Frankens Schätze - Mai 2018

Frankens Schatz vom 30. Mai
Der Kleine Brombachsee

Der beliebteste See in Deutschland ist: der Kleine Brombachsee. Das hat eine Umfrage des Online-Portals „Seen.de“ ergeben. Zur Auswahl standen bei dem Voting mehr als 2.000 Seen. Fast 100.000 Menschen haben abgestimmt und den Kleinen Brombachsee auf Platz 1 gewählt. Aber kein Wunder: er punktet mit seinen weitläufigen Sandstränden und Liegewiesen bei Touristen und auch bei Einheimischen.

Ab dem Wochenende kann dann auch jeder sehen, dass der Badesee diese Auszeichnung bekommen hat. Am Samstag um 11 Uhr wird der Vorsitzende des Zweckverbands Brombachsee, Landrat Gerhard Wägemann, und Absbergs Erster Bürgermeister Helmut Schmaußer ein Pokal von Seen.de überreicht. Im Rahmen des 8. SeenLandMarktes stehen aber noch viele weitere Punkte auf dem Programm.

Es werden zwei Tage voller Kunst, Kultur und Kulinarik. Mehr als 100 Aussteller präsentieren auf der Badehalbinsel ihre selbstgemachten, kreativen Produkte. Im überdachten Biergarten gibt es fränkische Spezialitäten, Livemusik und ein buntes Kinderprogramm. Der Markt beginnt an beiden Tagen um 10 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ein Fest fĂĽr den beliebtesten Badesee Deutschlands: das ist der SeenLandMarkt auf der Badehalbinsel in Absberg.

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Frankens Schatz vom 29. Mai
Die Obstarche in Spielberg

Haben Sie schon einmal von einem geflammten Cousinot, einem Mollebusch oder einem Kesseltaler Streifling gehört – geschweige denn einen davon gegessen? Sollten Sie aber unbedingt mal versuchen, denn das sind sehr köstliche und fast schon vergessene Apfel- und Birnensorten. Gäbe es nicht die Obstarche in Spielberg. Ins Leben gerufen wurde sie vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit dem Ziel, alte und seltene Obstsorten zu erhalten.

Etwa zweieinhalb Hektar groĂź ist die Wiese am Rand vom Markt Gnotzheim. Dort wachsen rund 100 Obstbäume – jeder einzelne mit einem Informationsschild versehen. Aufgeteilt ist der Garten in drei Abteilungen. In der einen Ecke unter dem Titel „Hauptsorten“ wachsen einst stark verbreitete Apfel- und Birnensorten. Daneben stehen die regional verbreiteten Sorten. Und auch fĂĽr unbekannte Sorten ist Platz in der Obstarche. 

Wer möchte, kann jederzeit einen Rundgang durch diesen „Garten für vergessene Vielfalt“ machen und sich über die historischen Obstsorten informieren. Und jederzeit willkommen sind auch Baumpaten, die mit einem Beitrag mithelfen, den Erhalt der alten, historischen, teilweise vom Aussterben bedrohten Obstsorten zu sichern.

Weitere Infos finden Sie hier

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Frankens Schatz vom 28. Mai
Konzerte auf Burg Abenberg

Hoch über dem Städtchen Abendberg im Landkreis Roth thront eine prächtige Burg, erbaut im Hochmittelalter von den Grafen von Abenberg, eine imposante Anlage, die schon mehrmals vor dem Verfall gerettet wurde. Dank des Engagements über die Jahrhunderte beherbergt das Wahrzeichen der kleinen Stadt heute das Haus fränkischer Geschichte und das Klöppelmuseum Abenberg, sowie ein Tagungszentrum, ein Hotel und ein Restaurant.

Regelmäßig gibt es auf dem Gelände der Burg auch Open-Air-Veranstaltungen. Die Konzerte großer Künstler, aber auch die Auftritte von Newcomern sind in dem einzigartigen Ambiente etwas ganz besonderes. Lauschige Sommernächte unterm Sternenhimmel und dazu die beeindruckende Akustik verzaubern die Besucher immer wieder.

Ein Höhepunkt im Konzertkalender ist immer das Feuertanzfestival. Das sind zwei Festivaltage mit viel Musik, Mittelaltermarkt, mit Gauklern und Feuerakrobatik. Auch in diesem Jahr ist es längst ausverkauft. Und auch die Einzelkonzerte sind immer gut besucht. Wer Tickets will, muss sich beeilen.

