Frankens SchÀtze - September 2019

Frankens Schatz vom 19. September
Das Sebalder HofgÀrtchen


Es war einmal ein kleiner Hinterhof im Herzen der Stadt NĂŒrnberg - jahrelang vernachlĂ€ssigt, ungepflegt und unbemerkt. Bis StadtrĂ€te der NĂŒrnberger SPD bei einem ihrer regelmĂ€ĂŸigen StadtspaziergĂ€nge auf ihn aufmerksam wurden und auf die Idee kamen, ihn aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Zusammen mit SÖR und dem Bund Naturschutz entstand das Sebalder HofgĂ€rtchen. BĂ€ume wurden zurĂŒck geschnitten, ein mit bunten Graffitis verzierter ehemaliger Bauwagen und ParkbĂ€nke zum Verweilen aufgestellt und mehrere Paletten-Beete errichtet. Diese wurden den Anwohnern des Viertels angeboten, die begeistert bei dem Projekt mitgemacht haben. Jeder hat sein Beet nach seinen ganz eigenen Vorstellungen bepflanzt. In manchen blĂŒhen bunte Blumen, in manchen wachsen duftende KrĂ€uter. Und es gibt sogar ein Selbstbedienungsbeet, an dem SpaziergĂ€nger, die zufĂ€llig den Weg in das GĂ€rtchen finden, frische reife FrĂŒchte naschen können.

Eine Schrebergartenanlage im Miniaturformat ist das HofgĂ€rtchen heute. Ein herrlicher Ort der Entspannung mitten in der Innenstadt, aber auch ein Ort der Begegnung, denn hier treffen sich die Anwohner auch auf einen Plausch bei der Gartenarbeit. Zu finden ist der idyllische Ort im Innenhof zwischen HeugĂ€ĂŸchen, Martin-Treu-Gasse und Judengasse. Und wenn Sie noch mehr ĂŒber das Projekt wissen wollen: im Rahmen der StadtverfĂŒhrungen werden morgen Nachmittag weitere Geschichten rund um den geheimnisvollen Hinterhof erzĂ€hlt.

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Frankens Schatz vom 18. September
Das FrÀnkische Freilandmuseum in Bad Windsheim


Es gibt kaum einen Ort, an dem man so intensiv eintauchen kann in die frĂ€nkische Historie, wie im Freilandmuseum in Bad Windsheim. Dort werden auf eindrucksvolle Weise 700 Jahre Alltagsgeschichte erzĂ€hlt. Wie haben unsere Vorfahren gelebt und gewohnt? Wie haben sie gearbeitet? Auf dem MuseumsgelĂ€nde unter freiem Himmel können Sie eintreten in historische HandwerkerhĂ€user und Bauernhöfe, in Adelsschlösschen und Scheunen, aber auch in MĂŒhlen, SchĂ€fereien und Brauereien. Und sogar ein Schulhaus, ein Amtshaus und ein Back- und DörrhĂ€uschen gehören zu den rund 100 GebĂ€uden, die auf einer FlĂ€che von 45 Hektar erkundet werden können.

Daneben werden dort auch Viehzucht und Landwirtschaft betrieben. Denn im FrĂ€nkischen Freilandmuseum haben alte Tierrassen ein Zuhause: Schweine, GĂ€nse und Rinder leben hier. Es gibt NutzgĂ€rten, Hopfen- und Weinbau, und es sprießen auf den weiten FlĂ€chen auch Getreide, Obst- und GemĂŒsesorten. Gezeigt wird, unter welch schwierigen Bedingungen unsere Vorfahren arbeiten mussten und wie sich das Werkzeug im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.

Die ganze Saison ĂŒber gibt es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit verschiedenen VorfĂŒhrungen und Mitmachaktionen. Einer der Höhepunkte ist das Herbstfest am kommenden Wochenende, das Einblicke in die Erntezeit gibt. Im Fokus stehen die traditionellen herbstlichen Arbeiten rund um Haus, Hof und Feld. Nicht nur ein sehr informatives, sondern auch ein kulinarisches Erlebnis fĂŒr alle Besucher des einzigartigen Museums zur frĂ€nkischen Alltagsgeschichte in Bad Windsheim. Hier finden Sie weitere Informationen.

