden staunen lässt. Nicht umsonst wurde er vom Bayerischen Landesamt für Umwelt zum wertvollen Geotop und Naturdenkmal ernannt.

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Frankens Schatz vom 13. März
Jimmy Ray's Barbershop in Nürnberg

Ob im Baumarkt, in der Autowerkstatt oder im Fußballstadion – alles Orte, in denen früher Männer nahezu unter sich waren. Doch das ist lange vorbei, heute tummeln sich überall auch Frauen. Wohin also, wenn Mann mal für sich sein will. Ab in den Barbershop! Und einer in Nürnberg wurde jetzt sogar ausgezeichnet. Das Magazin Playboy führt Jimmy Ray's Barbershop in der Kappengasse in der Liste der 100 besten in Deutschland.

It's a Man's World – so lautet das Motto in dem hübschen Laden in der Altstadt. Hier finden Männer eine wahre Wohlfühloase, eingerichtet mit viel Liebe zum Detail. Das Mobiliar ist im Stil der 50er Jahre, aus den Lautsprechern ertönen Kulthits von Buddy Holly, Frank Sinatra und Johnny Cash. Und während Mann gepflegt wird, genießt er dazu feinste Kaffeespezialitäten, blättert in Herrenmagazinen oder vergnügt sich in der Gamers Lounge.

Ob Kopfmassage, Nassrasur, Maniküre oder Haarschnitt, in Jimmy Ray's Barbershop gibt es die Rundumversorgung für Ihn. Eine perfekte Auszeit nicht nur für den gestressten Geschäftsmann. Hier ist man unter seinesgleichen und kann sich mal so richtig verwöhnen lassen. Und das kommt bei den Nürnbergern gut an. Denn die Playboy-Liste der Top 100 Barbershops basiert auf Kundenempfehlungen. Mehr als 10.000 haben sich bundesweit an der Umfrage beteiligt – und den Nürnberger Laden mit in das Ranking gewählt. Mehr finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 12. März
Der Kunstbunker in Nürnberg

Es ist schon faszinierend, was sich alles unter der Stadt Nürnberg verbirgt. Weit verzweigte Kellergewölbe, die einst angelegt wurden, um Bier zu lagern. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Stollenanlagen dann der Nürnberger Bevölkerung zum Schutz vor den Bombenangriffen. Und auch wertvolle Nürnberger Besitztümer wurden darin gelagert.

Insgesamt drei Kelleranlagen wurden zu Kunstbunkern umfunktioniert: in der Oberen Schmiedgasse, unter dem Neutorturm und dem Paniersplatz wurde eigens eine Belüftung, Beheizung und Entwässerung installiert, damit den Kunstschätzen nichts passiert. Schließlich handelte es sich um Objekte unschätzbaren Wertes: die Reichskleinodien, Werke von Dürer, der Engelsgruß und der Krakauer Hochaltar von Veit Stoß oder Martin Behaims Erdapfel – alles wurde bestens verpackt in den Nürnberger Untergrund gebracht.

Wie es damals in 24 Metern unter der Erde aussah, zeigt heute noch der Kunstbunker in der Oberen Schmiedgasse. Der Verein Nürnberger Felsengänge  bietet regelmäßig Führungen durch die Anlage, die weitgehend erhalten geblieben ist. Die Kunstschätze sind zwar mittlerweile in Museen ausgestellt, doch anhand von Schautafeln kann sich jeder einen Eindruck davon machen, mit welchen Gefühlen das Wachpersonal damals ein Auge auf die Kunstwerke hatte.

Er ist nicht nur Nürnbergs eindrucksvollste Bunkeranlage, sondern auch einzigartig in ganz Deutschland: der Historische Kunstbunker in der Oberen Schmiedgasse. Weitere Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 9. März
Das Kirchenburgmuseum in Mönchsondheim

Weithin sichtbar thront die Kirchenburg über Mönchsondheim, einem Stadtteil von Iphofen im Kitzingerland. Um sie herum gruppieren sich verschiedene Gebäude, wie sie in jedem Dorf zu finden sind. Rathaus und Schule, Gasthaus, Krämerladen und Kräutergarten. Und doch ist der kleine Ort ganz anders als andere, denn auf dem Dorfplatz ist ein Kassenhäuschen, bei dem der Besucher eine Eintrittkarte lösen kann: dieses Dorf ist ein einzigartiges Freilichtmuseum. 