Es ist eine ganz besondere Location – auch die Künstler sind begeistert, hier auftreten zu dürfen. Ein Ort übrigens, den auch schon der berühmte Dichter und Minnesänger Wolfram von Eschenbach zu schätzen wusste, schließlich hat er ihn in seinem Parzival erwähnt: die Burg Abenberg im Landkreis Roth.

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Frankens Schatz vom 25. Mai
Das JĂĽdische Museum in FĂĽrth

Fürth gilt ja auch als das „fränkische Jerusalem“. Kein Wunder, bis ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts war hier die größte jüdische Gemeinde in Süddeutschland. Und bis heute erinnert in der Kleeblattstadt viel an die jüdische Tradition. So findet man hier eines der wichtigsten Museen für jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland. Und das wurde jetzt nochmals erweitert.

In drei Jahren Bauzeit wurde das Museum mit dem Anbau um eine Fläche von etwa 900 Quadratmetern vergrößert, damit wurde die gesamte Fläche verdoppelt. In dem Neubau sind unter anderem Räume für Sonderausstellungen über die Geschichte der Juden in Deutschland sowie eine Bibliothek entstanden. Der moderne kubistische Erweiterungsbau bildet einen starken Kontrast zu dem dreigeschossigen Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert. Der historische Altbau blieb aber fast unangetastet. Das Jüdische Museum in Fürth verfügt auch noch über Außenstellen in Schnaittach, Fürth und Schwabach. Sie sind in ehemaligen jüdischen Wohnhäusern beziehungsweise einer früheren Synagoge untergebracht.

Im Erweiterungsbau ist jetzt die erste Wechselausstellung zu sehen. Sie beleuchtet bis Mitte Oktober unter dem Titel "Cherchez la Femme. PerĂĽcke, Burka, Ordenstracht" die Geschichte und Bedeutung von VerhĂĽllung und religiöser Kopfbedeckung in Judentum, Christentum und Islam.  

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Frankens Schatz vom 24. Mai
Der Naturlehrpfad in Happurg

In den Pfingstferien zieht es ja viele Franken in die Ferne. Aber wer sich nach Entspannung sehnt, muss nicht unbedingt nach Mallorca, an den Gardasee oder nach Griechenland. Auch hier ist am Wochenende wieder schönstes Sommerwetter – und auch hier gibt es wunderbare Orte, die für Urlaubsfeeling sorgen. Happurg zum Beispiel. Die Gemeinde ist sogar „Staatlich anerkannter Erholungsort in der Gesundheitsregion Hersbrucker Land".

Baden, wandern, angeln, Tretboot fahren – hier gibt es jede Menge Angebote für die Freizeitgestaltung. Und wer mehr wissen will über Flora und Fauna rund um den Happurger See, der kann einen gemütlichen Spaziergang rund um das Pumpspeicherkraftwerk machen. Hier gibt es einen interessanten Naturlehrpfad, der die heimische Tier- und Pflanzenwelt ganz genau unter die Lupe nimmt.

53 Stationen liegen auf dem Weg um das Oberbecken des zurzeit still gelegten Kraftwerks. Vom Apfelweinaromaspender über Erlen, Weiden bis zur Zitronenmelisse – Interessierte können hier heimische Bäume oder seltene Nutzpflanzen kennenlernen. In einem eigens angelegten Feuchtbiotop kann man auch besondere Tiere entdecken. Denn hier leben Frösche, Unken und Libellen und sogar seltene Feuersalamander wurden schon gesichtet.

Unterwegs passiert man einen Giftlehrgarten, der zeigt, von welchen Pflanzen man besser die Finger lässt, einen Kräutergarten mit wertvollen Gewächsen, eine bunte Streuobstwiese sowie ein Ackerblumenfeld, bis man schlieĂźlich am Ziel neben einer Spielwiese auf dem Picknickplatz eine Rast einlegen kann. Einmal rund um das Pumpspeicherkraftwerk geht es auf dem Naturlehrpfad in Happurg.  