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Frankens Schatz vom 17. September
Das Gostner Hoftheater in NĂŒrnberg


Genau 40 Jahre ist es her, dass in NĂŒrnberg Gostenhof ein kleines, aber feines Theater gegrĂŒndet wurde. Ziel war es einst, StĂŒcke zeitgenössischer KĂŒnstler auf die BĂŒhne zu bringen, aber auch Klassiker in ein modernes Gewand zu packen und jungen Theaterschaffenden eine Plattform zu ermöglichen. Angefangen hat man in einem kleinen Theater in der Ausstraße. Hier fanden gerade mal 80 Besucher Platz. Und es hĂ€tte damals wohl kaum einer der GrĂŒndungsmitglieder damit gerechnet, dass das bald nicht mehr ausreichen wĂŒrde.

Mit dem Hubertussaal in der Dianastraße fand das Gostner Hoftheater eine weitere SpielstĂ€tte in Gibitzenhof. Seit 1998 wird der Saal bespielt. Bis zu 300 Besucher können hier im malerischen Jugendstil-Ambiente das abwechslungsreiche Programm des Privattheaters verfolgen. Das reicht von Eigenproduktionen und Konzerten, doch auch Gastspiele lokaler und ĂŒberregionaler KĂŒnstler sowie Jugendtheater werden auf NĂŒrnbergs Ă€ltester KleinkunstbĂŒhne gezeigt.

Zum 40-jĂ€hrigen Bestehen nimmt das Ensemble alle Interessierten jetzt mit zu einer Reise in die Vergangenheit. Die „40ty ever young Gostner Show“ blickt zurĂŒck auf die AnfĂ€nge der Truppe. Heute Abend ist bei einer öffentlichen Probe sogar freier Eintritt, fĂŒr die nĂ€chsten AuffĂŒhrungen gibt es meist noch Karten im Vorverkauf. Und nach der rasanten Show können Sie in der eigenen Theaterkneipe LOFT bei einem Glas Bier oder Wein die Historie des Gostner Hoftheaters noch mal Revue passieren lassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 16. September
Der NĂŒrnberger Herbstmarkt


Alle Freunde des Frankenweins haben den Herbst schon herbei gesehnt: denn jetzt gibt es den neuen Federweißen. Der junge Traubenmost fĂ€ngt gerade an zu gĂ€ren, prickelt ganz leicht mit KohlensĂ€ure und hat wenig Alkohol. Die Winzer empfehlen ihn frisch vom Fass. Der Federweiße ist leicht, sĂŒĂŸ und fruchtig. Da gehört etwas Deftiges dazu, etwa ein frischer Zwiebelkuchen. Beides können Sie jetzt wieder direkt auf dem NĂŒrnberger Hauptmarkt genießen. Denn parallel zum NĂŒrnberger Altstadtfest hat auch wieder der Herbstmarkt geöffnet.

Neben diesen typischen HerbstspezialitĂ€ten gibt es auf dem Hauptmarkt natĂŒrlich auch Bratwurst, Bier, Weine oder deftige Hausmannskost. Außerdem bieten rund 80 HĂ€ndler ein breites Angebot an den verschiedensten Waren. Etwa bunte Tassen oder getöpfertes Geschirr, aber auch Bekleidung, wie etwa NĂŒrnberger Tracht oder Pullover oder Socken fĂŒr die kĂ€ltere Jahreszeit. Auch Freunde des Kunstgewerbes werden fĂŒndig. Hier kommen HĂ€ndler aus dem In- und Ausland mit besonders schönen StĂŒcken. Und auch Gardinen und Korbwaren sind im Angebot.

Eine Messer- und Scherenschleiferei ist vor Ort, es gibt KochvorfĂŒhrungen und ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm auf der BĂŒhne am Hauptmarkt. NĂŒrnbergs gute Stube verwandelt sich wieder in einen bunten KrĂ€mermarkt. Bis 29. September ist Herbstmarkt in der Innenstadt. Geöffnet hat er tĂ€glich von 10 bis 19 Uhr.