Morgen startet das Kirchenburgmuseum in Mönchsondheim in die neue Saison. Es hat sich richtig herausgeputzt und freut sich auf viele Interessierte, die hier auf Zeitreise gehen. In der Dauerausstellung erfahren sie allerhand über die  Geschichte und Bedeutung von Kirchenburgen, über dörfliches Handwerk und Weinbau in Franken. Daneben gibt es immer wieder wechselnde Ausstellungen.

Wie lebten die Menschen einst in einem fränkischen Dorf? Die Geschichte wird lebendig in den original erhaltenen Gemeinde-, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Ob die Wohnstube des Dorfbäckers, den einklassigen Unterrichtsraum, Pferdestall, Kegelbahn oder Pfarrkirche – jeder ist herzlich eingeladen, in dem Museumsdorf ganz genau hinter die Kulissen zu blicken. Geöffnet hat natürlich auch die Museumsschänke, die die Besucher mit fränkischer Küche verwöhnt.

Ein Freilichtmuseum der besonderen Art – hier können Sie tief eintauchen in die fränkische Historie: Im Kirchenburgmuseum in Mönchsondheim. Weitere Infos gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 8. März
Einkaufsführungen in Fürth

Ob Frühlingsgarderobe, Geburtstagsgeschenke oder Lebensmittel: wenn wir etwas bestimmtes suchen, dann steuern wir doch meistens die gleichen Geschäfte an. Jeder hat so seine eigenen Läden auf der persönlichen Favoriten-Liste. Schade eigentlich. Denn dadurch entgehen uns oft ganz neue Einkaufsmöglichkeiten. Wissen Sie zum Beispiel, welche tollen Geschäfte es entlang der Nürnberger Straße in Fürth gibt?

Diese Geheimtipps werden am kommenden Samstag bei einer Führung durch die Kleeblattstadt mal genauer betrachtet. Die Innenstadtbeauftragte Karin Hackbarth-Herrmann zeigt dabei neue, versteckte, aber auch alt eingesessene Fachgeschäfte, die ein ganz breit gefächertes Sortiment anbieten. Rund zwei Stunden dauert der Rundgang, bei denen die Ladeninhaber auch mal einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Dabei sind intensive Beratung und natürlich auch die Möglichkeit, das Angebot zu probieren inklusive. Los geht die kostenlose Einkaufsführung um 10 Uhr 30 am Paradiesbrunnen an der Fürther Freiheit. 

Übrigens gibt es im Laufe des Jahres noch weitere spannende Einkaufsführungen in Fürth, zum Beispiel ein Kunstspaziergang unter dem Motto „Kunst und Handel“ oder eine Runde zu ausgesuchten Geschäften, die sich dem Thema „Umweltbewusst und nachhaltig einkaufen“ verschrieben haben. Eine Broschüre mit allen Terminen 2018 und weiteren Informationen können Sie unter anderem in der Bürgerinformation abholen oder hier herunterladen.

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Frankens Schatz vom 7. März
Popcornloop

Für viele gehört es unbedingt zu einem Besuch im Kino dazu: Popcorn – süß oder salzig. Und das Beste: wir dürfen diesen gepufften Mais auch ganz ohne schlechtes Gewissen naschen. Denn Popcorn ist gesund und macht schlank! Es enthält viele Antioxidantien, die uns vor krebserregenden Schadstoffen schützen. Im Popcorn sind wichtige Ballaststoffe und es ist glutenfrei. Und weil der gepoppte Mais so wertvoll ist, hat er sogar einen eigenen Feiertag. Morgen ist der „Popcorn Lovers Day“.

Auch ein junges Nürnberger StartUp-Unternehmen liebt Popcorn. Murat Akbulut mag es am liebsten selbstgemacht. Denn so kann man den Zucker- und Fettgehalt selbst kontrollieren. Und er hatte die Idee zu einem ganz speziellen Gerät, mit dem man die Nascherei ganz bequem und sauber in der eigenen Küche herstellen kann: ein Rührstab mit einer Textilhaube, die über den Rand eines Kochtopfes gestülpt wird. Allerdings fand sein „Popcornloop“ erst mal wenige Abnehmer. Bis er ihn auf der Consumenta in Nürnberg präsentierte. Zwei Frauen von der Fernsehserie „Die Höhle des Löwen“ fanden ihn toll und boten ihm an, seiner Erfindung vor großem Publikum vorzustellen.