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Frankens Schatz vom 23. Mai
Postkutschenfahrten im Knoblauchsland

Das Knoblauchsland - der Gemüsegarten für die Menschen in Franken. Es ist eines der größten zusammenhängenden Anbaugebiete dieser Art überhaupt. Doch dort sprießen nicht nur Obst und Gemüse auf den weiten Feldern oder in den großen Gewächshäusern, dort gibt es auch eine ganze Reihe an Sehenswürdigkeiten, die man sich mal anschauen sollte.

Das Schloss Almoshof zum Beispiel, ein prächtiges Schlösschen im Norden Nürnbergs, das einen in die Zeit der Patrizier versetzt, St. Peter und Paul, die älteste Kirche des Knoblauchslands in Poppenreuth, der Irrhain in Kraftshof, wo sich einst der Pegnesische Blumenorden traf oder auch Schloss Neunhof, einer der besterhaltenen Herrensitze der Region - alles wahre Schätze, die im Knoblauchsland zu entdecken sind.

Wer sie nicht auf eigene Faust erkunden will, kann sich auch ganz gemütlich fahren lassen. Das Museum für Kommunikation in Nürnberg hat nämlich spezielle Touren zusammengestellt, auf der die Museums-Postkutsche und der historische Kraftpostbus unterwegs sind. Sie lauten „Vergnügliche Landpartie nach Poppenreuth“, „Auf ins Knoblauchsland! Vorbei an Feldern, Gärten und Gewächshäusern“, „Fröhliche Landpartie nach Neunhof“, „Raus aufs Land! Zu Patriziern und Poeten“ und „Hoch auf dem gelben Wagen durch Fürth“.

Mit an Bord sind Museumspädagogen, die den Passagieren an jeder Station interessante Geschichten und jede Menge Hintergrundinformationen zu den Sehenswürdigkeiten erzählen. Das Knoblauchsland mal aus einer anderen Perspektive erleben – möglich macht's das Museum für Kommunikation. Alle Infos zu den Touren und Terminen finden Sie hier

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Frankens Schatz vom 22. Mai
Die Mittelmeerfilmtage in NĂĽrnberg

Wir sind mitten in den Pfingstferien, viele Franken haben sich auf den Weg in den sonnigen Süden gemacht. Da kann man fast neidisch werden. Doch auch wir haben die Möglichkeit, hier in Franken etwas Seeluft zu schnuppern: bei den Mittelmeerfilmtagen im Museum Tucherschloss. Da flimmern tolle Streifen an einem außergewöhnlichen Ort über die Leinwand. Unterm Sternenhimmel an einem lauschigen Abend – das ist wie ein Kurzurlaub im Süden.

Im malerischen Hof des Museums zeigt der Verein „Mobiles Kino“ von übermorgen (24.5.) bis 2. Juni ein abwechslungsreiches Programm mit romantischen Liebesfilmen, lustigen Komödien und spannenden Thrillern. Bei den Filmen aus den Ländern rund ums Mittelmeers ist für jeden Geschmack der richtige dabei. Alle Streifen werden übrigens in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Unvergleichlich auch das Ambiente im Museumshof: in der idyllischen Anlage des Tucherschlosses gibt es bequeme Sitzplätze, teilweise sogar überdacht. Auch für Snacks, kühle Getränke und warme Decken ist gesorgt, falls das Wetter mal nicht ganz mitspielen sollte.

Karten fĂĽr die Mittelmeerfilmtage gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Online-Vorverkauf. Kino unterm Sternenhimmel – Filme aus dem sonnigen SĂĽden – romantischer geht es kaum.  

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Frankens Schatz vom 18. Mai
Steinbach Bräu in Erlangen

Wenn in Erlangen der Berg ruft, dann gibt es kein Halten mehr. Tausende strömen rauf zum Burgberg, versuchen einen schönen Platz unter den alten Bäumen zu ergattern und genießen ihre mitgebrachte Brotzeit und natürlich das süffige Bergbier. Echte Erlanger schwören auf den Gerstensaft von Steinbach Bräu, eine Brauerei mit langer Tradition. Gegründet wurde sie im Jahr 1861, zu einer Zeit, als Erlangen vor Städten wie Kulmbach, Nürnberg oder München absolut spitze war, was den Bierexport anging.