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Frankens Schatz vom 13. September
Der Buchswirt in Großschwarzenlohe


WirtshĂ€user gibt es genug bei uns in Franken. Obwohl sich das Wirtshaussterben auch bei uns bemerkbar macht. Immer mehr GasthĂ€user geben auf. Die Nachkommen wollen es oft nicht weiterfĂŒhren. Dabei ist so ein richtig uriges Wirtshaus doch was wunderbares. Eines der wohl Ă€ltesten WirtshĂ€user der Region steht im kleinen Großschwarzenlohe zwischen Kornburg und Leerstetten: Der “Buchswirt”.

Schon 1435 wird das alte FachwerkgebĂ€ude als “Hof am Buck” erstmals erwĂ€hnt. Im Laufe der Zeit wurde dann “Buchswirt” daraus. Schon im 18. Jahrhundert war der Buchswirt auch Tafernwirt. Und als Tafernwirt war man damals befugt, Feste auszurichten und Speisen auszugehen im Gegensatz zum reinen Schankwirt. Auch heute noch befindet sich in dem alten Fachwerkhaus in Großschwarzenlohe eine urige Wirtschaft, die seit 1887 im Familienbesitz ist.

Manfred Heilmeier ist Wirt und Koch zugleich. Er hat die Tradition fortgefĂŒhrt und bringt auch heute noch ursprĂŒngliche, frĂ€nkische KĂŒche auf den Teller. Weit bekannt ist er auch fĂŒr seine freitĂ€glichen Grillabende, an denen er höchstpersönlich im Biergarten am Grill steht und die GĂ€ste mit allerlei SpezialitĂ€ten versorgt. Gut, dass ein solches geschichtstrĂ€chtiges Gasthaus auch heute noch traditionell fortgefĂŒhrt wird. Wir sind der Meinung: Ein Ausflug dahin lohnt sich.

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Frankens Schatz vom 12. September
Merkendorfer Sauerkraut


Sauerkraut - das ist eines der beliebtesten Gerichte in Deutschland. Wir in Franken sind echte Meister im Verzehr - bei uns gehört es als Beilage zu BratwĂŒrsten, Schweinebraten und SchĂ€ufele ganz einfach dazu. Und es schmeckt nicht nur sehr lecker, sondern ist auch richtig gesund. Sauerkraut liefert viele lebendige probiotische MilchsĂ€urebakterien, enthĂ€lt das wichtige Vitamin B12 und verleiht Energie und Kraft.

Eines der Zentren des Sauerkrautanbaus in Mittelfranken ist in Merkendorf im Landkreis Ansbach. Schon im 18. Jahrhundert hat man dort Kraut angebaut. Seither werden aus dem „Krautdorf“ tausende Krautköpfe in den Umkreis exportiert. Und auch ein Monument im Ortskern weist auf die Bedeutung des Power-Kohls hin: Anfang der 90er wurde direkt vor dem Rathaus ein Krautbrunnen installiert, der ein Krautbauernpaar darstellt.

Ab heute wird das Kraut noch mehr in den Fokus gerĂŒckt. Dann gibt es eine ganze Woche lang in den Merkendorfer GaststĂ€tten spezielle kulinarische Angebote. Und auch zum traditionellen Krautfest morgen werden wieder hunderte Menschen aus nah und fern in den Ort kommen, um sich zum einen ĂŒber den Anbau des gesunden GemĂŒses zu informieren, andererseits aber auch Köstliches mit Kraut zu genießen. Hier ist Tag der offenen TĂŒr im Krautbauernhof Reuter, außerdem gibt es einen großen Bauernmarkt, Kunstgewerbe, eine Regionaltheke und ein buntes Kinderprogramm. Merkendorf feiert sein PowergemĂŒse - am Sonntag beim großen Krautfest.

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Frankens Schatz vom 11. September
Das Lebendige Geschichtsdorf in Landersdorf


Elf bis zwölf Tausend Jahre ist es her, da vollzog sich ein Wandel in der Menschheit. JĂ€ger und Sammler wurden allmĂ€hlich sesshaft. Sie bauten sich einfache Behausungen und wurden zu Ackerbauern und ViehzĂŒchtern. Jungsteinzeit wird diese Epoche genannt. Und Spuren davon sind auch hier in der Region noch eindrucksvoll zu entdecken. Bei Ausgrabungen fanden ArchĂ€ologen, dass sich im Naturpark AltmĂŒhltal zu dieser Zeit erste Siedler niedergelassen haben.