In der Gründershow von VOX fand er tatsächlich Unterstützer. Unter anderem ist die Unternehmerin Judith Williams als Investorin mit eingestiegen. Zusammen haben sie den „Popcornloop“ auf den Weg gebracht. So wurde die Nürnberger Erfindung doch noch ein Erfolg. Zu haben ist sie hier. Dort finden Sie auch Rezeptideen und Tipps zur richtigen Zubereitung. Und morgen zum „Popcorn Lovers Day“ gibt’s 20 Prozent Rabatt auf das Starter-Set – zur Feier des Tages.

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Frankens Schatz vom 6. März
Die Mobile Fahrradwerkstatt in Fürth

Ob das Mountainbike, das Tourenrad oder das Tandem, wenn es wieder wärmer wird, holen viele ihren Drahtesel aus dem Keller und gehen auf Tour. Aber erst sollte man sein Rad fit für den Frühling machen. Sind die Bremsen noch intakt? Funktioniert die Schaltung? Und wie sieht es mit den Reifen aus? Allerdings weiß nicht jeder, was zu tun ist, wenn irgendwas nicht in Ordnung ist. Es gibt aber Bastler, die gerne helfen.

Das Freiwilligen Zentrum Fürth hat Ende 2016 die „Mobile Fahrradwerkstatt“ ins Leben gerufen. Das Ziel der ehrenamtlichen Mitarbeiter ist es, Menschen mit geringen finanziellen Mitteln dabei zu helfen, mit dem Rad mobil zu bleiben. Denn manche Reparaturen sind teuer und nicht jeder kann es sich leisten, seinen Drahtesel in eine professionelle Werkstatt zu bringen. Zwei mal in der Woche bieten private Tüftler den Service an: in der Max-Planck-Straße und in der Fronmüllerstraße werden kleine Reparaturen sofort erledigt, bei größeren Schäden dauert es etwas länger.

Und die „Mobile Fahrradwerkstatt“ freut sich jetzt über einen neuen Anhänger, der morgen offiziell präsentiert wird. Darin können alle Ersatzteile und Werkzeuge aufbewahrt und transportiert werden. So können die ehrenamtlichen Reparateure ihr Equipment leicht und sicher zu ihren Standorten bringen.

Die „Mobile Fahrradwerkstatt“ ist ein tolles Angebot, das auch sehr gut angenommen wird. Und wer die Arbeit im Freiwilligen Zentrum Fürth unterstützen will, sei es durch eine Mitarbeit, durch Sach- oder Geldspenden, ist jederzeit willkommen.  

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Frankens Schatz vom 5. März
Der Schau- und Lehrgarten Petersaurach

Der Frühling rückt näher, bald beginnt für alle Gartenbesitzer wieder die Zeit der Arbeit: Rasen mähen, Blumenzwiebeln einsetzen und Unkraut jäten. Für die Mitglieder des Obst- und Gartenvereins in Petersaurach ist dagegen das ganze Jahr über Saison. Schließlich kümmern sie sich immer um ihren Schau- und Lehrgarten – denn auch in der kalten Jahreszeit hat ein Garten durchaus seinen Reiz

Seit 12 Jahren bewirtschaften sie das idyllische Areal am Ziegendorfer Weiher. Und sie zeigen auch, wie vielfältig Gärten gestaltet werden können. Beim Eingang begrüßen einen bunte Stauden, dann kommen Beete, die jeden Monat anders gestaltet werden. Weiter geht es durch einen Heide- und Schwedengarten zum Hochmoor. Natürlich gibt es auch einen Gemüse- und Kräutergarten. Und sogar ein Dschungelgarten, ein Weidenlabyrinth und ein japanischer Garten wurden auf dem Gelände angelegt.

Der Schau- und Lehrgarten in Petersaurach hat ganzjährig geöffnet und ist nicht nur zur Hochsaison eine Schau. Natürlich betören vor allem zur Blütezeit die bunten Blumen und Rosen mit ihrem Duft. Doch es gibt auch hübsche Herbstblüher und im Winter können mit Dekorationsmaterialien schöne Akzente gesetzt werden. 