Von damals 30 Brauereien haben nur drei überlebt, unter ihnen eben Steinbach Bräu mit Sitz in der Vierzigmannstraße. Im dortigen Sudhaus zaubern die Braumeister verschiedene Sorten nach streng geheim gehaltenen Rezepturen und selbstverständlich nach Reinheitsgebot. Besonders begehrt ist natürlich das eigens zur Bergkirchweih hergestellte Festbier. Und auch das Storchenbier hat sich längst zum Klassiker entwickelt. Vom Altstadtweizen über das Goldblondchen bis zum Hopfenkuss: jeder findet garantiert ein Bier nach seinem Geschmack.

GenieĂźen kann man die Bierspezialitäten nach dem Berg wieder in der eigenen Wirtschaft, im Sudhaus gegenĂĽber der kupfernen Braukessel, im Storchenkeller oder im Biergarten. Und wer wissen will, wie das Bier bei Steinbach entsteht, der kann auch einen Rundgang durch das Biermuseum machen. Hier gibt es interessante Informationen ĂĽber die Erlanger Biergeschichte, die Bierherstellung und die Bergkirchweih. FĂĽhrungen durch die Ausstellung der Erlanger Traditionsbrauerei gibt es nach Absprache. 
Weitere Infos gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 17. Mai
20 Jahre Spargelfest Roth

Spargel – jetzt hat das weiße Gold wieder seine Hauptsaison. Und jeder zelebriert das edle Gemüse auf seine eigene Art. Mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise oder kalt als Salat, das sind wohl die gängigsten Zubereitungsarten. Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten, die weißen Stangen zuzubereiten. Was man alles daraus machen kann, sehen Sie am Samstag in Roth, wenn einen ganzen Tag lang ein Fest für den Spargel gefeiert wird.

Ein großes Fest mit Tradition, denn das Spargelfest feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Und da hat sich die Stadt Roth zusammen mit dem Landkreis einiges einfallen lassen. Auf dem historischen Marktplatz bieten heimische Spargelbauern und Direktvermarkter ihre Produkte an. Es gibt eine Kochshow mit köstlichsten Spargelrezepten und natürlich leckere Gerichte, die gleich vor Ort gekostet werden können.

Mit dabei ist auch die Fränkische Spargelkönigin Theresa Bub, die nach dem Spargelschälwettbewerb die Preise an die Gewinner übergibt. Und zum Jubiläum gibt es auch Livemusik, unter anderem von einem Kinderchor und eine Schau mit historischen Traktoren.

Roth feiert den Spargel – und das bereits zum 20. Mal. Am Samstag von 10 bis 17 Uhr beim traditionellen Spargelfest auf dem Marktplatz.

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Frankens Schatz vom 16. Mai
Franken - Land der GenĂĽsse

Mit allen Sinnen genießen: Für Franken gilt das ganz besonders. Schließlich steht die Region für eine unvergleichliche kulinarische Vielfalt. Ob kreative Jahreszeitenküche, köstlicher Frankenwein oder eine einzigartige Bierkultur – Franken ist ein echtes Paradies für alle Gourmets. Und das haben wir jetzt sogar schwarz auf weiß!

Erst vor kurzem wurde der Wettbewerb „100 Genussorte Bayern“ ausgelobt. Ausgewählt wurden dafür Orte, die für unverwechselbaren Genuss stehen, deren Produkte aus regionalen Rohstoffen hergestellt werden oder einen Bezug zur lokalen Geschichte, zu Handwerk und zur Landschaft haben. Und mehr als die Hälfte der 100 Gewinner sind in Franken: von der „Aischgründer Bierstraße“ und der Hopfenstadt Spalt im Fränkischen Seenland über das Kräuterdorf Nagel im Fichtelgebirge und das Walberla mit seiner Obst- und Brennerkultur bis zur Weininsel an der Mainschleife.

Mehr über Frankens köstliche Seiten erfahren Sie jetzt in der Broschüre „Franken – Land der Genüsse.“. Sie nimmt den Leser mit auf eine kulinarische Reise durch Franken und macht Appetit auf frischen Spargel, zartes Lamm und fangfrischen Fisch, Wild aus Frankens weiten Wäldern oder süße Verführungen. Erhältlich ist die kostenlose Broschüre bei FrankenTourismus oder im Internet.