Tief eintauchen in die Jungsteinzeit können Interessierte in Landersdorf, einem Ortsteil von ThalmÀssing. Dort zeigt das Lebendige Geschichtsdorf, wie die Menschen vor 1.200, 2.500 oder 5.000 Jahren gelebt haben. Originalgetreu wurden dort ein Steinzeit-, ein Kelten- und ein Bajuwarenhaus aufgebaut, die alle begehbar sind.

Das Steinzeithaus ist eine sehr einfache Behausung, hier kann man hautnah erleben, unter welch spartanischen Bedingungen die ersten Siedler vor rund 5.000 Jahren lebten. Etwas fortschrittlicher ist das Keltenhaus ausgefallen. Es ist nicht mehr nur aus Holz errichtet, sondern verfĂŒgt ĂŒber FlechtwĂ€nde und Lehmbewurf. Und geradezu stattlich ist das Bajuwarenhaus - errichtet nach dem Vorbild der Bauweise zwischen dem sechsten bis siebten Jahrhundert nach Christus. Daneben wurde auch ein vorgeschichtlicher Garten angelegt, im dem alte Getreidesorten, HeilkrĂ€uter und FĂ€rbepflanzen wie Emmer, Einkorn oder Schlafmohn wachsen.

Geöffnet hat das Lebendige Geschichtsdorf in Landersdorf das ganze Jahr ĂŒber, der Eintritt ist frei. Am Sonntag aber kommt Leben in das Dorf. Beim traditionellen Keltenfest wird gezeigt, wie arbeitsreich der Alltag einst war, aber auch, mit welchen kulinarischen Köstlichkeiten sich die Menschen der Jungsteinzeit einst stĂ€rkten.

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Frankens Schatz vom 10. September
Der Botanische Schulgarten in FĂŒrth


Die Sommerferien sind vorbei - ab sofort mĂŒssen die SchĂŒler wieder pauken: Mathe, Geschichte und Englisch stehen auf dem Lehrplan, bei manch einem aber auch jĂ€ten, sĂ€en und gießen. In FĂŒrth gibt es nĂ€mlich einen Ort, in dem ein StĂŒckchen Natur gepflegt werden muss. Denn BĂ€ume, StrĂ€ucher, KrĂ€uter und Blumen wachsen nicht von alleine.

Der botanische Schulgarten liegt am Rande des malerischen FĂŒrther Stadtparks. Schon im Jahr 1912 begannen erste Vorbereitungen an der heutigen Otto-Seeling-Promenade, fertig war er aber erst 14 Jahre spĂ€ter. Und als FĂŒrth im Jahr 1951 die Gartenschau „GrĂŒnen und BlĂŒhen“ ausrichtete, wurde er nochmals umgestaltet.

Aufgeteilt ist der botanische Schulgarten in mehrere Abteilungen. Dort findet man Nadelhölzer, Arznei-, Wiesen- und Sumpfpflanzen. Rosen und landwirtschaftliche Kulturpflanzen, GemĂŒse und GewĂŒrze. Auch ein Gartenhaus, ein Steingarten und eine Pergola sind in der Anlage, die nicht nur von SchĂŒlern und ihren Lehrern betreten werden darf. Jedermann kann hier sein Wissen ĂŒber die Botanik vertiefen.

Zu jeder Jahreszeit ist der Garten eine Augenweide, denn er verĂ€ndert sich stetig, schließlich haben die Pflanzen ihre eigene Saison. Immer gleich sind dagegen die Kunstwerke, die man auf einem Spaziergang durch die Abteilungen entdecken kann. Denn auch ein paar Skulpturen und Figuren haben einen Platz in diesem malerischen Klassenzimmer unter freiem Himmel.

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Frankens Schatz vom 9. September
Der 800-Höhenmeter-Rundweg

Der 800-Höhenmeter-Rundweg: Ein neues Wanderheighlight gibt es im NBGer Land. 18 km lang ist die anspruchsvolle Tour durch Natur und frÀnkische Geschichte.
Zu finden ist der Weg durch die Hersbrucker Schweiz mit tollen Höhepunkten wie Hohler Fels oder Jungfernsprung , Happburger Stausee oder keltischer Höhlensiedlung, ĂŒbrigens eine der grĂ¶ĂŸten in ganz SĂŒddeutschland, rund um Pommelsbrunn. Von hier aus zeigen Infotafeln, wo es lang geht.
Ein wunderbarer Panoramaweg fĂŒr Wanderer mit Ausdauer.