Wer mehr erfahren möchte über Möglichkeiten, den Garten zu gestalten oder wer auch einfach nur ein bisschen entspannen möchte an einem besonderen Fleckchen Erde, ist jederzeit herzlich Willkommen im Schau- und Lehrgarten Petersaurach. Hier gibt es weitere Infos.

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Frankens Schatz vom 2. März
Das Nürnberger Stadtarchiv


Am 16. Juli 1050 wurde eine Leibeigene des Adeligen Richolf frei gesprochen. Dadurch fand eine dramatische Liebesgeschichte ein Happy End, denn jetzt konnten die beiden heiraten. Dadurch wurde aber auch die Stadt Nürnberg erstmals urkundlich erwähnt. Denn diese Sigena-Urkunde ist das älteste Schriftstück, auf dem der Name der Stadt steht. Zu sehen ist dieses bedeutende Schreiben im Stadtmuseum Fembohaus. Allerdings nur in einer Nachbildung. Denn das Original wird sicher verwahrt im Nürnberger Stadtarchiv.

Seit dem Jahr 2000 hat dieses seinen Sitz in der Norishalle am Marientorgraben. Es versteht sich als das „Gedächtnis der Stadt“ und sammelt alle stadtgeschichtlich wichtigen Unterlagen von einst bis in die Gegenwart. Im Bestand sind Urkunden und Akten, Chroniken, Stadtratsprotokolle, Karten und Pläne, Plakate, Zeitungsausschnitte, Adressbücher, Fotos, Postkarten, Filme, Tonbänder und vieles mehr. 

Die Mitarbeiter des Stadtarchivs kümmern sich aber nicht nur um den Erhalt des Bestandes, sondern erforschen ihre Quellen auch. So entstehen ständig neue Ergebnisse zur Stadtgeschichte. In regelmäßigen Ausstellungen und Publikationen können Interessierte so ihr Wissen über Nürnberg und seine Historie erweitern.

Wer gerne mal hinter die Kulissen blicken will, der ist morgen  beim Tag der Archive herzlich willkommen in der Norishalle. Von 10 bis 17 Uhr gibt es Führungen durch die heiligen Hallen, Mitmachaktionen, Vorträge und jede Menge Informationen zu der Institution, die Nürnbergs Schätze vom 11. Jahrhundert bis heute hütet.

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Frankens Schatz vom 1. März
Der Solarberg in Fürth-Atzenhof

Einst wurde an dem Ort in Fürth Haus- und Gewerbemüll entsorgt, was ihm auch den Beinamen „Monte Scherbelino“ einbrachte. Heute ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Jogger und Spaziergänger und dazu auch ein wichtiger Energielieferant für die Menschen in der Region. Die einstige Mülldeponie Atzenhof hat sich wahrlich gemausert. Es war eine gute Idee der Stadt Fürth, hier den Solarberg zu errichten.

Wegen politischen Richtlinien wurde der Betrieb am Schuttberg im Jahr 1999 eingestellt. Vier Jahre später entschied dann der Fürther Stadtrat, an dieser Stelle Photovoltaikanlagen aufzustellen. Bedenken waren anfangs groß. Man hatte Angst, dass Golfbälle vom benachbarten Golfplatz die Module beschädigen könnten, dass vorbeifahrende Autofahrer oder Schiffskapitäne geblendet werden könnten oder die Anlagen abrutschen könnten. Doch zum Glück ist nichts davon passiert.

So ist der Solarberg im Laufe der Jahre immer weiter gewachsen und versorgt immer mehr Haushalte mit umweltfreundlicher und sauberer Energie. Die Stadt hat außerdem Spazierwege angelegt, die Bergkuppe mit Steinarbeiten verziert und Bänke und Infotafeln aufgestellt. Und auch der Panoramablick von der Spitze ist einzigartig. Sogar die Natur hat sich am Berg ausgebreitet. Wo einst Abfall lag, wachsen heute mehr als 250 Pflanzenarten. Ein tolles Projekt, von dem alle profitieren: der Solarberg in Fürth-Atzenhof. 

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Dienstag und Mittwoch ist es meist bewölkt bei Höchstwerten zwischen 6 und 8 Grad.
 

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On Air:  14:00 - 15:00
Sylvia Kunert
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