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Frankens Schatz vom 15. Mai
Bärbels Garten in Thalmässing

Jetzt im Frühling gibt es für die Hobbygärtner kein Halten mehr. Da heißt es: raus in die Natur, buddeln, pflanzen, jäten, gießen. Ja, so ein Garten will gepflegt sein, wenn man irgendwann die Früchte seiner Arbeit ernten will. Schon eine kleine Parzelle macht richtig viel Arbeit. Wie ist es dann wohl, wenn man ein Areal von 8.500 Quadratmetern zu pflegen hat? Überhaupt kein Problem für Barbara Krasemann. Sie ist nach eigenen Angaben „Süchtig nach Grün“ und hat sich am Rand von Thalmässing einen echten Traum verwirklicht.

Los ging es vor mehr als 30 Jahren, als sie in ihrem ersten Garten ihren grünen Daumen entdeckte. Schnell reichte die Fläche nicht mehr und sie suchte nach einem neuen Zuhause, um ihre Leidenschaft auszuüben. Sie entdeckte ein Hexenhäuschen mit dazugehörigem Grund in Dixenhausen im idyllischen Altmühltal. Und es ist wirklich atemberaubend, was seither dort alles entstanden ist.

Mehr als 450 verschiedene Baum- und Strauchsorten hat sie eingepflanzt, historische Rosen, seltene Farne, vergessene Blumen – hier wachsen und gedeihen die faszinierendsten Gewächse. Neben Feuchtbiotopen, einem Alpinum und einem Schattenreich findet man in dem Grünen Paradies auch einen Kräuter- und einen Nutzgarten mit fast vergessenen Gemüsesorten.

Regelmäßig bietet Barbara Krasemann Führungen durch ihren Traumgarten: von Mai bis Oktober immer am 1. und 3. Sonntag darf man hinter ihren Gartenzaun blicken und sich Gärtnertipps aus erster Hand holen. Und weitere Infos finden Sie auch hier.

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Frankens Schatz vom 14. Mai
Die Möhrendorfer Wasserräder


Wasser ist unser Lebenselixier – und ein wirklich faszinierendes Element: kommt es in Bewegung, werden unglaubliche Kräfte freigesetzt. Und diese haben sich die Menschen schon vor Urzeiten zu Nutze gemacht. Um 100 vor Christus sind bereits die ersten Wasserräder entstanden, die zum Beispiel in der Landwirtschaft genutzt wurden. Mit Ihnen wurden Felder bewässert oder auch Getreide gemahlen. Heute haben sie meist ausgedient und wurden durch Beregnungssysteme und Pumpen ersetzt. In Möhrendorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt können aber noch welche bestaunt werden.

In der Blütezeit der Wasserräder im 17. und 18. Jahrhundert waren es mal 250 – so viele wie an keinem anderen Fluss in Zentraleuropa. Gerade hier, wo die Wiesengrundstücke sehr sandig sind, boomten die hölzernen Konstruktionen. Dank der Bewässerung wurden die Felder fruchtbar. Aus den Eimern des Schöpfrades sprudelte das wertvolle Nass in eine Rinne und dann weiter in ein ausgedehntes Grabensystem. Heute stehen entlang der Regnitz noch zehn dieser Wasserschöpfräder, wahre Kulturdenkmäler, denn sie gehören zu den letzten in Mitteleuropa.

Von Mitte Mai bis Ende September sind sie sogar noch im Einsatz, dann drehen sie sich im „Freilandmuseum Möhrendorf Wasserschöpfräder“. Los geht der Rundwanderweg am Parkplatz kurz vor dem Ortseingang links an der Regnitzbrücke. Dort informiert eine Tafel über die wertvollen Technikdenkmale, die auch in Wappen und Siegel als Wahrzeichen von Möhrendorf zu sehen sind.

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Frankens Schatz vom 11. Mai
Der Monsterpark in Rattelsdorf

Baustellen – an allen Ecken und Enden in der Region wird gebuddelt. Viele stehen immer fasziniert am Bauzaun und schauen zu, wenn die riesigen Bagger dort ihre Runden drehen. Wie es sich wohl anfühlt, so einen Koloss zu steuern? Genau diese Frage hat sich vor einigen Jahren ein Mann auf der Durchreise durch Rattelsdorf gestellt. Dort standen nämlich mehrere schwere Baumaschinen. Er fragte den Besitzer, ob er wohl mal mit einem der Monsterbagger fahren dürfe. Und so entstand kurz darauf der Monsterpark Rattelsdorf.