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Frankens Schatz vom 5. September
Die Sophienhöhel in GrĂŒnsberg


Der goldene Herbst - eine ganz besondere Jahreszeit fĂŒr alle Naturliebhaber. Wenn sich die BlĂ€tter bunt fĂ€rben und wenn das Laub raschelt, macht ein Spaziergang durch die WĂ€lder richtig Spaß. Wildromantisch ist es jetzt auch in der NĂ€he von GrĂŒnsberg, einem Ortsteil der Stadt Altdorf. Zahlreiche Sandsteinschluchten, wie die Teufelskirche und die Wolfsschlucht gilt es dort zu erkunden - und auch eine der grĂ¶ĂŸten barocken Quellfassungen nördlich der Alpen: die Sophienquelle.

Erbaut wurde sie um 1725 im Auftrag des NĂŒrnberger Patriziers Johann Paul Paumgartner. Er wollte an diesem magischen Ort eine Anlage fĂŒr seine Frau Sophia-Maria errichten lassen, als Teil eines „sentimentalen Landschaftsgartens“. Die Fertigstellung sollte er allerdings nicht mehr erleben - seine Gattin und Erbin des Paumgartner-Vermögens veranlasste jedoch, dass die nach ihr benannte Quelle in seinem Sinne realisiert wird.

Entstanden ist eine Art Amphitheater im italienischen Stil, ein Halbrund mit breiten Freitreppen zu beiden Seiten. In der Mitte befindet sich die SchĂŒttung der Quelle, das Wasser kommt aus dem Sandstein und sprudelt ĂŒber mehrere Kaskaden in den Hauptbrunnen. Ein romantischer Ort, der vor allem jetzt im Herbst wie im MĂ€rchen wirkt, wenn die Sonne fĂŒr faszinierende Lichtspiele sorgt.

Die Sophienquelle ist ganzjĂ€hrig frei zugĂ€nglich, die benachbarte Burg GrĂŒnsberg dagegen ist nur unregelmĂ€ĂŸig geöffnet. Am kommenden Sonntag beim Tag des offenen Denkmals können Sie aber bei FĂŒhrungen das GebĂ€ude aus staufischer Zeit erkunden.

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Frankens Schatz vom 4. September
Die Prunothek in Absberg


Wir leben in einem echten Kirschenland. Die FrĂ€nkische Schweiz etwa zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten zusammenhĂ€ngenden SĂŒĂŸkirschen-Anbaugebieten Europas mit mehr als 200.000 KirschbĂ€umen auf einer FlĂ€che von 2.500 Hektar. Und auch rund um den Brombachsee im FrĂ€nkischen Seenland hat der Anbau von SĂŒĂŸkirschen eine lange Tradition.

Kirschen sind ĂŒbrigens keine heimischen FrĂŒchte. Ihren Ursprung haben sie im Osten der TĂŒrkei. Die Römer sorgten einst dafĂŒr, dass sie den Weg auch zu uns fanden. Diese und viele weitere interessante Geschichten rund um das sĂŒĂŸe FrĂŒchtchen werden in der Prunothek in Absberg erzĂ€hlt, einer Einrichtung im alten Schulhaus in der Hauptstraße, die in Europa einmalig ist.

Wie die Kirschen von der TĂŒrkei zum Brombachsee kamen, wie groß die Vielfalt an Kirschen ist und wie sich unsere, aber auch andere Kirschenregionen ĂŒber die Jahrhunderte entwickelt haben, wird in der Prunothek anschaulich dargestellt. Außerdem werden dort die Erzeugnisse der einheimischen Obstbrenner prĂ€sentiert. Es gibt auch Verkostungen, bei denen die verschiedenen Aromen und geschmacklichen Unterschiede erlebbar werden.

Der ungewöhnliche Name „Prunothek“ ist leicht erklĂ€rt: Prunus avium, so lautet der wissenschaftliche Name der Vogelkirsche. Geöffnet hat die Probierstube fĂŒr Liebhaber von veredelten Kirschen-Produkten immer freitags von 15 bis 18 Uhr. FĂŒhrungen und Verkostungen können aber auch individuell vereinbart werden.