Der Freizeitpark in Oberfranken ist ein echtes Paradies für alle großen und auch kleinen Baggerfans. Hier gibt es mehrere Spielplätze mit Spielfahrzeugen, mit denen sie rumfahren, baggern und buddeln können. Vom Minilader über den Kettenbagger bis zum Monstertruck darf alles ausprobiert werden. Beim Exklusivbaggern kann der Besucher schon vorher eine bestimmte Maschine und einen festen Termin reservieren.

Und nach jeder Menge Action geht’s dann noch ins Baumaschinenmuseum. Es ist die erste Ausstellung dieser Art in Deutschland mit rund 150 historischen und 30 modernen Baumaschinen. Die älteste ist der Dampfbagger Menck M 4 von 1927, die größte der Bagger Demag H185 mit 200 Tonnen. Auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern wird die ganze Vielfalt der Branche gezeigt.

Zudem locken noch eine Erlebnis-Achterbahn, eine Quad-Rennbahn, Spielplätze und Spielburgen alle Actionfans in eine einzige Anlage, in der nicht nur Jungsträume wahr werden – im Monsterpark in Rattelsdorf. Weitere Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 9. Mai
Der Fränkische Bierwandertag

Für die einen ist morgen Christi Himmelfahrt, für die anderen Vatertag! Und da werden wieder Horden von Männern mit Bier und Bollerwagen durch Franken ziehen und kräftig feiern. Ein echtes Paradies für die Papas ist die Bierstadt Spalt im Landkreis Roth. Dort ist man bestens gerüstet für die Feierfreudigen. Man hat sogar einige Überraschungen geplant für alle, die mit dem Leiterwagen auf Wanderschaft gehen.

Echt fränkisch und typisch Spalt – so lautet das Motto beim traditionellen Bierwandertag. Offiziell eröffnet wird er morgen um 10 Uhr am Museum HopfenBierGut. Direkt am Historischen Kornhaus sticht die Spalter Bierkönigin bei zünftiger Musik das erste Fass an. Und nach dem Freibier kann es dann losgehen mit der Vatertagswanderung.

Im Angebot sind zwei verschiedene Touren von Biergarten zu Biergarten. Eine ist rund zehn Kilometer lang und auch landschaftlich sehr attraktiv. Der Weg führt von Spalt nach Wasserzell, durch die wildromantische Massendorfer Schlucht nach Güsseldorf und durch die Hopfengartenanlagen nach Mosbach. Wer gerne etwas länger unterwegs ist, kann einen 13 Kilometer langen Weg beschreiten. Hier gehts über das kleine Dorf Hagsbronn nach Enderndorf und Ottmannsberg, und dann weiter über Großweingarten zurück nach Spalt. Beide Routen sind ausgeschildert.

Unterwegs gibt es jede Menge Einkehrmöglichkeiten, mit fränkischen Leckereien und natürlich süffigem Bier. Hier wird der Vatertag zum echten Erlebnis, beim Fränkischen Bierwandertag in Spalt.

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Frankens Schatz vom 8. Mai
Die Burgruine Hilpoltstein

Im 12. Jahrhundert haben fleißige Arbeiter angefangen, auf einer Anhöhe in der heutigen Stadt Hilpoltstein eine prächtige Burg zu errichten. Kein leichtes Unterfangen damals, denn da hatte man noch kein hilfreiches Werkzeug, wie man es heute hat. Und doch waren die Besitzer des Bauwerkes, die Herren von Stein, sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sie nannten ihre Burg „castellum dicto Stein“ und hielten sie mehr als 200 Jahre in Familienbesitz.

Danach wechselten die Eigentümer mehrmals. Zuletzt lebte die Herzogin Maria Dorothea dort. Nach ihrem Tod im Jahr 1639 fiel das Anwesen dann aber in einen Dornröschenschlaf, wurde stellenweise sogar als Steinbruch genutzt. In den 1970er Jahren kam die Ruine in den Besitz des Landkreises Roth, der archäologische Untersuchungen und Sicherungsmaßnahmen vornehmen ließ.