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Frankens Schatz vom 3. September
Der KammerSteinPilzPfad


Jetzt im SpĂ€tsommer beginnt fĂŒr die Liebhaber von Speisepilzen eine ganz besondere Zeit. Denn jetzt sprießen sie wieder: die leckeren Schwammerl. Aber: welche kann man bedenkenlos mitnehmen und welche lĂ€sst man lieber stehen? Wer sich nicht hundertprozentig auskennt, sollte lieber die Finger von Pilzen lassen. Denn manche essbare Sorten sehen giftigen tĂ€uschend Ă€hnlich. Und mit einer Pilzvergiftung ist nicht zu spaßen! Deshalb erst informieren, bevor es ans Sammeln geht.

Jede Menge wissenswerte Informationen rund um Pfiffer, Schwammerl und Co. liefert der KammerSteinPilzPfad. Er liegt in einem sehr beliebten Gebiet fĂŒr passionierte Sammler, rund um den Heidenberg im Landkreis Roth. In der  reizvollen Umgebung wachsen viele verschiedene Sorten an Pilzen - perfekt, um in toller Landschaft spazieren zu gehen und mit einem vollen Pilzkorb wieder nach Hause zu kommen. Und dank des Lehrpfades können auch diejenigen, die keine ausgewiesenen Experten sind, ihr Wissen verbessern oder vertiefen.

Rund vier Kilometer ist der Weg lang und verlĂ€uft grĂ¶ĂŸtenteils durch Waldgebiet. Unterwegs passieren die Sammler zehn sogenannte Pilznester, die interessante Einblicke in die Welt der Pilze bieten. Die Geschichte des Lehrpfades, Tipps und Tricks fĂŒr Pilzsammler, Pilzstrukturen und -Standorte - der Lehrpfad bietet mehr als nur die Antwort auf die Frage „Essbar oder giftig?“.

Einstieg in den KammerSteinPilzPfad ist an der Jakobuskapelle in Kammerstein - und dann geht’s rein in die Pilze. Doch auch wer keine findet, kommt auf alle FĂ€lle mit vielen neuen Erkenntnissen rund um das schmackhafte Lebensmittel nach Hause. Weietre Infos finden Sie hier.

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Frankens Schatz vom 2. September
Der AltmĂŒhltal-Panoramaweg


Noch eine Woche Sommerferien - und dazu herrliches SpĂ€tsommerwetter. Perfekt, um zum Beispiel noch eine ausgiebige Rad- oder Wandertour entlang des AltmĂŒhltal-Panoramawegs zu unternehmen. Der ist 200 Kilometer lang und verlĂ€uft von Gunzenhausen auch ĂŒber Franken hinaus bis nach Kelheim quer durch den Naturpark AltmĂŒhltal - immer entlang der AltmĂŒhl. Weil er hervorragend beschildert und ĂŒber eine gute Verkehrsanbindung verfĂŒgt, ist er sogar vom Deutschen Wanderverband als „QualitĂ€tsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert.

Und wenn Sie unterwegs ein besonderes Etappenziel suchen, dann könnten Sie in Mörnsheim eine Rast einlegen. Direkt am AltmĂŒhltal-Panoramaweg gibt es eine einzigartige Übernachtungsmöglichkeit in einem romantischen SchĂ€ferwagendorf. Direkt am Zeltplatz HammermĂŒhle sind sechs urige HolzwĂ€gen, die Platz fĂŒr je zwei Erwachsene und zwei Kinder bieten. Im Inneren sind gemĂŒtliche Betten, eine Sitzgelegenheit mit Tisch, ein KĂŒhlschrank und Steckdosen. Auch SanitĂ€ranlagen und ein Kiosk sind vor Ort.

In Mörnsheim ist die jahrhundertealte SchĂ€ferkultur noch lebendig. Und alle, die ihren Resturlaub im Naturpark AltmĂŒhltal verbringen, können hier am eigenen Leib erfahren, wie wildromantisch sich das Hirtenleben inmitten weiter Wacholderheiden anfĂŒhlt. Und das ist nur ein Highlight entlang des AltmĂŒhltal-Panoramawegs.

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