Dank dieser umfangreichen Sanierungen kann die Ruine heute wieder genutzt werden. Sie ist Schauplatz des Mittelalterfestes "Ritter, Barden, Beutelschneider" Ende Mai und bietet auch das perfekte Ambiente für das traditionelle Burgspiel. Von Mitte Juli bis zum berühmten Burgfest am ersten Augustwochenende gibt es auf der Bühne mitten in der romantischen Burgkulisse ausgewählte Stücke.

Sie ist das Wahrzeichen der Stadt Hilpoltstein – auch wenn ihr eine Kopie derzeit etwas die Schau stiehlt. Denn am Altstadtring haben Mitarbeiter des Bauhofes die Burgruine im Miniformat nachgebaut. Und die entpuppt sich als sehr begehrtes Fotomotiv.  

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Frankens Schatz vom 7. Mai
Café Terrazza in Fürth

Ob Liebesroman, Historienschinken, Autobiografie, Kinderbuch oder Thriller – wer in Fürth einen Ausweis für die Stadtbibliothek hat, der kann sich seinen Lesestoff in einer der schönsten und modernsten Büchereien Frankens ausleihen. Im vorletzten Jahr wurde in der Neuen Mitte im Herzen der Kleeblattstadt die neue Innenstadtbibliothek eröffnet. Auf zwei Etagen werden Leseratten seither fündig: Im dritten Stock in der Friedrichstraße gibt es Romane und Hörbücher für Erwachsene und Jugendliche und den E-Circle – einen Touchscreen für digitale Medien, zum Beispiel E-Books. Im vierten Stock sind Medien für Kinder, aber auch Zeitungen und Zeitschriften und sogar eine Spielekonsole. Und doch steuern viele dieses vierte Stockwerk nicht nur an, um zu lesen. Denn das Glasdachgeschoss der Neuen Mitte alleine ist schon einen Besuch wert.

Die Etage verfügt über eine große Terrasse mit einem unvergleichlichen Panoramablick über Fürth. Ob die historischen Gebäude, wie der markante Rathausturm in der näheren Umgebung oder der etwas entfernte Solarberg in Atzenhof – die Aussicht ist wahrlich atemberaubend. Und dazu können Besucher feinste Kaffeespezialitäten, hausgemachten Kuchen oder italienische Antipasti genießen. Denn in der Stadtbibliothek hat auch das Café Terrazza sein Zuhause.

Schmökern und schlemmen hoch über den Dächern der Stadt Fürth, das geht nicht nur, wenn die Bibliothek geöffnet hat. Das Team von Terrazza serviert seine Köstlichkeiten immer von Dienstag bis Sonntag zwischen 9 Uhr 30 und 19 Uhr 30, von April bis September sogar bis 21 Uhr 30. Schauen Sie einfach vorbei und genießen Sie einen der schönsten Panoramablicke in der Region: im Glasdachgeschoss der Neuen Mitte in der Friedrichstraße. Weitere Infos gibt es hier.

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Frankens Schatz vom 4. Mai
Die Ausstellung "Fürth - 200 Jahre eigenständig"


Wem gehört eigentlich die Stadt Fürth? Viele, viele Jahrhunderte lang war diese Frage ungeklärt. Da gab es gleich mehrere, die den Ort für sich beanspruchten: das Fürstentum Ansbach, die Reichsstadt Nürnberg und die Dompropstei Ansbach lagen im Clinch um die Landeshoheit. Mehrmals traf man sich sogar vor Gericht, um die Besitzverhältnisse klären zu lassen – immer ergebnislos. Bis zum Jahr 1818 – damals hat das Königreich Bayern Fürth zur Stadt 1. Klasse erhoben. Und damit begann nicht nur die Eigenständigkeit, sondern auch der Aufstieg der Kleeblattstadt.

Eingeläutet wurde der von Franz Joseph von Bäumen, dem ersten Fürther Bürgermeister. Dank ihm wurde 1835 die Ludwigseisenbahn errichtet. Und auch seine Nachfolger haben die Stadt mit viel Engagement stetig weiterentwickelt. Davon zeugen heute noch einige architektonische Perlen in der Kleeblattstadt: das neubarocke Stadttheater, das prächtige Berolzheimerianum, die Hornschuchpromenade und die Königswarter Straße mit den verzierten Sandsteinfassaden. Fürth hat sich seinen Charme bis heute erhalten.

Was daneben noch alles in der Zeit seit der Erhebung zur Stadt 1. Klasse passiert ist, zeigt derzeit eine Sonderausstellung im FĂĽrther Stadtmuseum. Unter dem Titel „FĂĽrth - 200 Jahre eigenständig“ können Besucher auf eine spannende Zeitreise gehen. Beleuchtet werden darin die kleinen und groĂźen Meilensteine der städtischen Selbstverwaltung in einer eigenen Schau.  

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Frankens Schatz vom 3. Mai
Der Nachbarschaftsgarten in St. Leonhard

Wo einst eine Nürnberger Baufirma ihren Sitz hatte, entsteht jetzt eine grüne Oase für die Menschen in St. Leonhard. Die Fläche von 3.000 Quadratmetern in der Hermannstraße wird zu einem Nachbarschaftsgarten – und jeder, der Lust hat, kann daran mitwirken.

Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Noris-Arbeit, des Jobcenters, des Stadtplanungsamtes und des Quartiermanagements, das gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt: Langzeitarbeitslose und Geflüchtete finden in dem Garten eine Beschäftigung, sie kümmern sich um Bepflanzung und Pflege der Beete und kommen in den Kontakt mit den Anwohnern. Denn jeder hat die Möglichkeit, sich auch selbst eines Beetes anzunehmen.

Die ersten Anbauflächen sind schon aufgebaut, weitere Hochbeete warten noch darauf, befüllt zu werden. Ob bunte Blumen, Kräuter oder Gemüse, was in die Beete kommt, bleibt jedem selbst überlassen. Entstehen soll ein bunter Garten in St. Leonhard – aber auch ein Ort der Begegnung und der Kommunikation für die Menschen in dem Stadtteil.

Offiziell eröffnet wird der Garten am Samstag um 13 Uhr. Dann kann sofort zur Schaufel gegriffen werden. Wer nicht selbst mitbuddeln will, darf den Hobbygärtnern bei Kaffee und Kuchen gerne zuschauen. Eine neues Stück Grün für St. Leonhard – das ist der Nachbarschaftsgarten in der Hermannstraße.

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Frankens Schatz vom 2. Mai
Der 13-Brauereien-Weg


2018 ist ein Jahr des Doppel-Jubiläums in Bayern. Wir feiern 100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsstaat. Aus diesem Anlass wurde auch ein Wettbewerb unter dem Titel „100 Genussorte Bayern“ ins Leben gerufen. In die Liste wurden Orte gewählt, die sich durch unverwechselbaren Genuss, einen Bezug zu regionaler Geschichte und Handwerk und durch eine lange Tradition auszeichnen. Und ein Blick in diese Liste zeigt, dass Bayern ohne Franken ein ganzes Stück ärmer wäre.

Einer der „100 Genussorte“ ist Nürnberg mit seiner Altstadt und der Kaiserburg, aber auch mit dem Knoblauchsland. Auch Bamberg, die „Aischgründer Bierstraße“, die Weinorte Hammelburg, Iphofen oder Randersacker, die Meerrettichstadt Baiersdorf und die Bierstädte Spalt und Memmelsdorf haben es in das Ranking geschafft. Die Gemeinde überzeugte nicht nur durch ihren edlen Gerstensaft, sondern auch mit ihrem „13-Brauereien-Weg“ durch die Fränkische Schweiz.

Er ist rund 30 Kilometer lang und führt rund um Litzendorf, Memmelsdorf und Strullendorf zu authentischer Braukultur. Unterwegs kann der Wanderer einkehren bei den Traditionsbrauereien und aus über 80 Biersorten wählen. Handwerk wird hier groß geschrieben, auch in der Küche. Gerne dürfen Interessierte auch mal hinter die Kulissen blicken, es gibt immer wieder Veranstaltungen rund ums Bier.

Groß gefeiert wird zum Beispiel am kommenden Wochenende beim Bierkulturfest in Memmelsdorf. Vertreten sind sieben Brauereien, rund 30 Biersorten, kulinarische Spezialitäten mit „bierigen“ Zutaten, ein Braumobil oder eine Malzbar. Und frisch gestärkt kann es dann weiter gehen, auf dem „13-Brauereien-Weg“ durch die Fränkische Schweiz.

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